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1. (WO2004084315) VERFAHREN ZUM ÄNDERN EINER UMWANDLUNGSEIGENSCHAFT EINER SPEKTRUMSUMWANDLUNGSSCHICHT FÜR EIN LICHTEMITTIERENDES BAUELEMENT
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Verfahren zum Ändern einer Umwandlungseigenschaft einer Spektrumsumwandlungsschicht für ein lichtemittierendes Bauelement

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf lichtemittierende Bauelemente und in einem besonderen Ausführungsbeispiel auch auf organische Leuchtdioden, kurz OLEDs (OLED = Orga-nie Light Emitting Diode) , und insbesondere auf solche lichtemittierenden Bauelemente, die zur Spektrumsumwandlung eine Spektrumsumwandlungsschicht aufweisen, um das Emissionsspektrum eines lichtemittierenden Bereichs des lichtemittierenden Bauelements in ein anderes Spektrum umzuwan-dein.

Organische Leuchtdioden leuchten mittels einer Schicht aus einem organischen Material, das bei Anlegen einer Spannung über dasselbe Licht eines gewissen Emissionsspektrums emit-tiert. Grundsätzlich umfassen organische Leuchtdioden deshalb eine Schicht aus einem organischen Material mit obigen Eigenschaften, für das im folgenden der Ausdruck OLED-Material verwendet wird, eine Elektrodenstruktur aus sich zwei über die organische Schicht gegenüberliegenden Elekt-roden zum Anlegen einer Spannung über die organische Schicht und gegebenenfalls ein Substrat, auf dem diese Schichtfolge angeordnet ist.

Unter den organischen Leuchtdioden werden sogenannte Sub-stratemitter von Topemittern unterschieden. Organische Leuchtdioden des Substratemittertyps strahlen das Licht von der organischen Schicht durch das Substrat hinweg ab, während Topemitter vorgesehen sind, um ihr effektiv wirkendes emittiertes Licht in Richtung von dem Substrat weg zu emit-tieren. Ferner können organische Leuchtdioden nach Art des Aggregatzustandes des organischen Materials unterschieden werden, in welchem sich das organische Material vor der Aufbringung der organischen Schicht befindet, nämlich in verdampfter Form oder in flüssiger Form.

Welches Emissionsspektrum bzw. welche Farbe eine organische Leuchtdiode emittiert hängt zunächst von der Art des organischen Materials ab. Das Anlegen der Spannung über die organische Schicht erzeugt ein elektrisches Feld, das wiederum eine Anregung von Atomen in dem organischen Material und schließlich zu einer Wanderung von Elektronen und Löchern entgegengesetzt zueinander bewirkt. Beim Zusammentreffen von Elektronen mit Löchern wird eine Rekombination bewirkt, bei der, je nach Beschaffenheit des organischen Materials, unterschiedlich viel Energie in Form von Licht freigesetzt wird. Da die Auswahl an organischem Material begrenzt ist, gibt es organische Leuchtdioden, die zusätzlich zur organischen lichtemittierenden Schicht eine Lichtumwandlungsschicht aufweisen, die entweder Filtereigenschaften aufweist, um das Emissionsspektrum der organischen Schicht in bestimmten Bereichen durch Absorption herauszufiltern, oder fluoreszierende oder phosphoreszierende Eigenschaften aufweist, nach denen das von der organischen Schicht emittierte Licht in der Lichtumwandlungsschicht absorbiert wird und nach Übergang von einem angeregten in einen anderen energetischen Zustand Licht mit einem anderen Emissionsspektrum wieder emittiert wird.

In letzter Zeit haben sich Displays bzw. Anzeigen auf der Basis organischer Leuchtdioden zu einer interessanten Alternative für die Realisierung von Flach-Displays entwi-ekelt. Dazu werden auf einem geeigneten Substrat Kontaktschichten und organische Schichten so angeordnet, dass durch Elektrolumineszenz mehrere Bildpunkte bzw. Pixel dargestellt werden. Gegenüber den bekannten Konzepten, wie beispielsweise auf der Basis von Flüssigkristallen, haben OLED-Displays viele Vorteile. Dazu gehört unter anderem der geringe Energieverbrauch, der sehr große Blickwinkel und der hohe Kontrast. Zur Realisierung eines Vollfarb-Displays ist es normalerweise notwendig, drei Grundfarben mit ver- schiedener Intensität darstellen zu können. Diese Grundfarben, beispielsweise Rot, Grün und Blau, müssen durch eine geeignete Strukturierung einer der organischen Schichten erzeugt werden.

Um die verschiedenen Farben für jeden einzelnen Bildpunkt zu erzeugen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, drei räumlich separierte Leuchtdioden, die drei benachbarten Pixeln entsprechen, zu reali-sieren, die jeweils bei einer unterschiedlichen von drei Primärfarben emittieren und die getrennt steuerbar sind, um deren Leuchtintensität getrennt voneinander einstellen zu können. Diese Leuchtdioden können lateral nebeneinander angeordnet oder alternativ auch in Schichtstapelrichtung ü-bereinander angeordnet sein.

Eine weitere Möglichkeit die verschiedenen Farben für jeden einzelnen Bildpunkt bzw. für jedes einzelne Pixel zu erzeugen, besteht darin, dass die Leuchtdioden aller Pixel ur-sprünglich Licht ein und derselben Farbe, wie z.B. blaues Licht, emittieren, und dieses Licht durch geeignete Konverterschichten in beide anderen Farben verwandelt wird. Diese Konverterschichten können beispielsweise organische Farbstoffe sein, die fluoreszieren, d.h. ankommende Photonen absorbieren und daraufhin Licht anderer Wellenlänge abstrahlen, oder auch anorganische Stoffe sein, die nach optischer Anregung Licht emittieren. Die organischen oder anorganischen Emitter können als massive Schicht oder verdünnt bzw. dispergiert in einem Polymer oder in einer anor-ganischen oder organischen Schicht aufgebracht werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine weiß emittierende organische Leuchtdiode für jedes Pixel zu realisieren und die einzelnen Farben durch Filter zu erzeugen, die je-weils ein Teil des Spektrums entfernen.

Bei allen genannten Ansätzen ist es offensichtlich, dass für die Erzeugung der verschiedenen Farben pro Bildelement eine Strukturierung von entweder der Licht aussendenden o-der der Licht umwandelnden, nämlich der Konverter- oder Filterschicht, erfolgen muss. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen ist es möglich, die in verschiede-nen Farben emittierenden Leuchtdioden nur lokal auf dem Substrat zu verteilen. Im Falle der in einem Polymer gelösten Farbstoffe kann die Aufbringung des Polymers als Lösung durch Drucktechniken geschehen, wie z.B. die Ink-Jet-Drucktechnik. Bei Leuchtdioden, die durch Aufdampfen aus sogenannten kleinen Molekülen hergestellt werden, kann die Strukturierung beispielsweise durch Schattenmasken erfolgen, die einer Aufbringung eines bestimmten organischen Farbstoffs nur auf bestimmte Bereiche bzw. Pixelbereiche ermöglichen.

