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1. WO2009021746 - VERFAHREN FÜR DIE KALIBRIERUNG EINES SENSORSYSTEMS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren für die Kalibrierung eines Sensorsystems, mit einem Betriebsmodus, für die Prüfung von Meßobjekten, insbesondre Banknoten, und einem Kalibriermodus, für die Kalibrierung des Sensorsystems,
gekennzeichnet durch
einen ersten Kalibrierungsschritt, bei dem ein von dem Sensorsystem unabhängiges erstes Kalibriermedium (10), mit einer standardisierten Referenz, in einen Fokusbereich des Sensorsystems eingebracht wird und den gesamten Erfassungsbereich des Sensorsystems abdeckt, an dem sich während des Betriebsmodus das jeweils zu prüfende Meßobjekt befindet, wobei eine Anregungsquelle (4) des Sensorsystems das erste Kalibriermedium (10) mit einem Anregungssignal anregt und ein aufgrund des Anregungssignals von der standardisierten Referenz des ersten Kalibriermediums (10) erzeugtes Signal von mindestens einem Sensor (3) des Sensorsystems detektiert und ein Meßsignal erzeugt wird, und wobei aufgrund des Meßsignals eine Einstellung des Sensorsystems vorgenommen wird, und
einen zweiten Kalibrierungsschritt, der unmittelbar nach dem ersten Kalibrierungsschritt durchgeführt wird, wobei ein zweites Kalibriermedium (6), mit einer nicht standardisierten Referenz, das Bestandteil des Sensor- Systems ist, an einen Ort in den Strahlengang des Sensorsystems eingebracht wird, der um eine Distanz (d) zum Fokusbereich des Sensorsystems versetzt ist, und den gesamten Erfassungsbereich des Sensorsystems abdeckt, wobei die Anregungsquelle (4) des Sensorsystems das zweite Kalibriermedium (6) mit dem Anregungssignal anregt und ein aufgrund des Anregungssignals von der Referenz des zweiten Kalibriermediums (6) erzeugtes Signal vom Sensor (3) detektiert und ein Meßsignal erzeugt wird, und wobei das Meßsignal des zweiten Kalibrierungsschritts gespeichert wird, und weiterhin dadurch, daß im Kalibriermodus das zweite Kalibriermedium (6) erneut an den Ort in den Strahlengang des Sensorsystems eingebracht wird, der um die Distanz (d) zum Fokusbereich des Sensorsy- stems versetzt ist, und den gesamten Erfassungsbereich des Sensorsystems abdeckt, wobei die Anregungsquelle (4) des Sensorsystems das zweite Kalibriermedium (6) mit dem Anregungssignal anregt und ein aufgrund des Anregungssignals von der Referenz des zweiten Kalibriermediums (6) erzeugtes Signal vom Sensor (3) detektiert und ein Meßsignal erzeugt wird, und wobei das Meßsignal des Kalibriermodus mit dem gespeicherten Meßsignal des zweiten Kalibrierungsschritts verglichen wird, und
eine Einstellung des Sensorsystems vorgenommen wird, falls das Meßsignal des Kalibriermodus von dem gespeicherten Meßsignal des zweiten Kalibrierungsschritts abweicht.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Referenz des zweiten Kalibriermediums (6) und die Referenz des ersten Kalibriermediums (10) vergleichbare Eigenschaften aufweisen.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kalibrierung und Einstellung des Sensorsystems für eine Vielzahl den Sensor (3) bildender Detektoren vorgenommen und für jeden Detektor ein Meßsignal erzeugt und gespeichert wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zur Einstellung des Sensorsystems Korrekturfaktoren bestimmt werden, mit denen die Meßsignale des Sensors (3) korrigiert werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei zur Einstellung des Sensorsystems eine Intensität des Anregungssignals der Anregungsquelle (4) verändert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Anregungsquelle (4) ein optisches Anregungssignal erzeugt und der Sensor (3) ein optisches Signal detektiert.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei für das erste Kalibriermedium (10) eine standardisierte Weißreferenz und für das zweite Kalibriermedium

(6) eine nicht standardisierte Weißreferenz verwendet wird.