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1. WO2006047993 - ZUGRIFFSSTEUERUNG FÜR EIN DRAHTLOSES, LOKALES ZUGANGSNETZWERK (WLL), DAS EINE MIT DS-CDM/CDMA, EINGEBETTETEM TDM/TDMA UND TDD ARBEITENDE LUFTSCHNITTSTELLE UMFASST

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
GEÄNDERTE ANSPRÜCHE
beim Internationalen Büro am 07 März 2006 (07.03.2006) eingegangen,

1. Verfahren für ein drahtloses Point-to-Multipoint-Kommunikationssystem mit einer Kombination von Zugangsnetzwerken zum PSTN und zum Internet, wobei das Kommunikationssystem eine Basisstation (1), ein Airinterface (3) und eine Vielzahl von Teilnehmerstationen (4) umfaßt, die Teilnehmerstationen sowohl über eine Teilnehmerschnittstelle (6) für den Zugang zum PSTN und eine Ethernetschnittstelle (8) für den Zugang zum Internet verfügen, die unabhängig voneinander und auch simultan nutzbar sind, und die Kapazitätsverteilung zwischen beiden Zugangsnetzwerken belastungsabhängig angepaßt wird und das Airinterface mit Direct Sequence CDM/CDMA und einem eingebetteten TDM/TDMA und TDD arbeitet, insbesondere betreffend die Zugriffsverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilnehmerstation
- ständig einen speziellen CodekanalJ), in welchem der UCCH (26) und die von der Basisstation (1 ) in einem BCCH (31 ) übertragenen Teilnehmeranrufe für IP-Übertragungen im Downlink, kommende POTS-Verbindungen oder zur Synchronisation übertragen werden, empfängt, - bei Zuweisung einer IP-Übertragung im Downlink zusätzlich in einem oder für höherratige Übertragungen in mehreren von der Basisstation für eine Downlinkübertragung zugewiesenen Codekanälen, welche auch den speziellen CodekanalJ) umfassen können, den UCCH (26) und die Timeslots für die IP-Übertragung empfängt, und in den DCCH (29) der zugewiesenen Codekanäle sendet,
- bei Zuweisung einer kommenden POTS-Verbindung zusätzlich in einem von der Basisstation zugewiesenen Codekanal in einem Timeslotpaar des Downlink und Uplink empfängt und sendet und den UCCH des zugewiesenen Codekanals empfängt,
- ständig einen nach Zufallsprinzip ausgewählten und im Uplink freien Codekanal, welches auch der spezielle CodekanalJD sein kann, als Zugriffskanal empfängt, in welchem die von der Basisstation (1 ) im UCCH dieses Codekanals übertragenen Informationen für Aufbau, Steuerung und Abbau von Uplinkübertragungen ausgewertet werden, und im Uplink dieses Codekanals Zugriffsanforderungen für IP-Übertragung im Uplink oder gehende POTS-Verbindungen sendet,
- bei erfolgreichem Zugriff für eine IP-Übertragung im Uplink im Zugriffskanal und für höherratige Übertragungen in weiteren, von der Basisstation zugewiesenen, Codekanälen in den Timeslots für die IP-Übertragung sendet und die UCCH dieser Kanäle empfängt,
- bei erfolgreichem Zugriff für eine gehende POTS-Verbindung im Zugriffskanal in einem Timeslotpaar des Downlink und Uplink empfängt und sendet und den UCCH des Zugriffskanals empfängt,
- eine Mehrzahl von weiteren Codekanälen, welche auch den speziellen Codekanal_0 umfassen können, empfängt, in welchen die von der Basisstation in den UCCH dieser Codekanäle übertragenen Belegungsinformationen für eine schnelle Suche eines im Uplink freien Codekanals ausgewertet werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß bei IP-Übertragung zwischen Basisstation und einer Teilnehmerstation die Uplink- und Downlinkverbindungen
- unabhängig voneinander eingerichtet, betrieben und abgebaut werden, - bei gleichzeitigem Vorliegen in unterschiedlichen Codekanälen eingerichtet werden können,

- nach vollständiger Übertragung vorliegender Daten, im Minimum nur ein IP-Paket umfassend, und Abschluß der Layer 2 - Verbindung abgebaut werden,
- jeweils alle Timeslots der Uplink- oder Downlinkperiode nutzen, ausgenommen Timeslots, die durch eine POTS-Verbindungen belegt sind oder während der Verbindung belegt werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstation bei IP-Übertragung im Uplink
- in einem ersten Verfahrensschritt bereits vor einer Übertragungsanforderung einen im Uplink freien Codekanal, gekennzeichnet durch ein Signal "idle" im UCCH (26) des Codekanals, auswählt, in einen Zustand "Stand by" (50) übergeht und den UCCH dieses Codekanals kontinuierlich empfängt,

- in einem zweiten Verfahrensschritt bei Vorliegen einer Übertragungsanforderung "access" (64) im Uplink des ausgewählten Codekanals eine Zugriffsanforderung "Access" (70) überträgt,
- in einem dritten Verfahrensschritt bei positiver Bestätigung der Zugriffsanforderung durch die Basisstation, gekennzeichnet durch ein Signal "accept" (55) im UCCH des Codekanals, in den

