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1. (WO2002039931) GELENKPROTHESE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Gelenkprothese

Technisches Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Gelenkprothese, insbesondere eine Humeruskopfprothese, ge äss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stand der Technik
Aus der EP 0024442 ist eine Verbund-Endoprothese mit einem Metallschaft und einem keramischen Gelenkteil bekannt. Das keramische Teil besitzt eine konische oder zylindrische Ausnehmung. An einem in die Ausnehmung einzuführenden metallischen Zapfen des Metallschaftes sind Tragrippen ausgebildet. Diese Tragrippen werden beim Aufsetzen des härteren keramischen Gelenkteils plastisch und elastisch verformt.
Dadurch wird ein Presssitz zwischen den Endoprothesenteilen erreicht.

Aus der EP-A- 0 712617 ist eine Humeruskopfprothese bekannt, bei der eine über einen Stiel mit einer Kopfkalotte verbundene Anlenkkugel in einer Grube mit hohlkugeligem Grund an einem Schaftteil angelenkt ist. Zur Fixierung der Anlenkkugel in der Grube sind eine oder mehrere Madenschrauben vorgesehen, die durch das Schaftteil hindurch gegen die Anlenkkugel geschraubt werden können. In einem Ausführungsbeispiel wird mit der Madenschraube die c-förmig aufgeschnittene Anlenkkugel zusammengepresst, um den in einer zentralen Bohrung in der Anlenkkugel steckenden Stiel darin festzuklemmen. Es ist in einem anderen Ausführungsbeispiel eine Madenschraube vorgesehen, welche entlang der Stielachse durch die Anlenkkugel und gegen den Grubengrund geschraubt werden kann. Mit dieser Schraube wird die Anlenkkugel gegen die Öffnung der Grube gepresst, durch die der Stiel aus der Grube vorsteht. In einem weiteren Beispiel sind zur Indexierung der Stellung der Anlenkkugel in der Grube mit Vertiefungen in der Kugeloberfläche zusammenwirkende Noppen am Grubengrund vorgesehen.

Aus der WO 99/34756, die der FR-A-2773469 entspricht, ist eine Schulterprothese bekannt, bei welcher in einer halbkugeligen Vertiefung im Schaftteil ein darin
kugelgelenkartig verschwenkbares Halsteil angelenkt ist. Das Halsteil besitzt eine halbkugelige Anlenkflache und eine gegenüber einer Achse durch derer Kugelmittelpunkt exzentrische Konusfläche zum Aufstecken einer Gelenkkalotte. Das Halsteil weist eine von der Kalottenseite her offene Ausbohrung mit einem halbkugeligen Grund. Mit dem Grund wirkt eine in die Ausbohrung eingeführte, durch eine Öffnung im Grund der Ausbohrung hindurch in das Schaftteil einschraubbare Schraube mit
Kugelkopf. Die Kugeloberflächen der halbkugeligen Vertiefung i Schaftteil, der Anlenkflache am Schaftteil, des Grundes der Ausbohrung und des Schraubenkopfes müssen den gleichen Mittelpunkt aufweisen. Die jeweils zwei zusammenwirkenden Hohl- und Vollkugeloberflächen müssen zudem sehr exakt hergestellt und den gleichen Radius aufweisen. Kleinste Abweichungen von den Idealabmessungen führen dazu, dass das Halsteil mit dem Schaftteil nicht genügend fest verbunden werden kann, um eine unbeabsichtigte Verschwenkung des Halsteils gegenüber dem Schaftteil während des Gebrauchs des Gelenks sicher zu verhindern. Die dazu erforderliche Präzision der Kugeloberflächen erweist sich jedoch als sehr schwierig zu erreichen.

Die DE-U-29918589 stellt sich zur Aufgabe, genau diesen Nachteil von
zusammenwirkenden Kugeloberflächen zu vermeiden. Sie schlägt dazu eine
Endoprothese für eine Schulter vor, bei der in einem Schaftteil ein Drehstück angeordnet ist, das lediglich um eine erste Achse drehbar ist. An diesem Drehstück ist ein Richtstück um lediglich eine zweite Achse verschwenkbar angelenkt. Auf dem Richtstück kann eine Kopfkalotte angeordnet werden. Das Richtstück erstreckt sich entlang einer Halsachse, die - dank dem sich die erste und die zweite Achse queren - ähnlich wie bei einem Kugelgelenk in jede gewünschte Lage gebracht und darin festgestellt werden kann.

Die DE-U-29918589 lehrt damit, ein Kugelgelenk zu meiden und die
Kugelgelenkbewegung dadurch nachzubilden, dass sie in zwei unabhängige Bewegungen um zwei diskrete Achsen aufgeteilt wird. Die Anlenk- und Reibungsflächen zwischen Schaftteil, Drehstück und Richtstück sind dank der Vermeidung von Kugelflächen Oberflächen von Rotationskörpern wie Zylinder, Torus und Konus. Diese Oberflächen sind einfacher genügend präzise herstellbar.

