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1. WO2010072318 - VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM HERSTELLEN VON SICHERHEITSDOKUMENTEN

Als nichtig betrachtet:  09.05.2011
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten

Die Erfindung betrifft einerseits eine Vorrichtung zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten, insbesondere von ID-Karten, mit einem Sicherheitselement, umfassend

5 eine Bearbeitungsstrecke, entlang welcher das Sicherheitsdokument zum Ausstatten mit dem jeweiligen Sicherheitselement bewegt werden kann. Andererseits betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Anwenden einer derartigen Vorrichtung und/oder zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten, insbesondere von ID-Karten, mit jeweils einem Sicherheitselement, bei welchem die Sicherheitsdokumente entlang einer lo Bearbeitungsstrecke geführt und hierbei mit dem jeweiligen Sicherheitsmerkmal ausgestattet werden. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Sicherheitsdokument mit wenigstens einem personenspezifisch generierten Hologramm als Sicherheitselement.

i5 Um Sicherheitsdokumente, wie etwa ein Identifikationsdokument, beispielsweise ein Personalausweis in Gestalt einer ID-Karte, mit wenigstens einem Sicherheitselement zu versehen und hierdurch fälschungssicherer zu gestalten, existieren bereits etliche geeignete Vorrichtungen und Verfahren. Beispielsweise werden Sicherheitsdokumente mit vorgefertigten Hologrammen ausgestattet, welche nicht oder nur unzureichend

2o kopiert und nachgebildet werden können. Hierdurch kann bereits eine gute Fälschungssicherheit erreicht werden.

Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, mittels welchem/welcher nochmals verbesserte Sicherheitsdokumente in ausreichend 5 großer Menge, schnell und zudem kostengünstig hergestellt und bereitgestellt werden können.

Die Aufgabe wird von einem Verfahren zum Anwenden einer derartigen Vorrichtung und/oder zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten, insbesondere von ID-Karten, 0 mit jeweils einem Sicherheitselement, gelöst, bei welchem die Sicherheitsdokumente entlang einer Bearbeitungsstrecke geführt und hierbei mit dem jeweiligen Sicherheitselement ausgestattet werden, wobei vorteilhafterweise ein Sicherheitselement in Gestalt eines personenspezifischen Hologramms individuell für genau ein Sicherheitsdokument generiert wird, während dieses Sicherheitsdokument entlang der 5 Bearbeitungsstrecke geführt wird. Den Sicherheitsdokumenten wird ein Hologrammband zugeführt und an den Sicherheitsdokumenten angebracht, wobei anschließend jeweils ein personenspezifisches Hologramm in Echtzeit an dem jeweiligen Sicher- heitsdokument individuell generiert wird. Hierdurch können die Sicherheitsdokumente online, also in einem zusammenhängenden, kontinuierlich ablaufenden Prozess, und damit verfahrenstechnisch außergewöhnlich einfach jeweils mittels eines personenspezifischen Hologramms ausgestattet werden, bevor sie die Vorrichtung verlas- 5 sen.

Vorteilhafter Weise ermöglicht dieses Verfahren eine Massenfertigung von personenspezifischen Sicherheitsdokumenten mit wenigstens einem personenspezifischen Hologramm, welches beispielsweise genau auf den Inhaber eines Ausweisdokuments lo zugeschnitten ist. Es zeichnet sich das vorliegende Verfahren durch seinen kontinuierlichen oder auch diskontinuierlichen Verfahrensablauf aus, wodurch es sehr kompakt gestaltet ist.

Die Aufgabe wird von einer Vorrichtung zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten, i5 insbesondere von ID-Karten, mit einem Sicherheitselement, umfassend eine Bearbeitungsstrecke, entlang welcher das Sicherheitsdokument zum Ausstatten mit dem jeweiligen Sicherheitselement bewegt werden kann, gelöst, wobei sich die Vorrichtung durch Mittel zum Generieren eines personenspezifischen Hologramms auszeichnet.

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Mittels eines derartigen personenspezifischen Hologramms können hiermit ausgestattete Sicherheitsdokumente zusätzlich einen besonders guten Sicherheitsschutz gegen Fälschung erfahren, wobei eine diesbezügliche Herstellung der Sicherheitsdokumente erfindungsgemäß erstmals in Echtzeit mittels einer in sich geschlossenen Gesamt- 5 konzeptlösung durchgeführt werden kann. Dies war bisher nicht möglich und machte die Herstellung derartiger Sicherheitsdokumente deshalb aufwendig, so dass deren Herstellung sehr kostenintensiv und von geringerer Qualität war. Mittels vorliegender Vorrichtung können mit personenspezifischen Hologrammen versehene Sicherheitsdokumente nun jedoch problemlos in großen Massen mit einer konstanteren Qualität o gefertigt werden.

