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1. WO2005050417 - INDIVIDUELLE GÜLTIGKEITSDAUER FÜR PASSWORT, PIN UND PASSPHRASE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Zuweisung einer individuellen Gültigkeitsdauer für ein Passwort, welches in der Regel gemeinsam mit einer Benutzerkennung bzw. Accountbezeichnung der Authentifizierung eines Benutzers dient, mit den

Schritten:
• Definition eines Passwortes seiner Wahl durch den Benutzer;
• Bestimmen eines Sicherheitsniveaus des Passwortes anhand vorgegebener Kriterien und Zuweisung einer dem Sicherheitsniveau zugeordneten Güteklasse zum Passwort;
• Festlegen einer individuellen Gültigkeitsdauer des Passwortes in Abhängigkeit des Sicherheitsniveaus des Passwortes bzw. der dem Passwort zugewiesenen Güteklasse; und
• Zuweisen des Passwortes mit der entsprechenden Gültigkeitsdauer zu dem Benutzer bzw. seinem Account.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gültigkeitsdauer des Passwortes umso länger ist, je höher die Güteklasse des Passwortes ist.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kriterien zur Bestimmung der Güteklasse eines Passwortes einen oder mehrere der folgenden Parameter umfassen: Anzahl der verwendeten Zeichen, Art der verwendeten Zeichen, semantische Bedeutung des Passwortes insgesamt oder von Teilen des Passwortes.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Passwörter, die eine minimale, vorgegebene Güteklasse unterschreiten, automatisch zurückgewiesen werden.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Benutzer vor der Zuweisung des Passwortes dessen ermittelte Güteklasse und/oder Gültigkeitsdauer angezeigt werden, und der Benutzer individuell an Hand der Güteklasse und/oder Gültigkeitsdauer entscheiden kann, ob er das Passwort nutzen will oder nicht.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass automatisch die Passwort-Vergangenheit des Benutzers überprüft wird, indem ein Vergleich des aktuellen Passwortes mit den letzten x Passwörtern des Benutzers und/oder den Passwörtern des Benutzers aus dem vergangenen Zeitraum y oder einer Kombination hiervon durchgeführt wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer rechtzeitig, vorzugsweise kurz vor dem Ablauf der Gültigkeitsdauer des Passwortes automatisch aufgefordert wird, ein neues Passwort seiner Wahl zu definieren.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer vor oder während der Eingabe allgemeine Hinweise zur Generierung eines sicheren Passwortes erhält.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Benutzer kommuniziert wird, dass er für Passwörter mit hoher Güteklasse in der Weise belohnt wird, dass die Gültigkeitsdauer des Passwortes verlängert wird.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren im Rahmen eines Passwortmanagementsystems angewendet wird.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gültigkeitsdauer der PIN einer Chipkarte oder anderer Hardware-Tokens intern begrenzt ist, in dem ein Zähler innerhalb der Chipkarte oder des Hardware-Tokens, wie zum Beispiel ein Zähler für die Anzahl der bisherigen Eingaben einer korrekten PIN, einen Anzahlmäßigen Grenzwert erreicht oder überschreitet.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gültigkeitsdauer der PIN einer Chipkarte oder anderer Hardware-Tokens extern begrenzt ist, in dem ein interner Zähler (im Sinne von Anspruch 11) über entsprechende Prozeduren von außen, etwa über OTA-Befehle zum Hochzählen interner Zähler so beeinflusst wird, dass dieser Zähler einen anzahlmäßigen Grenzwert erreicht oder überschreitet.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Chipkarte in einem Status versetzt wird, dass alle PIN-geschützten Aktionen in der Chipkarte erst dann aktiviert werden können, wenn die PIN gewechselt wurde (in der Regel nach vorheriger Eingabe der bislang gültigen PIN).

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Chipkarte oder anderen Hardware-Tokens durch die zugehörige Applikation, die den Zähler (im Sinne von Anspruch 11) bzw. den Status (im Sinne von Anspruch 13) auswertet, der Nutzer aufgefordert wird, die PIN zu wechseln.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gültigkeitsdauer der PIN einer Chipkarte oder anderer Hardware-Tokens mittels individueller Festlegung des Anzahlmäßigen Grenzwertes in Abhängigkeit der Güte der gewählten rein numerischen oder sonstigen PIN festgelegt wird.