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1. (WO2008086797) NEUARTIGER BEHÄLTER INSBESONDERE FÜR GETRÄNKE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Beschreibung
Neuartiger Behälter insbesondere für Getränke
[ 1 ] Die Erfindung betrifft einen Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
[2] Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Getränken, welche aus entweder einer oder mehreren Komponenten zusammengesetzt sind. Sie tragen zu der Produktvielfalt der Hersteller bei und sind auf die ständige Nachfrage nach neuartigen Geschmacksrichtungen und Kombinationen zurückzuführen. Durch den ständigen Wettbewerb gehen die Firmen unkonventionelle Wege und bieten Mixturen aus ganz unterschiedlichen Getränketypen wie Bier, Saft, Soft Drinks usw. an. Diese Fertiggetränke sind meist schon vorgemischt und daher in ihrer Vielfalt begrenzt. Es existieren jedoch unzählige Möglichkeiten, zwei oder mehr Getränke zu einem Cocktail zu mixen, der dann auch vornehmlich alkoholischer Natur ist. Dies setzt entweder die Erfahrung eines Barkeepers voraus oder es sind die einzelnen Getränke bzw. Komponenten im
Vorfeld zusammenstellen.
[3] Einen Cocktail für unterwegs oder zwischendurch herzustellen und mitzunehmen ist somit nur schwer möglich oder mit erheblichem Aufwand verbunden. Des Weiteren ist es unter Umständen nicht möglich, zwei unterschiedliche Getränke zu vermischen, ohne dass sie ihren Geschmack über die Zeit nicht verlieren oder sich gegenseitig negativ beeinflussen.
[4] Die wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuartigen Behälter zu schaffen, der insbesondere mit handelsüblichen Getränkedosen kombiniert werden kann und somit die Möglichkeit bereitstellt, zwei oder mehr Komponenten zu einem alkoholischen oder nichtalkoholischen Cocktail zu vermischen. Ein Konsument ist auf diese Weise in der Lage, selbst zu bestimmen, was für ein Geschmack oder was für ein Getränk gemischt werden soll. Es ist folglich dem Konsumenten überlassen, was für eine Kombination er aus den vorhandenen Getränketypen realisiert.
[5] Aus dem Stand der Technik sind derartige Behälter schon bekannt. Dabei wird im
Allgemeinen ein Behälter beschrieben, der zwei oder mehr voneinander getrennte
Volumina aufweist, welche vor dem Konsum miteinander vermischt werden.
[6] In der FR 2 290 366 wird beispielsweise ein Prinzip der Vermischung von zwei unterschiedlichen Stoffen dargestellt. Eine andere Möglichkeit ist aus EP 1 072530 bekannt. Darin wird ein Zusatzcontainer in einer Kappe eines Behälters integriert und vor der Benutzung aktiviert, indem mindestens eine Membran zwischen dem Zusatzcontainer und dem Behälter an einer definierten Stelle zerstört wird. Dabei sind beide Behälter zusammen zu vertrieben und bilden stets eine Einheit. Eine weitere
Variante ist aus der EP 1 529 742 bekannt. Dabei gibt es zusätzlich zu den erwähnten Ausführungen die Möglichkeit, dass ein Behälter und ein zweites Behältnis separat vertrieben werden. Dabei ist die Gesamtausführung auf Behälter aus beschichtetem
Karton, wie Tetrapacks für Milchprodukte, beschränkt. Des Weiteren ist das zweite
Behältnis dazu vorgesehen an einer Öffnung an dem Behälter angebracht zu werden und diese abzudecken. Dabei ist diese Öffnung von einer Auslassöffhung des Behälters verschieden und nur für die Verbindung mit dem zweiten Behältnis vorgesehen, dass über sie der Auslass bzw. die eine Durchfluss für das zweite Behältnis bereitgestellt wird.
[7] Es existieren zusätzlich Möglichkeiten, eine Getränkedose mit einer Art Kappe zu verschließen, wie aus US 4 , 883 , 192 ersichtlich, mit dem Ziel, die Getränkedose wieder verschließbar zu machen und das kohlensäurehaltige Getränk zu schützen.
Ähnliche Ausführungen sind auch aus GB 2413 791 oder WO 94 / 13545 bekannt.
Solche Ausführungen bieten eine begrenzte Funktionalität für den Benutzer und keinen nennenswerten Mehrwert.
[8] Es gibt weiterhin auch aus dem Stand der Technik bekannte Ausführungen, welche einen ähnlichen Aufbau haben. In der GB 2259 241 ist eine
Getränkemischvorrichtung beschrieben, die es gestattet, in einem Behälter befindliche feste oder halbfeste Substanzen, wie Eis, Scheiben von Zitrusfrüchten oder Eiscreme mit dem Inhalt einer Getränkedose zu vermischen. Dabei wird ermöglicht, diese
Mischung der Substanz und dem Getränk aus der Vorrichtung zu konsumieren.
Charakteristisch für diesen Behälter ist die Tatsache, dass der Stoff erst durch den
Benutzer in dem Behälter eingeführt wird. Es ist jedoch keine flüssige Füllung der
Vorrichtung möglich, da am Boden des Behälters Locher verteilt sind, durch die eine Flüssigkeit abfließen würde. Zudem wird die Vermischung der Substanz mit dem
Doseninhalt erst beim Trinken realisiert und berücksichtigt keine Durchmischung der zwei Komponenten nach deren Verbindung aber vor bzw. unabhängig vom Konsum.

