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1. WO2010061308 - KATHETER ZUM ANSAUGEN, FRAGMENTIEREN UND HINAUSBEFÖRDERN VON ENTFERNBAREM MATERIAL AUS BLUTGEFÄSSEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Katheter zum Ansaugen, Fragmentieren und Hinausfördern von entfernbarem Material aus Hohlkörpern, insbesondere von Thromben und Embolien aus Blutgefässen, mit einem über einen Führungsdraht (4) unabhängig von diesem axial verschiebbaren, an einem distalen Ende des Katheters angeordneten Arbeitskopf (1 ) mit einem Innendurchmesser einer Innenmantelfläche, welcher Arbeitskopf wenigstens eine seitliche Öffnung (1a) aufweist, wobei der Katheter eine mittels eines vom Arbeitskopf (1 ) entfernten Drehantriebes einer Antriebseinheit mit einer Drehzahl in Rotation versetzbare flexible Förderschraube (3) mit einem Aussendurchmesser, distalen Ende (3a) und einem proximalen Ende aufweist, sowie mit einem die Förderschraube (3) umgebenden, mit dem Arbeitskopf (1 ) verbundenen flexiblen Schlauch (2) zur Abfuhr des Materials bzw. der abgelösten Thromben und Emboliefragmente und einem Schneidwerkzeug, wobei die Förderschraube (3) als mit der Öffnung (1a) des Arbeitskopfes (1 ) zusammenwirkendes, scherendes Schneidwerkzeug ausgebildet ist, um zwischen den peripheren Rändern der Förderschraube (3) und Rändern der Öffnungen (1 a) die eindringenden Materialien bzw. angesaugten und/oder abgelösten Thromben und Embolien zu zerkleinern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem distalen Ende (3a) der Förderschraube und dem Arbeitskopf (1 ) ein Axial-Drucklager (5) angeordnet ist.

2. Katheter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Axial- Drucklager (5) als eine beim Arbeitsgang durch die Förderschraube in Rotation versetzbare Scheibe (6) ausgebildet ist.

3. Katheter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (6) aus einem Werkstoff mit geringem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise aus Kunststoff, besteht.

4. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschraube (3) unter axialem Druck vorspannbar ist.

5. Katheter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorspanndruck der Förderschraube (3) einstellbar ist.

6. Katheter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorspanndruck der Förderschraube so eingestellt ist, dass das Axial-Drucklager (5) etwa mit der halben Drehzahl der Förderschraube (3) mitrotiert.

7. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine seitlichen Öffnung (1 a) des Arbeitskopfes (1 ) als kreisrunde Löcher (1 b, 1c) mit jeweils einem Kreisumfang ausgebildet ist.

8. Katheter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine seitliche Öffnung (1 a) des Arbeitskopfes (1 ) als jeweils wenigstens zwei, axial hintereinander angeordnete Löcher (1 b, 1 c) ausgebildet ist.

9. Katheter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kreisumfänge der Löcher (1 b, 1 c) überschneiden.

10. Katheter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (1 b, 1 c) durch einen in axial Richtung verlaufenden, im wesentlichen zentrisch zu den Löchern (1 b, 1 c) angeordneten Schlitz (1 e) miteinander verbunden sind.

11. Katheter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schlitz (1e) in Richtung zum proximalen Ende des Katheters über die Löcher (1 b, 1 c) hinaus erstreckt.

12. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Arbeitskopf (1 ) jeweils zwei einander etwa diametral gegenüberliegend angeordnete Öffnungen (1 a) angeordnet sind.

13. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der distale Teil (3a) der Förderschraube (3) im Bereich des Arbeitskopfes (1 ) im Aussendurchmesser gegenüber dem Innendurchmesser des vorzugsweise zylindrischen Arbeitskopfes (1 ) passgenau ausgebildet ist, so dass der Aussendurchmesser der Förderschraube (3) zum Innendurchmesser der Innenmantelfläche des Arbeitskopfes (1 ) ein nur minimales Durchmesserspiel aufweist.

14. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kanten (3c) an der Aussenseite der Förderschraube (3) vorhanden sind, welche wenigstens im Bereich der Öffnung des Arbeitskopfes (1 ) scharfkantig ausgebildet sind.

15. Katheter, bzw. Arbeitskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskopf (1 ) in Richtung seines distalen Endes verjüngt ausgebildet ist.

16. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Öffnung (1 a) Schneidkanten (1f, 1g, 1 h, 1 i, 1 k) im Bereich der Innenmantelfläche des Arbeitskopfes (1 ) aufweist, welche wenigstens bereichsweise scharfkantig ausgebildet sind.

17. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kanten (11) der seitlichen Öffnung (1a) im Bereich der Aussenmantelfläche des Arbeitskopfes (1 ) wenigstens bereichsweise verrundet ausgebildet sind.