Vorgenannte Möglichkeiten zur Strukturierung haben jedoch erhebliche Nachteile. Beispielsweise hat die Drucktechnik den Nachteil, dass die lichtemittierenden Polymere in druckbare Formen gebracht werden müssen, was die Effizienz herabsetzen kann. Bei den aufgedampften Systemen hat die Verwendung der Schattenmaske den Nachteil, dass die Schattenmaske bei der Bedampfung dazu neigt, sich mit dem verdampften organischen Material zuzusetzen, weshalb dieselbe häufig gereinigt werden muss. Zudem ist das organische Ma-terial teuer. Zum anderen neigen Schattenmasken insbesondere für größere Anzeigen zum Verziehen, was die Genauigkeit der Strukturierung beeinträchtigt.

Es wäre deshalb wünschenswert eine effektivere Strukturie-rungstechnik zu besitzen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht folglich darin, eine effektivere Vorgehensweise zum Einstellen des Spektrums eines lichtemittierenden Bauelements für ein effektiver herstellbares lichtemittierendes Bauelement zu schaffen, so dass hieraus auch eine effektivere Herstellung von Anzeigen aus diesen Materialien ermöglicht wird.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.

Die Erkenntnis der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das Spektrum jedweden lichtemittierenden Bauelements auf einfache Weise in ein gewünschtes Spektrum umgewandelt werden kann, indem ein lichtemittierendes Bauelement mit einer Lichtumwandlungsschicht versehen wird, die einen Farbstoff mit einer Umwandlungseigenschaft aufweist, das von dem lichtemittierenden Bauelement emittierte Licht in Licht anderen Spektrums umzuwandeln, und daraufhin auf die Spektrumsumwandlungsschicht derart eingewirkt wird, dass zumindest teilweise der Farbstoff entfernt oder eine Umwandlungseigenschaft zerstört wird. Auf diese Weise ist es auch auf einfache Weise möglich eine Anzeige aus einer Mehrzahl von lichtemittierenden Bauelementen zu einem Farb-Display zu strukturieren, indem eine Spektrumsumwandlungsschicht für alle lichtemittierenden Bauelemente, d.h. zur Umwandlung des von den lichtemittierenden Bauelementen e-mittierten Lichts in Licht anderen Spektrums, vorgesehen wird, und auf diese gemeinsame Spektrumsumwandlungsschicht dann an selektiv ausgewählten Stellen, die vorbestimmten der lichtemittierenden Bauelemente entsprechen, derart eingewirkt wird, dass an diesen Stellen zumindest teilweise der Farbstoff entfernt oder seine Umwandlungseigenschaft zerstört wird, so dass an diesen Stellen nicht oder weniger umgewandeltes Licht von der Anzeige abgestrahlt wird.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegen-den Erfindung wird die Einwirkung auf die Spektrumsumwandlungsschicht durch Bestrahlung derselben mit Licht bewerkstelligt, wie z.B. durch Richten einer Laserstrahls auf die erwünschte Stelle der Lichtumwandlungsschicht. In dem Fall, dass die Spektrumsumwandlungsschicht eine Schicht aus le-diglich dem Farbstoff ist, wird die Wellenlänge des Lichts, mit dem die Spektrumsumwandlungsschicht bestrahlt wird, beispielsweise derart ausgewählt, dass sie mit einer Absorptionsbande des Farbstoffs übereinstimmt, so dass der Farbstoff an dieser Stelle je nach Intensität entweder entfernt, abgehoben bzw. ablatiert oder derart verändert wird, dass derselbe seine Umwandlungseigenschaft verliert. In dem Fall dass die Spektrumsumwandlungsschicht aus einer Fest-körperlösung des Farbstoffes und eines Matrixmaterials besteht, in der der Farbstoff eingelagert ist, kann die Wellenlänge des Lichts, mit dem die Spektrumsumwandlungsschicht bestrahlt wird, entweder auf einer Absorptionsbande des Matrixmaterials oder auf ein Absorptionsband des einge-lagerten Farbstoffs eingestellt werden, so dass zumindest der Farbstoff seine Umwandlungseigenschaft verliert.

Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gehen aus den anhängigen Patentansprüchen hervor.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Querschnittteilansicht einer OLED mit einer Konverterschicht gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 das Absorptions- und Fluoreszenz- oder Phospho- reszenz-Emissionsspektrum dreier unterschiedlicher Konvertermaterialien gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3a, b und c drei unterschiedliche Vorgehensweisen, die es ermöglichen, aus einem mit einer oder zwei

Konverterschichten versehenen lichtemittierenden Bauelement Licht dreier unterschiedlicher Farben zu erzeugen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

Fig. 4a und b zwei Vorgehensweisen, die es ermöglichen, aus einem mit drei Filterschichten versehenen lichtemittierenden Bauelement Licht dreier unter- schiedlicher Farben zu erzeugen, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Bevor Bezug nehmend auf die nachfolgenden Figuren die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert wird, wird darauf hingewiesen, dass gleiche Elemente in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, und dass eine wiederholte Beschreibung dieser Elemen-te weggelassen wird.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass sich die nachfolgende Beschreibung zwar vornehmlich auf die Änderung des Spektrums von organischen Leuchtdioden bezieht, dass die vorlie-gende Erfindung aber ferner auch auf andere lichtemittierende Bauelemente anwendbar ist, wie z. B. Halbleiterlaser, normale LEDs oder dergleichen.

Fig. 1 zeigt eine Raumschnittteilansicht einer OLED-Anzeige mit Passiv-Matrix-Ansteuerung. Die OLED-Anzeige, die allgemein mit 10 angezeigt ist, besteht im wesentlichen aus einer Schichtanordnung einer unteren Kathodenschicht 12, einer Schicht 14 aus organischem Material, das die Eigenschaft besitzt, bei Anlegen einer Spannung über das organi-sehe Material Licht einer gewissen Farbe bzw. Licht mit einem gewissen Emissionsspektrum zu emittieren, im folgenden auch manchmal kurz als OLED-Material bezeichnet, einer oberen transparenten Anodenschicht 16 und einer Konverterschicht 18, die in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 20 aufgebracht sind. Die OLED-Anzeige 10 besteht aus einer Mehrzahl von OLEDs, die in einer Anordnung von Zeilen und Spalten auf dem Substrat 20 angeordnet bzw. verteilt sind. Jede OLED entspricht einem Pixel der Anzeige 10 und nimmt einen lateralen Pixelbereich ein. In Fig. 1 ist lediglich eine OLED bzw. ein Pixelbereich vollständig sichtbar.

