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1. WO1994002550 - VERFAHREN ZUR REINIGUNG HYDROPHOBER FESTSTOFFE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Reinigung hydrophober Feststoffe unter Bildung von Granulaten in Gegenwart von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß man die Feststoffe gewünschtenfalls mehrmals mit einem oder verschiedenen Zweiphasensystemen aus

A) einer die Feststoffe benetzenden und die Granulatbildung bewirkenden Phase, die im wesentlichen aus einer oder
mehreren mit Wasser nicht bis partiell mischbaren organischen Flüssigkeiten besteht, und

B) einer die Verunreinigungen aufnehmenden Phase, .die .im
wesentlichen aus

Bl) Wasser, einer oder mehreren mit Wasser mischbaren
organischen Flüssigkeiten und gewünschtenfalls einer anorganischen Säure oder einer anorganischen Base
oder

B2) Wasser und einer anorganischen Säure

besteht,

in der Wärme behandelt und anschließend die gebildeten Granulate von der wäßrigen Phase abtrennt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als mit Wasser nicht bis partiell mischbare organische Flüssigkeit (A) aromatische oder aliphatische, bei der Anwendungstemperatur flüssige Kohlenwasserstoffe, halogenierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, C4-Cβ-Alkanole, C4-Ca-Ketone, C5-Cι4-Alkansäuren oder deren Ci-Cs-Alkylester, C4-C5-Lactone, Di-C2-C-alkylether, C2-C3-Alkylenglykol-mono-C3-C6-alkylether oder -di-Cι~C-alkylether, Di-, Tri- oder Tetra-C2-C3-alkylen- glykol-mono-Cι-C4-alkylether oder -di-Cχ-C4-alkylether,

Cι-C4-Alkylester von C2-C3-Alkylenglykol-mono-Cι-C-alkyl- ethern, Halogenbenzole, Cι-C4-Alkoxybenzole, Ci-Cs-Alkylester aromatischer Carbonsäuren oder aromatische Nitroverbindungen einsetzt .

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als mit Wasser mischbare organische Flüssigkeit in der

Phase (Bl) Cι-C3-Alkanole, Aceton oder seine Derivate,
Cι-C4-Alkansäuren, die durch Hydroxy, Cι-C2~Alkoxy oder Halo- gen substituiert sein können, aromatische Sulfonsäuren, aliphatische Cι-Ci2-Amine und -Alkoholamine, C2-C4-Alkylenglyko- le, Di-, Tri- oder Tetra-C2-C3-alkylenglykole oder C2-C3-Alky- lenglykol-mono-Cι-C2_alkylether einsetzt .

4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Zweiphasensystem verwendet, das im wesentlichen aus

AI) einem C2-C3-Alkylenglykol-mono-C3-C6-alkylether oder -di- Cι~C-alkylether und

B21) Wasser, Salzsäure und/oder Schwefelsäure

besteht.

5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man es zur Reinigung von Pigmenten, Farbstoffen und deren Zwischenprodukten anwendet.

6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlxmg in Gegenwart von für die weitere Anwendung der Feststoffe üblichen Hilfsmitteln durchführt.

Verfahren zur Reinigung hydrophober Feststoffe

Zusammenfassung

Reinigung hydrophober Feststoffe unter Bildung von Granulaten in Gegenwart von Wasser, indem man die Feststoffe gewünschtenfalls mehrmals mit einem oder verschiedenen Zweiphasensystemen aus

A) einer der Feststoffe benetzenden und die Granulatbildung bewirkenden Phase, die im wesentlichen aus einer oder mehreren mit Wasser nicht bis partiell mischbaren organischen Flüssigkeiten besteht, und

B) einer die Verunreinigungen aufnehmenden Phase, die im wesentlichen aus

Bl) Wasser, einer oder mehreren mit Wasser mischbaren organi*- schen Flüssigkeiten und gewünschtenfalls einer anorgani- sehen Säure oder einer anorganischen Base oder

B2) Wasser und einer anorganischen Säure

besteht,

in der Wärme behandelt und anschließend die gebildeten Granulate von der wäßrigen Phase abtrennt.