[9] In der ES 2 156 523 wird ein Flüssigkeitsdosierer offenbart, der auf eine geöffnete
Getränkedose aufzusetzen ist und es erlaubt, die in einem Behältnis des
Flüssigkeitsdosierers befindliche Flüssigkeit durch eine manuelle Bewegung eines
Kolbens aus dem Behältnis in die Getränkedose hineinströmen zu lassen. Die
Verbindung zwischen dem Behälter und der Getränkedose wird dabei durch einen
Rüssel an dem Flüssigkeitsdosierer realisiert, der bereits vor der endgültigen
Verbindung des Flüssigkeitsdosierers mit der Getränkedose in letztere einzuführen ist. Die Durchflussmöglichkeit wird folglich bereits vor der Verbindung mit der
Getränkedose bereitgestellt und die Verbindung ist nur in einer bestimmten,
vordefinierten Orientierung des Flüssigkeitsdosierers zu der Getränkedose möglich.
[10] Mit dem US Patent 4,098,439 wird ein Trinkaufsatz beschrieben, der mit einer
Getränkedose zu verbinden ist und durch Drehung die Öffnung der Getränkedose entweder freigibt, so dass Flüssigkeit in einen Behälter des Trinkaufsatzes strömen kann, oder sie dichtend verschließt. In einer alternativen Ausgestaltung wird eine
Kombination aus einem Artikelbehältnis und einem Trinkaufsatz gezeigt. Dabei wird die mit essbaren Produkten gefüllte Vorrichtung auf eine Getränkedose aufgesetzt, so dass sich gegebenenfalls die Produkte in der Getränkedose verteilen und sich mit deren Inhalt vermischen, bevor ein Konsument die Mischung trinkt. Auch hier ist die Vorrichtung nur in der Lage in einer vordefinierten Orientierung zu der Getränkedose auf diese aufgesteckt zu werden. Ebenso sind Öffnungen an dem Trinkaufsatz respektive der Vorrichtung schon vor der Verbindung mit der Getränkedose vorhanden und es ist daher nicht vorgesehen, dass eine Vermischung über eine beliebige und nachträglich bereit zu stellende Durchflussmöglichkeit oder einen Auslass geschaffen wird.
[11] Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, einen Behälter zu schaffen, welcher die Funktionalität der erwähnten Ausführungen erweitert. Weiterhin sollen die
erwähnten Nachteile überwunden werden, um so einen deutlichen Mehrwert für einen Konsumenten zu erzielen.
[12] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Behälter mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[13] Es wird ein Behälter vorgesehen, der ein mit einer Substanz befüllbares Volumen umschließt und eine Schnittstelle sowie einen Freigabebereich aufweist, wobei die
Schnittstelle dafür ausgebildet und vorgesehen ist, den Behälter mit einem weiteren
Behältnis, insbesondere einer Getränkedose, zu verbinden, und der Freigabebereich einen Auslass zum Einfüllen einer in dem Behälter aufgenommenen Substanz in ein weiteres Behältnis bereitstellt, wenn der Behälter über die Schnittstelle mit dem
weiteren Behältnis verbunden ist. Der Freigabebereich ist dabei so ausgebildet, dass der Auslass des Freigabebereiches erst bei oder nach dem Verbinden des Behälters mit einem weiteren Behältnis durch die Einleitung einer Kraft gebildet wird.
[14] Für die Einleitung der entsprechenden Kraft wird neben den möglichen Kraftarten, wie z.B. Druck-, Zug- und Scherkraft, auch das Aufbringen eines Momentes
berücksichtigt.
[15] Des Weiteren wird unter einem weiteren Behältnis vorzugsweise auch ein Behälter im Sinne der Erfindung verstanden. Damit wird nicht nur die Verbindung eines
erfindungsgemäßen Behälters mit einem bestimmten Behältnis möglich, sondern auch eine Kombination respektive Anordnung von mehreren Behältern und einem Behältnis und die Durchmischung ihrer Inhalte. Hierfür ist entsprechend die jeweils eine
Schnittstelle des Behälters für jeweils eine Verbindung zu einem weiteren Behältnis vorgesehen.
[16] In Abhängigkeit ihrer Ausgestaltung ist hierfür eine bestimmte Schnittstelle an dem
Behälter vorgesehen, so dass z.B. die Verbindung mit einem bestimmten Typ von
Getränkedose und/oder einem weiteren Behälter möglich ist. Maßgeblich ist, dass der Freigabebereich so gestaltet ist, dass der Auslass erst nachträglich gebildet wird und damit weitestgehend unabhängig von einem weiteren Behältnis ist. Ein solches
weiteres Behältnis, wie z.B. eine Getränkedose mit einer Trinköffnung, muss somit keine zusätzliche Öffnung aufweisen, die für die Verbindung mit dem
erfindungsgemäßen Behälter vorgesehen ist. Ebenso muss ein weiteres Behältnis keine Verbindung mit einem Behälter vorsehen. Vielmehr wird erst über die von dem
erfindungsgemäßen Behälter bereitgestellte Schnittstelle eine Verbindung möglich.
[17] Für die definierte, nachträgliche Schaffung eines Auslasses an oder in dem
Freigabereich wird vorzugsweise mindestens eine Sollbruchstelle an dem
erfindungsgemäßen Behälter vorgesehen.
[18] Über eine Mehrzahl derartiger Sollbruchstellen kann dann überdies eine Reißlasche im Freigabebereich des Behälters definiert werden.
[19] Um die passgenaue Verbindung des Behälters mit dem weiteren Behältnis zu
unterstützen, wird bevorzugt mindestens eine Erhebung, d.h. eine Wölbung oder
Einstülpung, an dem Behälter vorgesehen. Diese kontaktiert das weitere Behältnis noch vor, bei oder nach der Verbindung der beiden Körper.
[20] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die mindestens eine Erhebung alternativ oder ergänzend so ausgeführt sein, dass sie das Versagen der einen oder einer Mehrzahl von Sollbruchstellen bedingt. Hierfür weist der Behälter vorzugsweise an seinem Freigabereich eine Mehrzahl von Sollbruchstellen oder Schwachstellen auf, die sternenförmig oder spiralförmig um die mindestens eine Erhebung positioniert sind.
[21] Alternativ oder ergänzend weist der Freigabebereich des Behälters ein verschiebbares Element auf, das beispielsweise den Freigabebereich abdeckt. Vorteilhafterweise ist das verschiebbare Element an dem Freigabebereich so ausgebildet, dass es in einer Anfangsstellung an ein Volumen des Behälters angrenzt oder dieses abschließt und in einer Endstellung dieses Volumen mit dem Auslass verbindet.
[22] In einer ergänzenden oder alternativen Variante des Behälters ist der Freigabebereich zumindest teilweise als eine Trennwand ausgebildet. Diese wird bevorzugt an der Unterseite eines Behälters integriert.
[23] Mindestens ein Schneidelement, das der Behälter aufweist, wird dann bevorzugt durch Einleitung einer Kraft, wie Druckkraft, Zugkraft, Scherkraft, oder eines
Moments betätigt, so dass mindestens eine Schneide des Schneidelements die
Trennwand zerstört.
[24] In einer Ausgestaltungsalternative wird, um den Innendruck in dem mindestens einen Volumen des Behälters zu erhöhen, wenigstens eine Druckstelle an dem Behälter
vorgesehen. Durch Ausüben einer Druckkraft, z.B. durch manuelles Eindrücken der
Druckstelle, wird somit beispielsweise die Ausflussgeschwindigkeit des
Behälterinhalts oder die Vermischungsgeschwindigkeit beeinflusst. Diese Druckkraft kann aber auch dazu genutzt werden, die Trennwand eines Freigabebereiches zu
zerstören.
[25] Optional können hierfür die mindestens eine erwähnte Sollbruchstelle oder eine
Mehrzahl von Sollbruchstellen an der Trennwand vorgesehen sein, so dass in einer weiteren Ausgestaltung die Zerstörung der Trennwand an dieser einen oder diesen
Sollbruchstellen erfolgt.
[26] Auf diese Weise lassen sich in einfacher Weise innerhalb des Behälters auch Inhalte mehrerer Volumina durch das Betätigen einer oder mehrerer Druckstellen vermischen und/oder der bzw. die Inhalte des Behälters mit dem Inhalt des weiteren Behältnis vermischen.
[27] Falls die von dem Behälter beherbergte Substanz oder mehrere von ihm in einem oder mehreren Volumina beherbergte Substanzen nach einer Vermischung mit dem
Inhalt eines weiteren Behältnisses nicht vollständig von dem weiteren Behältnis aufgenommen werden können, weist der Behälter eine Öffnung bzw. Öffnungsstelle auf, die der Zugänglichkeit des Behälterinhalts zum Konsum dient.
[28] In einem solchen Fall weist der Behälter vorzugsweise eine Verschlusskappe auf, die die Öffnungsstelle abdeckt und entfernt werden kann, um die Öffnungsstelle
freizugeben. Diese Verschlusskappe wird vorzugsweise so ausgebildet, dass sie die obig erläuterte Druckstelle integriert.
[29] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung stellt der der Freigabebereich den
Auslass zu einer Öffnung eines weiteren Behältnis oder der Öffnungsstelle eines
weiteren Behälters bereit, welche dem Freigabebereich zugewandt ist, wenn der
Behälter mit dem weiteren Behältnis bestimmungsgemäß über die Schnittstelle
verbunden ist. Bei einer Getränkedose als weiterem Behältnis zum Beispiel bedeutet dies, dass der Behälter so angebracht wird, dass der Freigabebereich dem Deckel der Dose zugewandt ist.
[30] Bevorzugt wird der Behälter dann so ausgeführt, dass der Freigabebereich und die
Öffnung bzw. die Öffnungsstelle voneinander beabstandet sind und der Behälter derart ausgebildet ist, dass er mit der Öffnung bzw. Öffnungsstelle außerhalb der Schnittstelle nicht verbunden ist. Dadurch wird einerseits ein Zwischenraum zwischen dem Behälter und dem Behältnis definiert, der zur Vermischung deren Inhalte genutzt werden kann. Andererseits wird eine Öffnung des weiteren Behältnis nicht für die Verbindung mit dem Behälter genutzt und die Anbringung des Behälters ist nicht abhängig von einer besonderen Form der Öffnung.
[31 ] Für die Erhöhung der Unabhängigkeit des Behälters hinsichtlich spezifischer
Behältnisöffnungen wird der Auslass des Freigabebereichs unabhängig von einer Positionierung der Öffnung des weiteren Behältnisses gebildet. Wird erneut als
repräsentatives Beispiel eines weiteren Behältnisse eine Getränkedose herangezogen, wird auf diese Weise vermieden, dass sich die zu verbindenden Körper nur in genau einer definierten Ausrichtung zueinander verbinden lassen, um die gewünschte
Funktionalität zu erzielen.
[32] Um eine Mischung aus mehreren Komponenten zu schaffen, die auch nichtflüssige

