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1. WO1992009449 - VERFAHREN ZUR STEUERUNG DES DREHMOMENTS EINER BRENNKRAFTMASCHINE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

A n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Steuerung des Drehmoments einer
Brennkraftmaschine, die ein Kraftfahrzeug über ein
automatisches Getriebe antreibt, mit einer
Steuereinrichtung (2) für die Brennkraftmaschine, die aufgrund von Drehzahl-, Last- und gegebenenfalls
TemperaturSignalen einen Zündwinkel einer Zündanlage und/ oder eine Einspritzimpulsbreite einer KraftstoffEinspritzanlage steuert, mit einer
Getriebesteuereinrichtung (1) für das automatische Getriebe, die aufgrund von Drehzahl- und Lastanforderungssignalen Schaltvorgänge des automatischen Getriebes steuert, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Reσhnersysteme der
Getriebesteuereinrichtung (1) und der Steuereinrichtung (2) der Brennkraftmaschine über Schnittstellen (3) stetig kommunizieren, wobei der Steuereinrichtung (2) der
Brennkraftmaschine aus der Getriebesteuerung (1) in einem zyklischen Zeittakt eine prozentuale
Drehmomentanforderung (PLF) zugeleitet wird, aufgrund welcher die Steuereinrichtung (2) das Drehmoment der
Brennkraftmaschine selbsttätig beeinflußt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß im Falle einer durch die' Getriebesteuerung (1) ermittelten Drehmomentänderung die über die Schnittstelle (3) ausgegebene prozentuale
Drehmomentanforderung (PLF) nach einem Gradienten (dPLF) reduziert oder erhöht wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß der Gradient (dPLF) als Funktion aus einem Soll-Endwert der Drehmomentanforderung (PLF2), einem variablen Faktor der Drehmomentanforderung (PLF) und einem Lastsignal wie folgt ermittelt wird:
dPLF = f (PLF2, PLF, Last).

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß bei einer durch einen Schaltvorgang hervorgerufenen Drehmomentänderung der variable Faktor (PLF) der Drehmomentanforderung vom ersten Greifen oder Lösen von am Schaltvorgang beteiligten
Reibelementen an ausgegeben wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß für die Reduzierung bzw. Erhöhung bis zum Soll-Endwert (PLF2) der
Drehmomentanforderung erfolgt, wobei der einer bestimmten Fahrweise angepaßte Soll-Endwert (PLF2) errechnet wird aus dem variablen Faktor (PLF) minus dem Produkt aus variablem Faktor und einem Gewichtungsfaktor (Fak (T)), der
seinerseits eine Funktion ist aus Lastanforderung und
Drehzahlen (n1, n2), also:
PLF2 = PLF - PLF × Fak (T), wobei Fak (T) = f (n1, n2, Last)

6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß die
Getriebesteuerung (1) reduzierte Momentenanforderungen, die aufgrund von Radschlupf der Antriebsräder des
Kraftfahrzeugs eintreten, erfaßt.

7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß während einer
Uberschneidungsschaltung zweier Reibelemente über eine erhöhte Momentenanforderung (PLF2) kurzfristig das
Drehmoment der Brennkraftmaschine angehoben wird, so daß ein dabei auftretender Abfall des Abtriebsdrehmoment (Tab) ausgeglichen werden kann.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß eine kurzfristige
Erhöhung des Drehmoments der Brennkraftmaschine auf einen oberhalb des maximalen Drehmoments (100 %) liegenden Wertes durch eine Veränderung der Einspritzimpulsbreite der
Kraftstoff-Einspritzanlage erfolgt.

9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
g e k e n n z e i c h n e t , daß das
Getriebesteuergerät (1) neben der prozentualen
Momentenanforderung (PLF) als erste Stellgröße einen
Kupplungsdruck (pK) der Schaltelemente als zweite
Stellgröße erfaßt und daß aufgrund der beiden
Stellgrößen (PLF, pK) das Abtriebsdrehmoment (Tab) des Getriebes und Schleifzeiten (TS) der Schaltelemente
unabhängig voneinander beeinflußbar sind.