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1. WO2010072532 - VERFAHREN ZUR SILYLIERUNG VON MONOCARBONSÄUREN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung von silylierten Monocarbonsäuren durch Umsetzung von C2-Cio-Monocarbonsäuren mit Halogensilanen der allgemeinen Formel (I)

SiHaU-xRx (I),

worin

HaI ein Halogenatom ausgewählt aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom oder lod ist,

R unabhängig voneinander Wasserstoff, Ci-Cio-Alkyl oder Aryl ist, und x eine ganze Zahl von 0 bis 3 ist,

unter Bildung von Halogenwasserstoff in Gegenwart einer Hilfsbase, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbase mit dem Halogenwasserstoff ein Salz bildet, das mit dem Wertprodukt oder der Lösung des Wertproduktes in einem geeigneten Lösungsmittel zwei nicht mischbare Phasen ausbildet und abgetrennt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet dass, die C2-do-Mono- carbonsäuren ausgewählt ist aus der Gruppe der gesättigten C2-C8-Monocarbon- säuren und monoethylenisch ungesättigten Cs-Cs-Monocarbonsäuren.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gesättigte C2-Cs- Monocarbonsäuren ausgewählt ist aus Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure.

4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die monoethylenisch ungesättigte C2-C8-Monocarbonsäuren ausgewählt ist aus Acrylsäure, Methac- rylsäure, Crotonsäure, Ethacrylsäure und Maleinsäure.

5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Halogenaton des Halogensilans Chlor oder Brom ist.

6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substituenten R des Halogensilans gleich und CrC4-AIkVl oder Phenyl sind.

7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halogensilan ausgewählt ist aus SiCI(CH3)S, SiCI2(CHs)2, SiCI3CH3,

SiCI(C2Hs)3, SiCI3C2H5, SiCI(iso-C3H7)3, SiCI(n-C4H9)3, SiCI(tert.-C4H9)3, SiCI3(n- C4H9), SiCI3(tert.-C4H9), SiCI(n-C4H9)(CH3)2und SiCI(tert.-C4H9)(CH3)2.

8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbase gleichzeitig als nukleophiler Katalysator für die Silylierung fungiert.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbase ausgewählt ist aus 1-Methylimidazol, 1-n-Butylimidazol, 2-Methylpyridin und 2- Ethylpyridin.

10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass pro mol abzutrennendem Halogenwasserstoff mindestens ein mol Hilfsbase verwendet wird.

1 1. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Salz der Hilfsbase in dem Wertprodukt oder in der Lösung des Wertproduktes in einem geeig- neten Lösungsmittel weniger als 20 Gew.-% löslich ist.

12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die C2-Cio-Monocaronsäure und die Hilfsbase zumindest teilweise in einem Reaktor vorgelegt werden und anschließend die Dosierung der Halogensilans er- folgt.