Die regelmäßige Anordnung der OLEDs der Anzeige 10 in Zeilenrichtung 22 und Spaltenrichtung 24 und die individuelle Ansteuerbarkeit jeder OLED ist durch die Strukturierung der unteren Kathodenschicht 12 und der oberen Anodenschicht 16 gewährleistet. Insbesondere ist die untere Kathodenschicht 12 in in Zeilenrichtung 22 verlaufende, voneinander iso-lierte Zeilenleiterbahnen strukturiert, während die obere Anodenschicht 16 in hierzu senkrechte, in Spaltenrichtung 24 verlaufende und voneinander isolierte Spaltenleiterbahnen strukturiert ist. Durch Anlegen einer Spannung zwischen einer vorbestimmten Zeilenleiterbahn und einer Spaltenlei-terbahn lässt sich folglich jeder Bereich der Anzeige 10 selektiv ansteuern, um eine vorbestimmte Spannung über die lichtemittierende organische Schicht 14 anzulegen, die daraufhin an diesem Bereich Licht eines Emissionsspektrums e-mittiert, welches von dem jeweiligen organischen Material der Schicht 14 abhängt. Jeder dieser einzeln ansteuerbaren Bereiche stellt folglich einen Pixelbereich bzw. eine einzeln ansteuerbare OLED dar, von denen eine exemplarisch in Fig. 1 vollständig abgebildet und allgemein mit 26 angezeigt ist.

Bei der Herstellung der Anzeige 10 von Fig. 1 wird zunächst die untere Kathodenschicht 12 auf das Substrat 20 aufgebracht und in die Zeilenleiterbahnen strukturiert. Daraufhin werden Separatoren 28a, 28b auf der unteren Kontakt-Schicht 12 aufgebracht, die senkrecht, nämlich in Spaltenrichtung 24 ausgerichtet sind, so dass zwischen benachbarten Separatoren 28a, 28b jeweils eine Spalte von Pixelbereichen definiert ist, die durch die Zeilenleiterbahnen der unteren Kathodenschicht 12 in einzelne Pixelbereiche unter-teilt sind. Danach werden nacheinander die Schichten 14, 16 und 18 ganzflächig aufgedampft. Die Separatoren 28a und 28b weisen einen pilzförmigen Querschnitt auf, wobei sie mit einem schmäleren Kantenende an der Schicht 12 befestigt sind, um mit einem verbreiterten, von der Schicht 12 und dem Substrat 20 wegweisenden Ende 30a bzw. 30b vorzustehen. Auf diese Weise ergeben sich durch lateral vorstehende Teile der Enden 30a und 30b Abschattungen beim Aufdampfen der Schichten 14, 16 und 18, so dass dieselben nach ihrer Auf- dampfung automatisch in voneinander isolierte Spalten strukturiert sind, die durch Zwischenräume voneinander getrennt sind, in denen sich mit einer gewissen Lücke 32 zu den Innenwänden der Zwischenräume die Separatoren 28a und 28b erstrecken.

Die Konverterschicht 18 ist in zwei übereinander angeordneten Teilschichten 18a und 18b angeordnet. Die Anodenschicht 16 besteht aus transparentem Material, das für das Licht, das das organische Material der Schicht 14 bei Anlegen einer Spannung emittiert, durchlässig ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel emittiert das organische Material der Schicht 14 bei Anlegen einer Spannung blaues Licht. Die Konverterteilschicht 18b besitzt die Eigenschaft, das blaue Licht der Schicht 14 zu absorbieren und daraufhin Licht im grünen Spektralbereich zu emittieren. Die Konverterteilschicht 18a wiederum, zwischen der und der Schicht 14 die Konverterteilschicht 18b angeordnet ist, besitzt die Eigenschaft, Licht in dem grünen Spektralbereich der Konverter-Schicht 18b zu absorbieren und daraufhin Licht im roten Spektralbereich zu emittieren.

Fig. 2 zeigt für das Ausführungsbeispiel von Fig. 1 die E-missions- und Absorptionsspektren der Schicht 14 bzw. der Konverterschichten 18a und 18b. Insbesondere zeigt Fig. 2 einen Graphen, bei dem entlang der x-Achse die Wellenlänge und entlang der y-Ächse die Intensität der Emission bzw. Absorption in willkürlichen Einheiten aufgetragen ist. Geschweifte Klammern zeigen an, in welchem Spektralbereich in etwa für das Auge blau (B) , grün (G) und rot (R) wahrgenommenes Licht liegt. Das Emissionsspektrum der OLED-Schicht 14 ist mit 30, das Absorptionsspektrum der Konverterteilschicht 18b mit 32, das sich auf die Absorption von blauem Licht ergebende Emissionsspektrum der Konverterteilschicht 18b mit 34, das Absorptionsspektrum der oberen Konverterteilschicht 18a mit 36 und das sich auf die Absorption von grünen Licht ergebende Emissionsspektrum der oberen Konverterteilschicht 18a mit 38 angezeigt, wobei Absorptions- Spektren gestrichelt und Emissionsspektren mit durchgezogenen Linien angezeigt sind.

Nachdem im vorhergehenden der Aufbau der Anzeige 10 be-schrieben worden ist, wird im folgenden ihr Verhalten stellvertretend am Beispiel der OLED 26, also eines Pixels derselben, beschrieben, wenn die entsprechende OLED aktiviert wird. Bei Anlegen einer Spannung zwischen einer geeigneten Zeilenleiterbahn und einer geeigneten Spaltenlei-terbahn bewirkt die über die Schicht 14 abfallende Spannung, dass das organische Material der Schicht 14, d.h. das OLED-Material, aufgrund einer Rekombination von Elektron/Lochpaaren Licht im blauen Spektralbereich 30 emittiert. Die Schicht 14 besteht beispielsweise aus mehreren Schichten, die eine Elektronentransportfunktion, Löchertransportfunktion und/oder Emitterfunktion wahrnehmen. Das von der einen oder den mehreren organischen Schichten 14 emittierte Licht passiert die transparente Anodenschicht 16 und gelangt zu der Konverterteilschicht 18b. Dort werden die Photonen des blauen Lichts der OLED-Schicht 14 in Licht anderen Emissionsspektrums umgewandelt. Wie es aus Fig. 2 erkenntlich ist, absorbiert ein in der Konverterteilschicht 18b vorhandener Farbstoff das blaue Licht der Schicht 14, welches das Spektrum 30 aufweist, soweit dasselbe mit dem Absorptionsspektrum 32 überlappt, und emittiert daraufhin grünes Licht mit dem Emissionsspektrum 34.

Das von der Konverterteilschicht 18b bzw. dem darin befindlichen Farbstoff emittierte grüne Licht wird von einem in der Konverterteilschicht 18a vorhandenen Farbstoff absorbiert, soweit das Emissionsspektrum 34 mit dem Absorptionsspektrum 36 überlappt, woraufhin der Farbstoff in der Konverterteilschicht 18a rotes Licht mit dem Emissionsspektrum 38 emittiert. Die Richtung, in die der Farbstoff in der Konverterteilschichten 18a Licht emittiert, ist in alle Richtungen gewandt, so dass die fluoreszierende Abstrahlung nicht nur entlang der Flächen normalen sondern auch in einem großen Raumwinkelbereich hierzu stattfindet.