Zum Feststellen der Schwenkbewegung des Richtstückes gegenüber dem Drehstück wird vorgeschlagen, dass sich die zusammenwirkenden Anlenkflachen vorteilhaft lediglich derart entsprechen, dass eine Linienberührung zwischen ihnen stattfindet. Dazu kann die Anlenkflache am Drehstück als Rinne mit zwei in einem Winkel zueinander stehenden ebenen Flächen ausgebildet sein. Es kann auch eine Bohrung i Richtstück, an der der Kugelkopf einer Schraube anpresst, konisch ausgeführt sein. Es wird weiter angeregt, dass die Anlenkflachen auch Kanten und Dorne aufweisen können, die beim Festziehen der Schraube in die Gegenfläche einpressbar sind. Ein Beispiel dazu ist nicht
wiedergegeben.

Auf abe der Erfindung
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Gelenkprothese mit einem im Knochen verankerbaren Schaftteil und einem kugelgelenkig daran angelenkten Halsteil und einer auf dem Halsteil angeordneten Kopfkalotte, sowohl die Fertigungstoleranzen für die am Kugelgelerik beteiligten Anlenkflachen als auch die Zuverlässigkeit der Immobilisierung des Kugelgelenks gegenüber dem Stand der Technik zu erhöhen.

Beschreibung der Erfindung
Erfindungsgemäss weist bei einer Gelenkprothese gemäss dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 wenigstens eine erste der beiden zusammenwirkenden Anlenkflachen wenigstens eine Kante und/ oder Spitze auf. Zudem sind die Anlenkflachen bezüglich Form derart ausgebildet, dass sich lediglich ein oder mehrere Berührungsbereiche zwischen der Kante und/ oder Spitze der ersten Anlenkflache und der auf einer virtuellen Kugeloberfläche liegenden zweiten Anlenkflache ergeben. Ferner sind die Anlenkflachen bezüglich Material derart ausgebildet, dass unter Einwirkung der beim Anpressen auftretenden Druckkräfte wenigstens die zweite Anlenkflache im Berührungsbereich durch die Kante und/ oder Spitze der ersten Anlenkflache plastisch verformbar ist.

Dadurch wird beim Anpressen des Pressteils wenigstens eine Kante oder Spitze der einen Anlenkflache in die zweite Anlenkflache eingegraben und so eine Verzahnung oder Verkrallung der beiden Anlenkflachen erreicht. Die Verzahnung erlaubt die Toleranzen bei der Fertigung zu erhöhen. Es wird daher trotz nicht übereinstimmender Flächenform und trotz relativ grosser Massungenauigkeiten ein Kugelgelenk geschaffen, das zuverlässig immobilisiert werden kann. Für eine Verschwenkung oder Verdrehung des einmal befestigten Anlenkkopf es gegenüber der Anlenkmulde ist eine Verformung des Materials und sind daher sehr hohe Kräfte erforderlich. Dennoch ist der Anlenkkopf in der Anlenkmulde geführt und kugelgelenkig verschwerikbar, solange das Pressteil nicht fest angepresst ist, sondern lediglich anliegt.

Die Gelenkprothese weist ein im Knochen verankerbares Schaftteil auf. Dieses ist in bekannter Art auf den Knochen abgestimmt und wird dazu allenfalls aus einem Set von Schaftteilen ausgewählt. Am Schaftteil ist ein Halsteil angelenkt, welches eine Halsachse definiert. Das Halsteil ist zur Aufnahme einer Kopfkalotte ausgerüstet oder Teil der Kopfkalotte. Weiter ist die Gelenkprothese auch mit einer Kopfkalotte bestückt, welche auf die mit der Kopfkalotte zusammenwirkenden Gelenkpfanne ausgelegt ist. Die Kopfkalotte ist möglichst an die entfernte natürliche Kalotte angenähert geformt und wird deshalb allenfalls auch aus einem Set von Kalotten ausgewählt. Die Gelenkprothese weist ferner wenigstens ein Pressteil zum Anpressen des Halsteils an das Schaftteil und Mitteln zum Verbinden von Pressteil und Schaftteil auf. Für die Anlenkung des Halsteils am Schaftteil ist entweder am Halsteils oder am Schaftteil eine Anlenkmulde und am andern Teil ein in der Anlenkmulde anzuordnender Anlenkkopf ausgebildet, der Anlenkkopf ist in der Anlenkmulde wenigstens um zwei senkrecht zueinander stehende Achsen verschwenkbar bzw. verdrehbar. Je nachdem, ob die Gelenkpfanne auch ersetzt wird oder nicht, weist die Gelenkprothese auch eine künstliche im Knochen verankerbare Gelenkpfanne auf. Bleibt die natürliche Gelenkpfanne erhalten, wirkt die Kopfkalotte mit dieser zusammen.

