Suche in nationalen und internationalen Patentsammlungen
Einige Inhalte dieser Anwendung sind momentan nicht verfügbar.
Wenn diese Situation weiterhin besteht, kontaktieren Sie uns bitte unterFeedback&Kontakt
1. (WO2004078053) SÄMASCHINE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Sämaschine

Die Erfindung betrifft eine Sämaschine gemäß der Oberbegriffe der Patentansprüche 1 und 7.

Eine derartige Sämaschine ist beispielsweise in der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 102 28 020 beschrieben. Bei dieser Sämaschine sind hinter den Säscharen Schließ- und/oder TiefenfuhrungsroUen angeordnet, die in Draufsicht gesehen entgegengesetzt schräg und zu einem sich in Fahrtrichtung öffnenden V angestellt sind. Mittels dieser Rollen wird das von den Säscharen aufgeworfene Bodenmaterialien nach der Ablage des Saatgutes in der Säfurche wieder in die Säfurche zurückgeführt, so dass das Saatgut mit Boden bedeckt ist und sich eine relativ ebene Bodenoberfläche ergibt.

Mittels dieser wie vor beschrieben angestellten Rollen ist es nicht möglich, das in der Säfurche abgelegt Saatgut anzudrücken. In machen Fällen ist es erforderlich, das Saatgut auf die wasserführende Bodenschicht anzudrücken, um dem Saatgut optimale Keimbedingungen zu geben. Bei anderen Ausführungen sind direkt hinter dem Säschar, und mit diesem fluchtende Andruckrollen angeordnet, die den Boden oberhalb des Saatgutes andrücken. Insbesondere auf feuchten Böden bildet sich dann in Trockenzeiten eine dichte und harte Schicht, durch die der Keimling des Saatgutes nicht durchdringen kann. Die Säfurchen selbst bleiben offene Rillen.

Eine weitere Sämaschine ist beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift 32 23 378 beschrieben. Bei dieser Sämaschine sind die Meißelsäschare mittels einen Ober-und einen Unterlenker aufweisender parallelogrammartiger Halter an dem Rahmen der Sämaschine in aufrechter Ebene bewegbar angeordnet. Der Oberlenker der parallelogrammartigen Halterung besteht aus zwei Teilen, durch eine Federanordnung in gestreckter Lage zueinander gehalten werden. Beim Auftreffen des Meißelsäschares auf den im Boden festsitzenden Hindernissen knickt der Oberlenker gegen die Federkraft ein, so dass das Säschar in seinen unteren Bereichen nach hinten schwenkbar, so über das im Boden festsitzende Hindernis nach oben hin weggleiten kann. Hierdurch werden Beschädigungen am Säschar vermieden. Diese Federsteinsicherung ist sehr aufwendig und teuer.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels einfacher Maßnahmen einen guten Bodenkontakt des Saatgutes zum Boden zu schaffen sowie sicherzustellen, dass sich lockerer Boden oberhalb des angedrückten Saatgutes und der angedrückten Bodenschicht befindet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen dem Meißelsä-schar und den Rollen eine mit dem Meißelsäschar fluchtende und drehbar gelagerte Rolle angeordnet ist. Infolge dieser Maßnahmen wird durch die zwischen dem Meißelsäschar und den V-förmig angeordneten Schließ- und/oder TiefenfuhrungsroUen das Saatgut an den Boden angedrückt und mit den Tiefenführungs- und Schließrollen anschließend lockerer Boden oberhalb des angedrückten Bereiches in die Säfurche geschoben.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Rollen mit einer guten Förderwirkung des Bodens in Richtung der Säfurche ergibt sich dadurch, dass die Rollen einen winklig zu der Lauffläche der Rollen angeordneten umlaufenden Rand aufweisen, der vorzugsweise gezackt ausgebildet ist.

Eine einfache Befestigung der Saatandruckrollen an dem Meißelsäschar ergibt sich dadurch, dass die Saatandruckrolle mittels einer Schwinge am Meißelsäschar befestigt und mittels einer Federanordnung in Richtung der Säfurche belastbar ist. Hierdurch wird ein ausreichend sicheres Andrücken des Saatgutes an die wasserführende Schicht des Bodens erreicht. Darüber hinaus kann die Saatandruckrolle Bodenunebenheiten folgen oder im Boden festsitzenden Hindernissen ausweichen, ohne beschädigt zu werden.

