In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2010012113 - KÄMMVORRICHTUNG ZUM KÄMMEN EINES FASERMATERIALS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Kämmvorrichtung zum Kämmen eines Fasermaterials (F)1 das einem, in einem Maschinengestell (MS) gelagertem Zangenaggregat (1) zugeführt wird, welches eine untere und obere Zangenplatte (2,3) aufweist, wobei die obere Zangenplatte

(3) in bezug auf die untere Zangenplatte (2), zur Bildung einer Klemmstelle (KS), beweglich gelagert ist und zur Erzeugung einer Klemmkraft von einer Belastungseinrichtung (B1 , B2) beaufschlagt wird und mit einem Speisemittel (5) zur Zuführung des Fasermaterials (F) zur Klemmstelle (KS) des Zangenaggregates, welchem unterhalb ein im Maschinengestell (MS) drehbar gelagerter Kämmzylinder

(16) zugeordnet ist, der auf seinem Umfang mit wenigstens einem Kämmsegment (19) versehen ist und mit einem dem Zangenaggregat (1) zugeordneten Abreissmittel (8), dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungseinrichtung aus über eine Druckluftquelle (26) mit Druckluft beaufschlagbare Balgzylinder (B1 , B2) besteht, welche sich jeweils mit ihrem einen

Ende (35) direkt oder indirekt am Maschinengestell (MS) und mit ihrem anderen Ende (30) auf mit der oberen Zangenplatte (3) verbundenen Elementen (4a, 4b, 28) abstützen.

2. Kämmvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich jeweils ein Balgzylinder (B1 , B2) auf den Schwenkarmen (4a, 4b) der oberen Zangenplatte (3) abstützt.

3. Kämmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Abstützung der Balgzylinder (B1 , B2) auf der oberen

Zangenplatte (3) jeweils eine Stützfläche (28) vorgesehen ist, die eine Öffnung (33) aufweist, in welche eine, die Stirnfläche (30) des jeweiligen Balgzylinders (B1 , B2) überragende Verlängerung (31) ragt, wenn dieser auf der Stützfläche (28) aufliegt.

4. Kämmvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die

Verlängerung (31) des jeweiligen Balgzylinders (B1 , B2) und die Öffnung (33) in der Stützfläche (28) derart ausgebildet sind, dass sie zusammen eine Klemmwirkung aufeinander ausüben.

5. Kämmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Balgzylinder (B1 , B2) an im Maschinengestell (MS) schwenkbar angebrachten Armen (37, 38) befestigt sind.

6. Kämmvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Maschinengestell (MS) wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung (50) vorgesehen ist um die Arme (37, 38) in ihrer Arbeitsstellung zu fixieren.

7. Kämmvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (37, 38) miteinander verbunden sind.

8. Kämmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Balgzylinder (B1 , B2) über ein Steuerventil (25) mit einer Druckluftquelle

(26) verbunden sind, welche über eine Steuereinheit (ST) zur Erzeugung eines Unterduckes umsteuerbar ist.

9. Kämmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Zangenplatte (3) mit Führungselementen (12) versehen ist, welche zur unmittelbaren Steuerung ihrer Bewegung auf Kurvenscheiben (14) geführt werden, welche drehfest auf der Drehachse (7) des Kämmzylinders (16) befestigt sind und die Position der unteren Zangenplatte (2) während eines Kammspieles - in Richtung des Abreissmittels (8) gesehen - konstant bleibt.

10. Kämmvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente drehbar gelagerte Rollen (12) sind.

11. Kämmvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Zangenplatte (3) mit seitlichen Schwenkarmen (4a,4b) versehen ist über welche sie um eine Drehachse (6) schwenkbar im Maschinengestell (MS) oder an einem Zangenrahmen der unteren Zangenplatte (2) gelagert ist, wobei die Rollen (12) an den Schwenkarmen (4a, 4b) im Abstand zu der Drehachse (6) angeordnet sind.

12. Kämmvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zangenplatte (2) derart im Maschinengestell (MS) befestigt ist, dass sie eine im wesentlichen konstant bleibende Position während eines

Kammspieles einnimmt und das Abreissmittel aus einer Abreisswalze (8) gebildet ist, welche zur Bildung einer Klemmlinie (KL) in Richtung eines, auf dem Umfang des Kämmzylinders (16) befestigten Abreisssegmentes (20) verschiebbar gelagert ist.