Die plastische Verformung eines Berührungsbereichs in der Anlenkmulde oder eines Berührungsbereichs an der Anlenkflache des Anlenkkopf es führt nicht nur dazu, dass die notwendige Präzision der Teile innerhalb herkömmlicher Herstellungstoleranzen Hegen kann und keine erhöhten Anforderungen an die Herstellung und die Überprüfung der Masshaltigkeit der Teile stellt. Die Verformung der Anlenkflache führt auch zu einer unverschwenkbaren Verbindung zwischen Schaf tteil und Halsteil. Im Verformten Bereich können bei einer Verpressung der Anlenkflachen beide oder auch nur eine beteiligte Fläche verformt werden. Ist es vorwiegend das Halsteil, welches die Verformung erfährt, kann dieses, z.B. bei einer Revision der Gelenkprothese, erneuert werden, ohne dass das Schaftteil ausgewechselt werden muss.

Weisen die Berührungsbereiche zwischen dem Grund der Anlenkmulde und dem
Anlenkkopf eine oder mehrere punktuelle Berührungen auf, oder auch eine oder mehrere durchgehende oder unterbrochene Linienberührungen, so ist in diesen Bereichen die Höhe des ausgeübten Drucks umgekehrtproportional zur Grosse der Berührungsbereiche. Dadurch können stärkere Verformungen erreicht werden.

Ist eine der Anlenkflachen durch eine oder mehrere Körperkanten oder eine oder mehrere Körperspitzen, und die andere Anlenkflache durch einen Flächenbereich gebildet, so werden die Körperspitzen und Körperkanten in die andere Anlenkflache eingepresst und es entstehen verformte Anlenkflachen, deren Ausrichtung quer zu einer Tangente zu einem Kreis um das Verschwenkzentrum stehen. Dies bewirkt eine Verzahnung zwischen Halsteil und Schaf tteil, und daher eine sichere Verbindung, die auch relativ grossen Kräften auf das Kugelgelenk zwischen Grund und Halsteil widersteht. Der
Flächenbereich kann dabei glatt oder rauh sein. Die Möglichkeiten reichen bei glatt von unbehandelt nach spanabhebender Bearbeitung bis poliert. Eine rauhe Oberfläche kann gerillt oder porös sein, sie kann geätzt, gestrahlt, gegossen oder spanabhebend bearbeitet oder sonstwie strukturierten sein. Vorteilhaft ist dabei zu berücksichtigen, dass die beiden Anlenkflachen praktisch stufenlos gegeneinander verschwenkbar bleiben. Daher eignen sich rauhe Flächen eher für Linienberührung und glatte eher für Punktberührung.

In den Ausführungsbeispielen Hegt der Berührungsbereich auf einer virtuellen
Kugeloberfläche. Dies hat den Vorteil, dass die kugelgelenkartige Verschwenkbarkeit zwischen Halsteil und Schaftteil ohne zusätzHche Massnahmen gegeben ist. Ist die eine Anlenkflache, z.B. des Anlenkkopfes, eine Kugeloberfläche, so bildet eine mit diesem Kugeloberflächenbereich zusammenwirkende Anlenkflache, vorteilhaft Kanten, welche quer zum stärksten der vor und nach der Verklemmung auf das Halsteil einwirkenden Drehmomente liegen. Dies verhindert die Verdrehung des Halsteils um die Halsachse, was sichersteUt, dass die gewählte Stellung zwischen Halsteil und Schaftteil beim oder nach dem Zusammenpressen dieser beiden nicht verändert wird. Es kann aber auch umgekehrt der Kugeloberflächenbereich Rillen und Kanten aufweisen. Diese stehen ebenfaHs vorteilhaft quer zum stärksten auf das Halsteil wirkenden Drehmoment.

Zusätzlich zu den kleinflächigen Berührungsbereichen zwischen Schaftteil und Halsteil ist es auch vorteilhaft solche zwischen Halsteil und Pressteil vorzusehen. Es besteht deshalb mit Vorteil wenigstens eine durchgehende oder unterbrochene Linienberührung zwischen Anlenkkopf und Pressteil.

Kurzbeschreibung der Figuren
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Darstellung einer erfindungsgemässen
Schultergelenkprothese mit kugelförmigem Anlenkkopf in einer
Anlenkmulde mit einer Kreiskante als Anlenkfl che,
Fig. 2 eine teilweise Geschnittenen Darstellung einer Schultergelenkprothese ohne

Kopfkalotte mit gegen einen kugelförmigen Grund der Anlenkmulde
gerichteten Spitzen am Anlenkkopf des Halsteils,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene DarsteHung einer Schultergelenkprothese mit
kugelförmigen Anlenkkopf und sowohl in den Anlenkkopf einpressbaren
Kreiskanten als auch einer solchen Spitze im Grund der Anlenkmulde, Fig. 4 eine teilweise geschnittene DarsteHung des Kopfbereichs einer
Schultergelenkprothese mit zylindrischem Anlenkkopf in kugeHger
Anlenkmulde,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene DarsteHung des Kopfbereichs einer
Schultergelenkprothese mit am Grund der Anlenkmulde ausgebÜdeten
Kreiskanten in Berührung mit einer Kugeloberfläche am Anlenkkopf und
einer unterbrochenen Kreislinie als Anlenkflache zwischen auf einem Kreis
liegenden Spitzen am Anlenkkopf und einer Kugeloberfläche am Pressteil, Fig. 6 eine Schnittdarstellung durch den Kopfbereich einer Schulterprothese mit
kugeHörmigem Anlenkkopf und kegeHörmig ausgebüdetem Grund der
Anlenkmulde,
Fig. 7 eine teilweise geschnittene DarsteHung des Kopfbereiches einer
Schulterprothese mit halbkugeligem Grund der Anlenkmulde und darin
einem zu diesem Grund hin zylindrisch geformten Anlenkkopf, welcher zur