Um bei unterschiedlichen Einsatzverhältnissen ein optimales Andrücken des Saatgutes an den Boden zu erreichen, ist vorgesehen, dass die Saatandruckrolle auswechselbar angeordnet und gegen eine eine andere Breite aufweisende Saatandruckrolle austauschbar ist. Hierdurch lassen sich dann die jeweils optimalen Saatandruckrollen einsetzen.

Eine vorteilhafte Ablage des Saatgutes im Boden und optimale Keimbedingungen des Saatgutes lassen sich dadurch erreichen, dass die Saatandruckrolle derart ausgebildet ist, dass sie das von dem Meißelsäschar in der Saatfurche abgelegte Saatgut mit etwas sich oberhalb des Saatgutes befindlichen Boden gegen den Boden andrückt, und dass nach dem Andrücken des Saatgutes durch die Saatandruckrolle die V-förmig angeordneten TiefenfuhrungsroUen lockeren Boden in die Säfurche einbringen.

Um auch in den Einsatzfällen, bei denen kein Andrücken des Saatgutes erwünscht ist, optimale Keimbedingungen für das in der Säfurche abgelegte Saatgut zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass die Saatandruckrolle mit ihrer Haltung leicht abnehmbar am
Säschar angeordnet ist. Hierdurch kann die Saatandruckrolle wahlweise an dem
Säschar angebracht oder abgenommen werden.

Um eine einfache „Steinsicherung" für den Meißel des Meißelsäschares zu schaffen, damit das Meißelsäschar beim Auftreffen im Boden festsitzenden Hindernissen nicht beschädigt wird ist vorgesehen, dass das meißelartige Aufreißelement mittels eines Gelenkes gegen Federkraft entgegen der Fahrtrichtung ausweichbar am Scharkörper des Meißelsäschares angeordnet ist. Infolge dieser Maßnahmen entfällt die aufwendige Ausgestaltung des Oberlenkers. Darüber hinaus braucht nicht die gesamte Masse des Säschares beim Auftreffen der Meißelspitze auf ein im Boden festsitzendes Hindernis ausweichen, sondern es weicht nur das meißelartige Aufreißelement selbst aus. Hierdurch müssen wesentlich geringere Massen beim Auftreffen auf im Boden festsitzende Hindernissen ausweichen. Darüber hinaus ist diese Ausgestaltung sehr einfach auszuführen.

Bei der Ausweichbewegung des meißelartigen Elementes nach hinten bildet dieses eine von vorn oben nach hinten unten geneigte Fläche, welche das Hindernis das Schar hinwegführt und, wenn das Säschar mittels einer parallelogrammartigen Halterung am Rahmen angeordnet ist, das Schar auch zusätzlich anheben kann. Diese geneigte Fläche kann durch das meißelartige Element allein oder zusammen mit seinen Befestigungsteilen am Scharkörper gebildet werden. Durch die gering bewegten Massen des Meißels allein oder des Meißels zusammen mit seiner Halterung und mit einem geringen Anheben des Schares beim Aushebevorgang ist diese so ausgeführte Steinsicherung auch für höchste Sägeschwindigkeiten (moderne Schlepper können die Sämaschine mit 20 km/h über das Feld ziehen) geeignet und auch relativ preiswert zu gestalten.

Eine vorteilhafte Anordnung der Zugfeder ergibt sich dadurch, dass die die Federkraft erzeugende Zugfeder aufrecht verlaufend vor dem aufrechten vorderen Bereich des Scharkörpers des Meißelsäschares angeordnet ist.

Eine geschützte Anordnung der Zugfeder lässt sich dadurch erreichen, dass die die Federkraft erzeugende Zugfeder aufrecht verlaufend innerhalb des Scharkörpers des Meißelsäschares angeordnet ist.