Bei dem vorliegenden personenspezifischen Hologramm handelt es sich nicht etwa um ein vorgefertigtes, standardisiertes Hologramm, welches identisch gestaltet auf allen Sicherheitsdokumenten aufgebracht wird, sondern es handelt sich im Speziellen 5 um holographische Daten, welche an der Vorrichtung pro Sicherheitsdokument neu und individuell generiert werden. Solche personenspezifischen Hologramme können neben Bildern auch Barcodes, MRZ oder dergleichen beinhalten. Derartige HoIo- gramme besitzen dank ihrer physikalischen Eigenschaften zumindest die Vorteile, dass sie weder durch Reprographie, beispielsweise mittels eines Toners, noch durch ein anderes Photokopieverfahren kopiert werden können und dass sie eine besonders herausragende optische Wirkung haben.

An dieser Stelle sei sogleich erwähnt, dass die Aufgabe der Erfindung auch von einem Sicherheitsdokument mit wenigstens einem personenspezifisch generierten Hologramm als Sicherheitselement gelöst wird, welches sich dadurch auszeichnet, dass das Sicherheitsdokument mittels einer Vorrichtung und/oder einem Verfahren nach einem der hier erläuterten Merkmale hergestellt ist.

Es versteht sich, dass derartige Sicherheitsdokumente in vielfältiger Gestalt ausgebildet sein können. Vorzugsweise sind die vorliegenden Sicherheitsdokumente als ID-Karten in einem Kartenformat ausgebildet, wie sie insbesondere im Zusammenhang mit Personalausweisen bereits üblich sind.

Vorzugsweise besteht das hier verwendete Hologrammband aus mindestens zwei Schichten, etwa einer Hologrammfolie und einem Liner, wie beispielsweise einer Schutzfolie oder einer Trägerfolie. Der Liner kann hierbei also eine Schutz- bzw. Trägerschicht für die Hologrammfolie bilden. Es versteht sich in diesem Zusammenhang, dass das Hologrammband einen nahezu beliebigen Folienaufbau aufweisen kann, so dass sich der Aufbau des Hologrammbands nicht auf den vorliegend erläuterten Aufbau beschränkt.

Idealerweise besteht das Hologrammband aus einer Hologrammfolie, einer Trägerfolie und einer Schutzfolie, wobei die Hologrammfolie von der Trägerfolie und der Schutzfolie beidseitig umgeben ist, also zwischen der Trägerfolie und der Schutzfolie angeordnet ist.

Vorzugsweise sind die beiden äußeren Schichten hierbei nicht klebend oder nur vernachlässigbar gering klebend und bilden somit eine äußere nicht klebende Trägerschicht bzw. eine äußere nicht klebende Schutzschicht des Hologrammbands. Hiervon umgeben ist die eigentliche Hologrammfolie, so dass sie sich besonders gut geschützt in der Mitte des Hologrammbands befindet. Mit Hilfe der Hologrammfolie und unter Verwendung einer geeigneten Methodik, wie beispielsweise eine Beleuchtungsvorrichtung, wird das eigentliche personenspezifische Hologramm letztendlich individuell ausgebildet.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Mittel zum Generieren des personenspezifischen Hologramms eine Vorrichtung zur Maskenerzeugung aufweisen. Mittels der Vorrichtung zur Maskenerzeugung kann das jeweilige personenspezifische Hologramm baulich einfach direkt an der Bearbeitungsstrecke gene-riert werden, indem das Hologrammband beispielsweise in geeigneter Weise intensiv beleuchtet wird. Mittels einer derartigen Beleuchtung können die erforderlichen holographischen Daten speziell an der Hologrammfolie holographisch realisiert werden, wodurch das personenspezifische Hologramm an dem jeweiligen Sicherheitsdokument bereitgestellt werden kann.

Es versteht sich, dass für die Vorrichtung zur Maskenerzeugung insbesondere nahezu jede geeignete Beleuchtungseinrichtung eingesetzt werden kann, solange hiermit ein personenspezifisches Hologramm an der Hologrammfolie erzeugt werden kann. Auch können im Sinne derartiger Vorrichtungen zur Maskenerzeugung auch Laserdrucker und/oder Tintenstrahldrucker vorteilhaft zur Anwendung gelangen.

Hinsichtlich einer anderen alternativen Ausführungsvariante ist es möglich, dass mehrere Vorrichtungen zur Maskenerzeugung verwendet werden, so dass beispielsweise unterschiedliche Farbeffekte hinsichtlich des personenspezifischen HoIo-gramms realisiert werden können. So kann etwa eine einzige Beleuchtungseinrichtung ein Hologramm innerhalb einer Farbe mit entsprechenden Hell-, Dunkeleffekten und mehrere Beleuchtungseinrichtungen ein mehrfarbiges Farbhologramm erzeugen.

Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung über einen Eingangsbereich verfügt, in welchem Mittel zum Zuführen der Sicherheitsdokumente vorgesehen sind, wobei die Mittel zum Zuführen insbesondere mindestens ein Magazin zum Bevorraten von Sicherheitsdokumenten umfassen. Hierdurch können genügend Sicherheitsdokumente bzw. Halbzeuge zum Herstellen von Sicherheitsdokumenten unmittelbar an der Vorrichtung bevorratet werden. Insbesondere kann an bzw. in diesem Eingangs-bereich bereits vorteilhaft eine Vereinzelung der Sicherheitsdokumente stattfinden, und zwar in der Art, dass die Sicherheitsdokumente anschließend hintereinander oder als Gruppe von 2 bis zum Beispiel 10 oder 20 nebeneinander, idealerweise entlang einer Linie, entlang der Bearbeitungsstrecke bewegt werden können.

Idealerweise können die Sicherheitsdokumente hierbei mit zueinander definierten Abständen unmittelbar auf ein Transportband vereinzelt werden, so dass es vorteilhaft ist, wenn die Bearbeitungsstrecke ein Transportband, insbesondere ein Unter- druckband, umfasst. Beispielsweise ist das Unterdruckband mittels eines umlaufenden Unterdruckriemens baulich einfach realisierbar.

Zum Erzeugen eines geeigneten Unterdrucks oder Vakuums, insbesondere im Be-reich des Unterdruckbands, ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung eine entsprechend Unterdruck erzeugende Pumpeinrichtung aufweist.

Um fehlerhafte Sicherheitsdokumente aussondern zu können, ist es zusätzlich von Vorteil, wenn die Vorrichtung eine Prüf- und Aussendungsstation zum Erkennen und Aussenden fehlerhafter Sicherheitsdokumente umfasst.

Beispielsweise erreichen die Sicherheitsdokumente eine erste Inspektionseinrichtung, um insbesondere personenbezogene Daten, welche mittels des Hologramms aufgebracht werden sollen, zu erkennen und zu inspizieren. Dies kann mit Hilfe einer opti-sehen Erkennungseinrichtung oder einer anderweitigen Datenerfassungseinrichtung, beispielsweise mit Hilfe von OCV (Optische Klarschrift-Überprüfung/Klarschriftverifikation), RFID (Radio Frequency Identification) oder dergleichen, erfolgen.

Sollte hierbei ein Sicherheitsdokument nicht genau identifiziert werden können, oder ist es in sonst einer Art und Weise als falsch und/oder fehlerhaft identifiziert worden, kann dieses Sicherheitsdokument vorteilhafterweise mittels einer ersten Ausschleuseinrichtung aus dem weiteren Herstellungsprozess ausgeschleust werden. Demzufolge ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung auch eine Station zum Ausschleusen fehlerhafter Sicherheitsdokumente hat.

Wird ein Sicherheitsdokument für gut befunden, wird es weiter entlang der Bearbeitungsstrecke bewegt und kann vorteilhafterweise hierbei einer Reinigungseinrichtung zugeführt werden, mittels welcher zumindest die Oberfläche gereinigt wird, an welcher das personenspezifische Hologramm angebracht werden soll.

Damit an der Oberfläche des Sicherheitsdokuments das Hologramm, insbesondere die Hologrammfolie, betriebssicher befestigt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung einen Spender zum Aufbringen von Kleber auf die Sicherheitsdokumente umfasst, mittels welchem die Hologrammfolie an der Oberfläche des Sicherheitsdo-kuments angeklebt werden kann.

Vorzugsweise kann der Kleber hinsichtlich seiner Aushärteeigenschaften beeinflusst werden, beispielsweise durch Licht, wie etwa UV-Strahlen. Es versteht sich, dass im Sinne des Klebers unterschiedliche Haftmittel zum Einsatz kommen können, solange mit ihnen eine innige Verbindung zwischen dem Hologrammband und der Oberfläche des Sicherheitsdokuments gewährleistet werden kann.

Im Besonderen kann der Kleber baulich einfach und sehr präzise mittels einer Druckeinrichtung auf die Oberfläche des Sicherheitsdokuments aufgedruckt werden.

Sollte der Druck dennoch fehlerhaft sein, kann das mit Kleber fehlerhaft bedruckte Sicherheitsdokument an einer zweiten Ausschleuseinrichtung aus dem Herstellungs-prozess in vorteilhafter Weise entfernt werden.

Nach einem erfolgreich durchgeführten Aufbringen (Drucken, Aufspritzen, etc.) des Klebers kann den Sicherheitsdokumenten im weiteren Verlauf der Bearbeitungsstrecke nun das Hologrammband zugeführt werden.

Zum Aufbringen der Hologrammfolie ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung Mittel zum Laminieren eines Hologrammbands auf die Sicherheitsdokumente umfasst. Zum Aufbringen kann dann die Trägerschicht des Hologrammbands etwa mittels einer Aufwickeleinrichtung von der Hologrammfolie abgezogen und vorzugsweise auf eine Rolle aufgewickelt werden. Die beiden verbleibenden Schichten des Hologrammbands werden anschließend auf die Oberfläche des Sicherheitsdokumentes auflaminiert bzw. aufgeklebt, so dass hierdurch alle mit dem Hologrammband versehenen Sicherheitsdokumente über diese beiden Schichten des Hologrammbands vorübergehend miteinander verbunden sind.

