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1. (WO1991018772) WISCHBLATT FÜR SCHEIBEN VON KRAFTFAHRZEUGEN
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Wischblatt für Scheiben von Kraftfahrzeugen

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einem Wischblatt nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein Wischblatt bekannt (FR-OS
25 56 297), bei der der schaufelartige Körper mit einem Teilabschnitt an der Außenseite der U-Basis des Gestellteils anliegt. Dieser Teilabschnitt des aus eine elastischen Kunststoff gefertigten Körpers greift mit Rasthaken durch Durchbrüche im Gestellteil, welche an der Innenseite der U-Basis verrasten. Eine solche Befestigung kann den bei hohen Fahrgeschwindigkeiten auftretenden
Belastungen des Körpers nicht dauerhaft standhalten, weil die kurzen Rasthaken nur geringfügig auslenkbar sind. Deshalb können auch die Rasthaken nur eine kleine, wirksame Rasthinterschneidung aufweisen.

Vorteile der Erfindung

Das erfindungsgemäße Wischblatt mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Halteleiste relativ großflächig an den U-Schenkeln des Gestellteils abgestützt ist. Dadurch wird eine zuverlässige Befestigung des Körpers am Gestellteil erreicht. Eine besonders gute Verbindung ergibt sich, wenn die Halteleiste im Gestellteil verklemmt ist.

Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Wischblatts möglich.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Ansicht eines mit einem Anströmkörper versehenen Wischblatts, teilweise geschnitten, Figur 2 eine Draufsicht auf das Wischblatt gemäß Figur 1, Figur 3 eine Teildarstellung des Wischblatts gemäß Figur 2 in vergrößerter Darstellung, Figur 4 den Teilschnitt aus Figur 1 in vergrößerter Darstellung, Figur 5 einen Querschnitt durch das Wischblatt gemäß Figur 1, entlang der Linie V-V, in vergrößerter Darstellung, Figur 6 eine Ansicht und eine Seitenansicht eines in Figur 5 gezeigten Rastelements, Figur 7 einen in Figur 5 im Einbau dargestellten Körper mit Halteleiste separat gezeichnet und Figur 8 einen Teilschnitt durch das Wischblatt gemäß Figur 3, entlang der Linie VII-VII in vergrößerter Darstellung.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Ein in den Figuren 1 bis 3 dargestelltes Wischblatt 10 weist ein beim Ausführungsbeispiels aus einem Blech gefertigtes Gestellteil 12 auf, das im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist (Figur 5). Das Gestellteil 12 gehört zu einem mehrteiligen Tragbügelaufbau 14. Wie Figur 1 zeigt, sind an den Enden des langgestreckten Gestellteils 12 weitere Gestellteile 16 bzw. 18 unmittelbar oder mittelbar angelenkt. An dem so gebildeten Tragbügel- oder Gestellaufbau 14 ist ein Wischelement 20 gehalten, das an einer Oberfläche einer zu wischenden Scheibe 22 angelegt ist (Figur 5). Wie die Zeichnung weiter zeigt, weist das Wischblatt 10 einen ebenfalls langgestreckten, schaufelartigen Körper 24 auf, der sich im wesentlichen neben dem Gestellteil 12 befindet. Der schaufei- oder flügelartige Anström- körper 24 dient als Spoiler, der für einen ordnungsgemäßen Auflagedruck des Wischelements 20 auf der Scheibe 22 sorgen soll. Dieser Spoiler 24 ist somit auf der von der Luftströmung bevorzugt angeströmten Seite des Wischblatts 10 eingeordnet. Wie insbesondere die Figuren 2, 3 und 7 zeigen, befindet sich der Spoiler 24 mit Abstand 26 vom Wischblatt 10 entfernt. Der Abstand 26 bildet somit einen Durchströmschlitz, der für eine störungsfreie Strömung des Fahrtwindes sorgt. Der Spoiler 24 selbst ist über zwei mit Abstand voneinander angeordnete Zwischenstücke 28 (Figur 3) mit dem
Gestellteil 12 verbunden. An der dem Gestellteil 12 zugewandten Längskante 30 des Spoilers 24 sind die Zwischenstücke 28 mit dem Spoiler 24 verbunden. Der Verlauf der Zwischenstücke 28 ist insbesondere aus Figur 7 ersichtlich. Jedes Zwischenstück 28 erstreckt sich mit einem Steg 32 vom Spoiler 24 zu dem dem Spoiler zugewandten U-Schenkel 34 des Gestellteils 12 (Figur 5). Von dort aus geht der Steg 32 in ein Wandstück 36 über, welches an der Außenseite des U-Schenkels 34 anliegt. Danach guert das Zwischenstück 28 mit einem Band 38 den der Scheibe 22 zugewandten Endbereich des U-Schenkels 34 und geht in eine zweite Wand 40 über, die mit Abstand von der ersten Wand 36 im wesentlichen parallel zu dieser verläuft. Die zweite Wand 40 liegt an der Innenseite des U-Schenkels 34 an. Diese zweite Wand 40 geht in einen U-Schenkel 42 einer Halteleiste 44 über, welche sich innerhalb der U-Form des Gestellteils 12 befindet. Diese Halteleiste 44 ist ebenfalls im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Sie ist so angeordnet, daß ihre U-Basis 46 an der U-Basis 48 des Gestellteils 12 anliegt. Somit liegen auch die
Schenkel 42 und 50 der Halteleiste 44 an der Innenseite der
U-Schenkel 34 und 52 des Gestellteils 12 an (Figur 5). Die Halteleiste 44 weist zwischen ihren U-Sche'nkeln 42 und 50 einen Kanal 54 auf, in welchen das Gestellteil 16 während des Betriebs der Wischvorrichtung eintauchen kann. Diese Stellung des Gestellteils 16 ist in Figur 5 strichpunktiert dargestellt. Die maßliche Abstimmung der Halteleiste 44 auf das Gestellteil 12 ist so getroffen, daß die Halteleiste 44 spiellos in dem Gestell 12 gehalten ist. Eine gewisse Klemmwirkung kann sogar von Vorteil sein. Zur Stabilisierung des Spoilers 24 weist dieser an seiner der Halteleiste zugewandten Seite eine Versteifungsrippe 56 auf, welche den Spoiler 24 an dem
Zwischenstück 28 zusätzlich abstützt. -

Wie die Figuren 2 bis 5 weiter zeigen, hat das Gestellteil 12 in seiner U-Basis 48 eine Reihe von Durchbrüchen 58 in Form von Langlöchern. In diese Langlöcher 58 greifen Vorsprünge 60, welche an der Außenseite jeder U-Basis 46 der Halteleisten 44 angeordnet sind. Diese Vorsprünge 60 dienen zur Längsarretierung des Spoilers 24 am Gestellteil 12. Weiter zeigen insbesondere die Figuren 4, 5 und 7, daß die U-Basis 46 der Halteleiste 44 eine Ausnehmung 62 aufweist, die in ihrer Breite kleiner ist als der Abstand zwischen den beiden U-Schenkeln 42 und 50 der Halteleiste 44 und die ebenfalls die Form von Langlöchern aufweisen. Diese Ausnehmungen 62 dienen zur Aufnahme von Rastmitteln, welche in Figur 6 in Ansicht und in Seitenansicht dargestellt sind. Die Rastmittel 64 sind im Querschnitt pilzförmig, wie insbesondere die Figur 5 zeigt. Dabei ist der Pilzkopf 66 so groß, daß er den Rand der Durchbrechungen 58 in dem Basisteil 48 des Gestellteils 12 zumindest teilweise abdeckt. In Figur 3 ist zu sehen, daß der Pilzkopf 66 beim Ausführungsbeispiel die Durchbrechungen 58 völlig abdeckt. Der Pilzfuß 68 ist, wie Figur 6 zeigt, gespalten. Da das Bauelement 64 aus einem elastischen Kunststoff gefertigt ist, ergeben sich somit zwei elastisch auslenkbare Arme 70, die an ihren freien Enden mit Rasthaken 72 versehen sind. Die Rastpilze 64 sind unter Zusammendrücken der beiden Rastarme 70 durch die Durchbrechungen 62 der Halteleisten 44 hindurchführbar, bis die Rasthaken 72 an der Innenseite des Basisbereichs 46 der Halteleiste 44 auffedern und den inneren Basisbereich übergreifen. Durch eine spezielle elastische Ausgestaltung des Pilzkopfes 66 kann der Sicherungspilz 44 so montiert werden (Figur 5), daß er unter bleibender Vorspannung steht und für eine ordnungsgemäße Sicherung des Spoilers 24 am Gestellteil 12 sorgt. Eine leichtere Montierbar- keit des Rastpilzes 64 ist dann gegeben, wenn die Ausnehmung in der U-Basis 46 der Halteleiste 44 zur Scheibe 22 hin konvergiert. Beim Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Spoiler 24 mit samt den Zwischenstücken 28 und den an diesen befestigten Halteleisten 44 einstückig aus einem Kunststoff hergestellt sind. Weiter ist der Abstand zwischen den beiden Wänden 36 und 40 des Zwischenstücks 28 so getroffen, daß die Wand 36 auch unter einer gewissen Vorspannung an der Außenseite des U-Schenkels 34 des Gestellteils 12 anliegt.

Wie Figur 5 weiter zeigt, erstreckt sich der Spoiler 24 im Querschnitt nahe von dem Gestellteil 12 aus zur Scheibe 22. Dabei schließt er in seiner Quererstreckung mit der Scheibe 22 einen Winkel o ein, der kleiner als 90 Grad ist. Während des Betriebs der Wischvorrichtung, zu welcher das erfindungsgemäße Wischblatt 10 gehört, wird der Spoiler 24 vorzugsweise aus einer Richtung angeströmt, wie dies der Pfeil 71 in Figur 5 angibt. Durch das flügelartige Profil des Spoilers 24 entsteht auf der der Scheibe zugewandten Seite - also unter bzw. hinter dem Spoiler - ein Unterdruck, der für eine ordnungsgemäße Anlage des Wischblatts 10 an der Scheibe 22 sorgt. Der Abstand 26 zwischen dem U-Schenkel 34 des Gestellteils 12 und dem Spoiler 24 sorgt für einen störungsfreien Durchtritt der anströmenden Luft (Pfeile 74).