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1. WO2006018112 - RHEOLOGIESTEUERUNG VON PICKERING-EMULSIONEN DURCH ELEKTROLYTE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Emulsionen vom Typ Öl-in-Wasser (O/W) enthaltend:

- eine Ölphase (Phase A) , bestehend aus einer,
gegebenenfalls mehreren, weitgehend wasserunlöslichen
Komponente (n) ,
- eine Wasserphase (Phase B) , die gegebenenfalls weitere
wasserlösliche Komponenten wie organische Verbindungen wie Alkohole, Carbonsäuren oder andere Verbindungen enthalten kann
- an der Grenzfläche Öl-Wasser angeordnete pyrogene
Kieselsäure, die in der Weise teilsilyliert ist, dass der Gehalt an nicht-silylierten Oberflächensilanolgruppen an der Siliciumdioxidoberflache sich zwischen maximal 95% und minimal 50% des Ausgangs-Siliciumdioxids bewegt,
gleichbedeutend mit 1,7 bis 0,9 SiOH-Gruppen pro nm2
Kieselsäureoberfläche, der Dispersions-Anteil der
Oberflächenenergie gamma-s-D 30 bis 80 mJ/m2 beträgt, sowie die spezifische BET-Oberfläche einen Wert von 30 bis 500 mz/g aufweist,
- ein Elektrolytgehalt in der wäßrigen Phase, der so
eingestellt ist , daß die Ionenstärke I der Lösung größer 10~6 mol/1 ist, wobei die Ionenstärke definiert ist als I =
, wobei ci dabei die Konzentration des Ions i in der Lösung, zi die Ladung des Ions i ist,
- die mittlere Partikelgröße der dispersen Phase, d.h. der mittlere Tropfendurchmesser, gemessen mittels
Laserbeugung, 0,5 μm bis 500 μm beträgt.
- und gegebenenfalls weitere Stoffe, wie Pigmente oder
Konservierungsmittel .

2. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolytkonzentration größer 10"6 mol/1 ist.

3. Emulsion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfähigkeit größer 1 μS • cm"1 ist.

4. Emulsion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt ein Alkali- oder Erdalkalisalz ist.

5. Emulsion nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt ein Natrium- oder Calciumsalz ist.

β. Verfahren zur Herstellung der Emulsionen, wobei in einem ersten Schritt eine hochkonzentrierte feinteilige Dispersion der entsprechenden Kieselsäure in der Flüssigkeit, die in der Emulsion die homogene Phase bildet hergestellt wird und in einem zweiten Schritt eine hochviskose Präemulsion hergestellt wird, welche die Gesamtmenge der dispersen Phase und die im ersten Schritt hergestellte hochkonzentrierte feinteilige
Dispersion der Kieselsäure in der Flüssigkeit, die in der erfindungsgemäßen Emulsion die homogene Phase bildet aufweist, wobei das eingesetzte Volumen der Dispersion so bemessen ist, dass die gesamte Menge der benötigen sinteraggregierten
Kieselsäure enthalten ist, und in einem dritten Schritt die restliche homogenen Phase langsam eindosiert wird und in einem beliebigen Schritt der Schritte ein Elektrolyt eindosiert wird.

7. Verwendung der Emulsionen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5 als Beschichtungs-, Kleb- und Dichtstoffe, Emulsionen für kosmetische und pharmazeutische Anwendungen, Putz- und Reinigungsmittel oder Anwendungen zur Veränderung der Grenzflächeneigenschaften von festen und flüssigen Substraten, wie Hydrophobiermitteln, Haftvermittlern, Trennmitteln,
Papierbeschichtungen oder Schaumkontrollmittel sowie zur
Herstellung von W/O/W- bzw. O/W/O -Mehrfachemulsionen als Controll -Release-Systeme oder zur Segregation von inerten und reaktiven Stoffen.

8. Beschichtungs- , Kleb- und Dichtstoffe, die Emulsionen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 enthalten.

9. Putz- und Reinigungsmittel, die Emulsionen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 enthalten.

10. Hydrophobiermittel , Haftvermittler, Trennmittel,
Papierbeschichtungen oder Schautnkontrollmittel, die Emulsionen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 enthalten.

11. W/O/W- bzw. O/W/O-Mehrfachemulsionen, die Emulsionen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 enthalten.

BERICHTIGTES BLATT (REGEL 91)
ISA/EP