In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2003029315 - VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG WÄSSRIGER STYROL-BUTADIEN-POLYMERDISPERTIONEN III

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer wassrigen Styrol-Butadien-Po- lymerdispersion durch radikalische wässrige Emulsionspolymerisation einer Monomermischung M, enthaltend

40 bis 80 Gew.-% Styrol als Monomer Ml,
- 20 bis 60 Gew.-% Butadien als Monomer M2 und
0 bis 40 Gew.-%, bezogen auf 100 Gew.-% Monomere, von
Styrol und Butadien verschiedene ethylenisch ungesättigte Comonomere M3,

nach einem Monomerzulaufverfahren in Gegenwart von 0,05 bis
0,5 Gew.-%, bezogen auf 100 Gew.-% Monomere, wenigstens eines Kohlenwasserstoffs KW mit 6 bis 20 C-Atomen, der ausgewählt ist unter Verbindungen, die bei Abstraktion eines Wasserstoffatoms ein Pentadienyl- oder ein 1-Phenylallyl-Radikal bil- den, und dem a-Methylstyrol-Dimer, dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens 30 % des Kohlenwasserstoffs KW im Polymerisationsgefäß vorlegt und die Restmenge des Kohlenwasserstoffs KW der Polymerisationsreaktion in ihrem Verlauf zuführt .

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gesamtmenge des Kohlenwasserstoffs KW im Polymerisationsgefäß vorlegt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zu einem Zeitpunkt, wenn wenigstens 70 % der zu polymerisierenden Monomere der Polymerisationsreaktion zugeführt worden sind, die Konzentration des Butadiens im Monomerzulauf für einen Zeitraum von wenigstens 1 % der Gesamtzu- laufdauer um wenigstens 10 Gew.-%, bezogen auf Monomere im
Zulauf, anhebt.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Konzentration des Butadiens im Monomerzulauf in diesem Zeit- räum auf wenigstens 50 Gew.-% angehoben wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Monomermischung umfassend Styrol, Butadien und gegebenenfalls Monomere M3 der Polymerisationsreaktion als Monomerzulauf Mzl zuführt und dann, wenn wenigstens 70 % des Monomerzulaufs Mzl der Polymerisationsreaktion zugeführt worden sind, 0,5 bis 20 Gew.-% Butadien, bezogen auf die Gesamtmenge des insgesamt zu polymerisierenden Butadiens als Zulauf Mz2 parallel zum Monomerzulauf Mzl der Polymerisationsreak- tion zuführt.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den gesamten Zulauf Mz2 innerhalb eines Zeitintervalls, das 1 bis 20 %, der Dauer von Zulauf Mzl beträgt, zuführt.

7. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil des Styrols im Monomerzulauf zum Zeitpunkt der Beendigung der Monomerzufuhr weniger als 20 Gew.-% beträgt.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Zufuhr des Styrols vor Beendigung der Butadienzufuhr beendet .

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenwasserstoff KW ausgewählt ist unter Terpinolen, γ-Terpinen und α-Methylstyrol-Dimer.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerisationsinitiator ausgewählt ist unter anorganischen und organischen Verbindungen mit einer Peroxid-Gruppe.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation in Gegenwart von 0,1 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Saat-Latex durchführt.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von Styrol und Butadien verschiedenen Monomere M3 ausgewählt sind unter monoethylenisch unge- sättigten Mono- und Dicarbonsäuren mit 3 bis 10 C-Atomen, deren Amiden, deren Hydroxy-C2-C-alkylestern, deren N-(Hydroxy- Cι-C-alkyl)amiden und ethylenisch ungesättigten Nitrilen.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu polymerisierende Monomermischung

55 bis 70 Gew.-% Styrol, 29 bis 44 Gew.-% Butadien und
1 bis 10 Gew.-% wenigstens eines Monomers M3 enthält.

14. Verfahren zur Verringerung restflüchtiger Anteile in wässri- gen Styrol-Butandien-Polymerdispersionenen, die

40 bis 80 Gew.-% Styrol als Monomer Ml,
20 bis 60 Gew.-% Butadien als Monomer M2 und
0 bis 40 Gew.-%, bezogen auf 100 Gew.-% Monomere, von
Styrol und Butadien verschiedene ethylenisch ungesättigte Comonomere M3,

einpolymerisiert enthalten, und die nach der Methode der radikalischen wassrigen Emulsionspolymerisation der Monomere Ml bis M3 nach einem Monomerzulaufverfahren in Gegenwart von

0,05 bis 0,5 Gew.-%, bezogen auf 100 Gew.-% Monomere, wenigstens eines Kohlenwasserstoffs KW gemäß Definition in Anspruch 1, hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens 30 % des Kohlenwasserstoffs KW im Polymerisa- tionsgefäss vorlegt und die Restmenge des Kohlenwasserstoffs KW der Polymerisationsreaktion in ihrem Verlauf zuführt.