Eine einfache Anordnung des Aufreißelementes an den Scharkörper lässt sich dadurch erreichen, dass das meißelartige Aufreißelement mittels seitlich des Scharkörpers verlaufender Laschen am Scharkörper angelenkt ist.

Damit die Zugfeder nicht im unteren Bereich, in dem Boden und auf dem Boden sich befindliche Ernterückstände befinden, im Bereich der Zugfeder gelangen können und die Wirkung der Zugfeder vermindern, ist vorgesehen, dass zwischen dem Aufreißelement und der Zugfeder eine Zugstrebe angeordnet ist.

Damit die Zugfeder und die Zugstrebe nicht beschädigt werden können, ist vorgesehen, dass die Zugfeder und/oder die Zugstrebe in einem geschützten Bereich des Scharkörpers angeordnet ist. Das meißelartige Element ist in bevorzugter Weise leicht auswechselbar an den Scharkörper angeordnet und kann bei Beschädigung oder Verschleiß leicht ausgewechselt werden. Die Feder kann mittels eines Gewindeelementes spannbar angeordnet sein und über das Gewindeelement zur Auswechselung entspannt werden. Das meißelartige Element kann mit seiner Halterung so ausgeführt sein, dass nach dem Lösen bzw. entfernen der Feder vom Scharkörper ausgehakt werden kann.

Um mittels einfacher Maßnahmen einen guten Bodenkontakt des Saatgutes zum Boden zu schaffen sowie sicherzustellen, dass sich lockerer Boden oberhalb des angedrückten Saatgutes und der angedrückten Bodenschicht befindet, ist vorgesehen, dass zwischen dem Meißelsäschar und den Rollen eine mit dem Meißelsäschar fluchtende und drehbar gelagerte Rolle angeordnet ist. Infolge dieser Maßnahmen wird durch die zwischen dem Meißelsäschar und den V-förmig angeordneten Schließ- und/oder TiefenfuhrungsroUen das Saatgut an den Boden angedrückt und mit den Tiefenführungs- und Schließrollen anschließend lockerer Boden oberhalb des angedrückten Bereiches in die Säfurche geschoben.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beispielsbeschreibung und der Zeichnung zu entnehmen. Hierbei Zeichnung zeigt

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Meißelsäschar mit Saatandruckrolle und Schließ- und/oder Tiefenführungsrolle in Seitenansicht,

Fig. 2 das Schar in der Ansicht von vorn,

Fig. 3 das Säschar in Seitenansicht und mit sich in Arbeitsstellung befindlicher
meißelartiger Aufreißspitze,

Fig. 4 das Schar in Vorderansicht,

Fig. 5 das Meißelsäschar, wobei das meißelartige Aufreißelement durch das
Auftreffen auf im Boden festsitzenden Hindernissen nach hinten ausgewichen ist und

Fig. 6 ein weiteres erfindungsgemäßes Meißelsäschar mit Saatandruckrolle und
Schließ- und/oder Tiefenführungsrolle in Seitenansicht.