Der bis jetzt beschriebene Zustand, in dem sich die Anzeige 10 befindet, stellt einen Ausgangszustand zur Herstellung einer Farbanzeige der und ermöglicht es lediglich, dass al-le OLEDs der Anzeige 10 rotes Licht mit variabler Intensität emittieren. Um ein Farbdisplay zu erhalten, müssen deshalb die Konverterschichten 18a und 18b selektiv an vorbestimmten Pixelbereichen einer geeigneten Behandlung unterzogen werden, um ihre Spektrumsumwandlungseigenschaften se-lektiv zu verringern bzw. so zu verändern, dass neben den Pixelbereichen, an denen die Konverterschichten unverändert bleiben und somit rotes Licht emittiert wird, Pixelbereiche entstehen, an denen grünes oder blaues Licht emittiert wird, wie es im folgenden Bezug nehmend auf Fig. 3a-c be-schrieben wird.

Fig. 3a-c zeigen schematisch drei exemplarische alternative Vorgehensweisen, anhand denen aus der Anzeige 10 in ihrem Ausgangszustand von Fig. 1 auf einfache Weise ein Farb-Display erzeugt werden kann. Alle drei Vorgehensweisen basieren auf der lokalen Einwirkung auf die Konverterteilschichten bzw. die Konverterteilschicht der Anzeige 10 von Fig. 1 bzw. einzelner OLEDs derselben mittels Bestrahlung mit Licht geeigneter Wellenlänge, wie z.B. durch gezieltes Richten eines Laserstrahles geeigneter Wellenlänge auf einen gewünschten Pixelbereich.

Fig. 3a zeigt zunächst einen Pixelbereich der Anzeige 10 von Fig. 1 in dem Zustand, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, nämlich mit einer unversehrten, rotes Licht emittierenden Konverterschicht (RK) 18a, der grünes Licht emittierenden (GK) Konverterteilschicht 18b und dem blaues Licht lichtemittierenden (EM) Bereich der OLED, der hier mit 40 angezeigt ist, und im Fall der Anzeige 10 den Schichten 12, 14 und 16 auf dem Substrat 20 entspricht, jedoch für den Fall anderer lichtemittierender Bauelemente jeglicher anderer Bereich sein könnte. In diesem Grundzustand von Fig. 1, der in Fig. 3a mit 42 angezeigt ist, emittiert der Pixelbe- reich, wie es bereits im vorhergehenden beschrieben wurde, rotes Licht, wie es durch einen Pfeil 44 und ein großes R angezeigt ist. In diesem Zustand 42 befindet sich jeder Pixelbereich der Anzeige 10, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist. Der bei 42 dargestellte Pixelbereich stellt folglich nur einen repräsentativen Pixelbereich dar.

Um nun jeweils drei benachbarte Pixelbereiche miteinander zu jeweils einem Superpixel kombinieren zu können, die je-weils Licht einer unterschiedlichen Primärfarbe kombinieren, werden in einem Schritt 46, wie er durch einen Pfeil 46 dargestellt ist, zwei Drittel aller Pixelbereiche der Anzeige von Fig. 1, nämlich zwei jedes Superpixels, derart mit einem Laserspot bestrahlt, dass an diesen Pixelberei-chen die Konverterteilschicht 18a abgetragen wird. Handelt es sich bei der Konverterteilschicht 18a beispielsweise um rein aus dem organischen Farbstoff bestehende Schicht, so werden die Wellenlänge und die Intensität des auf den jeweiligen Pixelbereich gerichteten Laserstrahls beim Schritt 46 derart ausgewählt, dass die Wellenlänge des Laserstrahls in einem Absorptionsband des organischen Farbstoffs in der Konverterteilschicht 18a liegt und die Intensität ausreicht, um das organische Material zu entfernen. Die Wellenlänge liegt beispielsweise im Absorptionsband 36 (Fig. 2) . Vorteilhaft ist hierbei, dass in diesem Spektralbereich weder das OLED-Material des lichtemittierenden Bereiches 40 noch der Farbstoff in der Konverterteilschicht 18b absorbierend wirkt bzw. absorbierende Eigenschaften aufweist. Durch die Lichtbeeinflussung wird somit die Teilschicht 18a an den erwünschten Stellen bzw. Pixelbereichen abgetragen.

Nach dem Schritt 46 leuchten folglich ein Drittel aller Pixelbereiche der Anzeige von Fig. 1 rot, da beide ihrer Konverterteilschichten 18a, 18b unverändert sind. Zwei Drittel aller Pixelbereiche leuchten grün, wie es durch einen Pfeil 47a mit dem G angezeigt ist, da sie sich in einem Zustand befinden, da die obere Konverterteilschicht 18a entfernt ist, wobei der Zustand in Fig. 3a mit 47b angezeigt ist.

Daraufhin wird auf eine Hälfte der Pixelbereiche, die grün emittieren und sich im Zustand 47b befinden, in einem Schritt 48 durch Bestrahlung mit einem Laserstrahl derart eingewirkt, dass auch noch die Konverterteilschicht 18b entfernt wird. Bei diesem Schritt 48 wird, davon ausgehend, dass es sich auch bei der Teilschicht 18b um einen reine organische Schicht handelt, die Wellenlänge derart eingestellt, dass dieselbe in einem Absorptionsband des Farb-Stoffs der Konverterteilschicht 18b liegt, wie z.B. in dem Absorptionsband 32 von Fig. 2, in welchem wiederum vorteilhafterweise kein Absorptionsband des OLED-Materials des lichtemittierenden Bereichs 40 vorliegt. Nach dem Schritt 48 ist die Farbanzeige fertig, da sich ein Drittel aller OLEDs im rot leuchtenden Zustand 42, ein weiteres Drittel im grün leuchtenden Zustand 47b und ein weiteres Drittel in dem sich aus der Behandlung 48 ergebenden Zustand befinden, da beide Konverterteilschichten 18a und 18b entfernt sind und somit das direkt von dem Bereich 40 abgestrahlte blaue Licht ungehindert austritt, wie es durch einen Pfeil 49a mit einem B gezeigt ist, wobei letzterer Zustand in Fig. 3a mit 49b angezeigt ist.