Substanzen einschließt, kann der Behälter mehrere Volumina beinhalten oder, wie erläutert, mit weiteren erfindungsgemäßen Behältern kombiniert werden. Für die
Durchmischung der Volumeninhalte mit dem Inhalt des Behältnisses oder eines
weiteren Behälters kann analog jeweils ein Freigabebereich vorgesehen sein. Bei einem Behälter mit mehreren Volumina ist für die Vermischung deren Inhalte untereinander wenigstens ein weiterer Freigabebereich zumindest teilweise für die
räumliche Trennung der Volumina verantwortlich. Dieser kann zwar jeweils unterschiedlich ausgebildet sein, aber übereinstimmend wird er erst nach Einleitung einer Kraft, wie Druckkraft, Zugkraft, Scherkraft, oder eines Moments und nach dem
Verbinden des Behälters mit dem weiteren Behältnis das mindestens eine weitere
Volumen freigeben bzw. einen Auslass schaffen.
[33] Bevorzugt wird der Behälter aus mindestens zwei Unterbaugruppen hergestellt, wobei eine Unterbaugruppe die Schnittstelle mit dem weiteren Behältnis bereitstellt. Auf diesem Wege wird eine variable Schnittstelle für unterschiedliche Typen von weiteren Behältnissen realisiert, bei denen jedoch die mindestens eine weitere Unterbaugruppe des Behälters übereinstimmend gefertigt sein kann.
[34] In diesem Sinne ist es vorzugsweise vorgesehen, eine Seite, z.B. die Unterseite, des erfindungsgemäßen Behälters als eine Unterbaugruppe auszuführen. Unabhängig davon, ob der Behälter einteilig oder aus mehreren Unterbaugruppen ausgeführt ist, wird bevorzugt, dass jeweils mindestens eine oder auch nur genau eine Seite des
Behälters eine Schnittstelle mit dem weiteren Behältnis vorsieht. Insbesondere bei einer Getränkedose als weiteres Behältnis wird so eine einfache Verbindung an der
Oberseite bzw. dem Deckelbereich der Getränkedose möglich.
[35] Um die eingangs erwähne Funktionalität einer schnell und unterwegs
durchzuführenden Cocktailmischung zu erzielen, wird bevorzugt, dass wenigstens der Inhalt des mindestens einen Volumens des Behälters oder des Behältnisses eine
Flüssigkeit ist. Hierbei kann es sich auch um eine alkoholhaltige Flüssigkeit handeln.

[36] Vorzugsweise wird die Schnittstelle so ausgebildet, dass sie eine kraftschlüssige oder formschlüssige Verbindung mit dem weiteren Behältnis realisiert. Favorisiert wird eine steckbare oder andere einfach zu lösende Verbindung, die zudem des Weiteren
dichtend erfolgen kann. Dies kann über eine spezielle Hinterschnittgeometrie, also
Ausgestaltung eines Behälterbereiches, oder über mindestens ein zusätzliches Dichtelement, das z.B. gegebenenfalls integriert und/oder flexibel oder elastisch ist, geschaffen werden.

[37] Für eine Platz sparende Unterbringung des Behälters und eine angepasste
Formgebung wird er bevorzugt so ausgeführt, dass er einen äußeren Durchmesser aufweist, wobei dieser äußere Durchmesser des Behälters dem äußeren Durchmesser einer Getränkedose entspricht.
[38] Ergänzend beinhaltet der Behälter eine Schutzvorrichtung, die den die Schnittstelle umgebenden Bereich des Behälters zumindest teilweise abschließt und/oder abdeckt. Vorzugsweise wird sie so ausgeführt, dass die Behälter damit übereinander stapelbar sind.
[39] Als Schutzvorrichtung ist ein Schutzdeckel, aber auch eine Schutzfolie denkbar.
Vorteilhaft ist in jedem Fall ein Säuberungselement mit oder an der Schutzvorrichtung vorzusehen, mit dem der Behälter und/oder das weitere Behältnis saubergemacht und/ oder desinfiziert werden können. Dabei wird von einer hygienischen Vorrichtung ausgegangen, womit beispielsweise die Deckeloberfläche einer Getränkedose zu reinigen ist.
[40] Dieses kann dann auch an der Schutzvorrichtung angeformt sein und beispielsweise in Form eines kleinen Pinsels oder einer Bürste ausgebildet sein.
[41] In einer bevorzugten Ausgestaltung des Behälters weist der Behälter mindestens zwei Schnittstellen auf, um mehrere weitere Behältnisse oder weitere Behälter mit dem
erfindungsgemäßen Behälter zu verbinden.
[42] Im Rahmen einer vorteilhaften Ausführungsvariante weist dann wenigstens eine
Schnittstelle des Behälters die gleiche Schnittstellengeometrie wie bei einer
handelsüblichen Getränkedose auf.
[43] Alternativ oder ergänzend besitzt der Behälter eine spezielle Schnittstellengeometrie, wodurch der Behälter über diese Schnittstellengeometrie nur mit einem weiteren
Behälter zu verbinden ist. Mit anderen Worten wird damit eine Variante verwirklicht, in der spezifische Schnittstellen für unterschiedliche Behältnisse respektive Behälter vorgesehen sind.
[44] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Behälter an mindestens zwei
gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Schnittstelle mit einem weiteren Behältnis auf. Auf diese Weise ist ein erfindungsgemäßer Behälter in ansprechender Weise in der
Lage, die vorgestellten Vorteile zu integrieren und z.B. zwei Getränkedosen,
gegebenenfalls mit unterschiedlichem Inhalt, und den Inhalt seines Volumens oder seiner Mehrzahl von Volumina vor dem Konsum zu vermischen.
[45] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden Beschreibung von Ausfuhrungsbeispielen anhand der Figuren deutlich werden.
[46] Es zeigen:
[47] Fig. 1 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter;