Zustand "Transmit" (80) übergeht und die Nutzdatenübertragung durchführt, sofern von Frame zu Frame die Übertragung von der Basisstation mit "accept" (55) bestätigt wird,
- in einem vierten Verfahrensschritt nach Beendigung der Nutzdatenübertragung Dummydaten sendet,
- in einem fünften Verfahrensschritt nach Bestätigung des positiven Abschlusses der Übertragung durch die Basisstation, gekennzeichnet durch ein Signal "idle" (51) im UCCH des Codekanals, wieder in den Zustand "Stand by" (50) übergeht.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstation bei IP-Übertragung im Uplink
- während d es Z ustandes " Stand b y" ( 50) n ach e inem S ignal " accept" ( 55) im UCCH ( 26) d es gewählten Codekanals, kennzeichnend, daß ein erfolgreicher Zugriff durch eine andere Teilnehmerstation erfolgte, oder
- während der Zugriffsanforderung oder der Datenübertragung nach einem Signal "reject" (38) im UCCH des gewählten Codekanals,
die Suche eines im Uplink freien Codekanals durchführt, und diese Suche zur Entflechtung der Mehrzahl von Teiinehmerstationen, die sich in dem gleichen Codekanal befanden und eine gleiche Suche durchführen, beinhaltet, daß
- eine Randomzahl N (56) generiert wird,
- vom aktuellen Codekanal ausgehend in fortlaufender Reihenfolge der Codekanäle an Hand der UCCH (26) dieser Codekanäle deren Belegungszustand geprüft wird, und
- bei dieser Prüfung eine durch N vorgegebene Anzahl freier Codekanäle übersprungen und

- der nächstfolgende freie Codekanal gewählt wird,
und daß zur Beschleunigung der Suche eines freien Codekanals die Teilnehmerstationen
- zeitgleich die UCCH (26) einer Mehrzahl von Codekanälen empfangen, und
- die Prüfung der Belegungszustände der zeitgleich empfangenen UCCH (26) noch innerhalb der aktuellen Duplexperiode erfolgt.

5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Übertragung im Airinterface die zu übertragenden Datenpakete subsegmentiert werden und auf Basis der Subpakete eine Layer 2 -Sicherung erfolgt, und Wiederholungsanforderungen der Basisstation als Signal "repeat" (39) im UCCH (26) des erstzugewiesenen Codekanals übertragen werden, wobei entsprechend gewähltem Layer 2 - Protokoll Wiederholungen eines Subpaketes oder Wiederholungen ab einem bestimmten Subpaket angefordert werden können.

6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß höherratige gebündelte Datenübertragung in mehr als einem Codekanal erfolgt,
- indem die Teilnehmerstation in der Zugriffsanforderung in einem ersten Codekanal einen zweiten Codekanal anfordert,
- die Basisstation einen im Uplink freien Codekanal auswählt und diesen Codekanal durch ein Belegungssignal "accept" im UCCH (26) für andere Teilnehmerstationen als belegt kennzeichnet, und
- die Basisstation im UCCH des ersten Codekanals ein Signal "Add_CH" (40) überträgt, welches der anfordernden Teilnehmerstation den ausgewählten zweiten Codekanal zuweist,
und das Verfahren für die Zuweisung weiterer Codekanäle dahingehend modifiziert erfolgt, daß die Teilnehmerstation die Anforderung als Signalisierungspaket im Uplink-Datenstrom überträgt.

7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisstation bei IP-Übertragung im Downlink
- in einem ersten Verfahrensschritt bei Vorliegen von Daten für eine Teilnehmerstation einen im Downlink freien Codekanal auswählt,
- in einem zweiten Verfahrensschritt im BCCH (31) einen Teilnehmeranruf (91) überträgt,

- in einem dritten Verfahrensschritt bei positiver Bestätigung des Teilnehmeranrufs durch die Teilnehmerstation, gekennzeichnet durch eine Empfangsbestätigung "receipt" (94) im DCCH (29) des zugewiesenen Codekanals, die Nutzdatenübertragung durchführt, sofern von Frame zu Frame die Übertragung von der Teilnehmerstation mit "receipt" (93) bestätigt wird,
- in einem vierten Verfahrensschritt nach Beendigung der Nutzdatenübertragung Dummydaten sendet,
- in einem fünften Verfahrensschritt nach Bestätigung des positiven Abschlusses der Übertragung durch die Teilnehmerstation, gekennzeichnet durch ein Signal "end" (103) im DCCH des Codekanals, die Verbindung abbaut.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Übertragung im Airinterface die zu übertragenden Datenpakete subsegmentiert werden und auf Basis der Subpakete eine Layer 2 - Sicherung erfolgt, und Wiederholungsanforderungen der Teilnehmerstation als Signal "repeat" (99) im DCCH (29) des erstzugewiesenen Codekanals übertragen werden, wobei entsprechend gewähltem Layer 2 - Protokoll Wiederholungen eines Subpaketes oder Wiederholungen ab einem bestimmten Subpaket angefordert werden können.