Die Vorgehensweisen nach Fig. 3a gingen davon aus, dass es sich bei den Konverterteilschichten 18a, 18b um Schichten aus reinem Farbstoff bzw. reinen Farbstoffen handelte. Die Vorgehensweise nach Fig. 3b geht davon aus, dass es sich bei den Konverterteilschichten 18a, 18b um Teilschichten handelt, in denen ein Farbstoff in einem Matrixmaterial in form einer Festkörperlösung eingebettet ist, wie z.B. durch gleichzeitiges Aufdampfen des Matrixmaterials und des Farbstoffs, wie z.B. von Titandioxid oder Siliziumdioxid als Matrixmaterial und N, N' -Dimethylpenylen-3, : 9, 10-bis-dicarboximid (BASF Paliogen ®, L 4120) als grün-gelb emit-tierenden, BASF Lumogen ® F 083 als grün emittierenden oder BASF Lumogen ® F300 als rot emittierenden (Lumogen-F-Materialien der Firma BASF sind Perylene oder Naphtalimide auf der Basis organischer Materialien) als Farbstoff, wobei der Anteil des organischen Farbstoffes in diesem Fall vorzugsweise weniger als 5 Volumenprozent betrüge. Andere Beispiele für U wandlungsmaterialen sind Coumarin-Farbstoffe, Cayanine-basierte Farbstoffe, Pyridin-basierte Farbstoffe, Xanthen-basierte Farbstoffe (Rhodamin B) oder dergleichen. Eine solche Festkörperlösung ließe sich beispielsweise durch gleichzeitiges Aufdampfen der organischen Farbstoffes und des Matrixmateriales in einer sich überschneidenden Aufdampfungszone erzeugen.

Fig. 3b zeigt nun bei 42 denselben Ausgangszustand eines exemplarischen Pixelbereiches wie Fig. 3a, nämlich mit beiden Konverterteilschichten 18a und 18b in unversehrter Form, wobei sich in in diesem Ausgangszustand jeder Pixel-bereich der Anzeige befindet. Der einzige Unterschied zum Zustand 42 von Fig. 3a liegt lediglich in dem vorgenannten anderen Aufbau der Schichten 18a und 18b. Ausgehend von diesem Ausgangszustand wird in einem Schritt 50 bei zwei Drittel aller Pixelbereiche durch Bestrahlung mit Laser-licht nur derart auf die obere Konverterteilschicht 18a eingewirkt, dass der in das Matrixmaterial der oberen Konverterteilschicht 18a eingebettete Farbstoff derart zerstört bzw. umgesetzt wird, dass derselbe seine Eigenschaft verliert, in dem Absorptionsband 36 Licht zu absorbieren und daraufhin Licht im Emissionsband 38 zu emittieren, d.h. seine Umwandlungseigenschaft verliert. Vorteilhafterweise sollte das Matrixmaterial transparent im sichtbaren Spektralbereich sein. Dieser Vorgang wird im folgenden auch als Bleichen bezeichnet. Der sich ergebende Zustand ist in Fig. 3b mit 52 angezeigt. Im Zustand 52 ist die obere Konverterteilschicht 18a weiterhin vorhanden, wobei jedoch der in das Matrixmaterial desselben eingebettete Farbstoff zerstört ist, wie es durch das fehlende RK angedeutet ist. Wie bei dem Schritt 46 der Vorgehensweise nach Fig. 3a werden auf diese Weise zwei Drittel aller Pixelbereiche der Anzeige behandelt, so dass diese Pixelbereiche anschließend, wie es durch einen Pfeil 54 mit einem großen G angezeigt ist, grünes Licht emittieren. Die Wellenlänge wird in Schritt 50 beispielsweise auf ein Absorptionsband des organischen Farbstoffes ein der Schicht 18a, wie z.B. auf das Absorptionsband 36 eingestellt. Alternativ wird die Wellenlänge auf ein Absorptionsband des Matrixmaterials eingestellt.

Nach dem Bleichen 50 der oberen Konverterteilschicht 18a wird auf die Hälfte der Pixelbereiche, die sich in dem Zustand 52 befinden, ein weiteres Mal mit einem Laserstrahl eingewirkt, um nun auch den Farbstoff in der unteren Kon-verterteilschicht 18b umzusetzen bzw. zu zerstören. Die Wellenlänge ist in diesem Schritt 56 ausgewählt, um in einem Absorptionsband des Farbstoffs in der Konverterteilschicht 18b, wie z.B. in dem Absorptionsband 32 zu liegen. Der sich ergebende Zustand ist in Fig. 3b mit 56 angezeigt. In dem Zustand 56 sind zwar die Konverterteilschichten 8a und 18b noch vorhanden, wobei jedoch in dem Matrixmaterial derselben lediglich Farbstoffe eingebettet sind, die ihre Umwandlungseigenschaft, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, verloren haben. Auf diese Weise transmittieren lediglich die Konverterteilschichten 18a und 18b das von dem lichtemittierenden Bereich 40 emittierte Licht, so dass diese Pixelbereiche, die sich im Zustand 56 befinden, blau emittieren. Nach den Schritten 50 und 56 emittieren folglich ein Drittel aller Pixelbereiche rot (Zustand 42) , ein Drittel aller Pixelbereiche grün (Zustand 52) und ein Drittel aller Pixelbereiche blau (Zustand 56) , wie es durch einen Pfeil 58 und ein großes B angezeigt ist.

Bezug nehmend auf die Beschreibung von Fig. 3b wird noch darauf hingewiesen, dass es ferner möglich ist, die Wellenlänge des eingestrahlten Laserstrahls nicht auf ein Absorptionsband des umzusetzenden bzw. zu zerstörenden Farbstoffes einzustellen, sondern ferner möglich ist, die Wellenlänge auf ein Absorptionsband des Matrixmaterials der je-weiligen Konverterteilschicht einzustellen. So sollte beispielsweise das Matrixmaterial der Konverterteilschicht 18a im Wellenlängenbereich grünen und blauen Lichts ausreichend lichtdurchlässig sein, während das Matrixmaterial der Kon- verterteilschicht 18b im blauen Spektralbereich lichtdurchlässig sein sollte. Im übrigen können die Matrixmaterialien Absorptionsbande aufweisen, in denen durch die Lichtbestrahlung in den Schritten 50 und 56 das Matrixmaterial derart angeregt werden kann, dass hierdurch die in demselben eingebetteten Farbstoffe zerstört bzw. umgesetzt werden.

Die vorhergehenden Vorgehensweise von Fig. 3a und 3b gingen davon aus, dass wie in Fig. 1 dargestellt, die Konverterschicht in zwei Konverterteilschichten unterteilt ist, die übereinanderliegend stufenweise wirkend angeordnet sind. Es ist jedoch ferner möglich, eine Konverterschicht herzustellen, die aus einem Matrixmaterial und zwei Farbstoffen be-steht, die in dasselbe Matrixmaterial eingebettet sind, jedoch unterschiedliche Umwandlungseigenschaften aufweisen, wie z. B. die beiden vorbeschriebenen Farbstoffe, von denen jedoch einer in der Konverterteilschicht 18a und der andere in der Konverterteilschicht 18b vorgesehen war. In Fig. 3c ist deshalb exemplarisch für alle Pixelbereiche ein Pixelbereich in einem Ausgangszustand 60 dargestellt, bei welchem oberhalb des lichtemittierenden Bereiches 40 die Konverterschicht 18 angeordnet ist, wobei in derselben, wie durch RK und GK angedeutet, in einem Matrixmaterial der Konverterschicht 18 sowohl ein grün emittierender Farbstoff als auch ein rot emittierender Farbstoff eingebettet ist. Die Verteilung in dem Matrixmaterial der Konverterschicht 18 der beiden Farbstoffe kann hierbei in Dickerichtung variiert sein, um beispielsweise im Bereich des lichtemittie-renden Bereiches mehr grün emittierenden Farbstoff und in von dem lichtemittierenden Bereich 40 weiter entfernt liegenden Bereich mehr rot emittierenden Farbstoff aufzuweisen. Ferner kann das Mischungsverhältnis zwischen Matrixmaterial, rot emittierenden Farbstoff und grün emittierenden Farbstoff gemäß einer erwünschten resultierenden Primärfarbe auf jeglichen Wert geeignet eingestellt sein.

