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1. (WO2008077603) TANDEMACHSE MIT ANTREIBBARER LIFTACHSE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Tandemachse mit zwei antreibbaren Achsen (10, 110), wobei jede Achse (10, 110) ein Ausgleichsgetriebe (101) mit einem über eine Welle (16, 116, 118) antreibbaren
Antriebszahnrad (13, 113) als Ausgleichsgetriebeeingang und zwei die Räder (1, 2) dieser Achse (10, 110) antreibende Antriebshalbwellen (106) umfasst,
- wobei eine Achse (110) mittels mindestens einer
Hubvorrichtung (120) - zum Anheben- und Absenken dieser Achse (110) - am Fahrzeugaufbau (5) abgestützt ist,
- wobei die Räder (1,2) der einzelnen Achse (10, 110) mit den entsprechenden Antriebszahnrädern (13, 113) dauernd zwangsgekoppelt sind,
- wobei das Antriebszahnrad (13) der nicht anhebbaren
Achse (10) eine Antriebswelle (14) hat, auf der ein
Verteilerrad (70) sitzt,
- wobei das Verteilerrad (70) mit einem auf einer
Durchtriebswelle (90) drehsteif angeordneten
Durchtriebswellenrad (95) kämmt,
- wobei der Ausgang (93) der Durchtriebswelle (90) mit dem eingangsseitigen Antriebszahnrad (113) der anhebbaren
Achse (110) über eine Gelenkwelle (116, 118) gekoppelt ist und
- wobei zwischen der Antriebswelle (14) und dem
Antriebszahnrad (113) der anheb- und absenkbaren Achse (110) eine Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln (40, 115, 118) angeordnet ist.

2. Tandemachse gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an- und absenkbare Achse (110) an mindestens einem Bauteil (141) längsgeführt ist, wobei an diesem Bauteil (141! auch die Hubvorrichtung (120) angelenkt ist.

3. Tandemachse gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtriebswelle (90) im Differentialgehäuse (12) der ersten Achse (10) gelagert ist.

4. Tandemachse gemäß dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtriebswelle (90) im Differentialgehäuse (12) oberhalb der Antriebswelle (14) angeordnet ist.

5. Tandemachse gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerrad (70) im Differentialgehäuse (12) der ersten Achse (10) gelagert ist.

6. Tandemachse gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerrad (70) mit der Antriebswelle (14) über eine elektromechanisch, elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Kupplung (40) verbunden ist.

7. Tandemachse gemäß dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (40) eine hydraulisch betätigte
flüssigkeitsgeschmierte Reibkupplung ist.

8. Tandemachse gemäß dem Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Kupplung (40) über elektromechanisch oder -magnetisch betätigbare Ventile steuerbar ist.

9. Tandemachse gemäß dem Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile der Kupplung (40) über einen Rechner angesteuert werden, wobei der Rechner aus fahrdynamischen und fahrbahnseitigen Daten das Ein- und Auskuppeln regelt.

10. Tandemachse gemäß dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwelle (116, 118) ein Schubgelenk (115, 118) umfasst .

11. Tandemachse gemäß dem Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass das Schubgelenk (115, 118) in
Kombination mit der Hubvorrichtung (120) eine Kupplung zur An- und Abkupplung des Antriebsstranges der anhebbaren
Achse (110) ist.