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1. WO2003035707 - VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON POLY-ALPHA-OLEFINEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung von Poly-α-Olefinen, wobei man primäre Alkohole in Gegenwart von sauren Aluminoschichtsilikaten einer dehydratisierenden Polymerisation bei Temperaturen im Be- reich von 60 bis 340° C unterwirft und ggf. anschließend hydriert.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei man die Säurebeladung der Aluminoschichtsilikate auf Werte im Bereich von 3 bis 300 mval/100g einstellt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei man HCI-beladene Aluminoschichtsilikate einsetzt.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei man die Aluminoschichtsilikate auswählt aus der Gruppe der Talke, Kaolinite, Montmorillonite, Bentonite und Hectorite.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei man primäre monofunktionelle Alkohole der Formel (I)
R1-OH (I)
einsetzt, worin der Rest R1 eine Alkylgruppe mit 6 bis 72 C-Atomen bedeutet, der gesättigt oder ungesättigt, geradkettig oder verzweigt sein kann.

6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei man primäre monofunktionelle verzweigte Alkohole der Formel (I), vorzugsweise Guerbetalkohole, insbesondere 2- Ethylhexylalkohol, einsetzt.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei man primäre zweifunktionelle Alkohole, vor- zugsweise Dimerdiole, einsetzt.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei man die erhaltenen Poly-α-Olefinen anschließend hydriert, vorzugsweise solche Poly-α-Olefine, die durch dehydratisierende Polymerisation von ungesättigten primären Alkoholen, verzweigten primären monofunktionellen Alkoholen und/oder primärer zweifunktioneller Alkoholen hergestellt worden sind.

9. Poly-α-Olefine dadurch erhältlich, dass man ungesättigte primäre monofunktionelle Alkohole in Gegenwart von sauren Aluminoschichtsilikaten einer dehydratisierenden Polymerisation bei Temperaturen im Bereich von 60 bis 340 °C unterwirft.

10. Poly-α-Olefine dadurch erhältlich, dass man verzweigte primäre monofunktionelle Alkohole in Gegenwart von sauren Aluminoschichtsilikaten einer dehydratisierenden Polymerisation bei Temperaturen im Bereich von 60 bis 340 °C unterwirft und ggf. anschließend hydriert.

11. Poly-α-Olefine nach Anspruch 10, dadurch erhältlich, dass man verzweigte primäre Alkohole, vorzugsweise Guerbetalkohole und insbesondere 2- Ethylhexylalkohol, einer dehydratisierenden

Polymerisation unterwirft und ggf. anschließend hydriert.

12. Poly-α-Olefine dadurch erhältlich, dass man primäre zweifunktionelle Alkohole in Gegenwart von sauren Aluminoschichtsilikaten einer dehydratisierenden Polymerisation bei Temperaturen im Bereich von 60 bis 340° C unterwirft und ggf. anschließend hydriert.