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1. WO2010072513 - VERWENDUNG VON PYRROLIDIN-2-ON-DERIVATEN IN VERFAHREN ZUR PERMANENTEN HAARUMFORMUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verwendung mindestens einer Verbindung der Formel (I)


in der mindestens einer der Substituenten R1 bis R3 steht für eine Gruppe -COOR4, in der R4 Wasserstoff, ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Ammoniumion +NHR5R6R7, in dem R5 bis R7 unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 22 C-Atomen, Hydroxyalkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen, Alkenylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen, Acylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen oder gegebenenfalls substituierte aromatische Gruppen mit 6 bis 10 C-Atomen sind, ist, und die restlichen Substituenten R1 bis R3 für Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 C- Atomen stehen, zur Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes des Haars während der dauerhaften

Haarumformung.

2. Verwendung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Formel (I) in einer wässrigen Zusammensetzung verwendet werden.

3. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Formel (I) in der wässrigen Zusammensetzung in einer Menge von 0,05 bis 2,5 Gew.-%, insbesondere von 0,1 bis 1 ,5 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt von 0,15 bis 1 ,25 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht der wässrigen Zusammensetzung, enthalten sind.

4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Formel (I) während der reduzierenden Stufe der dauerhaften Haarumformung verwendet wird.

5. Verwendung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Zusammensetzung zusätzlich mindestens eine keratinreduzierende Verbindung enthält.

6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung(en) der Formel (I) während der wärmeunterstützten, dauerhaften Haarumformung - insbesondere bei 8O0C bis 25O0C, besonders bevorzugt bei 12O0C bis 200°C - verwendet werden.

7. Verwendung mindestens einer Verbindung der Formel (I)


in der mindestens einer der Substituenten R1 bis R3 steht für eine Gruppe -COOR4, in der R4 Wasserstoff, ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Ammoniumion +NHR5R6R7, in dem R5 bis R7 unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 22 C-Atomen, Hydroxyalkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen, Alkenylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen, Acylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen oder gegebenenfalls substituierte aromatische Gruppen mit 6 bis 10 C-Atomen sind, ist, und die restlichen Substituenten R1 bis R3 für Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 C- Atomen stehen, zum Schutz des Haars vor Hitzeeinwirkung, insbesondere in Verfahren der dauerhaften

Haarumformung.

8. Verfahren zur dauerhaften Haarumformung, in welchem

(i) die Haare unter Zuhilfenahme von Verformungshilfsmitteln nach, vor oder während

Schritt (ii) verformt werden, (ii) eine wässrige Zusammensetzung, enthaltend mindestens eine keratinreduzierende

Verbindung und mindestens eine Verbindung der Formel (I)
in der mindestens einer der Substituenten R1 bis R3 steht für eine Gruppe -COOR4, in der R4 Wasserstoff, ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Ammoniunnion +NHR5R6R7, in dem R5 bis R7 unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 22 C-Atomen, Hydroxyalkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen, Alkenylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen, Acylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen oder gegebenenfalls substituierte aromatische Gruppen mit 6 bis 10 C-Atomen sind, ist, und die restlichen Substituenten R1 bis R3 für Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen stehen, auf die Haare aufgetragen wird, (iii) die Haare nach einer Einwirkzeit Z1 , gespült und gegebenenfalls getrocknet werden, und anschließend einer eine Wärmebehandlung - insbesondere bei Temperaturen von 8O0C bis 25O0C, besonders bevorzugt bei Temperaturen von 12O0C bis 2000C - unterworfen werden, (iv) anschließend eine wässrige Zubereitung enthaltend mindestens ein Oxidationsmittel auf die Fasern aufgetragen und nach einer Einwirkzeit Z2 wieder abgespült wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Wärmequelle im Schritt (iii) ein - insbesondere auf 8O0C bis 25O0C, besonders bevorzugt auf 12O0C bis 200°C - aufgeheizter Feststoff mit dem Haar in direkt Kontakt gebracht wird.