Anpressscheibe mit einer Kreiskante als Anlenkflache hin eine
Kugeloberfläche aufweist, Fig. 8 eine Schnittdarstellung durch den Kopfbereich einer Schulterprothese mit
halbkugeHger Anlenkmulde und zylindrischem Anlenkkopf, bei welchem
das Pressmittel eine Schraube durch das Zentrum des Anlenkkopfes ist,

Fig. 9 und 10 Ansichten von zwei Teilen, die zusammen ein Halsteü bÜden,
Fig. 11 eine Aufsicht auf das HalsteH aus den Teüen gemäss Figuren 9 und 10 mit
Exzenterring
Fig. 12 eine teilweise geschnittene DarsteHung einer Schultergelenkprothese mit
einem HalsteH gemäss Figuren 9 bis 11 und einem Spannbügel.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Der Übersichtlichkeit halber werden in der folgenden detaiHerten Beschreibung der Ausführungsbeispiele für gleiche und ährüiche TeHe die gleichen Bezugsziffern verwendet.

Die in den Figuren 1 bis 9 und 13 dargestellten Schultergelenkprothesen 11 umfassen ein im Humerusknochen eines Patienten verankerbares Schaf tteü oder Schaftteil 13 mit Schaftstiel 15 und Schaftkopf 17. Im Schaftkopf 17 ist eine Anlenkmulde 19 ausgebHdet. Am Schaftteü 13 ist ein HalsteH 21 angelenkt. Dieses weist einen in der Anlenkmulde 19 aufliegenden Anlenkkopf 25 und daran einen Halsfortsatz 27 auf. Auf den Halsfortsatz 27 ist eine Kopfkalotte 29 aufgesetzt oder aufsetzbar, welche mit einem künstlichen Glenoid 12, wie in Fig. 1 dargesteHt, oder mit einem natüriichen Glenoid zusammenwirkt.

Eine Halsachse 33 ist durch die Richtung des Halsfortsatzes 27 definiert. In einer
MittelsteHung des HalsteHs 21 fäUt die Halsachse 33 mit der Achse der Anlenkmulde 19 zusammen. Diese Richtung der Halsachse 31 muss bei jedem Patienten individueH eingestellt werden. Um die Halsachse 33 bezügHch Inklination und Ante- bzw.
Retroversion, z.B. senkrecht auf die Schnittfläche am Knochen des Patienten, ausrichten zu können, ist das Halsteil 21 in der Anlenkmulde 19 kugelgelenkartig gelagert. Die Halsachse ist so um einen Winkel von ca. 20 Grad in jede Richtung aus der MittelsteHung auslenkbar.

In Figur 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schultergelenkprothese dargesteHt, bei welchem eine Kreiskante 23 am Grund der Anlenkmulde 19 ein Auflager für die Kugel des Anlenkkopfes 25 bHdet. Diese Kreiskante 23 ist gebHdet durch die Mündungskante einer zentralen zweiten Bohrung im ebenen Grund einer das Hauptvolumen der
Anlenkmulde 19 bHdenden ersten Bohrung im Schaftkopf 17. Die grössere erste Bohrung weist einen dem Kugelradius des Anlenkkopfes 21 entsprechenden Radius auf, kann aber auch grösser sein, um das Einsetzen des Anlenkkopfes 25 in die Anlenkmulde 19 zu erreichen. Die kleinere zweite Bohrung weist einen etwa der Kreiskante 23
entsprechenden Radius auf. Eine Führung der Anlenkkugel 25 wird durch die beiden Kreiskanten 23,37 der kleineren Bohrung und der Durchtrittöffnung 35 erreicht.

In der Anpressscheibe 31 ist eine Durchtrittöffnung 35 für den Halsfortsatz 27
ausgebildet. Ihr Durchmesser kann dem der zweiten Bohrung entsprechen. Die
Durchtrittöffnung 35 weist eine kreisrunde Öffnungskante 37 auf, welche am Anlenkkopf 25 anliegt. Auf der einen Seite ist die Anpressscheibe 31 mit einer Scharniernase 39 in einer Scharnierausnehmung 41 im Schaftkopf 17 angelenkt. Scharniernase 39 und
Scharnierausnehmung 41 sind ineinandersteckbar, so dass Anpressscheibe 31 und Schaftteil 13 voneinander lösbar sind. Auf der Scharnierseite kann zwischen zwei Scharniernasen 39 eine Schlitzöffnung in der Anpressscheibe 31 ausgebHdet sein, so dass die Anpressscheibe 31 hufeisen- oder C-förmig ist. Auf der der Scharniernase
gegenüberliegenden Seite ist die Anpressscheibe 31 mit einer Schraube 43 mit dem Schaftkopf 17 verschraubt. Dies ergibt eine Dreipunkt- Verspannung zwischen den beiden Scharnieren 39,41 und der Schraube 43.