Insbesondere mittels der auflaminierten bzw. aufgeklebten Hologrammfolie kann nun mit der eingangs beschriebenen Vorrichtung zur Maskenerzeugung an jedem der Sicherheitsdokumente ein personenspezifisches Hologramm generiert werden. Hierbei kann idealerweise sogleich der Kleber insbesondere an denjenigen Bereichen ausgehärtet werden, an welchen das personenspezifische Hologramm an der Hologrammfolie generiert werden soll. Hierdurch kann eine besonders hohe Qualität des personenspezifischen Hologramms erzielt werden. Insofern kann dieses partielle Aushärten auch als eine Vorstufe zur personenspezifischen Hologrammerzeugung angesehen werden.

Um darüber hinaus auf eine Hologrammerzeugung günstig einwirken zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung Mittel zum partiellen Aushärten eines auf die Sicherheitsdokumente aufgebrachten Klebers umfasst. Derartige Mittel zum partiellen Aushärten können baulich sehr einfach mittels der Vorrichtung zur Maskenerzeugung bereitgestellt werden. Aber auch zusätzliche Beleuchtungseinrichtungen können in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommen, so dass eine partielle Kleberaushärtung auch unabhängig von der Vorrichtung zur Maskenerzeugung erfolgen kann.

Um des Weiteren insbesondere den Kleber an den Sicherheitsdokumenten innerhalb der Bearbeitungsstrecke vollständig und betriebssicher aushärten zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung Mittel zum flächigen Trocknen des auf die Sicherheitsdokumente aufgebrachten Klebers umfasst. Konstruktiv einfach können die Mittel zum flächigen Trocknen bereitgestellt werden, wenn sie ebenfalls eine Beleuchtung mit einer ausreichenden Lichtintensität, insbesondere mit UV-Strahlen, gewährleisten können. Gegebenenfalls können auch andere Trocknungsarten vorgesehen werden.

Sind die Mittel zum flächigen Trocknen verlagerbar entlang der Bearbeitungsstrecke gelagert, kann im Zuge der Trocknung zusätzlich auf die charakteristischen Merkmale des personenspezifischen Hologramms eingewirkt werden.

Zudem kann mittels entlang der Bearbeitungsstrecke beweglicher Mittel zum Trocknen auf eventuelle Störungen im Herstellungsprozess reagiert werden. Hierdurch kann insbesondere die Ausschussrate weiter reduziert werden. Außerdem kann die Prozesszeit, insbesondere Entwicklungszeit, insgesamt wesentlich konstanter gehalten werden, wenn die Trocknereinrichtungen flexibel entlang der Bearbeitungsstrecke (zusammen mit den zu trocknenden Sicherheitsdokumenten) bewegt werden können.

Bei einem Aufbringen der Hologrammfolie bzw. des Hologrammbandes auf dem Kleber, beispielsweise in Form einer Klebeschicht oder umgekehrt, findet aufgrund der Zusammensetzung und der Eigenschaften der Hologrammfolie bzw. des Hologrammbandes und der Zusammensetzung des Klebers eine Reaktion zwischen diesen beiden Materialien statt. Dadurch wird das Hologramm ausgebildet. Die Hologramm-folie bzw. das Hologrammband reagieren solange mit dem Kleber, bis der Prozess mittels der Mittel zum partiellen Aushärten gestoppt wird und gegebenenfalls mit einer nachgeschalteten Aushärteeinheit zum flächigen Trocknen bzw. Aushärten gestoppt wird.

Nachdem der Kleber getrocknet ist, kann auch die noch an der Hologrammfolie ver- bliebene Schutzschicht des Hologrammbands von der bereits aufgeklebten Hologrammfolie abgezogen und mittels einer weiteren Aufwickeleinrichtung auf einer weiteren Rolle aufgewickelt werden. Damit liegt die Hologrammfolie nunmehr offen auf dem Sicherheitsdokument.

Anschließend kann die bandförmige Hologrammfolie entsprechend den Maßen des Sicherheitsdokumentes mittels einer geeigneten Schneideinrichtung zugeschnitten werden, so dass vorteilhafter Weise jedes hierbei entstehende Hologrammfolienstück an das jeweilige Sicherheitsdokument gut angepasst ist.

Um später die jetzt noch offenliegende Hologrammfolie insbesondere vor mechanischen Einwirkungen gut schützen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung einen Spender oder Lackwerk zum Auftragen einer Schutzschicht, etwa eines Var-nisch oder Firnis, und insbesondere Mittel zum Trocknen der Schutzschicht umfasst. Anstelle einer derartigen Schutzschicht kann beispielsweise auch eine PET-Schicht oder PET-Folie oder vergleichbare Materialien mit geeigneten Schutzeigenschaften vorteilhaft verwendet werden.

