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1. WO2006053549 - VORRICHTUNG ZUM HANDHABEN VON BIEGESCHLAFFEN TEILEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Vorrichtung zum Handhaben von bieqeschlaffen Teilen

Ansprüche

1. Vorrichtung zum Handhaben von biegeschlaffen Teilen
mit einer Kontaktplatte (1 , 16, 29), welche dem aufzunehmenden biegeschlaffen Teil (2, 17) zugewandt ist und welche das Teil beim Aufnehmen und Transportieren berührt,
mit einem Grundkörper (3, 18, 30) mit einer Aufnahme (15, 28) zu Verbinden der Vorrichtung mit einem Handhabungsgerät,
mit mindestens einer Führungsstange (8, 23, 32) zur Vorgabe der Bewegung der Kontaktplatte (1 , 16, 29) und des Grundkörpers (3, 18, 30) relativ zueinander beim Aufnehmen und Ablegen eines biegeschlaffen Teils (2,

17), wobei die Führungsstange (8, 23, 32) fest mit der Kontaktplatte (1 , 16, 29) verbunden ist und in dem Grundkörper (3, 18, 30) verschiebbar geführt ist,
mit mindestens zwei Nadelgruppen von schräg zur Senkrechten angeord- neten Nadeln (4, 19, 31 ), wobei sich die Nadeln der ersten Nadelgruppe mit den Nadeln der zweiten Nadelgruppe kreuzen,
mit mehreren Nadelschlitten (10, 25, 26, 33, 34), in denen die Nadeln (4, 19, 31 ) mit ihren stumpfen Enden befestigt sind,
mit einer Nadelschlittenführung (11 , 27) im Grundkörper (3, 18, 30) zum Verschieben der Nadelschlitten (10, 25, 26, 33 34),
mit Nadelkanälen (5, 20) in der Kontaktplatte (1 , 16, 29) zum Aus- und Einfahren der spitzen Enden der Nadeln (4, 19, 31 ).

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb (6, 21 ) zum Bewegen der Kontaktplatte (1 , 16, 29) relativ zum Grundkörper (3, 18, 30) vorgesehen ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb ein Pneumatikzylinder (6, 21 ) vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (8, 23, 32) als Kolbenstange vorgesehen ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kontaktplatte (1 , 16, 29) und dem Grundkörper (3, 18, 30) mindestens eine Feder vorgesehen ist, deren Federkraft dem Annähern der Kontaktplatte (1 , 16, 29) an den Grundkörper (3, 18, 30) entgegenwirkt und die Kontaktplatte (1 , 16, 29) in ihre Ausgangslage drückt.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln einer

Position des Grundkörpers (3, 18, 30) relativ zur Kontaktplatte (1 , 16, 29) vorgesehen ist.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensor zum Erfassen einer Bewegung der

Kontaktplatte (1 , 16, 29) in Richtung des Grundkörpers (3, 18, 30) vorgesehen ist.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kontaktplatte (1 , 16, 29) Kanäle (13) zum

Zuführen von Druckluft vorgesehen sind, und dass die Kanäle (13) in Öffnungen (14) an der dem biegeschlaffen Teil zugewandten Oberfläche der Kontaktplatte (1 , 16, 29) münden.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die

Führungsstange (8, 23) einen Kanal für Druckluft aufweist, der in die Kanäle (13) der Kontaktplatte (1 , 16, 29) mündet.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Nadeln (4) parallel in einem Nadelschlitten (10) nach Art eines Kammes angeordnet sind, dass als Nadelschlittenfüh- rung zwei Profile (11 ) vorgesehen sind, in welche die gegenüberliegenden

Enden der Nadelschlitten (10) eingreifen, und dass mehrere Nadelschlitten (10) verschiebbar in den Profilen (11 ) an dem Grundkörper (3) gelagert sind.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Nadelschlitten (25, 26, 33, 34) vorgesehen sind, dass in dem ersten Nadelschlitten (25, 33) die Nadeln (19, 31) der ersten Nadelgruppe und in dem zweiten Nadelschlitten (26, 34) die Nadeln (19, 31 ) der zweiten Nadelgruppe befestigt sind, dass an dem Grundkörper (18, 30) als Nadelschlittenführung mindestens eine Nadelschlittenführungsstange (27) vorgesehen ist, und dass die Nadelschlitten (25, 26, 33, 34) ein Profil aufweisen, mit dem sie die Nadelschlittenführungsstange (27) umgreifen.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nadelschlitten (33, 34) fingerartige Abschnitte (35) aufweisen, mit denen sie kammartig ineinander greifen.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktplatte (1 , 16, 29) und der Grundkörper (3, 18, 30) lösbar miteinander verbunden sind.