Liegen die Kreiskanten 23 und 37 an der Kugeloberfläche des Anlenkkopfes 25 an, ohne dass Druck auf diesen ausgeübt wird, so ist das Halsteil 21 kugelgelenkig gegenüber dem Schaftkopf 17 verschwenkbar. Zur Fixierung des Anlenkkopfes 21 im Schaftkopf 17 wird die Schraube 43 angezogen. Damit werden die beiden Kreiskanten 23,37 aufeinander zu bewegt. Dabei werden die Kreiskanten 23,37 in die Kugeloberfläche des Anlenkkopfes eingepresst und verf or en diesen plastisch. Dadurch wird eine sehr steife Verbindung zwischen dem im Knochen verankerbaren Schafften 13 und dem Halsteil 21 erreicht.

Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schultergelenkprothese 11. Der Anlenkkopf weist einen Kugeloberflächenbereich 45 und drei Spitzkörper 47 auf. Die Spitzen 49 der Spitzkörper 47 weisen denselben Abstand vom Kugelmittelpunkt auf wie die Kugeloberfläche. Die Spitzen 49 sind gegen den Grund der Anlenkmulde 19 gerichtet. Im Schwenkbereich der Spitzen 49 besitzt die Anlenkmulde 19 eine Hohlkugeloberfläche 50 mit demselben Radius wie die Kugeloberfläche des Anlenkkopfes 21. An dieser Hohlkugeloberfläche Hegen die Spitzen 49 an. Die Hohlkugeloberfläche 50 ist im Grund einer zylindrischen Anlenkmulde 19 ausgebHdet. Ein Grosskreis der Kugeloberfläche des Anlenkkopfes 21 liegt an der zylindrischen Mantelfläche der Anlenkmulde 19 an.

Ein Halsfortsatz 27 reicht durch eine Durchtrittöffnung 35 in einer Anpressscheibe 31 hindurch. An ihm wird eine aus einem Set von Kopfkalotten ausgewählte Kopfkalotte befestigt. Die Anpressscheibe 31 ist einseitig mit einer Achse 51 am Schaftkopf 17 angelenkt und gegenüber diesem um die Achse 51 verschwenkbar. Die Anpressscheibe31 ist C-förmig und weist mit der C-Öffnung 52 von der Achse 51 weg. Dadurch ist es mögHch, bei aufgeklappter Anpressscheibe 31 den Anlenkkopf 256 zuerst in die
Anlenkmulde 19 einzuführen und hernach die Anpressscheibe zurückzuklappen. Mit je einer Schraube in den beiden C-Schenkeln (es ist lediglich die Achse der Schraube dargestellt) ist die Anpressscheibe 31 mit dem Schaftkopf 17 schraubbar. Die
Durchtrittöffnung 35 weist hier wie im ersten Ausführungsbeispiel eine zum in der Anlenkmuldel9 Hegenden Anlenkkopf 25 gerichtete Öffnungskante 37 auf. Mit dieser Öffnungskante 37 wird beim Anziehen der Schraube 43 der Anlenkkopf 25 gegen den Grund der Anlenkmulde 19 gepresst. Dabei graben sich die Spitzen 49 der Spitzkörper 47 in die Hohlkugeloberfläche 50 der Anlenkmulde 19 ein. Je nach Druckverhältnissen und gewählten MateriaHen gräbt sich auch die Öffnungskante 37 in die Kugeloberfläche des Anlenkkopfes ein.

Im in Figur 3 dargesteHten dritten Ausführungsbeispiel ist das Pressteil durch eine

Überwurfmutter 53 gebHdet. Diese ist in ein Gewinde im Rand der Anlenkmulde 19 in die Anlenkmulde 19 einschraubbar. Sie kann auch analog zur Überwurfmutter in den Ausführungsbeispielen gemäss Figur 6 und 7 den Rand der Anlenkmulde 19 umfassen. Hier jedoch Hegt die Überwurfmutter auch entlang praktisch eines Grosskreises am kugelförmigen Anlenkkopf 25 an und bHdet so eine seiüiche Führung für diesen. Diese Führung ist nicht unbedingt notwendig, da die Führung des Anlenkkopfes 25 schon durch die beiden Kreiskanten 23 und 37 erreicht ist. Die Überwurfmutter greift analog zur Anpressplatte 31 der ersten zwei Ausführungsbeispiele mit dem Öffnungsrand 37 der Durchtrittöffnung 35 für den Halsfortsatz 27 am Anlenkkopf 25 an.