Nachdem nun die Hologrammfolie und damit auch die einzelnen Sicherheitsdokumente voneinander getrennt wurden, können die Sicherheitsdokumente einzeln etwa einer weiteren Druckeinrichtung zugeführt werden, mittels welcher die Sicherheitsdokumente nun mit einem Varnisch, etwa Firnis in Form eines Lackes, versehen werden. Dieser Lack dient insbesondere als Oberflächenabschluss bzw. als Oberflächenveredelung des Sicherheitsdokuments.

Im Anschluss hieran können die mit dem Lack bedruckten Sicherheitsdokumente einer weiteren Trockenstation zugeleitet werden, um die Lackbereiche vollständig zu trocknen und hiermit die Oberfläche des jeweiligen Sicherheitsdokuments vorteilhaft zu versiegeln.

Üblicherweise verträgt das an dem Sicherheitsdokument generierte personenspezifische Hologramm eine Vamisch-Aushärtung nicht und wird hierbei unbrauchbar. Beispielsweise wirken sich oftmals Lösungsmittel und andere Bestandteile negativ auf die Hologrammfolie aus. Insbesondere durch die vorliegend erläuterte kontinuierliche Verfahrensfϋhrung gelingt es erstmals, ein personenspezifisches Hologramm entlang einer Bearbeitungsstrecke innerhalb einer kompakt bauenden Vorrichtung an einem Sicherheitsdokument individuell zu generieren.

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Um nicht ordnungsgemäß hergestellte Sicherheitsdokumente umgehend noch innerhalb der vorliegenden Vorrichtung aussortieren zu können, können vorteilhafterweise alle Sicherheitsdokumente einer weiteren Inspektionseinrichtung zugeführt werden.

lo Entspricht eines der Sicherheitsdokumente nicht einem eingeforderten Qualitätsstandard, kann dieses mangelhafte Sicherheitsdokument durch eine weitere Ausschleuseinrichtung aussortiert bzw. ausgeschleust werden.

Alle für gut geprüften Sicherheitsdokumente können in einem Ausgangsbereich der i5 Vorrichtung vorteilhaft in mindestens einem austauschbaren Stapelmagazin geordnet und gestapelt werden.

Als ein besonders hervorzuhebendes weiteres Merkmal der vorliegenden Vorrichtung ist zu nennen, dass die Vorrichtung Mittel zum Absaugen und/oder Filtern einer Pro- 2o zessluft oberhalb der Bearbeitungsstrecke umfasst. Beispielsweise verfügt die vorliegende Vorrichtung über eine Anlage zum Schaffen von Reinraumbedingungen, wie beispielsweise eine Filter- oder Klimaanlage, mittels welcher innerhalb des Prozessraums Überdruckbedingungen erzeugt werden können, um hierdurch eine unerwünschte Partikelbelastung, insbesondere entlang der Bearbeitungstrecke, möglichst 5 gering halten zu können. Insbesondere im Bereich besonders kritischer und sensibler Bearbeitungszonen sind idealerweise geeignete Zu-/Abluftfilter installiert, so dass an diesen Bereichen ein besonders sauberes Bearbeitungsumfeld gewährleistet werden kann.

0 Derartige Anlagen zum Schaffen von Reinraumbedingungen sind in den kritischen und sensiblen Bearbeitungszonen vorgesehen, beispielsweise im Bereich der HoIo- grammbandauftragung auf die Sicherheitsdokumente und/oder im Bereich der Schutzfolientrennung von der Hologrammfolie, wenn die Hologrammfolie blank auf den Sicherheitsdokumenten angeordnet ist. 5

Als erste Maschinenstation dient eine Kartenzuführung, die mindestens ein Kartenmagazin aufweist. Zusätzlich findet in dieser ersten Maschinenstation auch eine Kar- tenvereinzelung statt. Die vereinzelten Karten werden auf ein Transportband, insbesondere ein Unterdruckband gebracht, wobei auf dem Transportband definierte Abstände oder Raster für die einzelnen Karten vorgesehen sind. Mittels dieses Transportbandes erreichen die Karten eine erste Inspektionseinrichtung, um insbe-sondere die personenbezogenen Daten, die auf das Hologramm aufgebracht werden sollen, zu erkennen und zu inspizieren. Dies geschieht mit Hilfe von OCV, RFID oder dergl. Sollte die Karte nicht erkennbar sein oder ist sie in sonstiger Art und Weise als falsch oder fehlerhaft identifiziert worden, so wird die Karte an der ersten Ausschleusstation ausgeschleust.

