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1. (WO2008077789) HOLOGRAPHISCHE PROJEKTIONSVORRICHTUNG ZUR VERGRÖSSERUNG EINES SICHTBARKEITSBEREICHS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Holographische Projektionsvorrichtung zur Vergrößerung eines virtuellen Sichtbarkeitsbereichs zum Beobachten einer rekonstruierten Szene mit wenigstens einer Lichtmodulationseinrichtung und mit wenigstens einer

Lichtquelle mit hinreichend kohärentem Licht zum Erzeugen einer in der Lichtmodulationseinrichtung kodierten Wellenfront einer Szene, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Abbildung der Wellenfront in eine Betrachterebene (15, 150, 151 , 152, 153, 154) der virtuelle Sichtbarkeitsbereich (20,200,201 ,202,203) zum Beobachten der rekonstruierten Szene erzeugbar ist, wobei der virtuelle Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) wenigstens zwei virtuelle Betrachterfenster (21a, 21 b) aufweist, die derart dimensioniert sind, dass die rekonstruierte Szene immer ohne Nachführung der Betrachterfenster (21a, 21 b) bei Bewegung eines Betrachters in der Betrachterebene (15, 150, 151 , 152, 153, 154) beobachtbar ist.

2. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des virtuellen Sichtbarkeitsbereichs (20,

200, 201 , 202, 203) mit wenigstens zwei Betrachterfenstern (21 A, 21 B) wenigstens ein Ablenkelement (14) vorgesehen ist.

3. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Beobachtung der rekonstruierten Szene durch mehrere Betrachter eine Vervielfältigung des Sichtbarkeitsbereichs (20, 200,

201 , 202, 203) mittels wenigstens eines Strahlteilerelements vornehmbar ist.

4. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Strahlteilerelement in Lichtrichtung vor einem Bildschirm (12), insbesondere vor einem in Lichtrichtung angeordneten letzten Abbildungselement (13), angeordnet ist.

5. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung von mehreren Sichtbarkeitsbereichen (20, 200, 201 , 202, 203) kaskadenförmig zueinander angeordnete

Strahlteilerelemente vorgesehen sind.

6. Holographische Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere parallel zueinander angeordnete Lichtquellen (2) zur Erzeugung von in mehreren Lichtmodulationseinrichtungen (4) kodierten Wellenfronten (WF) vorgesehen sind, wobei den mehreren Lichtquellen (2) ein Abbildungselement (L) zugeordnet ist.

7. Holographische Projektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unter einem Winkel zueinander angeordnete Lichtquellen (2) zur Erzeugung von in mehreren Lichtmoduiationseinrichtungen (4) kodierten Wellenfronten (WF) vorgesehen sind.

8. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht bei Einsatz von mehreren Lichtquellen (2) zueinander nicht kohärent ist.

9. Holographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 3, zum holographischen Rekonstruieren von Szenen zur Beobachtung durch mehrere Betrachter, insbesondere für Filmprojektionen im Unterhaltungsbereich.

10. Verfahren zur Vergrößerung eines virtuellen Sichtbarkeitsbereichs für eine Beobachtung einer rekonstruierten Szene, bei dem wenigstens eine Lichtquelle (2) hinreichend kohärentes Licht aussendet und das Licht mittels wenigstens einer Lichtmodulationseinrichtung (4) moduliert wird, wobei danach das modulierte Licht über wenigstens ein Abbildungselement (8', 9, 16) auf wenigstens ein Ablenkelement (14) trifft, wodurch das modulierte Licht in wenigstens einer Betrachterebene {15, 150, 151 , 152, 153, 154) in einer vorbestimmten Position den virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) erzeugt, wobei in dem virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202,

203) wenigstens zwei Betrachterfenster (21a, 21 b) über ein Multiplexverfahren gebildet werden.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Beobachtung der rekonstruierten Szene durch mehrere Betrachter der virtuelle Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) in der wenigstens einen Betrachterebene (15, 150, 151 , 152, 153, 154) vervielfältigt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der virtuelle Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) mittels wenigstens eines Strahlteilerelements vervielfältigt wird und an entsprechenden Positionen der Betrachter in der wenigstens einen Betrachterebene (15, 150, 151 , 152, 153,

154) der jeweilige virtuelle Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) entsteht.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung der wenigstens zwei Betrachterfenster (21a, 21 b) in dem virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) über ein

Raummultiplexverfahren oder ein Zeitmultiptexverfahren erfolgt.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Betrachterfenster (21a, 21 b) derart in dem virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) erzeugt werden, dass sie sich wenigstens teilweise überlappen.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Betrachterfenster (21a, 21b) derart in dem virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 , 202, 203) erzeugt werden, dass sie wenigstens annähernd nebeneinander gebildet werden.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fourier-Transformierte (FT) des durch die wenigstens eine Lichtmodulationseinrichtung (4) modulierten Lichts der Lichtquelle (2) auf ein als Bildschirm dienendes Abbildungselement (12) abgebildet wird, wobei wenigstens dieses Abbildungselement (12) eine mittels der Lichtmodulationseinrichtung (4) modulierte Wellenfront (WF) in den virtuellen Sichtbarkeitsbereich (20, 200, 201 ,

202, 203) abbildet.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine farbige Rekonstruktion der Szene simultan in den drei Grundfarben erfolgt.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine farbige Rekonstruktion der Szene sequentiell in den drei Grundfarben erfolgt.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine rekonstruierte dreidimensionale Szene, insbesondere eine rekonstruierte bewegte dreidimensionale Szene, dargestellt wird.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die rekonstruierte dreidimensionale Szene in Echtzeit dargestellt wird.