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1. WO1994003243 - VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR UNTERSCHEIDUNG VON INNERHALB ODER AUSSERHALB VON VORGEGEBENEN GRENZEN EINES SPIELFELDES LIEGENDEN AUFTREFFSTELLEN EINES BALLES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

Verfahren und Vorrichtung zur Unterscheidung von innerhalb oder außerhalb von vorgegebenen Grenzen eines Spielfeldes liegenden Auftreffstellen eines Balls

1. Verfahren zur Unterscheidung von innerhalb oder außerhalb von vorgegebenen Grenzen eines Spielfelds liegenden Auftreffstellen eines Balls, der in einem Spiel mit insbesondere zwei oder vier Spielern verwendet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Sensoren, die Schallwellen in elektrische Signale umsetzen, an verschiedenen Stellen dicht am Boden auf das jeweilige Spielfeld und einen das Spielfeld umgebenden Bereich gerichtet und gegen von oben und vom Zuschauerbereich einfallende Schallwellen abgeschirmt werden, daß die zeitlichen Unterschiede der beim Auftreffen des Balls auf den Boden von den Sensoren erzeugten Signale gebildet werden, daß mittels der zeitlichen Unterschiede und gespeicherten Werten, die den vorgegebenen Grenzen des Spielfelds zugeordnet sind, bestimmt wird, ob die jeweilige Auftreffstelle des Balls innerhalb und/oder außerhalb des Spielfelds liegt, und daß Auftreffstellen außerhalb des Spielfelds zugeordnete Meldungen und/oder Auftreffstellen innerhalb des Spielfelds zugeordnete Meldungen erzeugt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Auftreffstellen innerhalb und/oder außerhalb des Spielfelds zugeordneten Meldungen jeweils aufsummiert und gespeichert werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den Sensoren erzeugten Signale derart gefiltert werden, daß die für das Auftreffen von Bällen auf den Boden typischen Signale weitergeleitet werden.

4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit einem weiteren am oder auf dem Netz eines Tennisspielplatzes angebrachten Sensor das Auftreffen des Balls auf dem Netz festgestellt und angezeigt wird.

5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit zusätzlichen Sensoren die Stärke und Richtung der Windströmung am Spielfeld gemessen wird, und daß ein der Stärke und Richtung der Windströmung entsprechender Wert berechnet und mit jeweils dem von einem Sensor gemessenen Wert vorzeichenrichtig korrigiert wird, der aus dem vom Sensor erzeugten Signal gebildet wird.

6. Vorrichtung zur Unterscheidung von innerhalb oder außerhalb von vorgegebenen Grenzen eines Spielfelds liegenden Auftreffstellen eines Balls, der in einem Spiel mit insbesondere zwei oder vier Spielern verwendet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) die Schallwellen in elektrische Signale umwandeln, an verschiedenen Stellen dicht am Boden auf das Spielfeld (10) und einen das Spielfeld umgebenden Bereich gerichtet sind, und daß die Sensoren gegen von oben oder von einem Zuschauerbereich einfallende Schallwellen abgeschirmt mit einer Auswerteinheit (40) verbunden sind, die einen Prozessor (70) enthält, in dem Werte, die den vorgegebenen Grenzen des Spielfeldes zugeordnet sind, gespeichert sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem durch ein Netz in zwei Spielfeldhälften geteilten Spielfeld (10) je Spielfeldhälfte wenigstens drei Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) vorgesehen sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren (28 bis 38) je über Filter (44 bis 54), die für den Durchlaß von für das Auftreffen von Bällen auf den Boden eines Spielfelds typischen Signalen ausgebildet sind und mit einem Mikrorechner (42) verbunden sind.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Filtern (44 bis 54) und einer Eingabeschaltung (68) des Mikrorechners (42) jeweils Schwellwertdiskriminiatoren (56 bis 66) angeordnet sind.

10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß am oder auf dem Netz eines Tennisspielplatzes wenigstens ein weiterer Sensor (82) zur Erfassung der Berührungen zwischen Ball und Netz vorgesehen und mit der Auswerteinheit (40) verbunden ist.

11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Spielfeld (10) ein die Windströmung messender weiterer Sensor (84) und ein die Windrichtung dessender Sensor (86) angeordnet und mit der Auswerteinheit (40) verbunden sind.

