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1. (WO1992009738) VORRICHTUNG ZUM SEITLICHEN ABTASTEN VON FLORLOSEN ZONEN AN GEWEBEBAHNEN, INSBESONDERE FROTTEEWARE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Vorrichtung zum seitlichen Abtasten von florlosen Zonen an Gewebebahnen, insbesondere Frotteeware, in einer Textilmaschine, bei der die Gewebebahn im Bereich der Abtastvor- richtung um eine Umlenkrolle läuft und das

Abtasten der florlosen Zone mittels Fotodetektoren, bestehend aus Sender und Empfänger, erfolgt, die auf einem Rahmen befestigt sind, wobei die Abtaststrahlen tangential zur Umlenk- rolle und damit zur Gewebebahn an deren Umlenkstelle gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) mit Rollen (2) unmittelbar auf der Oberfläche der Umlenkrolle (3) geführt ist, wobei die Umlenkrolle (3) zweckmäßig feststehend ist und eine polierte Oberfläche aufweist, und daß Sender (7,8) und Empfänger (4-6) des Fotodetektors auf einer im Abstand tangential zur Umlenkrolle (3) auf dem Rahmen (1) befestigten Platte (9) angeordnet sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (9) mittels in Langlöchern (10) geführten Schrauben (11) mit dem Rahmen (1) verschraubt ist, um ihren Ab- stand zur Umlenkrolle (3) in Pfeilrichtung (14) einstellen zu können.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (9) mittels in Langlöchern (12) geführten Schrauben (13) auch quer zur Pfeilrichtung (14) einstellbar ist .

4. Vorrichtung zum seitlichen Abtasten von florlosen Zonen an Gewebebahnen, insbesondere Frotteeware, in einer Textilmaschine, bei der die Gewebebahn im Bereich der Abtastvorrichtung um eine Umlenkrolle läuft und das Abtasten der florlosen Zone mittels Fotodetektoren, bestehend aus Sender und
Empfänger, erfolgt, die auf einem Rahmen be- festigt sind, wobei die Abtaststrahlen tangential zur Umlenkrolle und damit zur Gewebebahn an deren Umlenkstelle gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) an einem im Abstand tangential zur Umlenk- rolle (3) gerichteten Federblech (16) derart aufgehängt ist, daß die Rollen (2) unter Vorspannung an der Umlenkrolle (3) anliegen, die zweckmäßig feststehend ist und eine polierte Oberfläche aufweist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) durch ein Lagerstück (15), in welchem der Rahmen (1) in Pfeilrichtung (20) um eine Welle (18) drehbar ge- lagert ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblech (16) an einem Maschinenteil (17) befestigt ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis

6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen (1) Luftdüsen angeordnet sind, die von einer Druckluftquelle versorgt werden und so gegenüber der Florkante ausgerichtet sind, daß sie den Flor an der Florwurzel aufrichten.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rahmen (1) zwei Sender (7,8) angeordnet sind, die drei Empfängern (4-6) gegenüberstehen, wobei der Sender (8) mit den Empfängern (5,6) zum Abtasten der längslaufenden Florkante der florlosen Zone und der Sender (7) mit dem
Empfänger (4) zum Abtasten der Kanten der florlosen Zone quer zur Gewebebahn (19) dient

Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (8) ein fächerförmiges Signal abgibt, das je nach Lage der Florkante der florlosen Zone längs der Gewebebahn (19) den Empfänger (5), die Empfänger (5 und 6) zusammen oder keinen der Empfänger (5,6) trifft .

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die drei möglichen Signale
in einer Steuerung auswertbar sind, die ein
Stellglied der Textilmaschine beaufschlagt.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der
Sender (7) und der Empfänger (4) im Bereich der querverlaufenden florlosen Zone mitein- ander in Kontakt stehen, die Abtastung der

Florkante in Längsrichtung abgeschaltet wird.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis

11, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Rollen (2) beweglich gelagerte Kugeln verwendet werden.