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1. WO2007085361 - VERFAHREN ZUR STEUERUNG EINES KRAFTFAHRZEUG-ANTRIEBSSTRANGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Steuerung eines Kraftfahrzeug-Antriebsstrangs, der einen Verbrennungsmotor (2), eine Elektromaschine (3) und ein mit unsynchro-nisierten Schaltkupplungen versehenes Getriebe (4) umfasst, die über ein Summierungsgetriebe (5) mit zwei Eingangselementen (6, 7) und einem Ausgangselement (8) sowie über eine als Reibungskupplung ausgebildete Über-brückungskupplung (12) miteinander gekoppelt sind, indem das erste Eingangselement mit der Kurbelwelle (9) des Verbrennungsmotors (2), das zweite Eingangselement mit dem Rotor (10) der Elektromaschine (3) und das Ausgangselement (8) mit der Eingangswelle (11 ) des Getriebes (4) drehfest verbunden ist, und bei dem die Überbrückungskupplung (12) zwischen zwei Elementen des Summierungsgetriebes (5) angeordnet ist, wobei bei einem Schaltvorgang zwischen einem Lastgang und einem Zielgang nach dem Auslegen des Lastgangs der Zielgang synchronisiert und nachfolgend eingelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zielgang bei geöffneter Überbrückungskupplung (12) mittels der Elektromaschine (3) synchronisiert wird, indem die Eingangswelle (11) bei einer Rückschaltung durch ein in Drehrichtung der Kurbelwelle (9) des Verbrennungsmotors (2) und der Eingangswelle (11) des Getriebes (4) wirksames positives Drehmoment M_EM > 0 von der Elektromaschine (3) auf die Synchrondrehzahl des Zielgangs beschleunigt, und bei einer Hochschaltung durch ein entgegen der Drehrichtung der Kurbelwelle (9) des Verbrennungsmotors (2) und der Eingangswelle (11) des Getriebes (4) wirksames negatives Drehmoment M_EM < 0 von der Elektromaschine (3) auf die Synchrondrehzahl des Zielgangs verzögert wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsmotor (2) während der Synchronisierung der Eingangswelle (11) auf weitgehend konstanter Drehzahl (n_VM) gehalten wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsmotor (2) während der Synchronisierung der Eingangswelle (11 ) bei einer Rückschaltung durch Vorgabe einer erhöhten Solldrehzahl (n_VM_soll) beschleunigt und bei einer Hochschaltung durch Vorgabe einer abgesenkten Solldrehzahl (n_VM_soll) verzögert wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, in dem zum Zeitpunkt des Einlegens des Zielgangs schon Synchronlauf (n_VM = n_GE) zwischen dem Verbrennungsmotor (2) und der Eingangswelle (11) des Getriebes (4) besteht, die Überbrückungskupplung (12) geschlossen wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, in dem zum Zeitpunkt des Einlegens des Zielgangs noch kein Synchronlauf (n_VM ≠ n_GE) zwischen dem Verbrennungsmotor (2) und der Eingangswelle (11) des Getriebes (4) besteht, die Drehzahl (n_VM) des Verbrennungsmotors (2) weiter an die Drehzahl (n_GE) der Eingangswelle (11) angeglichen wird, und die Überbrückungskupplung (12) mit Erreichen der Synchrondrehzahl (n_VM = n_GE) geschlossen wird.