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1. (WO2008080496) VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER SPRITZGIESSMASCHINE MIT ZWEI KNIEHEBELMECHANISMEN SOWIE ZUGEHÖRIGE SPRITZGIESSMASCHINE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.
Patentansprüche

1. Verfahren zum Betreiben einer Spritzgießmaschine, wobei die Formschließeinheit (F) wenigstens zwei Kniehebelmechanismen (K) mit zwei gesonderten Antriebseinheiten (A) aufweist, mit dem Schritt
- Durchführen wenigstens eines Spritzzyklusses unter Bewegung des beweglichen Formträgers (11) auf den stationären Formträger (12) zu bis zum
Formschluss und wieder vom stationären Formträger weg,
gekennzeichnet durch die Schritte
- Erfassen der Parallelität zwischen beweglichem Formträger (11 ) und stationärem Formträger (12) oder der daran befestigten Teile einer Spritzgießform (10) während des Spritzzyklus sowie
- Erfassen wenigstens eines die Leistung der Antriebseinheit (A) bestimmenden Parameters während des Spritzzyklus,
- Regeln der Antriebseinheiten (A) unabhängig voneinander durch Beeinflussung des Parameters, so dass Parallelität erreicht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassen der Parallelität durch Erfassen der Wegposition des beweglichen Formträgers (11 ) erfolgt, wobei die von den Antriebseinheiten jeweils beeinflussten Wegpositionen getrennt erfasst werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei oben und unten angeordneten Kniehebelmechanismen (K) die Wegpositionen oben und unten den beiden Kniehebelmechanismen jeweils zugeordnet erfasst werden.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassen der Parallelität kurz vor und beim Formschluss erfolgt.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassen während des gesamten Spritzzyklus erfolgt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren bei Inbetriebnahme der Spritzgießmaschine und/oder nach einem Wechsel der Spritzgießform durchgeführt wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird.

8. Spritzgießmaschine zur Verarbeitung von Kunststoffen und anderer plastifizier- barer Massen wie pulverförmige, metallische oder keramische Massen mit einer Formschließeinheit (F) und einer Spritzgießeinheit (S) sowie mit
- wenigstens einer zwischen stationärem Formträger (12) und beweglichem
Formträger (11 ) aufgenommenen Spritzgießform (10) und
- wenigstens zwei Kniehebelmechanismen (K) mit gesonderten Antriebseinheiten (A) zur Schließbewegung der Formträger aufeinander zu bis zum
Formschluss und voneinander weg zum Öffnen der Spritzgießform während wenigstens eines Spritzzyklusses
dadurch gekennzeichnet, dass
- Mittel zum Erfassen der Parallelität zwischen beweglichem Formträger (11 ) und stationärem Formträger (12) oder der daran befestigten Teile der
Spritzgießform (10) während des Spritzzyklus vorgesehen sind,
- Erfassungsmittel zum Erfassen wenigstens eines die Leistung der Antriebseinheit (A) bestimmenden Parameters während dieses Spritzzyklus vorgesehen sind, und dass
- wenigstens ein Regler zum Regeln der Antriebseinheiten (A) unabhängig
voneinander durch Beeinflussung des Parameters vorgesehen ist, so dass Parallelität erreicht wird.

9. Spritzgießmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die symmetrisch zu einer Schließachse (s-s) der Formschließeinheit (F) angeordneten Kniehebelmechanismen (K) identisch sind.

10. Spritzgießmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniehebelmechanismus (K) ein Verbindungselement (13) aufweist, dass über wenigstens zwei an Anlenkungspunkten (14, 15) an einem beweglichen und einem stationären Element der Formschließeinheit (F) angelenkte Haltelemente (16, 17) gelenkig aufgehängt ist, an denen die Antriebseinheit (A) befestigt ist.

11. Spritzgießmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Formträger durch einen beweglichen Formträger (11 ) und einen stationären Formträger (12) gebildet sind, wobei das stationäre Element der stationäre Formträger (12) ist und das bewegliche Element zumindest mittelbar mit dem beweglichen Formträger (11) in Verbindung steht.

12. Spritzgießmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Formträger durch einen beweglichen Formträger (11 ) und einen stationären Formträger (12) gebildet sind, wobei das bewegliche Element der bewegliche Formträger (11 ) ist und das stationäre Element zumindest mittelbar mit dem stationären Formträger (12) in Verbindung steht.

13. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element an einem stationären Teil der Spritzgießmaschine geführt ist.

14. Spritzgießmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element ein an einem Maschinenfuß (20) der Spritzgießmaschine geführtes bügelartiges Element (21 ) ist.

15. Spritzgießmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element an Führungen (22) geführt ist, die am stationären Formträger (12) befestigt oder mit diesem einstückig sind.

16. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass das bewegliche Element über Holme (25) mit dem beweglichen Formträger (11 ) in Verbindung steht.

17. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Antriebseinheiten (A) in einer horizontalen Projektion über die Abmessungen der Formträger hinaus erstrecken.

18. Spritzgießmaschinen nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgießform (10) in einem zwischen den Formträgern gebildeten Formspannraum (C) aufgenommen ist und dass Spritzgießeinheit (S) und Kniehebelmechanismen (K) auf derselben, vom Formspannraum (C) abgewandten Seite des Formträgers, vorzugsweise des stationären Formträgers (12) angeordnet sind.