[48] Fig. 2 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter aus mehreren Elementen besteht.;
[49] Fig. 3 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter eine Öffnungsmöglichkeit in Form eines Verschlusses ausweist, wie auch eine Trennwand im unteren Bereich, welche durch Drücken gegen eine vordefinierte Druckstelle zerstört wird;
[50] Fig. 4 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter mit einem großen Verschluss verschlossen ist und eine
Druckstelle, welche in dem Verschluss integriert ist;
[51] Fig. 5 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter eine Öffnungsmöglichkeit in Form einer Reißlasche aufweist, wie auch eine Trennwand im unteren Bereich, welche durch ein zusätzliches

Element zerstört wird;
[52] Fig. 6 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Freigabebereich des Behälters ein bewegbares Element aufweist; [53] Fig. 7 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter die gleiche Schnittstelle in seinem oberen Bereich
aufweist wie die Getränkedose;
[54] Fig. 8 einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Getränkedose und einem
Behälter, wobei der Behälter den gleichen äußeren Durchmesser aufweist wie die
Getränkedose;
[55] Fig. 9 einen Schnitt durch einen Behälter, der mit einem Schutzdeckel geschlossen ist;
[56] Fig. 10 einen Schnitt durch zwei übereinander gestapelte Behälter mit Schutzdeckeln;

[57] Fig. 11 einen Schnitt durch einen Behälter, dessen Schutzdeckel ein
Säuberungselement aufweist;
[58] Fig. 12 einen Schnitt durch einen Behälter mit zwei Volumina;
[59] Fig. 13 einen Schnitt durch einen Behälter mit zwei Volumina in anderer
Ausführung;
[60] Fig. 14 einen Schnitt durch einen Behälter in dreiteiliger Ausführung;
[61] Fig. 15 einen Schnitt durch einen Behälter in zweiteiliger Ausführung;
[62] Fig. 16 eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Behälterbodens;
[63] Fig. 17 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsvariante;
[64] Fig. 18 einen Schnitt durch eine weitere alternative Ausführungsvariante;
[65] Fig. 19 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsvariante mit geänderter
Behälterform;
[66] Fig. 20 einen Schnitt durch eine weitere alternative Ausführungsvariante mit
geänderter Behälterform;

[67] Die Fig. 1 zeigt eine Grundform des Behälters 1 bestehend aus einer Behälterwand 8 und einem Behälterboden 7, welche ein inneres Volumen abschließen. In diesem
Volumen ist eine Flüssigkeit abgeschlossen, welche später, d.h. nach der Verbindung mit einer Getränkedose 2, mit dem Inhalt aus der Getränkedose 2 zu vermischen ist.

[68] Des Weiteren weist der Behälter 1 in seinem unteren Bereich eine Schnittstelle 4 in Form eines Hinterschnitts auf. Diese ist in eine Hinterschnittgeometrie 3 der
Getränkedose 2 eingerastet und verbindet somit den Behälter 1 und die Getränkedose 2 miteinander über eine formschlüssige Verbindung 5.
[69] Der Behälter 1 weist außerdem einen Anschlag 6 auf, der die Getränkedose 2 kontaktiert und sie in ihrer Position relativ zu dem Behälter 1 eindeutig festhält bzw.
definiert. Außerdem hat der Anschlag 6 eine Dichtungsfunktion. Auf diese Weise wird verhindert, dass die später vermischte Flüssigkeit z.B. durch eine Verbindungsfuge abfließen kann.
[70] Um einen freien Zugang zu einem Inhalt der Getränkedose zu gewährleisten, wird die Getränkedose 2 vor der realisierten Verbindung 5 des Behälters 1 und der
Getränkedose 2 geöffnet.
[71] Der Behälter 1 wird weiterhin bevorzugt aus mehreren Elementen zusammengebaut, wie beispielsweise aus Fig. 2 ersichtlich ist. Dabei besteht der Behälter 1 im einfachsten Fall aus der Behälterwand 8 und dem Verbindungsboden 9. Auf diese Weise ist es möglich, unterschiedlich große Behälterwände 8 mit unterschiedlichen
Fassungsvermögen oder Erscheinungsformen zu benutzen, wobei der Verbindungsboden 9 die Verbindungsfunktion zur Getränkedose 2 zur Verfügung stellt und nur von dem zu verbindenden Behältnis bzw. der Getränkedose 2 abhängt. Die
Behälterwand 8 und der Verbindungsboden 9 werden über eine geeignete
formschlüssige, kraftschlüssige oder stoffschlüssige Verbindung 10 miteinander
gehalten.
[72] Wie anhand der Fig. 3 zu sehen ist, kann der Behälterboden 7 zusätzlich eine
Trennwand 12 aufweisen, welche zerstört werden kann und somit eine Öffnung respektive einen Auslass für den Inhalt des Behälters 1 darstellt. Diese Trennwand 12 wird über eine form-, kraft- oder stoffschlüssige Verbindung mit dem Behälterboden 7 verbunden.
[73] Des Weiteren verfügt der Behälter 1 der Fig. 3 über eine zusätzliche Möglichkeit, dessen Inhalt zum Konsum freizugeben. Diese Möglichkeit wird in Form einer Ver- schlusskappe 13 dargestellt. Außerdem ist eine Lösung gezeigt, den Innendruck des
Behälters 1 zu erhöhen, um eine kritische Spannung in der Trennwand 12 hervorzurufen und sie somit zu zerstören. Diese Lösung zur Erhöhung des Innendrucks wird als eine spezielle Druckstelle 14 ausgeführt, welche vor dem Öffnen des
Behälters 1 gedrückt oder eingedrückt wird und somit das innere Volumen des Behälters 1 verkleinert. Dadurch wird die Flüssigkeit in dem Behälter 1 verdrängt und da sie nahezu inkompressibel ist, wird ein erhöhter Druck generiert. Dabei muss
beachtet werden, dass das verdrängte Volumen infolge der Eindrückung der
Druckstelle 14 größer sein muss als die eingeschlossene Luft in dem Behälter, da sonst der angestrebte Effekt nicht erreicht wird.
[74] Die Verbindung 5 zwischen dem Behälter 1 und der Getränkedose 2 kann neben formschlüssiger auch kraftschlüssiger Art sein. Dabei braucht der Behälter keine
Schnittstelle 4 in Form eines Hinterschnitts mehr, sondern nur in Form einer
zylindrischen Innenfläche, welche einen leicht kleineren Durchmesser als den
Durchmesser der Hinterschnittgeometrie 3 der Getränkedose 2 hat. So eine
Verbindung ist vorteilhaft, wenn die Belastungen auf diese Verbindung im späteren
Gebrauch nicht so hoch sind und ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung ausgeschlossen ist.
[75] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführung gezeigt. Dabei weist der Behälter 1 wieder eine

Verschlusskappe 13 auf, welche jedoch deutlich größer als die bereits beschriebene
Variante der vorangegangenen Figuren ist.
[76] Die Druckstelle 14 wird in dieser Darstellung in der Verschlusskappe 13 integriert.