12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) zur Erfassung der vom Ball beim Auftreffen auf das Spielfeld ausgehenden Schallwellen in Abschiπngehäusen angeordnet sind, die nach Art von Souffleurgehäusen ausgebildet sind.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE
[beim Internationalen Büro am 31. Dezember 1993 (31.12.93) eingegangen; ursprüngliche Ansprüche 1-12 durch geänderte Ansprüche 1-10 ersetzt;
(3 Seiten)

1. Verfahren zur Unterscheidung von innerhalb oder außerhalb von vorgegebenen Grenzen eines Spielfeldes liegenden Auftreffstellen eines Balls, der in einem Spiel mit insbesondere zwei oder vier Spielern verwendet wird, mit wenigstens zwei ersten Sensoren, die Schallwellen in elektrische Signale umsetzen und an verschiedenen Stellen dicht am Boden auf das jeweilige Spielfeld und einen das Spielfeld umgebenden Bereich gerichtet werden, wobei die von den Sensoren beim Auftreffen des Balls auf den Boden erzeugten Signale mit Korrekturwerten, die Stärke und Richtung einer Windströmung berücksichtigen, beaufschlagt und deren zeitliche Unterschiede gebildet werden, und mittels der zeitlichen Unterschiede und gespeicherten Werten, die den vorgegebenen Grenzen des Spielfelds zugeordnet sind, bestimmt wird, ob die jeweilige Auftreffstelle des Balls innerhalb und/oder außerhalb des Spielfelds liegt und wobei Auftreffstellen außerhalb des Spielfeldes zugeordnete Meldungen und/oder Auftreffstellen innerhalb des Spielfeldes zugeordnete Meldungen erzeugt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Sensoren gegen von oben und vom Zuschauerbereich einfallende Schallwellen abgeschirmt werden und daß die Windstärke mit mindestens einem zweiten Sensor und die Windrichtung mit mindestens einem von dem zweiten Sensor unabhängigen dritten Sensor gemessen wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sträke der Windströmung mit einem Sensor wie Mikrofon gemessen wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung der Windströmung durch einen mit einem Anzeigemittel wie Wetterfahne verbundenen Richtungssensor gemessen wird.

4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den ersten Sensoren erzeugten Signale Schwellwertdiskriminatoren passieren bevor sie einem Mikrorechner zugeleitet werden.

5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit einem weiteren am oder auf dem Netz eines Tennisspielplatzes angebrachten Sensor das Auftreffen des Balls auf dem Netz festgestellt und angezeigt wird.

6. Vorrichtung zur Unterscheidung von innerhalb oder außerhalb von vorgegebenen Grenzen eines Spielfelds liegenden Auftreffstellen eines Balls mit zumindest zwei ersten Sensoren (28, 30, 32, 34, 38), die Schallwellen in elektrische Signale umwandeln und die an verschiedenen Stellen dicht am Boden auf das Spielfeld (10) und einen das Spielfeld umgebenden Bereich zur Erfassung von vom Ball beim Auftreffen auf das Spielfeld ausgehenden Schallwellen gerichtet sind und weiteren Sensoren zur Ermittlung von Korrekturwerten, die Stärke und Richtung einer Windströmung berücksichtigen; wobei die Sensoren mit einer Auswerteinheit (40) verbunden sind, die einen Prozessor (70) enthält, in dem Werte, die den vorgegebenen Grenzen des Spielfeldes zugeordnet sind, gespeichert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Spielfeld (10) ein die Windstärke messender zweiter Sensor (84) und ein die Windrichtung messender dritter Sensor (86) angeordnet und mit der Auswerteinheit (40) verbunden sind und daß die ersten Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) gegen von oben oder von einem Zuschauerbereich einfallende Schallwellen abgeschirmt sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem durch ein Netz in zwei Spielfeldhälften geteilten Spielfeld (10) je Spielfeldhälfte wenigstens drei erste Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) vorgesehen sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den ersten Sensoren (28 bis 38) und einer Eingabeschaltung (68) eines Mikrorechners (42) jeweils Schwellwertdiskriminatoren (56 bis 66) angeordnet sind.

9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß am oder auf dem Netz eines Tennisspielplatzes wenigstens ein weiterer Sensor (82) zur Erfassung der Berührungen zwischen Ball und Netz vorgesehen und mit der Auswerteinheit (40) verbunden ist.

10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Sensoren (28, 30, 32, 34, 36, 38) zur Erfassung der vom Ball beim Auftreffen auf das Spielfeld ausgehenden Schallwellen in Abschirmgehäusen angeordnet sind, die nach Art von Souffleurgehäusen ausgebildet sind.