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1. WO2010063453 - VERFAHREN ZUM NACHFORMIEREN VON ELEKTROLYTKONDENSATOREN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Verfahren zum Nachformieren von Elektrolytkondensatoren mit folgenden Schritten:

a) falls der Elektrolytkondensator eine Ladung aufweist, langsames Entladen über eine geeignet dimensionierte Last;

b) Laden des Elektrolytkondensators durch Anlegen einer stufenweise erhöhten Spannung, wobei die Spannungserhöhung pro Stufe jeweils einen Bruchteil der Nennspannung des Elektrolytkondensators beträgt, wobei die Spannung jeweils dann um eine Stufe erhöhte wird, wenn der Ladestrom bei der aktuellen Stufe im Wesentlichen auf Null abgesunken ist und wobei die stufenweise Erhöhung der Ladespannung fortgesetzt wird, bis der Ladestrom nicht mehr auf Null absinkt.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch folgende weitere Schritte:

c) Messen eines Zeitintervalls Δti zwischen dem Beginn des Ladevorgangs und dem Zeitpunkt, an dem der Ladestrom nicht mehr im Wesentlichen auf Null absinkt;

d) Wiederholen der Schritte a) und b) bis die Dauer des Zeitintervalls Δti nicht mehr abnimmt.

669-68567PCT/CM

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen der Spannungserhöhung nicht größer sind als 1/5 der Nennspannung des Elektrolytkondensators.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen der Spannungserhöhung nicht größer sind als 1/ 10 der Nennspannung des Elektrolytkondensators.

5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom durch einen Strombegrenzer begrenzt wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom auf einen Wert zwischen einigen zehn mA bis einigen hundert mA begrenzt wird.

7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laden des Elektrolytkondensators auf einer Spannungsstufe solange erfolgt, bis der Ladestrom auf weniger als einige Milliampere abgesunken ist und dann die Ladespannung um eine Stufe erhöht wird.

8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsstufen alle gleich groß sind.

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9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsstufen von Stufe zu Stufe größer werden.

10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytkondensator nach Schritt a) kurzgeschlossen wird.

11. Verfahren zum Nachformieren von Elektrolytkondensatoren mit folgenden Schritten:

a) langsames Entladen über eine geeignet dimensionierte Last;

b) Laden durch Anlegen einer Spannung VLI, die etwa 2/3 der Nennspannung Vo entspricht mit einem auf einige 10 mA bis einige hundert mA begrenzten Gleichstrom Li, bis die Spannung am Kondensator VLI entspricht und der Ladestrom auf 0 gesunken ist, wobei das Zeitintervall Δtl zwischen Anlegen der Ladespannung und Erreichen des Ladestroms 0 mA gemessen wird; und

c) Wiederholen der Schritte a) und b) bis keine Verkürzung des Zeitintervalls Δtl mehr feststellbar ist.

12. Verfahren zum Nachformieren von Elektrolytkondensatoren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

669-68567PCT/CM nach Abschluss des Schrittes c) folgende weitere Schritte erfolgen:

d) langsames Entladen über eine geeignet dimensionierte Last;

e) Laden durch Anlegen einer Spannung VL2, die gleich der Nennspannung Vo ist, mit einem auf maximal 200 mA begrenzten Ladestrom IL2, bis die Spannung am Kondensator der Ladespannung VL2 = Vo entspricht und der Ladestrom IL2 auf 0 mA gesunken ist, wobei das Zeitintervall Δt2 zwischen Anlegen der Ladespannung VL2 und Erreichen des Ladestroms IL2 = 0 mA gemessen wird;

f) Wiederholen der Schritte d) und e) bis keine Verkürzung des Zeitintervalls Δt2 mehr feststellbar ist.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass

g) nach Abschluss des Schrittes f) eine Ladespannung VL3 angelegt wird, die zwischen 3 bis 6 % höher ist als die Nennspannung Vo, wobei der Ladestrom IL3 auf maximal 170 mA begrenzt ist, bis der Ladestrom IL3 auf 0 mA absinkt,

h) anschließend weitere Ladeschritte analog zu Schritt e) erfolgen; wobei jeweils die Ladespannung um 3 bis 6 % der Nennspannung erhöht wird, bis der Ladestrom IL3 nicht mehr auf 0 mA zurückgeht;

669-68567PCT/CM i) Ladestrom abschalten und den Elektrolytkondensator bis auf die Spannung entladen bei der zuletzt der Ladestrom IL3 auf 0 mA zurückgegangen ist.

14. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytkondensator auf eine neue Nennspannung von 20 bis 22 V aufgeladen wird.

15. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des langsamen Entladens des Elektrolytkondensators dieser kurzgeschlossen wird.

16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom auf maximal 25 mA begrenzt wird.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom auf maximal 200 mA begrenzt wird.

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