Damit wird es möglich, eine etwas größere Druckstelle 14 zu realisieren, welche dann ein größeres Volumen verdrängen kann. Eine größere Verschlusskappe 13 ist auch vom Vorteil für den Konsumenten, da er eine größere Menge des vermischten Inhalts in einfacher Weise zu sich nehmen kann.
[77] In der Fig. 5 ist eine weitere vorteilhafte Variante dargestellt. Da unter Umständen die Ausbildung von einer speziellen Druckstelle 14 infolge ungenügender freier Fläche auf dem Behälter 1 begrenzt sein kann, wird eine andere Möglichkeit zur Zerstörung der Trennwand 12 ausgebildet.
[78] Dabei wird ein Schneidelement 15 vorgesehen, das Schneiden 16 aufweist. Das
Schneidelement 15 befindet sich auf der zur Getränkedose 2 gewandten Seite des
Behälterbodens 7. Beim Verbinden der Getränkedose 2 mit dem Behälter 1 kontaktiert dieses Schneidelement 15 die Oberfläche der Getränkedose 2, in diesem Fall deren
Öffnungslasche 11. Die Kontaktstelle kann jedoch auch eine andere beliebige Stelle vom Deckel der Getränkedose 2 sein. Das Schneidelement 15 und dessen Schneiden
16 werden so dimensioniert, dass nach der vollständigen Verbindung des Behälters 1 mit der Getränkedose 2 die Schneiden 16 in die Trennwand 12 eingedrückt werden und deren Integrität somit zerstören. Dadurch fließt der Inhalt des Behälters 1 aus dem
Behälter nach unten und vermischt sich mit dem Inhalt der Getränkedose 2.
[79] Das Schneidelement 15 kann sich ferner innerhalb des Volumens vom Behälter 1 befinden. Dabei wird dieses Schneidelement 15 mittel einem internen Mechanismus durch eine äußere Kraft aktiviert. Beispielsweise geschieht dies durch eine mögliche Verbindung mindestens einer Druckstelle 14 mit mindestens einem Schneidelement 15, so dass durch das Eindrücken der Druckstelle 14 ein Kontakt zwischen mindestens einer Trennwand 12 und mindestens einem Schneidelement 15 realisiert wird, der zu der Zerstörung dieser Trennwand 12 fuhrt. Dabei kann sowohl das Schneidelement 15 selbst bewegt werden oder die Trennwand 12 expandiert werden, bis sie das
Schneidelement 15 kontaktiert.
[80] Die Öffhungsfunktion des hier gezeigten Behälters 1 wird durch eine Reißlasche 19 bereitgestellt, welche durch eine Öffhungslasche 18 eingedrückt wird oder abgerissen wird. Diese Lösung wird vornehmlich bei handelsüblichen Getränkedosen 2 benutzt und gibt den Stand der Technik wieder. Der Behälter 1 wird folglich zuletzt
aufgemacht, um eine genügende Vermischung zwischen den unterschiedlichen
Inhalten zu gewährleisten, besonders wenn der Verbund vorher geschüttelt werden soll.
[81] In Fig. 6 ist eine weitere Lösung im Endzustand, d.h. im verbundenen Zustand von Getränkedose 2 und Behälter 1, abgebildet. Hier besitzt der Behälter 1 ein bewegliches Element 24 in dem Trennbereich bzw. Freigabebereich zwischen Behälter 1 und
Getränkedose 2. Dieses Element 24 sitzt in einer dafür vorgesehenen Aussparung oder aber einem Durchbruch im Behälterboden 7 und ist axial, d.h. in
Längserstreckungsrichtung der Getränkedose 2 und relativ zum Behälterboden 7, verschiebbar. Das bewegliche Element 24 ist zu der Getränkedose 2 hin offen und weist Öffnungen 26 an seiner Mantelfläche bzw. seinen Mantelflächen auf. Davon ausgenommen ist seine Deckfläche, die im Inneren des Behälters 1 bzw. dessen Volumen liegt oder aber nur an dieses angrenzt. Über die Öffnungen 26 wird von dem beweglichen Element 24 ein verschiebbarer Russkanal 27 bereitgestellt, der von seinen Mantelfläche und seiner Deckfläche berandet wird.
[82] Im Anfangszustand, vor dem Verbinden vom Behälter 1 und der Getränkedose 2, kontaktiert dieser Flusskanal 27 das innere Volumen des Behälters 1 nicht. Somit ist das Volumen vollkommen verschlossen. Beim Verbindungsprozess mit der
Getränkedose 2 kommt es zu einem Kontakt zwischen dem Rand der Mantelflächen des Elemente 24 und einer beliebigen Stelle des Deckels der Getränkedose 2, so dass eine Kontaktstelle 25 entsteht.
[83] Infolge der weiteren, relativen Lageänderung zwischen Behälter 1 und Getränkedose 2 ergibt sich eine Relatiwerschiebung zwischen dem beweglichen Element 24 und dem Behälterboden 7. Im Endzustand nach der Verbindung von Behälter 1 und
Getränkedose 2 ist das bewegliche Element 24 so weit eingedrückt, dass der
Flusskanal 27 das innere Volumen des Behälters 1 kontaktiert und somit eine
Möglichkeit zum Abfließen der Flüssigkeit freigibt. In einer hier nicht gezeigten
Variante ist es auch möglich, das verschiebbare Element 24 mit einem Schneideelement 15 bzw. dessen Schneiden 16 zu kombinieren.
[84] Anhand der Fig. 7 ist eine weitere vorteilhafte Ausführung des Behälters 1
dargestellt. Dabei weist der Behälter 1 in seinem oberen Bereich eine Schnittstellengeometrie 20 auf, welche beispielsweise die gleiche Form und vor allem Funktion hat, wie die Hinterschnittgeometrie 3 der Getränkedose 2.
[85] Im Allgemeinen kann diese Schnittstellengeometrie 20 auch als eine Schnittstelle zu einem weiteren Behälter 1 angesehen werden. Somit ist es möglich, nach der
Verbindung zwischen Behälter 1 und Getränkedose 2, der nachfolgenden Vermischung deren Inhalte und das Aufmachen des Behälters 1, einen weiteren Behälter 1 auf den ersten Behälter 1 aufzustecken. Auf diese Weise ist man in der Lage mehrere Behälter 1 nacheinander zu verbinden und somit die Menge oder die Zusammensetzung der hinzugefügten Flüssigkeit zu bestimmen.
[86] Die Fig. 8 zeigt eine weitere Gestaltung des Behälters 1. Dabei weist der Behälter 1 den gleichen äußeren Durchmesser wie die Getränkedose 2 auf. Beide Durchmesser können in der Realität nie absolut übereinstimmen. Es wird jedoch angestrebt, dass ein möglichst gleichmäßiger Übergang zwischen den Mantelflächen des Behälters 1 und der Getränkedose 2 sowie eine weitestgehend einheitliche Form erzielt werden.
[87] Außerdem ist die Form der Schnittstelle 4 etwas anders und besteht aus einem nach innen umgebogenen Bereich 28, beispielsweise durch Umbördeln der Wand. Dadurch wird eine fast unlösbare formschlüssige Verbindung 5 realisiert, da sie beim
Rausziehen des Behälters 1 aus der formschlüssigen Verbindung 5 selbstverstärkend wirkt.
[88] Aus hygienischen Gründen und zum Schutz beispielsweise des Schneidelements 15 kann auch ein Schutzdeckel 22 als Schutzvorrichtung vorgesehen werden. So eine
Möglichkeit ist in Fig. 9 zu sehen. Auf diese Weise bleibt die äußere Oberfläche des
Behälterbodens 7 nach der Herstellung sauber und kann die vermischte Flüssigkeit nicht mehr verunreinigen.
[89] Zudem schützt der Schutzdeckel 22 die Trennwand 12 vor vorzeitiger Zerstörung, da er eine unbeabsichtigte Betätigung des Schneidelements 15 verhindert, wie auch ein unbeabsichtigtes Eindrücken eines beweglichen Elements 24.
[90] Der Schutzdeckel 22 weist zudem in dieser Ausführung Rasthaken 23 auf, welche in die untere Schnittstelle 4 des Behälters 1 eingreifen und ihn somit mit dem Behälter 1 formschlüssig verbinden. Es sind jedoch auch andere Verbindungsmöglichkeiten
denkbar, welche neben der formschlüssigen auch kraftschlüssiger oder stoffschlüssiger Art sind, oder eine vollständige Ersetzung des Schutzdeckels 22 durch eine Schutzfolie über einen Teil oder über den gesamten Behälter 1. Diese Schutzfolie kann ebenso beschriftet werden und für Marketingzwecke benutzt werden.
[91] Der Boden des Schutzdeckels 22 kann vorzugsweise eine besondere konkave Form aufweisen, welche eine leichte Stapelung von mehreren Behältern 1 mit Schutzdeckeln 22 aufeinander ermöglichen soll, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Die Form kann natürlich auch konvex sein.
[92] Außerdem ist es vorteilhaft, ein Säuberungselement 29 in dem Schutzdeckel 22 oder unter der Schutzfolie zu integrieren, deren Zweck die Reinigung des Deckels der
Getränkedose 2 vor dem Verbinden sein kann. Dieses Säuberungselement 29 kann ein Tuch, ein Stück Wattepad, eine Serviette oder ein anderer Stoff sein, welches mit einem Desinfektionsmittel getränkt ist. Ebenso ist ein Pinsel oder eine Bürste denkbar.