In dem Anfangszustand 60, in welchem sich zu Beginn jeder Pixelbereich befindet, emittiert jeder Pixelbereich, wie es durch einen Pfeil 62 und einem dazugehörigen großen R angezeigt ist, rotes Licht. In einem Schritt 64 werden darauf-hin zwei Drittel aller Pixelbereiche derart mit Laserlicht behandelt, dass der rot emittierende Farbstoff (RK) geblichen wird, d.h. durch Einstellen der Wellenlänge des einfallenden Lichtstrahls auf eine Wellenlänge, die im Absorptionsband des rot emittierenden Konverters liegt. Der sich nach dem Schritt 64 ergebende Zustand der betroffenen Pixelbereiche ist mit 66 angezeigt. Nach dem Schritt 64 sind folglich ein Drittel aller Pixelbereiche unversehrt und leuchten rot (Zustand 60) , während zwei Drittel aller Pixelbereiche nur noch grünes Licht emittieren, da lediglich noch der grün emittierende Farbstoff in der Konverterschicht 18 seine Umwandlungseigenschaft aufweist, wie es durch einen Pfeil 68 und ein dazugehöriges G angezeigt ist.

Daraufhin werden die Hälfte aller Pixelbereiche, die sich im Zustand 66 befinden, weiter einem Laserstrahl ausgesetzt, um, wie es mit einem Pfeil 70 angezeigt ist, die Konverterschicht in diesen Pixelbereichen vollständig abzutragen, oder, wie es mit 72 angezeigt ist, auch noch den grün emittierenden Farbstoff in der Konverterschicht 18 zu bleichen. Nach der Alternative 70 würden sich daraufhin ein Drittel aller Pixelbereiche in einem Zustand 74 befinden, in welchem keine Konverterschicht mehr über dem lichtemittierenden Bereich 40 angeordnet ist, so dass dieselben, wie es durch einen Pfeil 76 und ein großes B dargestellt ist, blaues Licht emittieren werden. Gemäß der Alternative 72 wäre in diesen Pixelbereichen die Konverterschicht 18 zwar noch vorhanden, jedoch hätten die in dem Matrixmaterial derselben eingebetteten Farbstoffe beide ihre Umwandlungseigenschaft verloren. Letzterer Zustand ist mit 78 ange-zeigt. In dem Zustand 78 leuchten diese Pixelbereiche, wie es durch einen Pfeil 80 und ein großes B angezeigt ist, e-benfalls mit blauem Licht, wie es direkt von dem lichtemittierenden Bereich 40 stammt.

Bezug nehmend auf die Vorgehensweise nach Fig. 3c wird noch darauf hingewiesen, dass es nicht notwendig ist, die Schritte 64 und 70 getrennt durchzuführen, um für ein Drit-tel aller Pixelbereiche zu dem Zustand 74 zu gelangen. Alternativ wäre es nämlich ferner möglich, diese Pixelbereiche zur Bleichung von sowohl dem rot emittierenden als auch dem grün emittierenden Farbstoff in dem Matrixmaterial der Konverterschicht 18 mit Licht zu bestrahlen, dessen Spekt-rum sowohl eine Absorptionsbande des grün emittierenden als auch eine Absorptionsbande des rot emittierenden Farbstoffes aufweist. Ferner wäre es bei diesen Pixelbereichen möglich, die Wellenlänge des einfallenden Laserstrahls auf eine Wellenlänge einzustellen, die in der Absorptionsbande des Matrixmaterials liegt und dabei die Intensität des einfallenden Lichtstrahls so hoch einzustellen, dass das Matrixmaterial zusammen mit den beiden Farbstoffen vollständig abgetragen wird oder nur beide Farbstoffe zerstört werden. Zudem muss in er Ausführung von Fig. 3c das Matrixmaterial nicht unbedingt vorhanden sein, also die Konverterschicht eine Mischung aus beispielsweise blau-grün und grün-rot Konverter 18a und 18b sein.

Die vorhergehenden Ausführungsbeispiele bezogen sich auf die Bearbeitung von Pixelbereichen bzw. lichtemittierenden Bauelementen, bei denen eine Konverterschicht geeignet manipuliert wurde, um einen gewünschten Spektralbereich einzustellen, in dem das lichtemittierenden Bauelement Licht emittiert. Bei dem nun folgenden Ausführungsbeispiel von Fig. 4 wird davon ausgegangen, dass sich die Pixelbereiche der Anzeige, die zu einer Farbanzeige strukturiert werden soll, aus einem jeweiligen weißes Licht emittierenden Bereich einerseits sowie drei Filterschichten andererseits zusammensetzen, wobei jede der drei Filterschichten eine von drei Primärfarben herausfiltert und die anderen hin-durchlässt. Fig. 4a und 4b zeigen dann hierzu jeweils zwei Vorgehensweisen, die ausgehend von einer Anzeige, bei denen alle Pixelbereiche auf diese Weise vorbereitet sind, eine Farbanzeige erzielt werden kann.

Fig. 4a zeigt den Ausgangszustand jedes Pixelbereiches. In diesem Ausgangszustand sind eine Filterschicht 100, die einen im roten Spektralbereich absorbierenden (AR) Stoff enthält, eine Filterschicht 102, die einen im grünen Spektralbereich absorbierenden (AG) Stoff enthält, und eine Filterschicht 104, die einen im blauen Spektralbereich absorbie-renden (AB) Stoff enthält, in dieser Reihenfolge auf dem lichtemittierenden Bereich 40 angeordnet, wobei dieser Ausgangszustand, in welchem sich zunächst alle Pixelbereiche befinden, mit 106 angezeigt ist. Bei Fig. 4a wird davon ausgegangen, dass es sich bei allen Filterschichten 100-104 um solche handelt, bei denen der filternde Farbstoff in ein Matrixmaterial eingebettet ist. Grundsätzlich kommen als Filterfarbstoffe beispielsweise solche in Betracht, die aus einer Lösung aufgebracht werden, wie z.B. Cl Reactive red 120 als roter Absorber, Cl Acid Blue 83 als bluer Absorber, Cl Acid yellow 42 als gelber Absorber, Cl Direct Blue 86 als blauer Absorber oder eine Mischung aus Cl Acid Yellow 42 und Cl Direct Blue 86 als grünen Absorber, oder solche, die in Vakuum aufgedampft werden, wie z.B. Perylene als roter Absorber, Kupfer-Phthalocyanin als bluer Absorber oder Oktaphenyl-Phthalocyanine als grüner Absorber.

