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1. WO2010015570 - KONDENSATIONSTROCKNER MIT EINER WÄRMEPUMPE UND ERKENNUNG EINES UNZULÄSSIGEN BETRIEBSZUSTANDS SOWIE VERFAHREN ZU SEINEM BETRIEB

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

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PATENTANSPRÜCHE

1. Kondensationstrockner (1 ) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse (19) im

Prozessluftkreis (2), einer Wärmepumpe (13,14,15,17), in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15) und einer Drossel (17), sowie einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur des Kältemittels und einer Steuerung (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (10) erste Mittel (26) zum Vergleich einer Temperatur Tκ des

Kältemittels mit einer für das Kältemittel in der Steuerung (10) gespeicherten oberen Grenztemperatur Tκlιm1; zweite Mittel (27) für das Ausschalten des Kompressors (14), wenn Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist, und für das Einschalten des Kompressors (14) jeweils nach einem Abschalten; eine Zählvorrichtung (28) zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen der Kompressor (14) ausgeschaltet wird, welche

Zählvorrichtung (28) in jedem Fall eines Ausschaltens um 1 inkrementiert wird; und dritte Mittel (29) zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl nhm und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - niim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst.

2. Kondensationstrockner (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Mittel (27) eingerichtet sind für das Einschalten des Kompressors (14) erst nach Ablauf eines Verzögerungszeitraums Δtv jeweils nach einem Abschalten.

3. Kondensationstrockner (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungszeitraum Δtv größer ist als ein Zeitraum, innerhalb dessen jeweils nach einem Abschalten des Kompressors (14) ein Druckausgleich innerhalb der Wärmepumpe (13,14,15,17) eintritt.

4. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungszeitraum Δtv eine Länge von etwa drei Minuten hat.

5. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Mittel (27) derart eingerichtet sind, dass jeweils nach Ablauf eines Verzögerungszeitraums Δtv nach einem Abschalten des Kompressors (14) zunächst ermittelt wird, ob Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist, dass der Kompressor (14) nur erneut eingeschaltet wird, wenn Tκ kleiner als Tκlιm1 ist, und dass die Zählvorrichtung um 1 inkrementiert wird sowie das erneute Einschalten des Kompressors für einen weiteren Verzögerungszeitraum Δtv unterbleibt, wenn Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist.

6. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Temperaturfühler (22) am Ausgang (23) des Verflüssigers (15) oder am Ausgang (24) des Kompressors (14) befindet.

7. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der vorigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in der Wärmepumpe (13,14,15,17) ein zusätzlicher Wärmetauscher (16) angeordnet ist.

8. Kondensationstrockner (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Prozessluftkanal (1 1 ) zwischen dem Verdampfer (13) und dem Verflüssiger (15) angeordnet ist.

9. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Kühlluftkanal (12) angeordnet ist.

10. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein zweites Gebläse (20) zur Kühlung der Wärmepumpe

(13,14,15,17) umfasst.

11. Kondensationstrockner (1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gebläse (20) in einem Kühlluftkanal (12) und/oder der Umgebung des Kompressors (14) angeordnet ist.

12. Kondensationstrockner (1 ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein akustisches und/oder optisches Anzeigemittel (25) zur

Anzeige eines unzulässigen Betriebszustands aufweist.

13. Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners (1 ) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse (19) im Prozessluftkreis (2), einer

Wärmepumpe (13,14,15,17), in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15) und einer Drossel (17), sowie einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, und einer Steuerung (10), wobei die Steuerung (10) erste Mittel (26) zum Vergleich einer Temperatur Tκ des Kältemittels mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten oberen Grenztemperatur Tκlιm1; zweite Mittel (27) für das Ausschalten des Kompressors (14), wenn Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist, und für das Einschalten des Kompressors (14) jeweils nach einem Abschalten; eine Zählvorrichtung (28) zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen der Kompressor (14) ausgeschaltet wird, welche Zählvorrichtung (28) in jedem Fall eines Ausschaltens um 1 inkrementiert wird; und dritte Mittel (29) zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl nhm und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - nhm) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst, gekennzeichnet durch folgende Schritte:

(g) Setzen der Zählvorrichtung (28) auf Null und Einschalten des Kompressors (14) durch die zweiten Mittel (27) beim Beginnen des Verfahrens; (h) zyklisch wiederholtes Messen einer Temperatur Tκ des Kältemittels mittels des Temperaturfühlers (22) und Vergleichen von Tκ mittels der ersten Mittel (26) mit einer für das Kältemittel in der Steuerung (10) gespeicherten oberen

Grenztemperatur Tκlιm1;

(i) Ausschalten des Kompressors (14) durch die zweiten Mittel (27), wenn Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist;

(j) Inkrementieren der Anzahl n in der Zählvorrichtung (28) um den Wert 1 für jeden Fall, dass der Kompressor (14) ausgeschaltet wird; (k) erneutes Einschalten des Kompressors (14) durch die zweiten Mittel (27) jeweils nach einem Abschalten;

(I) Vergleichen, mittels der dritten Mittel (29), der Anzahl n mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl nhm; und

(m) Auswerten der Differenz Δn = (n - nhm) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Mittel (27) den Kompressor (14) erst nach Ablauf eines Verzögerungszeitraums Δtv jeweils nach einem Abschalten erneut einschalten.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Mittel (27) jeweils nach Ablauf eines Verzögerungszeitraums Δtv nach einem Abschalten des Kompressors (14) zunächst ermitteln, ob Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist, dass sie den Kompressor (14) nur erneut einschalten, wenn Tκ kleiner als Tκlιm1 ist, und dass die Zählvorrichtung um 1 inkrementiert wird sowie das erneute Einschalten des Kompressors für einen weiteren Verzögerungszeitraum Δtv unterbleibt, wenn Tκ größer oder gleich Tκlιm1 ist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall Δn größer oder gleich n1, wobei n1 ein in der Steuerung (10) gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein erster unzulässiger Betriebszustand angezeigt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige eines ersten unzulässigen Betriebszustands die Aufforderung, die Luftwege im Kondensationstrockner zu reinigen, umfasst.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall Δn größer oder gleich n2, wobei n2 ein in der Steuerung (10) gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein zweiter unzulässiger Betriebszustand angezeigt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Anzeige eines zweiten unzulässigen Betriebszustands ein stattfindender Trocknungsprozess unterbrochen wird.