Das in der Zeichnung dargestellte und als Meißelsäschar 101 ausgebildete Säschar ist an dem Rahmen einer Sämaschine angeordnet. An dem Rahmen dieser Sämaschine sind die Meißelsäschare 101 in mehreren Querreihen hintereinander und beabstandet auf Lücke zueinander angeordnet. Die Meißelsäschare 101 weisen den Scharkörper 102 auf, der über parallelogrammartige Halterungen 103 am Rahmen der Sämaschine in aufrechter Ebene bewegbar angeordnet ist. Der Scharkörper 102 weist in seinem unteren Bereich das meißelartige Element 104 auf und bildet mit dem Scharkörper 102 das Meißelsäschar 101. Innerhalb des Scharkörpers 102 ist eine Saatgutführung angeordnet, mittels der das von einer zentralen Verteilvorrichtung jedem Säschar zugeleitete Saatgut in der von dem meißelartigen Element 104 gerissenen Säfurche 105 abgelegt wird. Hinter dem Meißelsäschar 101 sind an dem Scharkörper 102 mittels der Halterung 106 zwei schräg zur Fahrtrichtung 107 angestellte und in Draufsicht gesehen V-förmig zueinander angestellte Schließ- und/oder TiefenfuhrungsroUen 108 angeordnet. Diese TiefenfuhrungsroUen 108 weisen einen winkelig zu der Lauffläche 109 der Rollen 108 angeordneten umlaufenden Rand 110 auf, der gezackt ausgebildet ist, wie die Zeichnung zeigt. Diese Rollen 108 sind zu einem sich in Fahrtrichtung 107 öffnenden V angestellt, wie bereits gesagt. Zwischen dem Meißelsäschar 101 und den Rollen 108 ist eine mit dem Meißelsäschar 101 fluchtende und drehbar gelagerte Saatandruckrolle 111 über die Schwinge 112 an der Halterung 113 angeordnet. Die Saatandruckrolle 111 ist mit der Schwinge 112 am Meißelsäschar 101 befestigt und mittels der Federanordnung 114 in Richtung der Säfurche 105 zu belasten. Die Saatandruckrolle 111 ist auswechselbar angeordnet und gegen eine andere Breite aufweisende Saatandruckrollen auszutauschen. Auf festen Böden wird eine breitere Saatandruckrolle als auf leichten Böden eingesetzt.

Die Saatandruckrolle 111 ist derart ausgebildet, dass sie das von dem Meißelsäschar 101 in der Säfurche 105 abgelegte Saatgut 115 mit etwas sich oberhalb des Saatgutes 114 befindlichen Boden gegen den Boden andrückt. Nach dem Andrücken des Saatgutes 115 durch die Saatandruckrolle 111 bringen die V-förmig angeordneten Furchenschließ- und TiefenfuhrungsroUen 108 lockeren Boden in die Säfurche 105 ein, so dass eine ebene Bodenoberfläche nach dem Säen entsteht.

Die als Meißelsäschare 101 aufgebildeten Säschare sind über die parallelogrammartigen Halterungen 102 in aufrechter Ebene bewegbar am Rahmen der Sämaschine angeordnet. Die parallelogrammartige Halterung weist die obere Strebe 103 und die untere Strebe 104 auf, die jeweils an ihrem vorderen Ende an dem Rahmen 105 angelenkt sind und auf ihrer rückwärtigen Seite den Scharkörper 106 des Meißelsäschares 101 tragen. Hinter dem Meißelsäschar 101 ist eine Rolle 107 zur Tiefenführung und zur evtl. Schließung der Saatfurche angeordnet. Innerhalb des Meißelsäschares 101 sind Saatgutführungen angeordnet, so dass das Saatgut von einem Vorratsbehalter über eine Verteileinrichtung zu dem unteren Bereich des Meißelsäschar 101 gelangt und in der vom
Säschar 101 geschaffenen Säfurche abgelegt werden kann.

An dem unteren Bereich des Scharkörpers 106 des Meißelsäschares 101 ist mittels zweier seitlich des Scharkörpers 106 verlaufender Laschen 107 das meißelartige Aufreißelement 108 angelenkt. Das meißelartige Aufreißelement 108 ist über die
Laschen 107 mittels einer Gelenkverbindung 109 am Scharkörper 106 verschwenkbar angeordnet. Die Laschen 107 des Aufreißkörpers 108 weisen beabstandet zu dem Gelenk 109 im oberen Bereich eine Anlenkung 110 auf, an der eine Zugstrebe 111 mittels eines Schwenkbolzens 112 befestigt ist. An dem oberen Ende der Zugstrebe 111 ist eine Zugfeder 113 angeordnet, die im oberen Bereich des Scharkörpers 106 befestigt ist. Diese obere Befestigung 114 ist als längenveränderbares Element ausgebildet, um so die Spannung der Zugfeder bzw. deren Vorspannung einstellen zu können. Die Zugfeder 113 ist aufrecht verlaufend vor dem vorderen aufrechten Bereich des Scharkörpers 106 des Meißelsäschares 101 in einem geschützten Bereich angeordnet. Im unteren Bereich befindet sich die Zugstrebe 111 innerhalb eines am Scharkörper 106 angeordneten Schlitzes.