[93] Da die Verbindung zwischen Schutzdeckel 22 und Behälter 1 gasdicht ausgeführt werden kann, wird ein Verdunsten eines Desinfektionsmittels unterbunden und es würde über einen längeren Zeitraum wirksam bleiben. Außerdem bleibt damit der abgeschlossene Raum desinfiziert, was für die Hygiene sehr wichtig ist, da dieser
Raum nach der Vermischung beider Getränke mit ihnen in Kontakt kommt.
[94] Ein damit beabsichtigter Vorgang kann folgendermaßen aussehen: der Schutzdeckel 22 wird abgenommen oder die Schutzfolie wird zunächst entfernt und das
Säuberungselement 29 kann entnommen werden. Der Deckel der Getränkedose 2 wird abgewischt und desinfiziert.
[95] Weiterhin vorteilhaft ist eine Verbindung 30 zwischen dem Schutzdeckel 22 und dem Säuberungselement 29, die in Fig. 11 gezeigt ist. Diese Verbindung 30 kann
sowohl formschlüssig, als auch stoffschlüssig oder kraftschlüssig ausgeführt werden. So wird der ganze Schutzdeckel 22 entfernt und gegen den Deckel der Getränkedose 2 gedrückt und bewegt. Danach kann er entsorgt werden.
[96] Es ist weiter möglich, mehrere in sich geschlossene Volumina in dem Behälter 1 auszubilden. In den einzelnen Volumina können unterschiedliche Flüssigkeiten oder sogar feste Stoffen eingeschlossen werden. Eine beispielhafte Ausführung ist anhand der Fig. 12 abgebildet. Dabei weist der Behälter 1 zwei voneinander durch eine Trennwand 33 abgetrennte Volumina 31 und 32 auf. Jedes Volumen 31 bzw. 32 verfügt jeweils über eine eigene Aktivierung der Vermischung, in dem gezeigten Beispiel durch eine eigene Druckstelle 14 und eine eigene zu zerstörende Trennwand 12. So ist es mögüch, mehr als eine Komponente mit einem Dosengetränk zu vermischen. Auf diese Weise wird eine möglichst gelungene Realisierung eines Cocktails gewährleistet. Dabei ist es möglich, Zucker, Sirup, Saft und andere Bestandteile eines Cocktails in dem Behälter 1 zu integrieren und dann mit dem Dosengetränk aus der Getränkedose 2 zu vermischen. Ausserdem wäre es möglich, die Trennwand 33 auch mit einer zu zerstörenden
Trennwand 12 zu versehen (nicht dargestellt), so dass beispielsweise nur das Volumen 1 mit einem Auslass hin zur Getränkedose versehen wird, Volumen 2 aber nur mit
Volumen 1 über die entsprechende Trennwand 12 verbunden wird.
[97] Eine weitere alternative Ausführung ist mit Fig. 13 dargestellt. Dabei ist das Volumen 31 deutlich kleiner als Volumen 32 und enthält beispielsweise nur
Braunzucker für den Cocktail. Die Öffnung für den Konsum ist in diesen letzten beiden Abbildungen aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[98] Fertigungstechnisch werden zwei Ausführungen des Behälters 1 als besonders vorteilhaft angesehen. Beide zeichnen sich durch eine überwiegend kraftschlüssige
Verbindung mit der Getränkedose 2 aus, welche so dimensioniert ist, dass die
Verbindung die üblichen durch den Gebrauch auftretenden Belastungen standhält.
[99] Dabei weist eine Ausführung des Behälters 1 einen dreiteiligen Aufbau entsprechend der Fig. 14 auf. Hier sind die Außenabmessungen des Behälters 1 mit denen
handelsüblicher Getränkedosen 2 identisch und es werden die gleichen Halbzeuge während der Fertigung benutzt. Dieses ist beispielsweise also ein Napf nach dem
Tiefziehen. Übereinstimmend wäre auch das nachgeschaltete Abstrecken einer Wand des Behälters 1 auszuführen. Dieser Prozess gehört zum Stand der Technik für die
Produktion von Getränkedosen. Nach dem Strecken und Ausbilden der Wand wird in einem nachgeschalteten Prozess die Wand so abgeschnitten, dass nur die Seitenwand 21 ohne Deckel und Boden verbleibt. Über einem anderen Prozess wird die obere
Kante der Seitenwand 21 umbördelt und später mit dem handelsüblichen
Behälterdeckel 40, hier integriert mit der Seitenwand 21 dargestellt, verbunden.
Dadurch werden Standardfertigungsprozesse und Standardhalbzeuge benutzt. In einem zusätzlichen Montageprozess wird der Behälterboden 7 hinzugefügt, welcher beispielsweise als einen Kunststoff-Spritzgussteil oder auch als Metall-Tiefziehteil
gefertigt worden ist und eine spezielle Geometrie aufweist. Zu diesem Zweck wird der Behälterboden 7 mit der Behälterseitenwand 21 durch eine kraftschlüssige 34 oder besser durch eine stoffschlüssige oder formschlüssige Verbindung verbunden.
[100] Der Behälterboden 7 weist des Weiteren eine Innenmantelfläche 35 auf, welche durch eine weitere kraftschlüssige Verbindung 36 für den Zusammenhalt mit der
Getränkedose 2 zuständig ist. Diese Verbindung 36 hat ferner die Aufgabe das innere Volumen abzudichten, so dass keine Flüssigkeit durch diese kraftschlüssige
Verbindung 36 austreten kann.
[101] Des Weiteren ist der Behälterboden 7 so geformt, dass er eine oder mehrere Erhebungen 37 besitzt, welche hin zum Deckel der Getränkedose 2 ausgerichtet sind.
Zusätzlich besitzt der Behälterboden 7 eine definierte Schwachstelle oder Sollbruchstelle 38, welche mindestens einen Bereich des Bodens 7 umgibt und so eine
Bodenreißlasche 39 definiert. Dabei befindet sich die Erhebung 37 innerhalb dieser
Bodenreißlasche 39.
[102] Beim Eindrücken des Behälters auf die Getränkedose 2 wird zunächst die
kraftschlüssige Verbindung 36 und somit die weitere Dichtfunktion aktiviert. Kurz danach kontaktiert die Erhebung 37 den Deckel der Getränkedose 2 und ruft eine Spannungsüberhöhung in der Sollbruchstelle 38 und somit ein Reißen der
Bodenreißlasche 39 hervor. Dadurch wird das Abfließen der Flüssigkeit innerhalb des Behälters 1 ermöglicht und somit die nachträgliche Vermischung beider Flüssigkeiten.