Wird die Karte als gut erachtet, wird sie weiter in eine Reinigungsstation geführt, in der mindestens eine Oberfläche der Karte gereinigt wird. Danach wird die Karte in eine erste Druckerstation geführt. Hier wird die Karte mit einem aushärtenden (UV, Strahlung etc.) Kleber z.B. durch Flächendruck versehen. Sollte der Druck fehlerhaft sein, wird die Karte an der zweiten Ausschleusstation ausgeschleust. Ist der Druck in Ordnung, so wird die Karte ausgerichtet zur Laminierstation transportiert. In dieser Laminierstation wird ein entsprechend ausgerichtetes Band (vorzugsweise von der Rolle), insbesondere ein Hologrammband, auf die Karte geklebt. Dieses Band besteht aus mindestens zwei Schichten. Eine davon ist nicht klebend und bildet die äußeren Träger- bzw. Schutzschichten, eine Schicht davon ist die Hologrammfolie.

Eine nichtklebende Schicht (Liner 1), soweit vorhanden, wird vor dem Auftragen auf die Karte entfernt und auf eine Rolle aufgewickelt. Die beiden übrigen Schichten (Hologrammfolie und Liner 2) werden mit der Hologrammfolie an der Kartenoberflä-che auf die Karte geklebt.

Die folgende Bearbeitungsstation beinhaltet mindestens eine Beleuchtung zur Mas-kengenerierung, insbesondere einen Beamer, um die personalisierten Daten auf das Hologrammband aufzubringen und somit das Hologramm auszubilden. Dabei wird auch der Kleber teilweise ausgehärtet, nämlich genau da wo die personalisierten Daten aufgebracht werden. Dies ist eine Vorstufe zur Hologrammerzeugung.

Danach folgt die Trockenstation. Das Trocknen erfolgt vorzugsweise mit intensiver Strahlung, bspw. mit UV-Licht. Hier wird die Karte an den Stellen, an welchen sich Kleber befindet, ausgehärtet. Andere Arten der Trocknung sind aber ebenfalls denkbar. Außerdem ist der Trockner beweglich, um auf die charakteristischen Merkmale des Hologramms entsprechend einzuwirken. Außerdem dient diese Beweglichkeit des Trockners auch dazu, bei Störungen reagieren zu können und die bereits auf dem Band abgelegten Karten zu trocknen. Dies verhindert einen Ausschuss und die Entwicklungszeit bleibt konstant.

Nachdem der Kleber getrocknet ist, wird die zweite, nichtklebende Schicht (Liner 2) des Trägerbandes mittels einer Aufwickelstation auf eine Rolle gewickelt, so dass die Hologrammschicht nunmehr „offen" auf der Karte liegt. Im Anschluss daran wird die übrige Folienschicht (Hologrammschicht) in einer Schneidstation entsprechend getrennt bzw. ausgeschnitten. Nachdem die Karten auch bzgl. der Hologrammschicht getrennt sind, werden diese in einen zweiten Drucker für Varnisch = Schutzlack transportiert und mit einem Lack, vorzugsweise Varnisch, versehen. Dieser dient als Oberflächenabschluss bzw. -Veredelung und Versiegelung. Im Anschluss wird die Karte sofort unter einem zweiten Trockner transportiert, um die Karte komplett zu trocknen und somit zu versiegeln. Mittels der darauffolgenden zweiten Inspektions-einrichtung wird die Oberflache und die Qualität des Hologramms sichergestellt. Wird eine fehlerhafte Karte inspiziert, so wird diese in der dritten Ausschleusstation ausgeschleust. Alle guten Karten werden in mindestens ein austauschbares Magazin geordnet bzw. gestapelt.

Innerhalb der gesamten Maschine sind Abluftfilter integriert, insbesondere an den Stationen, die besonders kritisch sind, wie z.B. die Trägerbandeauftragung auf die Karte oder eben auch das Abziehen der zweiten Schutzschicht des Trägerbandes, so dass das Hologramm „blank" liegt. Dieser Trockenprozess über eine derartige Distanz innerhalb einer Maschine ist bisher nicht bekannt. Die „Hologrammfolie", respektive das Hologramm, ist derart empfindlich, dass diese die Varnisch-Aushärtung nicht bestehen würde(n). Daher wird der Liner 2 erst zum Schluss abgezogen.

Der Kartentransport durch die gesamte Vorrichtung findet vorzugsweise mittels Unterdruckriemen statt. Der Unterdruck wird mittels extern angebrachter Boxen der Vorrichtung zugeführt.

Alternativ ist es möglich, mehrere Beamer zu verwenden, sodass unterschiedliche Farbeffekte entstehen. So erzeugt z.B. ein Beamer ein Bild innerhalb einer Farbe (hell und dunkel). Als Option können anstelle des Beamers auch Laser, Drucker (Tinten-Strahldrucker) oder andere maskenbildende Verfahren verwendet werden.

Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung erläutert, in welcher beispielhaft eine Vorrichtung zum Herstellen von entsprechenden Sicherheitsdokumenten mit personenspezifischen Hologrammen in einem kontinuierlich ablaufenden Verfahren dargestellt ist.

