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1. WO1995023247 - VERFAHREN ZUR ELEKTROLYTISCHEN ABSCHEIDUNG VON METALLEN AUS ELEKTROLYTEN MIT PROZESSORGANIK

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1 . Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen bestimmter physikalischer Eigenschaften auf den Oberflächen von Behandlungsgut mittels einer durch Flüssigkeitsströmung in Bewegung versetzten und im Kreislauf geführten Behandlungslösung, der zur Steuerung der physikalischen Eigenschaften der Metalle dienende Additivverbindungen zugegeben werden, bei dem
- die Additivverbindungen der Behandlungslösung an einer Stelle in der

Anlage zugegeben werden, von der sie durch Strömung schnell an das Behandlungsgut gelangen können,
- die Lösung mit dem Behandlungsgut und Anoden in Kontakt gebracht wird und
- die Behandlungslösung in einem Abscheidungsraum so geführt
wird und/oder die in der Nähe der Anoden (Anodenraum) befindliche Lösung und die in der Nähe des Behandlungsgutes (Kathodenraum) befindliche Lösung durch ionendurchlässige Mittel so
voneinander getrennt werden, daß sich diese Lösungen nicht ver- mischen,
- entstandene Zersetzungsprodukte und unverbrauchte Additivverbindungen mittels Filter aus der im Anodenraum befindlichen und/oder vom Anodenraum und/oder vom Kathodenraum wegströmenden Lösung entfernt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der dem Anodenraum zugeführten Behandlungslösung spezielle Additive zudosiert werden, deren Reste einschließlich im Anodenraum entstandener Zersetzungsprodukte aus der rückgeführten Lösung im Kreislauf mittels speziell auf die auszufilternden Bestandteile abgestimmten Filtern ausgefiltert werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Additivverbindungen aus der in einem mit dem Kathodenraum verbundenen Kathodenstromkreislauf befindlichen Behandlungslösung und aus der in einem mit dem Anodenraum verbundenen und vom Kathodenstromkreislauf getrennten Anodenstromkreislauf befindlichen Behandlungslösung mittels den einzelnen Kreisläufen zugeordnete Filter entfernt werden.

4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu der zum Kathodenraum strömenden, keine Additivverbindungen enthaltenden Behandlungslösung ständig die der in der Behandlungslösung einzustellenden Konzentration entsprechende Menge der Additivverbin-düngen zugegeben wird.

5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der nachzudosierenden Additivverbindungen infolge von nahezu fehlender Additivverbindungen in der Behandlungslösung an der Stelle, wo die Verbindungen der Lösung zugegeben werden, im wesentlichen vom Volumen der im Kreislauf geführten Behandlungslösung abgeleitet wird.

6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Filter, ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend aus Wickelker-zenfilter, Scheibenfilter, Anschwemmfilter, Schwerkraftabscheider, Aktivkohlefilter, Osmosefilter, Molekularsiebe und Ionenaustauscher verwendet werden.

7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung zunächst in einem ersten Partikelfilter und danach mittels Aktivkohle gefiltert wird.

8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsiösung vom Behandlungsgut über Filter zur Anode und von dort wieder zurück zum Behandlungsgut im Kreislauf geführt wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungen des Anodenraumes und des Kathodenraumes in separaten Kreisläufen geführt und gefiltert werden.

1 0. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung unlöslicher Anoden ein durch elektrolytische Abscheidung von Metall verursachter Verlust an Metallionen in der Behandlungslösung durch chemische Auflösung von Metallteilen mittels der Behandlungslösung zugegebener Verbindungen elektrochemisch reversibler Redoxsy-steme kompensiert wird.

1 1 . Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem separaten Regenerierraum (10) befindlichen Metallteile eine so große wirksame Oberfläche aufweisen, daß praktisch alle dem Regenerierraum im Kreislauf zugeführten metalllösenden Verbindungen des Redoxsystems bei gleichzeitiger Auflösung der Metallteile chemisch reduziert werden.

1 2. Vorrichtung zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen bestimmter physikalischer Eigenschaften auf den Oberflächen von Behandlungsgut (3,24) (Kathode) mittels einer durch Flüssigkeitsströmung in Bewegung versetzten und im Kreislauf geführten Behandlungslösung , wobei zur Steuerung der phy-sikalischen Eigenschaften der Metalle dienenden Additivverbindungen zudo-sierbar sind, umfassend
- einen Abscheidungsraum (6,26;7,29) für Behandlungsgut, Anoden
(2,25), eine Stromversorgung (4) zur Polarisierung des Behandlungsgutes gegenüber den Anoden sowie Pumpen (1 1 , 1 5, 17,30,35) und
Leitungen zur Förderung der Behandlungslösung in der Vorrichtung,
- Mittel zur Strömungsführung der Behandlungslösung zum Behandlungsgut und/oder ionendurchlässige Mittel (5,28) zur Vermeidung der Vermischung der in der Nähe der Anoden (Anodenraum (7,29)) befindlichen Lösung und der in der Nähe des Behandlungsgutes (Kathodenraum (6,26)) befindlichen Lösung,
- Mittel ( 1 8, 1 9,43,44) zum Zudosieren der Additivverbindungen in die
Behandlungslösung, angeordnet an einer Stelle im Kreislauf von der aus die zudosierten Additivverbindungen direkt zum Behandlungsgut ge- strömt werden,
- Filter ( 1 2, 1 3, 1 6,31 ,32) zum Entfernen von entstandenen Zersetzungsprodukte und überschüssiger Additivverbindungen aus der im Kreislauf strömenden Behandlungslösung.

1 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 2, gekennzeichnet durch Filter ( 1 2, 1 3, 1 6, 31 ,32) zur physikalischen und/oder chemischen Trennreinigung , ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend aus Wickelkerzenfilter, Scheibenfilter, Anschwemmfilter, Schwerkraftabscheider, Aktivkohlefilter, Osmosefilter, Moleku-larsiebe und Ionenaustauscher und/ oder eine Kombination dieser Filter, abgestimmt auf die Art der auszufilternden Additive und Zersetzungsprodukte.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 2 oder 1 3, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Elektrolytbehälter (14,33) zur Aufnahme der gefilter-ten Behandlungslösung.

1 5. Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metalien bestimmter physikalischer Eigenschaften auf den Oberflächen von Behandlungsgut, gekennzeichnet durch einzelne oder alle neuen Merkmale oder Kombinationen der offenbarten Merkmale.

1 6. Vorrichtung zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen bestimmter physikalischer Eigenschaften auf den Oberflächen von Behandlungsgut, gekennzeichnet durch einzelne oder alle neuen Merkmale oder Kombinationen der offenbarten Merkmale.