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1. (WO2004076224) VERFAHREN ZUR ERMITTLUNG ÜBERTRAGBAREN DREHMOMENTES EINER KUPPLUNG EINES AUTOMATISCHEN GETRIEBES EINES KRAFTFAHRZEUGES
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.
P atentansnrüch e :

1. Verfahren zur Ermittlung eines übertragbaren Drehmomentes einer

Kupplung( 2) eines automatischen Getriebes (1) eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines automatisierten Schaltgetriebes (la), wobei ein Drehmoment von einer MotorweUe (3) mit Hilfe einer Kupplung (2) auf eine Getriebeeingangswelle (4) übertragbar ist, wobei das Getriebe (1) mindestens eine Gangstufe (Zl), vzw. mehrere Gangstufen (Zl bis Z5) und zumindest eine Synchronisiervorrichtung (Sl, S2, S3) zum Ein- und/oder Auskuppeln einer Gangstufe (Zl) innerhalb des Getriebes (1) aufweist, wobei ein Steuergerät (10) zur Steuerung der Schaltungen des Getriebes (1), der Kupplung (2) und/oder des Motordrehmomentes vorge- sehen ist, und wobei die Drehzahlen der Motorwelle (3) und der Getriebeeingangswelle (4) gemessen werden, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Synchronisiervorrichtung (Sl bis S3) eine Gangstufe (Zl bis Z5) im Getriebe (1) ansynchronisiert wird, nämlich die Synchronisiervorrichtung (Sl bis S2) mit einer bestimmten Synchronisierkraft (Fi, F2) be- aufschlagt wird, ohne dass jedoch die Gangstufe (Zl bis Z5) eingelegt wird, und dass dann über einen Vergleich der Drehzahlen der Motorwelle (3) und der Getriebeeingangswelle (4) unter Berücksichtigung der aktuellen Synchronisierkraft (Fi, F2) das von der Kupplung (2) übertragene Drehmoment bestimmt wird.

2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Schubbetrieb des Kraftfahrzeuges - also bei vollständig geöffneter Kupplung (2) und im Getriebe (1) reaUsiertem Leerlauf - die aktueUen Drehzahlen der Motorwelle (3) und der Getriebeeingangs- welle (4) während der Betätigung der Synchronisiervorrichtung (Sl, S2,

S3), nämlich während des Ansteigens der Einrückkraft (F) ermittelt und miteinander verglichen werden.

3. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zeitpunkt, in dem die aktuellen Drehzahl der Motorwelle (3) zur Drehzahl der Getriebeeingangswelle (4) unterschiedlich ist, die aktuelle — erste - Synchronisierkraft (Fi) der Synchronisiervorrichtung (Sl, S2, S3) festgestellt und hieraus das aktueUe durch die Kupplung (2) übertragene Schleppmoment ermittelt wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Schritt - nach der Ermittlung des aktuellen Schleppmomentes — im Schubbetrieb des Kraftfahrzeuges, aber bei leicht geschlossener Kupplung (2) und im Getriebe (1) realisiertem Leerlauf, die aktuellen Drehzahlen der MotorweUe (3) und der Getriebeeingangswelle (4) während der Betätigung der Synchronisiervorrichtung (Sl, S2, S3), nämlich während des Ansteigens der Synchronisierkraft (F) ermittelt und miteinander verglichen werden und dass in dem Zeitpunkt, in dem die aktuelle Drehzahl der MotorweUe (3) zur

Drehzahl der Getriebeeingangswelle (4) unterschiedlich ist, die aktuelle zweite Einrückkraft (F2) der Synchronisiervorrichtung (Sl, S2, S3) festgestellt wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen insbesondere der untere Kennlinienpunkt der Kupplung (2) mit Hilfe der zweiten Synchronisierkraft (F2) ermittelt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der entsprechenden Ermittlung des aktuellen Schleppmomentes und des aktuellen entsprechenden Kennlinienpunktes die Kupplungskennlinie entsprechend adaptiert wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (1) als Doppelkupplungsgetriebe ausgeführt ist und dass mit Hilfe der Synchronisiervorrichtung (Sl, S2, S3) der Verlauf kleiner Motormomente überprüft wird.