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1. (WO2002042395) VERFAHREN ZUR AUFARBEITUNG VON AROMATISCHEN RÜCKSTÄNDEN MITTELS SCHWEFEL
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur Aufarbeitung von aromatischen Rückständen mittels elementarem Schwefel, wobei die aromatischen Rückstände mit dem zugesetzten, ; elementaren Schwefel unter Bildung von H2S reagieren und mindestens die folgenden Fraktionen gewonnen werden:
a) Rückstand mit einem Erweichungspunkt > 100 °C und einem Con- radson-Carbon-Rückstand von > 50 %,
b) Destillat enthaltend Aromaten mit 1 bis 3 Kernen.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Destillat durch das in der Reaktion gebildete H2S ausgetrieben wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatischen Rückstände aus Mineralöl stammen.

4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatischen Rückstände mehr als 80 Gew.-% Aromaten aufweisen.

5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei einer Temperatur von mindestens 180 °C erfolgt.

6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 260 und 350 °C erfolgt.

7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei einem Druck von 1 bis 10 bar erfolgt.

8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Fraktion a) ein Rückstand gewonnen wird, der einen Erweichungspunkt

> 130 °C aufweist.

9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Fraktion a) ein Rückstand gewonnen wird, der einen Erweichungspunkt

> 200 °C aufweist.

10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Fraktion a) ein Rückstand gewonnen wird, der einen Erweichungspunkt

> 250 °C aufweist.

11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fraktionen gemessen an der Endausbeute zu folgenden Anteilen gewonnen werden:
a) 65 bis 85 Gew.-%
b) 15 bis 35 Gew.-%.

12. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Fraktionen gemessen an der Endausbeute zu folgenden Anteilen gewonnen werden:
a) 75 bis 90 Gew.-%
b) 10 bis 15 Gew.-%.

13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass über 98 % des elementaren Schwefels zu H2S reagiert, und weniger als 2 % in der Fraktion a) verbleibt.

14. Mineralölstämmiges Pech erhältlich durch ein Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 13.

15. Destillat erhältlich durch ein Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 13.

16. Mineralölstämmiges Pech mit einem Erweichungspunkt > 100 °C und einem Conradson-Carbon-Rückstand von > 50 %, dadurch gekennzeichnet, dass es weniger als 10mg/kg polycyclische Kohlenwasserstoffe und weniger als 2 % Schwefel enthält.

17. Destillat enthaltend, Mono-Aromaten, Di-Aromaten und Aromaten mit 3 Kernen.

18. Destillat nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass es mehr als 90 Gew.-% Aromaten enthält.

19. Destillat nach Anspruch 17 oder 18, gekennzeichnet durch den Gehalt an Mono-Aromaten 65 bis 75 Gew.-%
Di-Aromaten 15 bis 25 Gew.-%
Aromaten mit 3 Kernen 1 bis 2 Gew.-%.

20. Destillat nach den Ansprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass es enthält:
Mono-Aromaten 66 bis 70 Gew.-%
Di-Aromaten 19 bis 22 Gew.-%
Aromaten mit 3 Kernen 1 bis 2 Gew.-%.

21. Verwendung der aus dem Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 13 gewonnenen Fraktion a), sowie des mineralölstämmigen Peches gemäß den Ansprüchen 14 und 16 zur Herstellung von Graphitfasern, Kohlenstoffwerkstoffen, Zusätzen für Bitumen und Kohlenstoffelektroden.

22. Verwendung der aus dem Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 13 gewonnenen Fraktion b), sowie des Destillates gemäß den Ansprüchen 15 und 17 bis 20 als Zusatz für Kraftstoffe oder für die Herstellung von n- Paraffinen.