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1. (WO2009147043) ÜBERSPANNUNGSSCHUTZGERÄT MIT THERMISCHER ABTRENNVORRICHTUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Überspannungsschutzgerät mit thermischer Abtrennvorrichtung und Fehleranzeige sowie mehreren, insbesondere scheibenförmigen Varistoren, wobei jedem Ableitpfad mindestens ein Varistor zugeordnet ist und die thermischen Trennstellen in Reihe zum jeweiligen Varistor liegen, einem Gerätegehäuse mit Kammern zur Aufnahme der Varistoren und einem schwenkbeweglich gelagerten Hebel mit einer Anzeigefläche, die im Bereich eines Gehäusefensters befindlich ist, durch den Gehäuseboden reichende Steckanschl üsse, um eine elektrische Verbindung zu einem Basisteil herzustel len, wobei weiterhin die thermischen Trennstellen jeweils einen federvorgespannten Bügel umfassen, welcher mit einem niedrigschmelzenden Lot elektrisch und mechanisch mit dem jeweiligen Varistor verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die federvorgespannten Bügel durch ein Stanz-Biegeteil gebildet sind, welches ausgehend von einem gemeinsamen Verbindungsschenkel fingerartige Fortsätze aufweist und wobei am Verbindungsschenkel mindestens ein Steckanschluss vorgesehen ist, die fingerartigen Fortsätze im Bereich ihres freien Endes eine schlitzförmige Ausnehmung besitzen, in welche jeweils unmittelbar ein Anschlussdraht oder Anschlussbein eines Varistors verlötet sowie weiterhin im Bereich hinter der Lötstelle in Richtung Verbindungsschenkel eine Wärmefalle befindlich ist, wobei jeder fingerartige Fortsatz mit einer separaten Federkraft beaufschlagt ist.

2. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbeweglich gelagerte Hebel einen Hebelarm aufweist, welcher in einen Raum unterhalb der fingerartigen Fortsätze eingreift, um beim Abtrennvorgang durch den sich jeweils bewegenden Fortsatz mitgenommen zu werden.

3. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbeweglich gelagerte Hebel durch ein Federelement in einer Sollposition gehalten ist, wobei die Federvorspannkraft der thermischen Trennstelle größer ist als die Haltekraft des Federelements des Hebels.

4. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder fingerartige Fortsatz eine Bohrung zur Aufnahme eines Führungsstifts aufweist, wobei auf dem Führungsstift eine Schraubenfeder angeordnet ist, welche sich gegen eine Spannvorrichtung abstützt, welche lösbar mit dem Gerätegehäuse verbunden ist.

5. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung die Führungsstifte umfasst, wobei eine Kante der Spannvorrichtung in klauenartige Vorsprünge der Kammern einrastet.

6. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsschenkel eine Kontaktstelle für einen weiteren Ableiter, insbesondere Gasabieiter angeformt ist.

7. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbewegliche Hebel einen Stift aufweist, welcher in eine Ausnehmung des Gehäusebodens eingreift, um im Fehler- bzw. Abtrennfall einen im Basisteil befindlichen Fernmeldeschalter zu betätigen oder auszulösen.

8. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement eine Biegefeder ist, welche sich mit einem Ende am Gehäuse abstützt und mit ihrem anderen Ende in eine Ausnehmung im Hebel eingesetzt ist.

9. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbewegliche Hebel an einer Gehäuseseite und die Kammern an der anderen Gehäuseseite angeordnet sind, so dass eine separate Montage des Hebels nach dem Einsetzen und Verlöten der Varistoren erfolgen kann.

10. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Wärmefalle als quer zur Längsausdehnung der fingerartigen Fortsätze ausgeführte Ausnehmung ausgebildet ist.

11. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fingerartigen Fortsätze eine Prägestelle zum gezielten Abwinkein aufweisen.

12. Überspannungsschutzgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich vom Gehäuseboden in den Gehäuseinnenraum schlitzförmige Klemmen erstrecken, wobei in den Schlitzen der Verbindungsschenkel eingesetzt und hierdurch fixiert ist.