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1. WO2007093166 - RUNDSTRICKMASCHINE ZUR HERSTELLUNG EINER MASCHENWARE AUS FASERMATERIAL

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Rundstrickmaschine zur Herstellung einer Maschenware unter zumindest teilweiser Anwendung von Fasermaterial (10, 22), enthaltend eine vertikale Maschinenach.se, eine Mehrzahl von Maschenbildungsstellen (6) und zumindest ausgewählten Maschenbildungsstellen (6) zugeordnete Streckwerke (8, 25, 102, 111, 119, 127), die wenig-stens ein erstes Paar von Streckwerksorganen und ein Paar (IV) von Ausgangs-Streck- . werksorganen (35, 104, 116, 122, 131) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Ausgangs-Streckwerksorgane (35, 104, 116, 122, 131) mit in einem Einbauzustand vertikal angeordneten Achsen versehen sind.

2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Streckwerk (8, 102) als 3-Walzen-Streckwerk ausgebildet ist und Streckwerksorgane (18, 103, 104, 106) aufweist, deren Achsen im Einbauzustand sämtlich vertikal angeordnet sind.

3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Streckwerk (25, 25a, 111, 119, 127) als ein Faltungsstreckwerk eingerichtet ist und zwei unter einem Winkel zwischen 0° und 90° angeordnete, eine Faltungszone (43) bildende Klemmlinien (37, 38) aufweist.

4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Streckwerk (125, 111, 119) vier Paare (I bis IV) von Streckwerksorganen (28, 29, 30, 35; 112, 113, 115a, 116; 120 bis 123, 128, 133) aufweist, wobei - in einer Transportrichtung für das Fasermaterial betrachtet - das erste Paar (I) und ein zweites Paar (II) eine Vorverzugszone, das zweite Paar (II) und ein drittes Paar (III) die Faltungszone und das dritte Paar (III) und ein viertes, mit den Ausgangs-Streckwerksorganen (35, 116, 122) versehenes Paar (IV) eine Hauptverzugszone bilden.

5. Rundstrickmaschine nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das dritte Paar (III) als Doppel-Riemchen-Baugruppe (30a, 30b; 115) ausgebildet ist und zwei Walzen (31a, 31b), zwei Umlenkelemente (32a, 32b) und zwei auf diesen geführte Riemchen (34a, 34b) enthält.

6. Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (31a, 31b) und Umlenkelemente (32a, 32b) des dritten Paars (III) parallel zu den Ausgangs-Streckwerksorganen (35a, 35b) angeordnete Achsen aufweisen.

7. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerksorgane (28a, 28b; 29a, 29b; 112, 113) des ersten Paars (I) und des zweiten Paars (II) mit Achsen versehen sind, die einen Winkel mit Achsen der Ausgangs-Streckwerksorgane (35a, 35b; 116) bilden.

8. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerksorgane (123) des zweiten Paars (II) mit Achsen versehen sind, die einen Winkel mit Achsen der Ausgangs-Streckwerksorgane (122) bilden, während die Achsen der Streckwerksorgane (120) des ersten Paars (I) mit parallel zu den Achsen der Ausgangs-Streckwerksorgane (122) angeordneten Achsen versehen sind, wobei die Verhältnisse zwischen den Streckwerksorganen (120, 123) des ersten und zweiten Paars (I, II) so gewählt sind, dass sich zwischen ihnen keine Faltung ergibt.

9. Rundstrickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Streckwerksorganen (120, 123) des ersten und zweiten Paars (I, II) das Auftreten von Faltungen verhindernde Leitelemente (124) für das Fasermaterial vorgesehen sind.

10. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerksorgane (128, 129) des ersten und zweiten Paars (I, II) mit parallel zu den Achsen der Ausgangs-Streckwerksorgane (131) angeordneten Achsen versehen sind und dass zwischen den Streckwerksorganen (129, 133) des zweiten und_dritten Paars (II, III) ein fünftes Paar (V) von Streckwerksorganen (132) vorgesehen ist, die unter einem Winkel zu den Achsen der Ausgangs-Streckwerksorgane (131) angeordnete Achsen aufweisen.

11. Rundstrickmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verhält-nisse zwischen den Streckwerksorganen (132, 133) des dritten und fünften Paars (III,

V) so gewählt sind, dass sich zwischen ihnen keine Faltung ergibt.

12. Rundstrickmaschine nach Anspruch 7, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel 90° beträgt. .

13. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche I bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerksorgane (103, 104, 106; 115a, 116; 120; 122; 128, 129, 131, 133) mit treibenden und getriebene Streckwerksorgane enthalten und dass diejenigen Streckwerksorgane, die im Einbauzustand vertikale Achsen aufweisen, mit nach oben ragenden Antriebswellen (162) versehen sind.

14. Rundstrickmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswellen je eine obere Deckplatte (16) eines Streckwerksgehäuses durchragen und mit oberhalb der Deckplatte angeordneten Antriebsmitteln (140, 145) verbunden sind.

15. Rundstrickmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Streckwerken (8) segmentförmig um die Maschinenachse verteilt angeordnet ist und die Ausgangs-Streckwerksorgane aller Streckwerke (8) gemeinsam mit einem oberhalb der Deckplatte (161) angeordneten, von einem Motor (143) angetriebenen Antriebsriemen (140) antreibbar sind.

16. Rundstrickmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der übrigen Streckwerksorgane wenigstens ein zweiter, von einem zweiten Motor (144, 145) antreibbarer Antriebsriemen (138, 139) vorgesehen ist.

17. Rundstrickmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen der übrigen Streckwerksorganen (103, 106; 115a; 120, 121; 128, 129, 133), die vertikale Achsen aufweisen, durch den weiteren Antriebsriemen (138, 139) direkt angetrieben werden, während diejenigen der übrigen Streckwerksorgane, die einen Winkel mit den vertikalen Achsen bildende Achsen aufweisen, über Kegelräder (117, 118, 126, 134) mit Antriebswellen (16c) verbunden sind, die vertikale Achsen aufweisen und direkt oder über zwischengeschaltete Zahnräder (146 bis 148) von weiteren Antriebsriemen (138, 139) angetrieben werden.

18. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Ausgangs-Streckwerksorgane (104, 116, 122, 131) an einem nach unten aus den Streckwerk (102, 117, 119, 127) herausziehbaren Einschubteil (104a, 116a) gelagert sind.

19. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerksorgane (115a, 121) des dritten Paars (III) an einem nach unten aus den Streckwerken (111, 119) herausziehbaren Einschubteil (115b) gelagert sind.

20. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vielzahl von Streckwerken (8) enthält, die segmentförmig um die Maschinenachse herum verteilt angeordnet sind, wobei jedes Streckwerk (8, 25, 102, 111, 119," 127) wenigstens je zwei gleichartige, paarweise koaxial übereinander angeordnete Streckwerksabschnitte zur Bearbeitung von zwei Fasermaterialien
.aufweist.

21. Rundstrickmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Streckwerksorgane (31a, 31b) der Streckwerksabschnitte zumindest teilweise auf gemeinsamen Wellen (47) ausgebildet sind.