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1. (WO2004083723) VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR BESCHICKUNG VON INDUSTRIELLEN FEUERUNGSANLAGEN MIT ABFALLMATERIAL, INSBESONDERE MIT SEKUNDÄRBRENNSTOFF
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur Beschickung von industriellen Feuerungsanlagen, insbesondere Kraftwerkskesseln oder Drehrohröfen, mit Abfallmaterial, insbesondere mit Sekundärbrennstoff, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

- Zerkleinerung des Abfallmaterials in einem Zerkleinerungsaggregat;

- Austrag des zerkleinerten Abfallmaterials aus dem Zerkleinerungsaggregat im wesentlichen unmittelbar vor der Aufgabe in den Brennkessel mittels einer in der Austragungsvorrichtung angeordneten Fördervorrichtung auf eine pneumatische Fördereinrichtung hin; und

- Förderung des Abfallmaterials mittels der pneumatischen Fördereinrichtung in den Brennraum.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerkleinerungsaggregat so auf das Abfallmaterial abgestimmt ist, daß das Abfallmaterial nach der Zerkleinerung eine faserige Konsistenz mit großer Oberfläche aufweist.

3. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung eine mit Luft beaufschlagbare Förderleitung aufweist und so ausgebildet ist, daß das Abfallmaterial durch Saugwirkung über die Förderleitung dosiert dem Brennraum zugeführt wird.

4. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfallmaterial dem Zerkleinerungsaggregat über eine Dosiervorrichtung dosiert zugeführt wird.

5. Vorrichtung zur Beschickung von industriellen Feuerungsanlagen, insbesondere von Kraftwerkskesseln oder Drehrohröfen, mit Abfallmaterial, insbesondere mit Sekundärbrennstoff, umfassend ein Zerkleinerungsaggregat (4) zur Zerkleinerung des Abfallmaterials, eine Austragungsvorrichtung, in welcher eine Fördervorrichtung (14) angeordnet ist, die das zerkleinerte Abfallmaterial auf eine pneumatische Fördereinrichtung (15) hin austrägt, wobei das Zerkleinerungsaggregat (4) im wesentlichen unmittelbar der pneumatischen Fördereinrichtung ( 15 ) vorgeschaltet ist.

6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Zerkleinerungsaggregat eine Mühle (4) vorgesehen ist.

7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mühle (4) eine Schnellaufende Hammermühle ist.

8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsvorrichtung einen Seitenaustragsschuh (5) aufweist.

9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenaustragsschuh (5) gegenüberliegende Austragsöffnungen (11) aufweist.

10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zerkleinerungsaggregat (4) und dem Seitenaustragsschuh (5) der Austragungsvorrichtung ein Lochblech (12) angeordnet ist.

11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lochblech (12) regelmäßig verteilt angeordnete Rundlöcher (13) aufweist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Fördereinrichtung (15) mindestens ein unmittelbar hinter der Fördervorrichtung (14) der Austragungsvorrichtung angeordnetes Gebläse (6), insbesondere ein Saugzuggebläse, umfaßt.

13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Fördereinrichtung (15) hinter dem Gebläse (6) ein in eine in den Kessel führende Förderleitung (8) mündendes Zuführungsrohr (7) umfaßt.

14. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (7) mit der Förderleitung (8) einen spitzen Winkel bildet.

15. Vorrichtung gemäß Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (7) in der Förderleitung (8) axial verschiebbar ausgeführt ist.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Förderleitung (8) ein weiteres Gebläse (9) vorgesehen ist.

17. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zerkleinerungsaggregat (4) eine Auf-gabevorric tung (1) vorgeschaltet ist.

18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung (1) eine Dosierbandwaage (2) aufweist.

19. Vorrichtung gemäß Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung (1) eine Förderschnecke (3) aufweist.

20. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet in der Fördereinrichtung (15) ein Zyklon, bevorzugt nach dem Gebläse (6), angeordnet ist, über welchen eine Teilmenge der geförderten Luft entnommen und im Kreislauf dem Zerkleinerungsaggregat (4) zugeführt wird.

21. Brennstoff, hergestellt mit der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff vor dem dosierten Einbringen in den Brennraum zerkleinert und/oder konditioniert worden ist.