Die zylindrisch abgestufte Anlenkmulde 19 weist einen ersten Radius mit dem Gewinde auf. Ein kleinerer zweiter Radius weist beinahe den Radius des Anlenkkopfes 25 auf. Die Mündungskante dieses zweiten Hohlzylinders mit dem zweiten Radius bHdet eine erste Kreiskante 55. Der Anlenkkopf wird beim Einpressen in diesen zweiten Hohlzylinder eingepresst, wobei sich zwischen dem Anlenkkopf 25 und der ersten Kreiskante 55 ein Klemmsitz einstellt. Eine zweite Kreiskante 23 mit kleinerem Radius als die erste und eine Körperspitze 57 auf der Achse 33 der Zylinderbohrung am Grund der Anlenkmulde 19 liegen annähernd auf einer Kugeloberfläche mit demselben Radius, wie die Kugel des A lenkkopfs 25. Beim Einpressen des Anlenkkopfes 25 in die Anlenkmulde 19 kerben diese sich in die Oberfläche des Anlenkkopfes ein.

In Figur 3 ist zudem ein Doppelexzenter zur präzisen Ausrichtung der Kopfkalotte 29 auf die Umrisslinie der Schnittfläche am Knochen dargesteHt. Der Doppelexzenter setzt sich zusammen aus einem auf den Halsfortsatz 27 aufsteckbaren Exzenterring 59 mit der Achse 61 und einer exzentrisch zur Kalottenachse 63 in der Kopfkalotte 29 angeordneten Ausnehmung 65 zur Aufnahme des Exzenterringes 59. Zwischen Halsfortsatz 29 und Exzenterring 59, bzw. zwischen letzterem und der Ausnehmung 65 ist ein Klemmsitz vorgesehen. Die Trennung von Halsteil 21 und Exzenterring 59 ist deshalb notwendig, weil der Exzenterring 59 nicht durch die Durchtrittöffnung 37 hindurch passt. Wenn der Halsfortsatz 27 in den Anlenkkopf 25 einsetzbar ist, kann der Exzenterring 59 auch einstückig mit dem Halsfortsatz 27 hergesteHt sein.

Da die Erfindung unabhängig von der Form des SchaftteHs oder Schaftteils 13 ist, ist in den Figuren 4 bis 9 ledigHch der Schaftkopf 17 mit HalsteH 21 und Pressteil, z.T. mit. z.T. ohne Exzenter und Kopfkalotte 29 dargesteHt.

Figur 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel mit einer Anlenkmulde 19 i Schaftkopf 17 mit etwa halbkugeHger Anlenkflache 67, einer Überwurfmutter 53 mit konkaver, etwa halbkugeHger Anlenkflache 69 und einem HalsteH 21 mit zylindrischem Anlenkkopf 25. Der zylindrische Anlenkkopf 25 weist zwei Kreiskanten 71,73 auf, von denen eine mit der Anlenkflache 67 der Anlenkmulde 19 und die andere mit der Anlenkflache 69 der
Überwurfmutter 53 zusammenwirkt. Die Kreiskanten 71,73 Hegen auf einer virtueHen Kugeloberfläche mit etwa dem gleichen Radius wie die Kugeloberflächen 67,69 von Anlenkmulde 19 und Überwurf schraube 53. Zur Justierung des Kugelradius der virtueHen Kugeloberfläche genügt es, die Länge des Anlenkkopfes 25 zu verändern. Der Radius der virtueHen Kugel ist vorteilhaft etwas grösser als der Radius der
Hohlkugeloberflächen der beiden Anlenkflachen 67,69. Eine genügende Genauigkeit der Übereinstimmung der beiden Kugelradien ist einfach zu erreichen, da die Anlenkflachen 67,69 bzw. die Kreiskanten 71,73 plastisch verformbar sind.

In Figur 5 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel dargesteHt. Bei diesem ist die Anpressplatte 31 keine Überwurfmutter mit einem Gewinde, sondern hält mit einem Klemmsitz im Schaftkopf 17. Sie weist eine hohlkugelige Anlenkflache 69 auf, welche mit einer unterbrochen Kreiskante 73 an einem teilweise zylindrischen Anlenkkopf 25
zusammenwirkt. Die Kreiskante 73 ist durch Einschnitte in den Anlenkkopf 25 zu einer Reihe von Körperspitzen 47 aufgelöst, deren Spitzen 49 sich beim Festschlagen der Anlenkscheibe 31 in den Schaftkopf 17 in die Anlenkflache 69 eingraben. Die
Anlenkmulde 19 weist zwei Kreiskanten 23, 23' auf, welche mit einer Kugeloberfläche 75 am Anlenkkopf 25 zusammenwirken. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist die Übereinstimmung der Radien der Kugeloberfläche 75und der Kreiskante 73 am
Anlenkkopf 25, mit den Radien von VirtueHer Kugeloberfläche, auf der die Kreiskanten 23,23' liegen und der Anlenkflache 69 an der Anpressscheibe 31 relativ leicht zu erreichen, da die gewünschte Verformung der Berührungsbereiche grössere Toleranzen zulässt, als es eine Verpressung zweier kongruenter Anlenkflachen kann. Die Verklemmung zwischen Schaf tteH 13 und Anpressscheibe 31 kann direkt über einen Konus erreicht werden. Besser wird jedoch die Verklemmung der Anpressscheibe 31 wie dargestellt über eine Keilklemmung mit einem z.B. C-förmig die Anpressscheibe umgreifenden Keil 76 erreicht.

