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1. WO2006018191 - VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM MESSEN VON BLATTGUT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Sensorvorrichtung zur Messung von mindestens zwei unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften von Blattgut, wie zum Beispiel von Banknoten (100), umfassend
eine Blattgutebene (1) für die Positionierung des Blattguts,
ein Messfenster (2), welches einem Bereich der Blattgutebene zugeordnet ist und so einen Bereich des in der Blattgutebene liegenden Blattguts definiert, innerhalb dessen die Eigenschaften des Blattguts gemessen werden können,
mindestens eine auf das Messfenster gerichtete Strahlungsquelle (Bl-B5), welche mindestens zwei für die Messung der unterschiedlichen Eigenschaften geeignete, unterschiedliche elektromagnetische Strahlungen aussendet,
- mindestens einen auf das Messfenster gerichteten Detektor (D1-D8) zum Detektieren von aufgrund der unterschiedlichen ausgesendeten Strahlungen aus dem Messfenster austretender elektromagnetischer Strahlung.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die minde-stens zwei unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften eine optische Eigenschaft, wie zum Beispiel Lumineszenzeigenschaft oder Absorptionseigenschaft, und eine nicht-optische Eigenschaften, wie zum Beispiel Magnetismus oder elektrische Leitfähigkeit, umfassen.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Eigenschaft ein Druckbild ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht-optische Eigenschaft Magnetismus ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Messfenster (2) eine magnetooptische Schicht (5b) angeordnet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die magne-tooptische Schicht (5b) zumindest einseitig dichroitisch verspiegelt (5c) ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strahlengang der Strahlung für die Messung der optischen Eigenschaft so gerichtet ist, dass er durch die magnetooptische Schicht (5b) hindurchführt.

8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strahlengang der Strahlung für die Messung der optischen Eigenschaft so gerichtet ist, dass er an der magnetooptischen Schicht (5b) vorbei führt und sich mit einem Strahlengang der Strahlung für die Messung der magneti-sehen Eigenschaft kreuzt.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Detektor (Dl; D3; D4, D6) vorgesehen ist, um aus dem Messfenster (2) austretende Strahlung zu detektieren, die aufgrund von mindestens zwei unterschiedlichen ausgesendeten Strahlungen resultiert.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquellen (B1-B5) und Detektoren (D1-D8) gemeinsam in einem Modul angeordnet sind, das zumindest ein oder zwei auf gegenüber-liegenden Seiten der Blattgutebene (1) vorhandene Gehäuse (20, 21) aufweist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (6) in einem Sensor als eines von mehreren Modulen, die bevorzugt jeweils unterschiedliche physikalische Eigenschaften des Blattguts (100) messen, vorhanden sein.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich-net, dass eine erste Strahlungsquelle (B2) und ein erster Detektor (Dl) zum Detektieren einer ersten Strahlung auf einer Seite der Blattgutebene (1) und eine zweite Strahlungsquelle (B2) und ein zweiter Detektor (D3) zum Detektieren einer von der ersten Strahlung verschiedenen zweiten Strahlung auf der anderen Seite der Blattgutebene (1) angeordnet sind und eine dritte Strahlungsquelle (B6) und ein dieser dritten Strahlungsquelle speziell zugeordneter dritter Detektor (D2), insbesondere zum Detektieren von Fluoreszenzstrahlung, auf gegenüberliegenden Seiten der Detektionsebene (1) angeordnet sind.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung Bestandteil einer Banknotenzählvorrichtung und/ oder Banknotensortiervorrichtung und/ oder eines Geldautomaten, wie eines Banknoteneinzahlautomaten und/ oder eines Banknotenauszahlauto-maten und/ oder eines Tischprüfgeräts für Banknoten und/ oder eines Handprüfgeräts für Banknoten (100) sein.

14. Verfahren zum Messen von mindestens zwei unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften Blattgut, wie zum Beispiel von Banknoten (100), umfassend die Schritte:
- Positionieren eines Bereichs des Blattguts (100) relativ zu einem Messfenster (2),
Bestrahlen (B1-B5) des Messfensters (2) mit mindestens zwei unterschiedlichen elektromagnetischen Strahlungen, die für die Messung der unterschiedlichen Eigenschaften geeignet gewählt sind, Detektieren von aus dem Messfenster (2) austretender elektromagnetischer Strahlung mittels auf das Messfenster gerichteter Detektoren (D1-D8).

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus-gangsstrahlungen so gewählt werden, dass sie für die Messung mindestens einer optischen Eigenschaft des Blattguts, wie zum Beispiel Lumineszenzeigenschaft oder Absorptionseigenschaft, und mindestens einer nichtoptischen Eigenschaft des Blattguts, wie zum Beispiel Magnetismus oder elektrische Leitfähigkeit, geeignet sind.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Eigenschaft des Blattguts ein auf dem Blattgut aufgedrucktes Druckbild ist.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeich-net, dass als nicht-optische Eigenschaft Magnetismus gemessen wird.

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Messfenster eine magnetooptische, gegebenenfalls dichroitisch verspiegelte Schicht (5b) angeordnet wird.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlung für die Messung mindestens einer optischen Eigenschaft des Blattguts durch die magnetooptische Schicht (5b) hindurch gerichtet wird.

20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlung für die Messung mindestens einer optischen Eigenschaft des Blattguts an der magnetooptischen Schicht (5b) vorbei gerichtet wird.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Messfenster (2) austretende Strahlung, die aufgrund von mindestens zwei unterschiedlichen Ausgangsstrahlungen resultiert, mit einem gemeinsamen Detektor (Dl; D3; D4; D6) detektiert wird.