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1. (WO2002079083) VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON AMMONIAK AUS METHANOL
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zum katalytischen Erzeugen von Ammoniak aus einem Stickstoff- Wasserstoff-Gemisch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein dampfförmiges Einsatzgemisch, welches zu 30 - 60 Vol.-% aus Methanol und zu 40 - 70 Vol.-% aus Wasserdampf besteht und ein Volumenverhaltnis Wasserdampf : Methanol von 1 - 3 aufweist, bei Drücken im Bereich von 30 - 200 bar durch mindestens ein Bett eines Spaltkatalysators leitet, wobei die Temperaturen im Katalysatorbett im Bereich von 200 - 500 °C liegen, dass man ein erstes Gasgemisch aus dem Katalysatorbett abzieht, welches, trocken gerechnet, zu 40 - 80 Vol.-% aus H2 und 10 - 30 Vol.-% aus CO2 besteht, dass man das erste Gasgemisch kühlt, in einer Gasreinigung CO2 aus dem ersten Gasgemisch entfernt, und ein zweites
Gasgemisch erzeugt, welches zu mindestens 95 Vol.-% aus Stickstoff und
Wasserstoff besteht und welches als Synthesegas einer Ammoniak-Synthese zum katalytischen Erzeugen von Ammoniak zugeführt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass man den in der Ammoniak-Synthese erzeugten Ammoniak mindestens teilweise durch Umsetzen mit CO2 zu Harnstoff umwandelt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das in der Gasreinigung entfernte CO2 mindestens teilweise zurückgewinnt und zum
Erzeugen von Harnstoff verwendet.

4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass man das Einsatzgemisch durch mehrere Betten eines Spaltkatalysators leitet, wobei mindestens ein Bett mit einem Heizfluid indirekt erwärmt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeiclinet, dass man das erste Gasgemisch nach der Entfernung von CO2 durch eine Wäsche mit flüssigem Stickstoff führt und daraus das zweite Gasgemisch abzieht, welches man nach Erwärmung als Synthesegas der Ammoniak-Synthese zuführt.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das erste Gasgemisch nach der Entfernung von CO2 durch eine Methanisierung leitet, in welcher CO mit H2 zu CH4 umgesetzt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass man CO2 in der Gasreinigung in einer physikalischen Wäsche mit Methanol bei Temperaturen im Bereich von -20 bis -70 °C entfernt.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man in der Gasreinigung CO2 durch Druckwechsel-Adsorption entfernt.

9. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekermzeichnet, dass man das Synthesegas in der Ammoniaksynthese durch mindestens zwei Katalysator enthaltende Reaktoren führt, wobei das Synthesegas in einem Reaktor als Kühlmedium zum indirekten Kühlen des Katalysators dient.