Es zeigen:

Figur 1 schematisch eine perspektivische Ansicht eines Gesamtkonzepts der erfindungsgemäßen Vorrichtung;

Figur 2 schematisch eine erste Detailansicht der Vorrichtung aus der Figur 1 hinsichtlich eines Eingangsbereichs und eines vorderen Bearbeitungsstreckenbereichs; und

Figur 3 schematisch eine weitere Detailansicht der Vorrichtung aus den Figuren 1 und 2 hinsichtlich eines hinteren Bearbeitungsstreckenbereichs und eines Ausgangsbereichs.

Bei der in der Figur 1 gezeigten Vorrichtung 1 handelt es sich um ein Gesamtmaschi-nenkonzept mit einem kontinuierlichen maschinellen Ablauf, mittels welchem Sicherheitsdokumente 2 vorteilhafterweise in kürzester Zeit und in hoher Vielzahl hergestellt werden können. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel liegen die Sicherheitsdokumente 2 in Gestalt von ID-Karten 3 vor, welche als Personalausweise ein-gesetzt werden. Für eine verbesserte und außergewöhnlich hohe Fälschungssicherheit ist jede der fertig produzierten ID-Karten mit einem personenspezifischen Hologramm (hier nicht gezeigt) ausgestattet, welches mittels der vorliegenden Vorrichtung an der jeweiligen ID-Karte personenspezifisch generiert wurde.

Die Vorrichtung 1 verfügt über ein Gehäuse 4, welches eine Bearbeitungsstrecke 5 von einem Eingangsbereich 6 der Vorrichtung 1 bis zu einem Ausgangsbereich 7 der Vorrichtung 1 umgibt und somit einen Prozessraum 8 der Vorrichtung 1 von der Umgebung 9 abtrennt. Um dennoch einen guten Zugriff auf einzelne Bereiche des Prozessraums 8 zu haben, ist das Gehäuse 4 mit einer Vielzahl zu öffnender, aufstell-barer Abdecksegmente 10 (hier nur exemplarisch beziffert) versehen.

Um den Prozessraum 8 des Weiteren möglichst als Reinraum betreiben zu können, ist außen an dem Gehäuse 4 noch eine Gehäusebox 11 angebracht, in welcher sich eine Anlage zum Schaffen von Reinraumbedingungen, wie beispielsweise eine Filteroder Klimaanlage, (hier nicht gezeigt) befindet Die Filter- oder Klimaanlage steht insbesondere mit Hauben 12 und 13 im Inneren der Vorrichtung 1 in Wirkverbindung, so dass über die Hauben 12, 13 stets eine gute Überdruckbelüftung des Prozessraums 8 gewährleistet werden kann.

Im Eingangsbereich 6 der Vorrichtung 1 sind Mittel 14 (Feeder, Hopper oder dergl.) zum Zuführen der ID-Karten 3 vorgesehen, mittels welcher die ID-Karten 3, welche noch mit einem personenspezifischen Hologramm versehen werden müssen, der Bearbeitungsstrecke 5 vereinzelt zugeführt werden können. Die ID-Karten 3 sind hierzu in einer Bevorratungseinrichtung 15 mit wenigstens einem Bevorratungsmagazin 16 (siehe insbesondere auch Figur 2) untergebracht.

Die vereinzelten ID-Karten 3 werden anschließend in im Wesentlichen definierten Abständen mittels eines Transportbands 17 in Gestalt eines umlaufenden Unterdruckriemens 18 gemäß einer Bearbeitungsrichtung 19 entlang der Bearbeitungsstrecke 5 bewegt. Ein geeigneter Unterdruck an dem umlaufenden Unterdruckriemen 18 kann mittels einer Saugeinrichtung erzeugt werden, welche ebenfalls vorteilhaft in der Gehäusebox 11 untergebracht sein kann.

Hierbei gelangen die vereinzelten ID-Karten 3 zunächst zu einer Inspektionseinrichtung 20, an welcher insbesondere personen bezogene Daten, welche mittels des personenspezifischen Hologramms holographisch umgesetzt werden sollen, erkannt und inspiziert werden.

Ist eine der ID-Karten 3 fehlerhaft, das heißt, nicht ausreichend gut erkennbar oder in sonstiger Weise beschädigt, so wird sie mittels einer ersten Ausschleuseinrichtung 21 ausgeschleust.

Für gut befundene ID-Karten 3 gelangen jedoch weiter an eine Reinigungseinrichtung 22, mittels welcher zumindest diejenigen Oberflächenseiten der ID-Karten 3 gereinigt werden, an welchen später die personenspezifischen Hologramme generiert werden.

Die gereinigten ID-Karten 3 werden weiter zu einer ersten Druckerstation 23 transportiert, mittels welcher sie im Flächendruck nacheinander mit einem durch geeignete Beleuchtung aushärtbaren Kleber bedruckt werden können.

Falls ein Druck eines aufgedruckten Klebers auf einer der ID-Karten 3 fehlerhaft ausfallen sollte, kann diese ID-Karte 3 mittels einer zweiten Ausschleuseinrichtung 24 der Vorrichtung 1 ebenfalls ausgeschleust werden.

