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1. WO2006012828 - VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM FILTRIEREN EINES FLUIDS, INSBESONDERE FÜR KUNSTSTOFFVERARBEITENDE ANLAGEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Vorrichtung zum Filtrieren eines Fluids, insbesondere eines verflüssigten Kunststoffes mit einem Gehäuse (1), mit einem Zuführkanal (2), einem Abfuhrkanal (3) und Rückspülkanälen (9, 10), wobei im Strömungsweg des Fluids in einem quer zur Strömungsrichtung verschieblich gelagerten Siebträger (4, 4a) wenigstens je ein Filterelement (5, 6) in einem entsprechenden Siebraum (7, 8) angeordnet und mit dem Zufuhrkanal (2) und dem Abfuhrkanal (3) in Verbindung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet,
a) daß in einem vom Siebraum (7) zum Abfuhrkanal (3) führenden Teilkanal (20) ein Verdrängerkolben (22) ein- führbar ist, der die verschmutzungsfreie Masse aus dem

Teilkanal (20) durch das Filterelement (6) dem zugeordneten Rückspülkanal (9) zuführt,
wenn der Siebträger (4) in der Rückspülstellung steht, b) daß mindestens zwei Filterelemente (5, 6) in ent- sprechenden Siebräumen (7, 8) und mindestens zwei
Verdrängerkolben (22, 23) vorgesehen sind,
c) daß mindestens zwei Teilkanäle (20,21) und mindestens zwei Rückspülkanäle (9, 10) vorgesehen sind und d) im Zuführkanal (2) ein Druckerzeuger (24) an- geordnet ist, der einen konstanten Prozeßdruck am
Abfuhrkanal (3) und dem nachgeschalteten Arbeitsgerät während der Produktionsphase aufrechterhält.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet.
daß der Druckerzeuger (24) als Pumpe ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebträger (4) so verschoben werden kann, daß die Filterelemente (5, 6) aus ihren Siebräumen
(7, 8) entnommen werden können.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Siebträger (4, 4a) aufnehmenden Gehäuse (1) Anschlußplatten (18) angebracht sind.

5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Verdrängerkolben (22, 23) hydraulisch betätigbar sind.

6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen- den Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Verdrängerkolben (22, 23) mechanisch betätigbar sind.

7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Zufuhr- kanal (2) ein Strömungsteiler vor den beiden Siebräumen (7, 8) angeordnet ist.

8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Abfuhrkanal (3) ein Strömungslenker (19) angeordnet ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsdruck für die Verdrängerkolben (22, 23) ein- stellbar ist.

10. Verfahren zum Rückspülen bei einer Vorrichtung zum Filtrieren eines Fluids, insbesondere eines verflüssigten
Kunststoffes, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rück- spülstellung des Siebträgers ein Verdrängerkolben in einen

Teilkanal eintaucht und das Fluid aus dem Teilkanal durch das in der Rückspülstellung stehende Filterelement drückt, wobei das Filterelement mit einem Druck beaufschlagt wird, der wesentlich höher ist als der auf der Produktions- seite des Siebes herrschende Arbeitsdruck und wobei ü- ber einen im Zufuhrkanal angeordneten Druckerzeuger am Abfuhrkanal ein konstanter Schmelzedruck aufrechterhalten wird.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückspüldruck einstellbar ist.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekenn- zeichnet.daß der durch den Druckerzeuger gelieferte Schmelzedruck in Abhängigkeit eines am Abfuhrkanal ge- messenen Druckwertes gesteuert wird.