9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß höherratige gebündelte Datenübertragung in mehr als einem Codekanal erfolgt,
- indem die Basisstation bei Downlinkübertragung zu einer geeigneten Teilnehmerstation nach Aufbau der Verbindung in einem ersten Codekanal einen oder mehrere im Downlink freie Codekanäle auswählt, und
- die Zuweisung der weiteren Codekanäle als Signalisierungspakete im Downlink-Datenstrom überträgt,
- in einem dritten Verfahrensschritt bei positiver Bestätigung der Zuweisung durch die Teilnehmerstation, gekennzeichnet durch eine Empfangsbestätigung "receipt" (94) in den DCCH ( 29) d er z ugewiesenen C odekanäle, d ie B asisstation d ie N utzdatenübertragung i n d en zugewiesenen Codekanälen durchführt, sofern von Frame zu Frame die Übertragung von der Teilnehmerstation mit "receipt" bestätigt wird.

10. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß einer POTS-Verbindung zwischen Basisstation und einer Teilnehmerstation stets Timeslots in der Reihenfolge beginnend mit dem ersten Timeslot der Uplinkperiode (24) und der Downlinkperiode (23) im gleichen Codekanal zugewiesen werden und
- von der Basisstation die Belegung der Timeslots in der genannten Art im UCCH (26) dadurch angezeigt wird, daß ein Signal Offset_1 (36) pro POTS-Verbindung um den Betrag eins erhöht wird,

- von der Basisstation durch ein Signal Offset_2 (37) im UCCH angezeigt wird, nach wieviel Duplexperioden das Signal OffseM Gültigkeit besitzt, und das Signal Offset_2 von Frame zu Frame bis Null herabgezählt wird,
- Basisstation und Teilnehmerstationen, die im gleichen Codekanal IP-Übertragungen im Uplink und/oder Downlink durchführen, ab dem durch das Signal Offset_2 festgelegten Zeitpunkt den der POTS-Verbindung zugewiesenen Timeslot nicht mehr nutzen,
- die Basisstation nach Einrichtung einer gehenden POTS-Verbindung ab dem durch das Signal Offset_2 festgelegten Zeitpunkt im UCCH dieses Codekanals das Signal "idle" sendet und damit Zugriffe auf die nicht belegten Timeslots des Uplink ermöglicht.

11. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Verhältnisses von Downlink zu Uplink bei konstanter Dauer einer Duplexperiode die Zahl der Timeslots im Downlink und Uplink gegenläufig veränderbar ist und die für alle bestehenden und neu aufzubauenden Verbindungen gültige Einstellung von der Basisstation vorgegeben wird, indem
- von der Basisstation in den UCCH aller Codekanäle identisch ein Signal Rel_CH (42), welches angibt, wieviel Timeslots der Downlinkperiode zugeordnet sind, und ein Signal Offset_4 (61) = 0, welches angibt, daß der Wert von Rel_CH gültig ist, übertragen werden,
- von der Basisstation bei Änderung des Verhältnisses in den UCCH aller Codekanäle der neue Wert des Signal Rel_CH und ein Signal OffseM > 0 übertragen werden, welches angibt, nach wieviel

Duplexperioden (22) der neue Wert von Rel_CH Gültigkeit erlangt, welches mit jeder Duplexperiode um den Wert 1 herabgesetzt wird und welches bei Erreichen von Offset_4 = 0 die Gültigkeit des neuen Wertes von Rel_CH anzeigt,

12. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß inaktive Teilnehmerstationen aufeinanderfolgend von der Basisstation synchronisiert werden, indem
- von der Basisstation im BCCH (31) ein Teilnehmeranruf übertragen wird, bei welchem das Dienstmerkmal die Information Synchronisation beinhaltet,
- von der Teilnehmerstation im nachfolgenden SCCH (33) ein Synchronisationssignal gesendet wird, welches auch mit einer Codesequenz gespreizt sein kann, die nicht mit den für die Datenübertragung im Down- und Uplink benutzten Codesequenzen identisch ist,
- die Basisstation bestimmt, um welche Zeitdauer das im SCCH empfangene Synchronisationssignal vom optimalen Empfangszeitpunkt abweicht,
- die Basisstation im nachfolgenden BCCH ein Signal "Sync_2" sendet, und
- die Teilnehmerstation den Startzeitpunkt korrigiert und für künftige Aussendungen speichert, und
aktive Teilnehmerstationen synchronisiert werden, i ndem d eren Aussendungen i m U plink von d er Basisstation genutzt werden zu bestimmen, um welche Zeitdauer das empfangene Signal vom optimalen Empfangszeitpunkt abweicht, und der Korrekturwert an die Teilehmerstationen
- bei IP-Übertragung im Uplink als "Sync_1" (44) im UCCH (26),
- bei IP-Übertragung im Downlink als Signalisierungspaket im Downlink-Datenstrom, und
- bei POTS-Verbindung durch Einbettung als Signalisierungspaket in den Signalisierungsteil des zugewiesenen Timeslots des Downlink
übertragen wird.