Ordnungsgemäß bedruckte ID-Karten 3 werden zu einer Laminiereinrichtung 25 geführt, mittels welcher den ID-Karten 3 ein Hologrammband 26 zugeführt wird. Das Hologrammband 26 wird hierbei von einer Bevorratungsrolle 27 abgewickelt. Das Hologramm 26 besteht aus drei Schichten, einer Trägerschicht, einer Hologrammfolie und einer Schutzschicht. Die Hologrammfolie befindet sich zwischen den beiden übrigen Schichten.

Die Trägerschicht des Hologrammbands 26 wird an der Laminiereinrichtung 25 von der Hologrammfolie abgezogen und auf eine Trägerschichtenrolle (hier nicht explizit beziffert) aufgewickelt. Somit kann das Hologrammband 26, noch bestehend aus der Hologrammfolie und der Schutzschicht, mit seiner Hologrammfolie auf die zuvor gereinigten und mit Kleber versehenen Oberflächenseiten der einzelnen ID-Karten 3 auflaminiert werden.

Hinter der Laminiereinrichtung 25 folgen nun Mittel 28 zum Generieren eines personenspezifischen Hologramms, welches sich an der Hologrammfolie ausbilden kann. Die Mittel 28 zum Generieren des jeweiligen personenspezifischen Hologramms umfassen einen Beamer 29 zum Erzeugen einer entsprechenden Hologrammmaske mittels intensiver Beleuchtung der Hologrammfolie. Hierbei kann zugleich der Kleber an denjenigen Bereichen besonders gut aushärten, welche mittels des Beamers zur Maskenerzeugung beleuchtet werden. Insofern kann der Beamer zur Maskenerzeu-gung hierbei auch als Mittel zum partiellen Aushärten des Klebers betrachtet werden.

Um darüber hinaus den Kleber vollständig trocknen zu können, verfügt die Vorrichtung 1 noch über Mittel 30 zum flächigen Trocknen des auf die ID-Karten 3 aufgedruckten Klebers. Die Mittel 30 zum flächigen Trocknen garantieren ebenfalls eine intensive Beleuchtung mittels UV-Strahlen.

Um gezielt in den Trocknungsprozess eingreifen zu können, sind die Mittel 30 zum flächigen Trocknen an einem verlagerbaren Schlitten 31 angeordnet, der entlang der Bearbeitungsstrecke 5 beweglich gelagert ist. Hierdurch können die Mittel 30 zum flächigen Trocknen bei Bedarf der Bewegung der ID-Karten 3 entlang der Bearbei-tungsstrecke 5 folgen, so dass insbesondere zusätzlich auf die charakteristischen Merkmale der Hologramme eingewirkt werden kann. Außerdem kann diese Beweglichkeit dazu dienen, um bei Störungen bedarfsgerecht eingreifen zu können. Dies verringert die Ausschussrate und speziell die Entwicklungszeit kann konstant gehalten werden.

Hinter den Mitteln 30 zum flächigen Trocknen ist des Weiteren eine Aufwickeleinrichtung 32 angeordnet, mittels welcher nun auch die Schutzschicht von der Hologrammfolie abgezogen und aufgewickelt werden kann, so dass nur noch die Hologrammfolie an den ID-Karten 3 zurückbleibt.

Damit die Hologrammfolie nun auf Kartengröße zurechtgeschnitten werden kann, verfügt die Vorrichtung 1 noch über eine Schneideinrichtung 33. Nach dem Zerschneiden der Hologrammfolie sind die einzelnen ID-Karten 3 auch nicht mehr durch die Hologrammfolie untereinander verbunden.

Um die Hologrammfolie dauerhaft vor Umwelteinflüssen zu schützen, wird auf die ID-Karten 3 mittels einer weiteren Druckeinrichtung 34 jeweils ein Varnisch aufgedruckt. Hierdurch erhält jede der ID-Karten 3 eine entsprechende Schutzschicht.

Hinter der weiteren Druckeinrichtung 34 ist noch eine stationäre Trockeneinrichtung 35 vorgesehen, mit der das Varnisch getrocknet bzw. ausgehärtet werden kann. Somit ist jede der ID-Karten 3 dauerhaft mit einer widerstandsfähigen Schutzschicht versehen.

Um die Qualität der so fertiggestellten ID-Karten 3 abschließend noch automatisch prüfen zu können, verfügt die Vorrichtung 1 über eine weitere Inspektionseinrichtung 36, welche vor einer Bereitstellungseinrichtung 37 mit wenigstens einem austauschbaren Bereitstellungsmagazin 38 platziert ist.

Eine derart kompakt bauende Vorrichtung 1 zum Herstellen von ID-Karten 3 mit personenspezifischen Hologrammen mit einer einzigen linearen und kurz ausgebildeten Bearbeitungsstrecke 5 ist nicht bekannt.

Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht.