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1. (WO1992010417) TRANSPORTSYSTEM MIT GETAKTETEM VORSCHUB
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Transportsystem zum Zu- und/oder Abführen von auf Trägern angeordneten Werkstücken an mindestens einer Bearbeitungseinheit, mit einem taktabhängig angetriebenen Taktförderer, insbesondere einem Gurtband- oder Kettenförderer, welcher mit die Position eines jeden Werkstückträgers in Förderrichtung vorgebenden und diesen zwischen sich einschließenden Nocken bestückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Taktförderers ist ein an sich bekanntes Schrittgetriebe (32) vorgesehen ist, daß ein erster Signalgeber (21) zur Erfassung des Taktvorschubs und ein zweiter Signalgeber zur Erfassung der Taktzeit angeordnet sind, und daß der Antrieb (30) des Schrittgetriebes (32) von den Signalen der Signalgeber (21, 22) derart gesteuert ist, daß das Signal des ersten Signalgebers (21) den Antrieb (30) abschaltet sobald der Taktvorschub ausgeführt ist und das Signal des zweiten Signalgebers (22) den Antrieb (30) nach Beenden der Bearbeitungsdauer an einem Werkstück aktiviert.

2. Transportsyste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslauf des Taktförderers (11) ein auf die Abwesenheit des Werkstückträgers (18) reagierender dritter Signalgeber (23) angeordnet ist, und daß die Signale des zweiten und dritten Signalgebers (22, 23) mit einer UND-Verknüpfung verbunden sind, wobei das Signal der UND-Verknüpfung den Antrieb (30) aktiviert.

3. Transpor System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlauf des Taktförderers (11) ein auf die Anwesenheit des Werkstückträgers (18) reagierender vierter Signalgeber (24) angeordnet ist, und daß die Signale des zweiten, dritten und vierten Signalgebers (22, 23, 24) mit einer UND-Verknüpfung verbunden sind, wobei das Signal der UND-Verknüpfung den Antrieb (30) aktiviert.

4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittgetriebe (32) ein Scheibenkurvengetriebe ist, und daß der erste Signalgeber (21) derart positioniert ist, daß er im Rastverlaufs (49) der Kurvenscheibe des Scheibenkurvenge- triebeε schaltet.

5. Transportsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalgeber (21) ein auf einer Abtriebswelle des Scheibenkurvengetriebes (32) angeflanschter Nocken ist.

6. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (30) ein gebremster Elekromotor ist, und daß zur Kraftübertragung vom Elektromotor (30) auf das Scheibenkurvengetriebe (32) ein Schneckengetriebe (31) zwischengeschaltet ist.

7. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abtriebswelle (38) des Scheibenkurvengetriebes (32) und der Antriebswelle (39) des Taktförderers (11) ein weiteres Getriebe (34, 35, 36) zwischengeschaltet ist.

8. Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Getriebe von einem auf der Abtriebswelle (38) angeflanschten Zahnriemenrad (34) und einem auf einer Antriebswelle (39) eines Gurtbandförderers (40) angeflanschten zweiten Zahnriemenrad (35) gebildet ist und beide Zahnriemenräder (34, 35) über einen Zahnriemen (36) in Verbindung stehen.

9. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abtriebswelle (38) und Antriebswelle (39) eine drehmomenteneinstellbare Durchrastkupplung (33) geschaltet ist.

10 Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung vor dem Taktförderer (11) eine Zubring Förderbahn (12) und in Förderrichtung hintere dem Taktförderers (11) eine Abführ-Förderbahn (13) vorgesehen sind, daß der Taktförderer (11) als eine die gleiche Förderrichtung aufweisende parallel zu einer Hauptförderstrecke (10) angeordnete Nebenstrecke ausgeführt ist und die Zubring-Förderbahn (12) und die Abführ-Förderbahn (13) quer zur Hauptförderbahn (10) und zueinander gegenläufig verlaufen, daß in jeder Abzweigung eine Beladezone (51, 52, 53, 54) vorgesehen ist, und daß jede Förderbahn mit einem eigenen Antrieb ausgerüstet ist.

11. Transportsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Beladezone (51 - 54) über eine Hub-Quereinheit (61-64) verfügt, die den Werkstückträger (18) rechtwinklig und unter Beibehaltung seiner Orientierung auf die benachbarte Förderbahn weitergibt.

12. Transportsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubring-Förderbahn (12) mit einem auf ein Abschaltsignal für den Antrieb der Zubring-Förderbahn (12) ansprechenden Vereinzeier (17) ausgerüstet ist.

13. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zubring-Förderbahn (12) und der Abführ-Förderbahn (13) jeweils eine Kontrolleinrichtung (28, 29) angeordnet ist, wobei die an der Zubring-Förderbahn (12) angeordnete Kontrolleinrichtung (28) das Signal des Signalgebers (21) erst freigibt, wenn der Werkstückträger (18) in der Beladezone (52) positioniert ist und wobei die an der Abführ-Förderbahn (13) angeordnete Kontrolleinrichtung (29) mit der Hub-Quereinheit (63) der Beladezone (53) derart zusammenwirkt, daß ein Abführen eines Werkstückträgers (18) aus dem Taktförderer (11) erst dann erfolgt, wenn im Übergabebereich der Abführ-Förderbahn (13) kein Werkstückträger (18) vorhanden ist.