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1. (WO2014111441) VERBINDUNGSELEMENT FÜR EINE SCHLEIFLEITUNG, SCHLEIFLEITUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER SCHLEIFLEITUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Verbindungselement (18) zum Verbinden von zwei Stromschienen (4, 5) einer Schleifleitung (1), mit einem länglichen Grundkörper (19) mit einander in seiner Längsrichtung (L) gegenüberliegenden Einsteckenden (21, 12') zum Einstecken in Längshohlräume (16) der Stromschienen (4, 5), dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (19) auf mindestens einer seiner Längsseiten Verbindungsvertiefungen (25, 25') zum Vercrimpen mit mindestens einer Seitenwandung (14, 14') der Stromschienen (4, 5) aufweist.

2. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten des Grundkörpers (19) Verbindungsvertiefungen (25, 25') zum Vercrimpen mit einander gegenüberliegenden Seitenwandungen (14, 14') der Stromschienen (4, 5) vorgesehen sind.

3. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvertiefungen (25, 25') nach einer Seite hin offen sind.

4. Verbindungselement (18) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvertiefungen (25, 25') nach oben hin offen sind.

5. Verbindungselement (18) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvertiefungen (25, 25') U-förmig sind.

6. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Verbindungsvertiefungen (25, 25') Verbindungsstege (26, 26') ausgebildet sind.

7. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (19) mindestens einen quer zur Längsrichtung (L) des Grundkörpers (19) herausragenden Längsanschlag (20, 20') aufweist.

8. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (19) mindestens einen in seiner Längsrichtung (L) verlaufenden Zentriersteg (22) aufweist.

9. Verbindungselement (18) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass parallel und seitlich zum Zentriersteg (22) V-fÖrmige Längsnuten (23, 23') verlaufen.

10. Verbindungselement (18) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvertiefungen (25, 25') die äußeren Kanten der V-fÖrmigen Längsnuten (23, 23') nach oben hin vollständig unterbrechen.

11. Verbindungselement (18) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich von zwischen benachbarten Verbindungsvertiefungen (25, 25') ausgebildeten Verbindungsstegen (26, 26') die äußeren Kanten der V- förmigen Längsnuten (23, 23') noch stehen

12. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (19) eine in Längsrichtung (L) verlaufende Mittelnut (24) zur Aufnahme eines trogförmigen Schleifabschnitts (12) der Stromschienen (4, 5) hat.

13. Verbindungselement (18) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelnut (24) durch einen quer zur Längsrichtung (L) des Grundkörpers (19) verlaufenden Ausgleichssteg unterbrochen ist.

14. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) aus einem elektrisch leitfähigen Material, insbesondere Aluminium oder Kupfer, hergestellt ist.

15. Verbindungselement (18) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) aus dem gleichen oder einem härteren Material wie die Stromschienen (4, 5) hergestellt ist.

16. Bausatz für eine Schleifleitung (1) mit einem ersten Leiterstrang (2), einem zweiten Leiterstrang (3) und einem Verbindungselement (18) zum elektrisch leitenden und mechanischen verbinden des ersten Leiterstrangs (2) mit dem zweiten Leiterstrang (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgebildet ist.

17. Bausatz für eine Schleifleitung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Crimpwerkzeug (27, 28, 29) zum Herstellen einer elektrisch leitenden Crimpverbindung zwischen dem ersten Leiterstrang (2) und dem Verbindungselement (18) sowie dem zweiten Leiterstrang (3) und dem Verbindungselement (18) umfasst.

18. Bausatz für eine Schleifleitung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (27, 28, 29) eine Sichtöffnung (33, 33') zum visuellen Zentrieren des Crimpwerkzeugs (27, 28, 29) gegenüber der Verbindungsstelle der Leitungsstränge (2, 3) aufweist.

19. Bausatz für eine Schleifleitung (1) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (27, 28, 29) an einer Crimpfläche (31) entsprechend der Verbindungsvertiefungen (25, 25') im

Verbindungselement (18) angeordnete Druckstege (32) zum plastischen Verformen, insbesondere Crimpen, der Stromschienen (4, 5) aufweist.

20. Bausatz für eine Schleifleitung (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (27) zwei Werkzeughälften (28, 29) aufweist, die in Längsrichtung (L) der Leiterstränge (2, 3) verlaufende Haltestege (30, 30') zum teilweisen Umgreifen der zu verbindenden Leiterstränge (2, 3) aufweist.

21. Schleifleitung (1) mit mindestens einem ersten Leiterstrang (2) und einem zweiten Leiterstrang (3), die mit einem Verbindungselement (18) elektrisch leitend und mechanisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgebildet ist.

22. Schleifleitung (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass Stromschienen (4, 5) der Leiterstränge einen Längshohlraum (16) zum Einstecken des Verbindungselements (18) aufweisen.

23. Schleifleitung (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Längshohlraum (16) nach einer Längsseite hin eine in seine Längsrichtung (L) verlaufende Zentrieröffhung (17) zur Aufnahme eines Zentrierstegs (22) des Verbindungselements (18) aufweist.

24. Schleifleitung (1) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrieröffnung (17) zwischen schräg nach innen und zum Längshohlraum (16) hin verlaufenden, von einander beabstandeten Zentrierkanten (15, 15') der Stromschienen (4, 5) verläuft.

25. Schleifleitung (1) nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine Isolierabdeckung (35) zum Abdecken einer

Verbindungsstelle zweier miteinander verbundener Leiterstränge (2, 3) vorgesehen ist.

26. Verfahren zum Verbinden von zwei Stromschienen (4, 5) einer Schleifleitung (1) mittels eines Verbindungselements (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und insbesondere unter Verwendung eines Bausatzes nach einem der Ansprüche 16 bis 20, gekennzeichnet durch die Schritte:

a) Einstecken des Verbindungselements (18) in jeweilige Längshohlräume (16) der zwei zu verbindenden Stromschienen (4, 5),

b) Ausrichten von Druckstegen (32) eines Crimpwerkzeugs (27, 28, 29) auf entsprechende Verbindungsvertiefungen (25, 25') des Verbindungselements (18), und

c) Einpressen und dabei plastisches Verformen von Seitenwandungen (14, 14') der Stromschienen (4, 5) in die Verbindungsvertiefungen (25, 25') mittels der Druckstege (32).

27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstege (32) in Schritt b) über mindestens eine Sichtöffnung (33, 33') des Crimpwerkzeugs (27, 28, 29) auf die Verbindungsstelle zwischen den beiden Stromschienen (4, 5) ausgerichtet werden.