Das meißelartige Aufreißelement 108 ist mittels des Gelenkes 109 gegen die Federkraft entgegen der Fahrtrichtung 115 ausweichbar am Körper 106 des Meißelsäschares 101 angeordnet, wie insbesondere die Fig. 5 zeigt.

Die Funktionsweise des ausweichbar angeordneten meißelartigen Aufreißelementes 8 ist folgende:

In Arbeitsposition befindet sich das meißelartige Aufreißelement 108 in der in Fig. 3 dargestellten Position. Trifft nun das meißelartige Aufreißelement 108 auf das im Boden festsitzende Hindernis 116, so schwenkt das meißelartige Aufreißelement gegen die Federkraft der Feder 113 entgegen der Fahrtrichtung 115 nach hinten, wie die Fig. 5 zeigt. Hierdurch kann das Meißelsäschar 101 über das im Boden festsitzende Hindernis 116 hinweggleiten und wird hierbei etwas angehoben. Nach dem Passieren des im Boden festsitzenden Hindernisses 116 wird das meißelartige Aufreißelement 108 wieder in die in Fig. 3 dargestellte Arbeitsposition gezogen.

Das in der Fig. 6 dargestellte und als Meißelsäschar 101 ausgebildete Säschar ist an dem Rahmen einer Sämaschine angeordnet. An dem Rahmen dieser Sämaschine sind die Meißelsäschare 101 in mehreren Querreihen hintereinander und beabstandet auf Lücke zueinander angeordnet. Die Meißelsäschare 101 weisen den Scharkörper 106 auf, der über parallelogrammartige Halterungen 102 am Rahmen der Sämaschine in aufrechter Ebene bewegbar angeordnet ist. Der Scharkörper 106 weist in seinem unteren Bereich das meißelartige Element 108 auf und bildet mit dem Scharkörper 102 das Meißelsäschar 101. Innerhalb des Scharkörpers 106 ist eine Saatgutführung angeordnet, mittels der das von einer zentralen Verteilvorrichtung jedem Säschar zugeleitete Saatgut in der von dem meißelartigen Element 108 gerissenen Säfurche 106 abgelegt wird. Hinter dem Meißelsäschar 101 sind an dem Scharkörper 106 mittels der Halterung 117 zwei schräg zur Fahrtrichtung 115 angestellte und in Draufsicht gesehen V-förmig zueinander angestellte Schließ- und/oder TiefenfuhrungsroUen 107 angeordnet.

Diese TiefenfuhrungsroUen 107 weisen einen winkelig zu der Lauffläche der Rollen 107 angeordneten umlaufenden Rand auf, der gezackt ausgebildet ist, wie die Zeichnungen zeigen. Diese Rollen 107 sind zu einem sich in Fahrtrichtung 115 öffnenden V angestellt, wie bereits gesagt. Zwischen dem Meißelsäschar 101 und den Rollen 107 ist eine mit dem Meißelsäschar 101 fluchtende und drehbar gelagerte Saatandruckrolle 111 über die Schwinge 112 an der Halterung 120 angeordnet. Die Saatandruckrolle 118 ist mit der Schwinge 119 am Meißelsäschar 101 befestigt und mittels der Federanordnung 121 in Richtung der Säfurche 116 zu belasten. Die Saatandruckrolle 118 ist auswechselbar angeordnet und gegen eine andere Breite aufweisende Saatandruckrollen auszutauschen. Auf festen Böden wird eine breitere Saatandruckrolle als auf leichten Böden eingesetzt.

Die Saatandruckrolle 118 ist derart ausgebildet, dass sie das von dem Meißelsäschar 101 in der Säfurche 106 abgelegte Saatgut mit etwas sich oberhalb des Saatgutes befindlichen Boden gegen den Boden andrückt. Nach dem Andrücken des Saatgutes durch die Saatandruckrolle 118 bringen die V-förmig angeordneten Furchenschließ- und TiefenfuhrungsroUen 107 lockeren Boden in die Säfurche 116 ein, so dass eine ebene Bodenoberfläche nach dem Säen entsteht.