[103] Nach einer weiteren Ausführung, die mit der Fig. 15 gezeigt wird, wird eine Integration zwischen Seitenwand 21 und Behälterboden 7 angestrebt, so dass beide
Bereiche aus einem Teil bestehen. Dabei schneidet man den Behälterboden 7 nicht ab, wie es bei der oben beschriebenen Lösung der Fall ist, sondern formt ihn durch einen Tiefziehprozess so aus, dass die Innenmantelfläche 35 und die Erhebungen 37 in einem Teil mit der Seitenwand 21 integriert sind. Durch einen zusätzlichen oder überlagerten Prozess werden die Sollbruchstellen 38 erstellt und somit eine oder mehrere
Bodenreißlaschen 39 definiert (Fig. 16). Anschließend wird das gesamte Teil nach dem Einfüllen mit einer Substanz mit dem Behälterdeckel 40 durch Umbördeln verbunden.

[104] Die Funktionsweise der Verbindung des Behälters 1 mit der Getränkedose 2 und die Vermischung der Flüssigkeiten ist die gleiche wie bei der Ausführung aus Fig. 14.
[105] Vorzugsweise wird als Material Aluminium benutzt, welches auch für die Fertigung von Deckeln für Getränkedosen 2 eingesetzt wird. Es wird auf bekannte und erprobte Prozesse zurückgegriffen.
[106] Hierbei können die Erhebungen 37 unterschiedliche geometrische Formen besitzen. Sie können unregelmäßig auf dem Behälterboden 7 verteilt werden, nah an die
Innenmantelfläche 35 wie bei Fig. 14, oder auch bei einem rotationssymmetrischen
Behälters 1 in der Nähe zu einer Rotationsachse entsprechend der Fig. 15 positioniert werden.
[107] Dies hat den Vorteil, dass die Erhebung 37 in einem größeren Maße unabhängig von der Position der Öffnungslasche 18 der Getränkedose 2 sind. Die Öffnungslasche 18 einer Getränkedose ist üblicherweise um die Rotationsachse der Getränkedose 2
drehbar gelagert ist. Daher wird der unmittelbare Bereich in der Nähe einer bei dem
Behälter 1 und der Getränkedose 2 übereinstimmenden Rotationsachse immer einen
Kontaktbereich mit wenigstens einer Erhebung 37 bieten.
[108] Eine derartige Erhebungsgeometrie und Positionierung ist sowohl mit einer
Kunststoffbodenausführung wie aus Fig. 14, als auch als Tiefziehteil wie aus Fig. 15 möglich.
[109] Dabei können die Sollbruchstellen 38 unterschiedliche Formen besitzen und verschiedenartig angeordnet sein. Beispielsweise können sie sternenförmig um die
Erhebung 37, gerade oder schräg von der Erhebung 37 nach außen in Richtung der
Behälterwand 21 zeigend oder spiralförmig um die Erhebung 37 herum angeordnet sein. Die genannten Formen schöpfen jedoch nicht alle Möglichkeiten der Gestaltung aus.
[110] Die Ansicht A der Fig. 16 zeigt in Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Behälterbodens 7 mit über Sollbruchstellen 38 definierter Bodenreißlasche 39. Die
Sollbruchstellen 38 sind kreisförmig um die Erhebung 37 angeordnet und definieren somit nach der Verbindung mit einem weiteren Behältnis einen Auslass in der Mitte des Behälters 1. Die Anordnung der Sollbruchstellen 38 kann auch unregelmässige
Forman annehmen.
[111] Um die Kraft für die Zerstörung der Sollbruchstellen 38 zu verringern, empfiehlt sich ferner eine Substitution der Sollbruchstellen 38 aus Fig. 15 durch ausgestanzte
Öffnungen 41 oder durch Schnitte bzw. Öffnungen mit infinitesimaler Breite im
Material entsprechend der Fig. 17, welche ebenfalls eine oder mehrere
Bodenreißlaschen 39 definieren. In einem zusätzlichen Prozess werden diese
Öffnungen 41 oder Schnitte mit einer Trennwand 12 verschlossen. Dies geschieht beispielsweise durch das Aufkleben einer Folie auf die Innen- oder Außenseite des
Behälterbodens 7. Aufgrund der eingestellten Festigkeit der Folie reißt sie bei einer geeigneten Beanspruchung der Erhebung 37 beim Verbindungsprozess des Behälters 1 mit einem weiteren Behältnis 2 und erfüllt somit die Funktion einer Sollbruchstelle.
[112] Eine weitere Möglichkeit, insbesondere bei ausgestanzten sehr schmalen Öffnungen oder Schnitten im Material, ist die Nutzung von Lack bzw. einer anderen flüssig
aufzutragenden und aushärtenden Substanz anstelle von angeklebten Folien. Im Dosen- herstellungsprozess werden die Dosen sowohl innen, als auch außen lackiert. Hiermit ist es möglich, kleine Öffnungen oder Schnitte 41 mit Lack zu füllen oder zu
überziehen und somit dichtend zu verschließen, wie dies in Fig. 18 dargestellt ist.
[113] Des Weiteren sorgt der Lacküberzug 42 für die Wiederherstellung der durch das
Stanzen oder Schneiden verlorenen strukturellen Festigkeit des Behälterbodens 7. Eine solche Möglichkeit mit einer überlackierten Öffnung 41 ist auf Fig. 18 dargestellt. Eine Beanspruchung der Erhebung 37 beim Verbindungsprozess führt zu einer Zerstörung des Lacks an der überlackierten Öffnung 42 und klappt die Bodenreißlasche 39 auf.