Das in Figur 6 dargesteHte sechste Ausführungsbeispiel weist einen kegeHörmigen Grund 77 der Anlenkmulde 19 und einen kugeHörmigen Anlenkkopf 25 des HalsteHs 21 auf. Die Mantelfläche des Grundes 77 weist Einschnitte 79 in Richtung der ManteUinien durch die Kegelspitze auf. Dadurch ergeben sich zwischen den Einschnitten 79 Kanten 81 quer zu einer Rotationsrichtung um die Achse 33. Die Anpressscheibe 31 ist mit einer
Überwurfmutter 53 am Schaftkopf 17 befestigt. Das HalsteH 21 ist einstückig mit einem Exzenter 83 ausgerüstet. Die Anpressscheibe 31 ist C-förmig. Die C-Öffnung weist eine Weite auf, welche es erlaubt, die einen Halsbereich 85 zwischen Anlenkkopf 25 und Exzenter 83 des HalsteHs 21 durch diese C-Öffnung hindurch in die Durchtrittöffnung 37 der Anpressscheibe 31 einzuführen. Die Überwurfmutter 53 ist entweder auch C-förmig oder weist einer Öffnungsweite auf, die es erlaubt, die Überwurfmutter 53 über den Exzenter 83 hinab oder über den Anlenkkopf 25 hinauf auf das Halsteil 21 zu schieben. Im letzteren FaU muss zuerst die Überwurfmutter über den Anlenkkopf 25 geschoben und danach die Anpressscheibe 31 zwischen Anlenkkopf 25 und Überwurfmutter 53 eingeschoben werden. Die Anlenkscheibe 31 ist in diesem Beispiel gegenüber der
Überwurfmutter 53 verdrehbar. Dies hat den VorteH, dass beim Anziehen der
Überwurfmutter 53 kaum ein Drehmoment auf das Halsteil 21 übertragen wird. Die Öffnungskante 37 wird beim Anziehen der Überwurfmutter 53 gegenüber dem
Anlenkkopf 25 nicht verdreht, sondern ledigHch gegen diesen gepresst. In nicht festgezogenem Zustand kann das Halsteil 21 um die Halsachse 33 verdreht werden. Dadurch kann der Exzenter 83 in die gewünschte Lage gebracht werden.

Figur 7 zeigt anhand eines siebentes Ausführungsbeispiels eine sehr einfache Variante der Anpressplatte und eine weitere MögHchkeit der Kombination von zylindrischen und KugeHörmigen Körpern und Öffnungen zur Erreichung einer bereits mehrfach
ausgeführten kugelgelenkartigen Verbindung zwischen Anlenkmulde und Anlenkkopf bzw. zwischen Schaftkopf 17 und Halsteil 21. In diesem Beispiel weist die Anlenkmulde einen halbkugeHörmigen Grund 67 auf, der mit einer Kreiskante 23 eines zylindrischen Anlenkkopfes 25 zusammenwirkt, zur Anpressscheibe 31 hin ist der Anlenkkopf jedoch kugelig geformt, so dass die kreisrunde Öffnungskante 37 der Anpressscheibe 31 am Anlenkkopf in jeder SchwenksteHung desselben gleichermassen anHegt. Die
Anlenkscheibe 31 ist mit zwei Schrauben 43 an den Schaftkopf 17 anschraubbar.

Figur 8 illustriert noch, dass die Erfindung auch ohne Anpressscheibe 31 auskommt. Das Halsteil 21 ist in diesem achten Ausführungsbeispiel zylindrisch ausgebHdet und weist dank einer Abstufung das Anlenkkopfes 25 zwei Kreiskanten 23,23' auf einer virtueHen Kugeloberfläche auf. Diese Kreiskanten 23,23' arbeiten zusammen mit der Hohlkugeloberfläche der Anlenkmulde 19. Das HalsteH 21 ist nun hohl ausgebHdet und eine Schraube 87 sitzt derart in dieser Höhlung 89, dass Hir Gewindeabschnitt durch eine stirnseitige Öffnung im HalsteH austritt und im Grund der Anlenkmulde einschraubbar ist. Am kegelstumpff örmigen Schraubenkopf ist eine Kreiskante 91 ausgebildet, die mit einer Hohlkugeloberfläche am Grund der Höhlung 89 zusammenwirkt. Das HalsteH 21 ist einstückig mit dem Exzenter 83 ausgebHdet. In festgezogenem Zustand der Schraube 87 sind die Kanten 91, 23, 23' in die Kugeloberflächen eingepresst und verhindern dadurch zuverlässig eine Verschwenkung des HalsteHs 21 gegenüber dem Schaftkopf 17. Dann fallen die Kugelmittelpunkte der verschiedenen Kugeloberflächen vorteilhaft praktisch zusammen. Kleinere Abweichungen von einer exakten Übereinstimmung der
Kugelmittelpunkte werden jedoch durch die Verformungen kompensiert.

