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1. (WO2009150029) VORRICHTUNG ZUM KALTFOLIENPRÄGEN
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten von einer Trägerfolie auf Druckbogen wenigstens mit einem Auftragwerk (1 ) für eine bildmässige Beschichtung der Druckbogen mit einem Kleber und mit einem Beschich- tungsmodul (2) zum Übertragen der bildgebenden Schichten von der Trägerfolie auf den Druckbogen in einem Transferspalt (6) zwischen einem Gegendruckzylinder (4) und einer Presswalze (3), wobei die Trägerfolie mit der beschichteten Seite in Anlage an dem Druckbogen gemeinsam mit diesem durch den Transferspalt (6) führbar ist und dabei die bildgebenden Schichten bildmässig auf den Druckbogen übertragbar sind, und mit einer Einrichtung zur Zuführung der Transferfolie(5) zum Beschichtungswerk (2) und zur Abführung vom Beschichtungswerk (2) mit einem Antrieb zum Bewegen der Transferfolie in Arbeitsrichtung, wobei der Folienvorschub der Transferfolie (5) mit- tels einer Einrichtung zur Folienführung derart steuerbar ist, dass der Transport der Transferfolie (5) dann angehalten wird, wenn im Transferspalt (6) des Beschichtungswerkes (2) keine Übertragung einer bildgebenden Schicht auf einen Druckbogen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung in Verbindung mit einer Folienführung der Transferfolie

(5) derart vorgesehen ist, dass beim Durchlaufen eines Greifers des Bogen führenden Gegendruckzylinders (4) aufnehmenden Zylinderkanales (22) der Presswalze (3) der Folienvorschub angehalten wird, wobei die Presswalze (3) unter weiterer Berührung der Transferfolie (5) gleitend durchläuft und/oder dass als Oberfläche des Presszylinders (3) eine Pressbespannung (10) mit erhöhter, im Umriss konturierte Pressfläche vorgesehen ist, wobei die Pressfläche auf den maximal zu beschichtenden Bereich begrenzt ist und dass beim Durchlaufen eines Bereiches der Presswalze (3) außerhalb der auf den zu be- schichtenden Bereich begrenzten Pressfläche der Folienvorschub angehalten wird, wobei die Presswalze (3) unter weiterer Berührung der Transferfolie (5) gleitend durchläuft.

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2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfolie (5) in eine oder mehrere Teilfolienbahnen geringerer Breite aufgeteilt wird und dass die Teilfolienbahnen positioniert bzw. neben- einander dem Transferspalt (6) zugeführt werden, wobei die Teilfolienbahnen mit gleichen oder voneinander verschiedenen bildgebenden Schichten versehen sind und Schichten unterschiedlicher Farbe und/oder unterschiedlichen Glanzes und/oder unterschiedlicher Oberflächenstruktur erzeugbar sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienbahn (5) steuerbare Fördereinrichtungen zum Bremsen und Beschleunigen im Takt der Verarbeitung des Folientransfers zugeordnet sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen (22, 33) als Walzenpaare ausgebildet sind, wobei die Walzenpaare die Folienbahn (5) klemmend führen und antreibbar sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen (22, 33) einem Transferbereich vor dem Trans- ferspalt (6) oder jeweils vor und nach dem Transferspalt (6) zugeordnet sind und dass den Fördereinrichtungen Folienspeicher (26.1 , 26.2, 27.1 , 27.2, 28.1 , 28.2, 32.1 , 32.2) zugeordnet sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienspeicher (26.1 , 26.2, 27.1 , 27.2, 28.1 , 28.2, 32.1 , 32.2) als jeweils wenigstens eine Folienschlaufe (29, 36) der Folienbahn (5) aufnehmende Unterdruckkammern ausgebildet sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienspeicher (26.1 , 26.2, 27.1 , 27.2, 28.1 , 28.2, 32.1 , 32.2) als eine oder mehrere Folienschlaufen (29, 36) einer Folienbahn (5) oder mehrerer Teilfolienbahnen aufnehmende Unterdruckkammern ausgebildet sind, wobei die Unterdruckkammern eine oder mehrere Trenneinrichtungen zur Begren- 25.05.2009 zung von Unterdruckbereichen in der Breite von einer oder mehrerer Folienoder Teilfolienbahnen aufweisen.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckkammern Absaugeinrichtungen zur Erzeugung eines Unterdruckes aufweisen, wobei mittels einer oder mehrerer der Absaugeinrichtungen Anhaftungen von der oder den Folienbahnen (5) absaugbar sind und dass den Absaugeinrichtungen Filtereinrichtungen zur Abscheidung der Anhaftungen zugeordnet sind.