Beide Ausführungsbeispiele, also von Fig. 4a und von Fig. 4b, gehen davon aus, dass der lichtemittierende Bereich (40) jedes Pixelbereiches weißes Licht emittiert, also Licht, das sich aus den drei Primärfarben rot, grün und blau zusammensetzt.

In dem Ausgangszustand 106 emittiert jeder Pixelbereich spektral breites, weißes oder weißähnliches Licht, wie es durch einen Pfeil 108 mit einem W daneben angezeigt ist, da das weiße Licht des lichtemittierenden Bereichs 40 durch die Filterschicht 100 im roten Spektralbereich, durch die Filterschicht 102 im grünen Spektralbereich und durch die Filterschicht 104 im blauen Spektralbereich gleichmäßig geschwächt wird, und somit als weißes Licht 108 die Filterschichten 100 bis 104 verlässt.

Durch einen Laserstrahl werden nun ein Drittel aller Pixelbereiche in einem Schritt 110 derart behandelt, dass der absorbierende Stoff in der Filterschicht 104 geblichen wird, indem die Wellenlänge des einfallenden Lichtstrahls auf ein Absorptionsband des absorbierenden Stoffes in der Filterschicht 104 eingestellt wird. In dem Schritt 110 wird beispielsweise blaues Laserlicht verwendet, für welches die Filterschichten 102 und 100 durchlässig bzw. die in denselben befindlichen Stoffe nicht absorbierend sind. Das obige bezugnehmend auf Konverterschichten verdeutlichte Prinzip ist folglich auch bei Filterschichten durch selektive Einstrahlung in die Absorptionsbanden der Filterfarbstoffe anwendbar, um dieselben zu entfernen bzw. zu bleichen.

Der sich nach dem Schritt 110 ergebende Zustand ist mit 112 dargestellt. Der Zustand 112 unterscheidet sich vom Ausgangszustand 106 lediglich dadurch, dass der absorbierende Stoff in der Filterschicht 104 durch das Bleichen 110 seine Filtereigenschaften verloren hat. Das von dem lichtemittierenden Bereich 40 emittierte Licht, wird folglich nur durch die Filterschichten 100 und 102 im grünen und roten Wellenlängenbereich gefiltert, und verlässt deshalb den Pixelbereich als blaues Licht, wie es durch einen Pfeil 114 und einem dazugehörigen großen B angezeigt ist. Auf entsprechende Weise wird in einem Schritt 116 ein weiteres Drittel aller Pixelbereiche mit Laserlicht einer Wellenlänge bestrahlt, die in dem Absorptionsband des absorbierenden Stoffes in der Filterschicht 100 liegt, für welche die Filterschichten 102 und 104 aber durchlässig sind. Der sich ergebende Zustand ist mit 118 angezeigt. Pixelbereiche, die sich im Zustand 118 befinden, emittieren, wie es mit einem Pfeil 120 und einem großen R angezeigt ist, rotes Licht, dass in dem durch den lichtemittierenden Bereich 40 emittierten weißen Licht lediglich der rote Anteil nicht mehr herausgefiltert wird, da ja der rot absorbierende Stoff in der Filterschicht 100 durch Lichteinwirkung zerstört worden ist. Dementsprechend wird in einem Schritt 122 an den übrigen Pixelbereichen durch Lichteinstrahlung dafür gesorgt, dass der absorbierende Stoff in der Filterschicht 102 zerstört wird, indem die Wellenlänge des einfallenden Lichtstrahls auf ein Absorptionsband dieses Stoffs eingestellt wird. Dies geschieht beispielsweise durch Einstellen der Wellenlänge auf den grünen Spektralbereich. Der sich erge-bende Zustand ist mit 124 angezeigt, wobei, wie es mit einem Pfeil 126 und einem G angezeigt ist, Pixelbereiche in diesem Zustand grünes Licht emittieren. Nach den Schritten 110, 116 und 122 emittieren folglich ein Drittel aller Pixelbereiche blaues Licht, ein weiteres Drittel rotes Licht und ein wiederum weiteres Drittel grünes Licht. Jeweils drei benachbarte Pixelbereiche der Zustände 112, 118 und 124 können zu einem Superpixel zusammengefasst werden, und durch Steuerung der Intensität der lichtemittierenden Bereiche 40 dieser Pixelbereiche kann im Auge des Betrachters jedweder Farbeindruck erzeugt werden.

Die Vorgehensweise nach Fig. 4b unterscheidet sich von derjenigen von Fig. 4a dadurch, dass anstatt beim Schritt 110 für ein Drittel aller Pixelbereiche den absorbierenden Stoff der obersten Filterschicht 104 lediglich derart zu zerstören, dass derselbe seine absorbierende Eigenschaft verliert, gleich die gesamte Schicht abzutragen, wobei hierbei abweichend von Fig. 4a davon ausgegangen wird, dass es sich bei der obersten Filterschicht 104 um eine rein aus dem absorbierenden Stoff bestehende Schicht handelt. Für diejenigen Pixelbereiche, die also blau emittieren sollen, wird also gemäß der Vorgehensweisen von Fig. 4b in einem Schritt 130 die oberste Filterschicht 104 durch Bestrahlung mit einem Laserstrahl abgetragen, indem die Wellenlänge des Laserstrahls auf eine Wellenlänge eingestellt wird, die im Absorptionsband des absorbierenden Stoffs in der Filterschicht 104 liegt. Der sich ergebende Zustand für die betroffenen Pixelbereiche nach dem Schritt 130 ist mit 132 angezeigt. Wie es zu sehen ist, fehlt im Vergleich zu dem Ausgangszustand 106 die obere Filterschicht 104, was heißt diese Pixelbereiche, wie es mit einem Pfeil 134 und einem B angezeigt ist, blaues Licht emittieren, da blau nicht mehr gefiltert wird. Für die übrigen Pixelbereiche wird wie Bezug nehmend auf Fig. 4a beschrieben gemäß den Schritten 116 und 122 vorgegangen.

Die Anordnung der Absorberschichten 100, 102, 104 in Fig. 4a, b kann auch eine beliebige andere als in Fig. 4a,b dargestellte sein.

Bezugnehmend auf Fig. 3a-c und 4a, 4b wird noch darauf hingewiesen, dass ein Bleichvorgang auch bei Schichten denkbar wäre bei dem sich der Filter- oder Konverterfarbstoff nicht in Form einer Festkörperlösung in einem Matrixmaterial befindet, sondern ferner auch in dem Fall, dass die Umwandlungsschicht aus dem reinen Farbstoff besteht. Umgekehrt wäre es ferner bei geeigneter Wahl des Matrixmaterials den-kbar, auch das Abtragen in dem fall zu bewirken, dass sich der Farbstoff in einem Matrixmaterial befindet.