[114] Vorzugsweise ist die aushärtende Substanz oder Flüssigkeit 42, der Lack bzw. eine
Folie, die dazu verwendet wird, die Öffnungen 41 zu verschließen, so gestaltet, dass sie keine schädlichen Rückstände an den Behälterinhalt abgibt.
[115] Eine weitere einfache Ausführung des Behälters 1 ist auf Fig. 19 dargestellt. Der
Behälter 1 besteht aus einer spritzgegossenen oder tiefgezogenen Behalterwand 8, welche eine Trinköffnung 43 beinhaltet, wobei die Trinköffnung 43 durch eine angeklebte Öffnungslasche 18 verschlossen wird. Der Behälterboden 7, welcher ebenfalls spritzgegossen oder tiefgezogen ist, verschließt das innere Volumen des Behälters 1 und beinhaltet weiterhin eine Bodenreißlasche 39, eine Erhebung 37, Schwachstellen
38 und eine Innenmantelfläche 35, welche für die Verbindung mit einem weiteren
Behältnis 2 zuständig ist. Die dargestellte Ausführung erlaubt eine kraftschlüssige
Verbindung. Durch die Anformung von Hinterschnittelementen ist aber auch eine formschlüssige Verbindung möglich.
[116] Insbesondere für Premiumprodukte oder für Promotionszwecke kann ein Behälter 1 verschiedene Formen besitzen. Speziell für die Verwendung mit einer Getränkedose 2 kann er entsprechend der Fig. 20 eine Flaschenfoπn mit einem Verschluss besitzen.
Dabei können die Seitenwand 21 oder die gesamte Behälterwand 8 aus Glas oder auch aus Metall mit einem Verschluss gefertigt werden und eine definierte und angestrebte Designform aufweisen. Der Behälterboden 7 kann aus Blech tiefgezogen werden und beinhaltet die Innenmantelfläche 35, die Bodenreißlasche 39, die Erhebung 37 und entweder Schwachstellen 38 oder Öffnungen 41 oder Schnitte, welche mit einer
Trennwand 12 oder mit Lack 42 verschlossen sind.
[117] Auch ein Behälter 1, der eine Form entsprechend den Fig. 19 und 20 aufweist, ist mit einem weiteren Behälter 1 zu verbinden. Hierfür sind z.B. zusätzliche Schnittstellen 4 vorgesehen oder die Behälterwand 8 ist so ausgeführt, dass ein weiterer Behälter 1 über seine Schnittstelle 4 verbunden werden kann.
[118] Als Inhalt des Behälters 1 sind vor allem alkoholische Getränke denkbar, da man auf diese Weise bei einer Kombination mit wenigstens einer Getränkedose 2 mit Soft- Getränken einen Cocktail leicht und vor allem überall vermischen kann. Es sind auch Additivflüssigkeiten für Bierdosen oder andere Getränke, beispielsweise Tee, Milch in Dosen uvm. denkbar.
[119] Als Werkstoffe für den Behälter 1 eignen sich vor allem Metallbleche aus
Aluminium oder Weißblech, aber auch Kunststoffe oder Glas. Es kann auch eine Mischbauweise realisiert werden, je nach Ausführungsform, Funktion und angestrebter
Wirkung auf den Konsumenten bzw. Kunden.
[120]
[121] Bezugszeichenliste:
[122] 1 Behälter
[123] 2 Getränkedose
[124] 3 Hinterschnittgeometrie der Getränkedose
[ 125] 4 Untere Schnittstelle des Behälters
[126] 5 Formschlüssige Verbindung
[127] 6 Anschlag
[128] 7 Behälterboden
[129] 8 Behälterwand
[130] 9 Verbindungsboden
[131] 10 Verbundstelle zwischen Behälterboden und Behälterwand
[132] 11 Öffnungslasche der Getränkedose
[133] 12 Trennwand
[134] 12.1 Trennwand vom Volumen 1 [135] 12.2 Trennwand vom Volumen 2
[136] 13 Verschlusskappe
[137] 14 Druckstelle
[138] 14.1 Druckstelle von Volumen 1
[ 139] 14.2 Druckstelle von Volumen 2
[140] 15 Schneidelement
[141] 16 Schneiden
[142] 17 Kontaktstelle zwischen dem Schneidelement und der Getränkedose
[143] 18 Öffnungslasche des Behälters
[144] 19 Reißlasche des Behälters
[145] 20 Obere Schnittstelle des Behälters
[146] 21 Seitenwand des Behälters
[147] 22 Schutzdeckel
[148] 23 Rasthaken des Schutzdeckels
[149] 24 Bewegliches Element im Trennbereich
[150] 25 Kontaktstelle zwischen dem beweglichen Element 24 und der Getränkedose 2

[151] 26 Öffnungen des beweglichen Elements 24
[152] 27 Flusskanal des beweglichen Elements 24
[153] 28 Umgebogener Bereich der Schnittstelle 4
[154] 29 Säuberungselement
[155] 30 Verbindung zwischen Säuberungselement 29 und Schutzdeckel 22
[156] 31 Volumen 1
[157] 32 Volumen 2
[158] 33 Trennwand zwischen Volumen 1 und Volumen 2
[159] 34 Verbindung zwischen Boden und Seitenwand
[160] 35 Innenmantelfläche des Behälterbodens
[161] 36 Kraftschlüssige Verbindung mit der Getränkedose
[162] 37 Erhebung des Behälterbodens
[163] 38 Schwachstelle bzw. Sollbruchstelle
[164] 39 Bodenreißlasche
[ 165] 40 Behälterdeckel
[166] 41 Öffnung
[167] 42 Lack, Folie oder aushärtende Flüssigkeit
[168] 43 Trinköffnung