9. Verfahren zum Beschichten von Druckbogen in einer Bogen verarbeitenden Maschine, insbesondere einer Bogenrotationsdruckmaschine unter Verwendung einer aus bildgebenden Schichten und einer Trägerfolie gebildeten Transferfolie (5) zum Transfer von bildgebenden Schichten von der Trägerfolie auf die Druckbogen dadurch,

- dass wenigstens mit einem Auftragwerk (1 ) eine bildmässige Beschichtung eines Druckbogens mit einem Kleber erfolgt, und

- dass mittels eines Beschichtungsmodules (2) ein Übertragen der bildgebenden Schichten von der Trägerfolie auf den Druckbogen erfolgt, wobei in dem Beschichtungsmodul (2) ein Gegendruckzylinder (4) und eine Presswalze (3) einen gemeinsamen Transferspalt (6) durch den die Transferfolie (5) unter Druck derart führbar ist, dass sie mit der beschichteten Seite auf den auf dem Gegendruckzylinder (4) geführten Druckbogen aufgelegt wird, - wobei die bildgebenden SchichtAen nach dem Austritt des Druckbogens aus dem Transferspalt (6) im Bereich der mit Kleber versehenen bildmässigen Bereiche Oberflächen konform auf dem Druckbogen haftet und von der Trägerfolie abgehoben wird, wobei die Transferfolie (5) im Transferspalt (6) wenigstens im Bereich der bildmässigen Beschichtung/-en gegen den Druckbogen angedrückt wird und - dass die Transferfolie (5) nur dann durch den Transferspalt (6) gefördert wird, wenn ein Kontakt zwischen der Oberfläche der Presswalze (3) und dem am Gegendruckdruckzylinder (4) aufliegenden Bedruckstoff hergestellt wird.

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10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Presswalze (3) ein oder mehrere Andrucksegmente angebracht werden, die eine Pressfläche aufweisen, deren Fläche an die Flächenausdehnung der bildmässigen Beschichtungen angepasst ist, und dass die Transferfolie (5), axial zur Presswalze (3) gesehen, lediglich im Bereich von mit Pressflächen versehenen Achsabschnitten dem Transferspalt (6) zugeführt wird.

11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Presswalze (3) ein oder mehrere Andrucksegmente angebracht werden, deren Pressfläche an die Flächenausdehnung der bildmässigen Be- Schichtungen angepasst ist, und dass Transferfolie (5), in Umfangsrichtung zur Presswalze (3) gesehen, lediglich im Bereich von mit Pressflächen versehenen Umfangsabschnitten dem Transferspalt (6) zugeführt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfolie (5) dem Transferspalt (6) schrittweise in den Achsabschnitten zugeführt wird, in denen eine Belegung mit Pressflächen (21 ) vorliegt.

13. Verfahren nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfolie (5) vor der Zuführung zum Transferspalt (6) beim schrittweisen Zuführen während eines Schrittes, bei dem keine Folienförderung stattfindet, in einem Folienspeicher speicherbar ist und dass die Transfer- folie (5) nach der Abführung aus dem Transferspalt (6) beim schrittweisen Zuführen während eines Schrittes, bei dem keine Folienförderung stattfindet, aus einem Folienspeicher abförderbar ist.

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14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfolie / -enbahnen (5) vor und nach dem Transferspalt (6) unter der Wirkung von Unterdruck in Folienspeicher mit Folienschlaufen bilden- den Unterdruckkammern geführt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfolie (5) in den Folienspeichern mittels Absaugeinrichtungen der Unterdruckkammern gereinigt wird.

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