Anhand der Fig. 1-4 und insbesondere der Fig. 3 und 4 wurden folglich Strukturierungstechniken vorgestellt, bei de-nen eine Strukturierung der lichtemittierenden Bereiche der Pixelbereiche einer Anzeige, wie in dem vorliegenden Fall der organischen Leuchtdioden, selbst vermieden werden kann, und bei denen die Strukturierung der notwendigen Konverterbzw. Filterschichten sehr einfach und ohne aufwendige Strukturierungsverfahren, wie z.B. Photolithographie, realisiert werden kann. Die Vorgehensweise nach Fig. 3a-c und Fig. 4a, 4b ermöglichten aus einem Einfarbdisplay ein Vollfarbdisplay herzustellen, bei denen in den Pixelbereichen blaue Emitter mit Konverterschichten bzw. weiße Emitter mit Filterschichten kombiniert sind.

Obwohl im vorhergehenden insbesondere Bezug nehmend auf Fig. 1 die Ausführungsbeispiele lediglich in Bezug auf eine Passiv-Matrix-Anordnung beschrieben wurden, bei denen die individuelle Ansteuerung der einzelnen lichtemittierende Bauelemente durch in Spalten und Zeilen verlaufende Leiterbahnen erfolgte, ist die vorliegende Erfindung ferner auch auf Displays mit Aktiv-Matrix-Anordnung übertragbar, bei der die einzelnen lichtemittierenden Bauelemente bzw. Leuchtdioden durch eine aktive elektronische Schaltung individuell ansteuerbar gemacht werden.

Die vorhergehenden Ausführungsbeispiele bezogen sich darauf, auf eine arraymäßige Anordnung von lichtemittierenden Bereichen ganzflächig eine Konverter- bzw. Absorberschicht aufzubringen, und die einzelnen Farben der Pixelbereiche dadurch zu realisieren, dass lokal durch eine Lichtquelle der Konverter- oder Filterstoff abgetragen oder zerstört wurde bzw. die Konverter- bzw. Absorberelemente verändert wurden. Anstatt eines Lasers wäre auch jegliche andere geeignete Lichtquelle verwendbar. Alternativ könnte jedoch auch auf andere Weise auf die Konverter- bzw. Absorberele-mente eingewirkt werden, wie z.B. durch lokale Wärmebehandlung, Röntgeneinstrahlung, Ionenbestrahlung, Ionenbeschuß, Elektronenstrahlung oder dergleichen.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfin-düng ferner bei Substratemittern angewendet werden könnte, bei denen das Substrat transparent ist, und die Konverterbzw. Filterschichten zwischen Substrat und dem lichtemittierenden Bereich angeordnet sind. Die Strukturierungsse-quenzen nach Fig. 3a-3c bzw. 4a, 4b würden dann durchge-führt werden, bevor die lichtemittierenden Bereiche der Pixelbereiche sowie die zugehörigen Ansteuerelektrodenstrukturen aufgebracht würden, oder sie könnten auch durch das transparente Substrat hindurch ausgeführt werden.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass es vorteilhaft sein könnte, zwischen lichtemittierenden Bereich und Konverterbzw. Filterschicht (en) Schutzschichten vorzusehen bzw. aufzubringen, die eine Beschädigung der lichtemittierenden Be- reiche bei der Strukturierung bzw. der Einstrahlung mit Licht verhindern. Eine solche Schutzschicht könnte beispielsweise ein dielektrischer Spiegel sein, der im Falle der Verwendung von Konverterschichten, die die Lichtumwand-lung durch Konvertierung durch Fluoreszenz durchführen, nur das Licht des lichtemittierenden Bereiches, in dem Fall von Fig. 1 nur blaues Licht, durchlassen und das Licht, das von den Konverterschichten bzw. der Konverterschicht emittiert wird, in dem Fall von Fig. 1 rotes und grünes Licht, ab-blockt bzw. reflektiert. Eine zur reflektierenden Wirkung zusätzlich oder alternativ absorbierende Wirkung der Schutzschicht, durch welche Schäden an dem lichtemittierenden Bereich verhindert werden, wäre freilich ebenfalls denkbar .

Folglich können auf die oben beschriebene Weise Displays auf der Basis organischer Leuchtdioden erhalten werden, bei denen die verschiedenen Farben von Bildelementen durch Konvertierung der Emission der organischen Leuchtdioden bzw. durch Absorption aus einer breiten Emission organischer Leuchtdioden erzeugt wird, und bei dem diese Konversionsbzw. Absorptionsschichten lokal durch Lichteinwirkung strukturiert werden, nämlich durch Abtrag mit Lichtquellen (z.B. Fig. 3a) oder durch lichtinduziertes Ausbleichen (z.B. Fig. 3b).

In Bezug auf die in der vorhergehenden Beschreibung genannten konkreten Farbangaben, wie z.B. Blau, Rot und Grün, wird darauf hingewiesen, dass die obigen Ausführungsbei-spiele freilich variiert werden können, so dass beispielsweise der lichtemittierende Bereich ultraviolettes Licht anstatt blaues Licht emittiert oder dergleichen. Auch in Bezug auf den genauen Aufbau der Filter- bzw. Konverterschichten sind viele Variationen denkbar, wie sie auch be-reits in der vorhergehenden Beschreibung angedeutet wurden. So sind .beispielsweise Konverter- bzw. Absorptionsschichten aus Farbstoffen in einer polymeren Matrix ebenso denkbar, wie Konverter- bzw. Absorptionsschichten aus Farbstoffen in einer anorganischen Matrix, wie es auch im vorhergehenden beschrieben wurde. Ferner können die Farbstoffe der Konverterschichten anorganische Materialien sein, die Licht des lichtemittierenden Bereiches absorbieren und bei einer an-deren Wellenlänge emittieren, oder reine organische Materialien, wie es ebenfalls im vorhergehenden beschrieben wurde. Ferner wird darauf hingewiesen, dass Konverter- und Filterschichten miteinander kombiniert werden können, um bei übereinanderliegender Anordnung durch Lichteinstrahlung dieselben selektiv zu entfernen bzw. die Färb- bzw. Absorberstoffe in denselben zu zerstören.

Die vorhergehenden Ausführungsbeispiele bezogen sich zumeist auf Monitore als spezielle Form von Anzeigen, also Displays, die beispielsweise an einem Computer angeschlossen sind, und aus Pixeln unterschiedlicher Primärfarben als Farben mischen. Die vorliegende Erfindung ist aber auch auf anderen Anwendungen vorteilhaft einsetzbar, nämlich beispielsweise als Werbung auf Papier aufgebrachten OLED-Bildanzeigen, die lediglich immer ein und dasselbe Bild entweder anzeigen oder nicht anzeigen.