Die Ausführungsbeispiele sind ferner dahingehend abwandelbar, dass die Anlenkmulde im HalsteH und der Anlenkkopf im Schaftkopf ausgebildet ist. Der Halsfortsatz muss mit dem Anlenkkopf nicht einstückig ausgebHdet sein, sondern kann als ein im Anlenkkopf festmachbarer Stiel vorgesehen sein. Die AusbHdung des PressteHs ist weitgehend unabhängig von der AusbHdung der Anlenkflachen zwischen Anlenkmulde und
Anlenkkopf, so dass die unterschiedHchsten Kombinationen unter den dargesteHten und erwähnten Ausführungsvariationen mögHch sind.

Weiter ist zu erwähnen, dass z.B. der Anlenkkopf 25 kein Vollkörper sein muss. Er kann beispielsweise wie in Figur 9 bis 11 dargesteHt, aus EinzelteHen zusammengesetzt sein. Figur 9 und 10 zeigen die Ansichten von zwei zusammensteckbaren plattenf örmigen Teilen 93 und 95. Zusammengesetzt ergeben die Teile 93,95 ein HalsteH 21, das anstelle des HalsteHs 21 in Figur 2 eingesetzt werden kann. Die Teile 93,95 sind einfach in der HersteUung. Sie können z.B. mit Laser aus einer Platte geschnitten oder auch gegossen werden. Die Randfläche 97 muss nicht eine Kugeloberfläche sein. Durch die Einpressung in die Anlenkmulde werden die Kanten 99 derart verformt, dass sowohl eine
grossflächige Auflage als auch eine sehr gute Verzahnung zwischen Schaftkopf 17 und HalsteH 21 erreicht ist. Der Teil 93 in Figur 9 ist mit dem Schlitz 101 über den Schlitz 103 am Teil 95 in Figur 10 hinweg auf dieses TeH 95 aufschiebbar, so dass aUe Kanten 99 auf einer gemeinsamen Kugeloberfläche Hegen. Im Halsfortsatz 27 ist in beiden TeHen 93,95 eine Nut ausgebHdet, in welche eine Schraube 105 einschraubbar ist.

Der Halsfortsatz 27 aus beiden TeHen 93,93 bHdet ein Kreuz mit einer zentralen, quadratischen Ausnehmung. Auf dieses Kreuz ist nun der Exzenterring 59 aufsetzbar. Dank der Kreuzform des Halsfortsatzes 27 und einer entsprechenden Ausnehmung im Exzenterring ist eine Verdrehung des Exzenterringes 59 gegenüber dem HalsteH 21 verunmöglicht. Zur Fixation des Exzenterringes 59 auf dem Halsfortsatz 27 und der beiden Teile 93,95 aneinander kann nun die Schraube 105 eingeschraubt werden, was eine Verklemmung zwischen den Teilen 93,95 einerseits und dem Exzenterring 59 andererseits bewirkt. In Figur 11 ist das zusammengesetzte HalsteH 21 mit Exzenterring 59 in einer Aufsicht dargesteHt. In dieser Ansicht ist erkennbar, wie die Randflächen 97 der beiden TeHe orthogonal zur Plattenebene ausgebildet sind.

In Figur 12 ist ein zehntes Ausführungsbeispiel dargesteHt, in welchem das HalsteH 21 aus zwei TeHen 93,95 zusammengesetzt ist. Das HalsteH 21 entspricht bis auf die Form des Anlenkkopfes 25 exakt dem in Figuren 9 bis 11 dargestellten HalsteH 21. Der Schaftkopf 17 ist mit einer zylindrischen Anlenkmulde 19 ausgestattet, in welcher eine Körperkante 23 ausgebildet ist, an der die Kanten 99 des HalsteHs 21 anHegen. Das HalsteH 21 ist mit einer Anpressscheibe 31 gegen den Grund der Anlenkmulde 19 gepresst. Die Kraft, mit der die Anpressscheibe 31 gegen den Schaft 13 gepresst wird, ist durch einen Spannbügel 107 auf diese übertragen. Der Spannbügel 107 Hegt auf der Aussenseite der
Anpressscheibe 31 an und hintergreift einen Hinterschnitt 109 im Schaftkopf 17. Er ist aus einem federnden Material gefertigt, so dass eine relativ grosse Kraft auf die Anpressplatte ausgeübt wird. Der Spannbügel 107 kann auch unmittelbar die Anpressscheibe 31 bHden.