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1. WO2010069670 - VERFAHREN ZUR ENTFERNUNG VON FESTSTOFFEN AUS EINER FASERSUSPENSION DURCH FLOTATION SOWIE FLOTATIONSVORRICHTUNG ZU SEINER DURCHFÜHRUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Voith Patent GmbH 8 Akte: RPS14295 WO

89522 Heidenheim „'Injektor-Spaltverstellung1"

Patentansprüche

1. Verfahren zur Entfernung von Feststoffen mit Hilfe von Gasblasen

(4) aus einer wässrigen Faserstoffsuspension (S), insbesondere Altpapiersuspension, wobei der Fasersuspension (S) in mindestens einer Mischvorrichtung (1 ) Gas (6) zugeführt und Gasblasen gebildet werden, wonach der Strom der begasten Suspension (S') aus der Mischvorrichtung (1 ) in einen Flotationsbehälter (3) geführt wird und

Feststoffe aus der Faserstoffsuspension (S) in einem Flotationsschaum (2) gesammelt und mit diesem abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die begaste Fasersuspension (S') über einen einstellbaren Strömungswiderstand in den Flotationsbehälter (3) geführt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungswiderstand durch mindestens eine einstellbare Drossel (4 ) gebildet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die einstellbare Drossel (4 ) am stromabwärtigen Ende der Mischvorrichtung (1 ) befindet .

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Drossel (4) ein am Auslauf der Mischvorrichtung (1 ) im Abstand (13) zum Auslauf angeordnete Abschlusselement, insbesondere eine Abschlussscheibe (12') verwendet wird, und dass dessen Abstand (13) eingestellt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die einstellbare Drossel (4 ) innerhalb der Mischvorrichtung (1 ) befindet.

6. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel (4) durch einen integrierten oder direkt angekuppelten Motor verstellt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel (4 ) hydraulisch verstellt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel (4 ) pneumatisch verstellt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel (4) durch ein Gestänge verstellt wird.

10. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an der Mischvorrichtung (1 ) mindestens ein verformbarer Hohlkörper (17, 19) verwendet wird, dessen Form oder Größe zur Einstellung des Strömungswiderstandes verändert wird.

11. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Strom der Fasersuspension (S) nach dem Eintritt in die Mischvorrichtung (1 ) mindestens ein Freistrahl (7) gebildet wird, so dass durch Injektionswirkung das Gas (6) angesaugt wird und sich mit der Fasersuspension (S) vermischt.

12. Verfahren nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Strom der Fasersuspension (S) nach dem Eintritt in eine

Mischvorrichtung (1 ) aufgeteilt und jeweils mehrere Freistrahlen (7) gebildet und begast werden.

13. Verfahren nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Teilströme vor dem Auslauf aus der Mischvorrichtung (1 ) wieder vereinigt werden.

14. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die begaste Fasersuspension (S') über einen Umlenkdiffusor

(10) aus der Mischvorrichtung (1 ) in den Flotationsbehälter (3) herausgeführt wird.

15. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die begaste Fasersuspension (S') nach der Zuführung des Gases (6) in mindestens einem innerhalb der Mischvorrichtung (1 ) angeordneten Strömungskanal (8) weitergeführt wird.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die begaste Fasersuspension (S') im Strömungskanal (8) durch mindestens eine Erweiterung (25, 26) des Strömungsquerschnittes auf eine um mindestens 15%, vorzugsweise mindestens 30% geringere mittlere Strömungsgeschwindigkeit gebracht wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung (25) des Strömungsquerschnittes sprunghaft erfolgt.

18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung (26) des Strömungsquerschnittes stetig erfolgt.

19. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Flotation verwendete Gas (6) zu mindestens 80% vorzugsweise mindestens 90% das innerhalb eines zur Durchführung des Verfahrens verwendeten vorzugsweise geschlossenen Flotationsbehälters (3) freigewordene Gas ist.

20. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Fasersuspension (S) bei der Zugabe von Gas (6) eine Faserstoffdichte zwischen 0,5 % und 2%, vorzugsweise zwischen

0,8 % und 1 ,2 % eingestellt wird.

21. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Mischvorrichtung (1 , 1 ') in die sich im Flotationsbehälter (3) befindende Fasersuspension (S') eintaucht.

22. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Strom der Fasersuspension (S) durch Verengung des

Strömungsquerschnittes vor der Zuführung des Gases (6) auf eine Strömungsgeschwindigkeit gebracht wird, die mindestens doppelt so hoch, vorzugsweise mindestens fünffach so hoch ist wie beim Einlauf in die Mischvorrichtung (1 , 1 ').

23. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Strömungswiderstandes mit einem Regler vorgenommen wird, der Messsignale aus der Flotationsanlage verarbeitet.

24. Verfahren nach einem der voran stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffsuspension (S) aus störstoffhaltigem Altpapier gebildet wird, dass zumindest ein Teil der Störstoffe mit Hilfe der

Gasblasen entfernt wird, und dass zumindest der überwiegende Teil der Fasern als Akzept (A) aus dem Flotationsbehälter (3) abgeführt wird.

25. Flotationsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der voran stehenden Ansprüche, welche einen Flotationsbehälter (3) mit mindestens einer von einer Fasersuspension (S) durchströmbaren Mischvorrichtung (1 ) zur Zuführung von Gas (6) aufweist und außerdem mindestens eine Ableitung für den gebildeten Flotationsschaum (2) und mindestens eine Ableitung für den gereinigten Akzept (A) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass sich in oder an der Mischvorrichtung (1 ) stromabwärts der Stelle, an der das Gas (6) zur Fasersuspension (S) zuführbar ist, mindestens eine verstellbare Drossel (4) befindet, mit der sich die

Fläche des Strömungsquerschnitts ändern lässt, der zur Führung der begasten Fasersuspension (S') vorgesehen ist.

26. Flotationsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Drossel (4) einen Stellbereich aufweist, der mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 20% der Strömungsquerschnittsfläche erfasst.