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1. WO2010012717 - HERSTELLUNG DÜNNER KATALYSATORSCHICHTEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Aufbringen eines Metalls auf ein Trägersubstrat zur Herstellung einer dünnen, porösen Schicht, folgende Schritte umfassend:

(a) Aufbringen einer ersten Metallkomponente auf das Trägersubstrat, wobei die erste Metallkomponente unedler ist als das aufzubringende Metall,

(b) Ersetzen der in Schritt (a) aufgebrachten ersten Metallkomponente durch das auf das Trägersubstrat aufzubringende Metall durch eine Redox- Reaktion.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Metallkomponente ein Metall der 3. bis 5. Hauptgruppe oder ein Metall der Nebengrup- penelemente der ersten Periode des Periodensystems der Elemente ist.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Metallkomponente ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Aluminium, Eisen, Cobalt, Nickel, Kupfer und Zink.

4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das auf das Trägersubstrat aufzubringende Metall katalytisch aktiv ist.

5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf das Trägersubstrat aufzubringende Metall ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Platin, Palladium, Rhuthenium und Gold.

6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtmetallische Trägersubstrat Kohlenstoff, ein Polymer oder eine Keramik ist.

7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtmetallische Trägermaterial eine Gasverteilerschicht oder eine Membran ist, wie sie in Brennstoffzellen eingesetzt wird.

8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Metallkomponente aus der Dampfphase auf das nichtmetallische Trägersubstrat aufgebracht wird.

9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Metallkomponente durch ein PVD-Verfahren, CVD-Verfahren oder durch Sputtern auf das nichtmetallische Trägersubstrat aufgebracht wird.

10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Redox-Reaktion, in der die erste Metallkomponente durch das auf das nichtmetallische Trägersubstrat aufzubringende Metall ersetzt wird, in einem Lösungsmittel durchgeführt wird.

1 1. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel eine ionische Flüssigkeit ist.

12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel Ethyl-Methyl-Imidazolium-Chlorid ist.

13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Metallkomponente ein Additiv beigemischt wird.

14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Additiv ein Komplexbildner ist.

15. Verfahren gemäß Ansprurch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Komplexbildner ein ionischer Ligand oder ein nicht-ionischer Ligand ist.

16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach dem Ersetzen der ersten Metallkomponente durch das auf das Trägersubstrat aufzubringende Metall ein lonomer aufgebracht wird.