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1. (WO2014108317) WELLENANLAUFANORDNUNG SOWIE STELLANTRIEB
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1 . Wellenanlaufanordnung, insbesondere für einen Stellantrieb (1 ) in einem Kraftfahrzeug, umfassend eine drehbar gelagerte Welle (5; 5b) und eine

Anlauffläche (12) zum axialen Abstützen eines Wellenendes (14; 14b),

dadurch gekennzeichnet,

dass die Größe der Anlauffläche (12) in Abhängigkeit von der über das

Wellenende (14; 14b) auf die Anlauffläche (12) wirkenden Axialkraft (F) veränderbar ist, derart, dass eine Erhöhung der Axialkraft (F) eine

Vergrößerung der Anlauffläche (12) bewirkt.

2. Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Anlauffläche (12) an einem elastisch deformierbaren Element (20; 20a bis 20d) ausgebildet ist, das in einer Aufnahme (21 ) für das Element (20; 20a bis 20d) vorzugsweise drehfest aufgenommen ist, und das sich in der Aufnahme (21 ) axial abstützt.

3. Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Anlauffläche (12) konzentrisch zu der Längsachse (17) der Welle (5; 5b) angeordnet ist und Flächenabschnitte (27; 27b; 27c; 27d, 28; 28b;

28c; 28d) aufweist, die kreis- und/oder ringförmig ausgebildet sind, und die durch Erhöhung der Axialkraft (F) zwischen dem Element (20; 20a bis 20d) und dem Wellenende (14) ausgebildet werden.

4. Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Abstände zwischen den Flächenabschnitten (27; 27b; 27c; 27d, 28; 28b; 28c; 28d) der Anlauffläche (12) und dem Wellenende (14) zumindest bei mit Axialkraft (F) unbelasteter Welle (5; 5b) unterschiedlich groß sind, und dass sich die Abstände bei einer Erhöhung der Axialkraft (F) auf die

Welle (5; 5b) verringern.

Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Element (20; 20a bis 20d) auf der dem Wellenende (14) zugewandten Seite einen ersten Flächenabschnitt (27; 27b; 27c; 27d) aufweist, der radial von wenigstens einem zweiten Flächenabschnitt (28; 28b; 28c; 28d, 35) umgeben ist.

Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Abstand des ersten Flächenabschnitts (27; 27b; 27c; 27d) zum Wellenende (14) bei mit Axialkraft (F) unbelasteter Welle (5; 5b) geringer ist als der Abstand des wenigstens einen zweiten Flächenabschnitts (28; 28b; 28c; 28d, 35) zum Wellenende (14).

Wellenanlaufanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Element (20c; 20d) zweiteilig ausgebildet ist und ein in der Längsachse (17) der Welle (5) angeordnetes zentrales, insbesondere stiftförmiges erstes Teilelement (31 ) aufweist, das aus einem anderen Material besteht als das das erste Teilelement (31 ) umgebende zweite Teilelement (32).

Wellenanlaufanordnung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass das erste Teilelement (31 ) auf der dem Wellenende (14) abgewandten Seite zum Grund der Aufnahme (21 ) beabstandet angeordnet ist, und dass das erste Teilelement (31 ) bei Überschreitung einer bestimmten Axialkraft (F) auf die Welle (5) in Anlage mit dem Grund der Aufnahme (21 ) gelangt.

Wellenanlaufanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Element (20; 20a bis 20d) in einem zentralen Bereich des

Elements (20; 20a bis 20d) zumindest bei mit Axialkraft (F) unbelasteter Welle (5; 5b) zum Grund der Aufnahme (21 ) beabstandet angeordnet ist.

10. Stellantrieb (1 ), insbesondere in einem Kraftfahrzeug, mit einer

Wellenanlaufanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Welle (5; 5b) eine abschnittsweise als Getriebeschnecke (7) ausgebildete Ankerwelle eines elektrischen, insbesondere

drehrichtungumkehrbaren Antriebsmotors (3) ist.