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1. (WO1990007136) STECKERSTIFT FÜR EINEN LICHTWELLENLEITER-STECKER
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Steckerstit't für einen Lichtwellenleiter-Stecker

Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckerstift für einen
Lichtwellenleiter-Stecker, der aus mindestens einem Keramik- stift mit einer zentralen Bohrung zur Aufnahme des Lichtwellenleiters einer auf den Keramikstift aufgepreßten Hülse mit Flansch, einer darauf aufliegenden Druckfeder mit einer Druckscheibe am anderen Ende der Druckfeder und aus einem in die
Hülse eingepreßten Gegenlager besteht, das ebenfalls eine zentrale Bohrung zur Aufnahme des Lichtwellenleiters mit seiner Aderhülle vorgesehen ist.

Es sind Lichtwellenleiter-Stecker auf dem Markt, bei denen die Steckerstifte gegenüber dem Steckergehäuse beweglich geführt angeordnet sind. Diese Beweglichkeit ist während des Steckvorganges zur Begrenzung der auf die Steckerstifte ausgeübten Kräfte erforderlich. Diese Beweglichkeit der Steckerstifte
erzeugt automatisch eine Bewegung der Lichtwellenleiter, bei denen kleinste erlaubte Biegeradien vorgeben sind. Beim
Einführen der LWL in die Steckerstifte müssen Knickungen der
LWL auf jeden Fall vermieden werden. Die bekannten St.ecker- stifte kennen nur zwei Bohrdurchmesser, wobei die Bohrung mit dem kleineren Durchmesser in Keramikstift selbst an den reinen Lichtwellenleiter angepaßt ist und eine Bohrung mit dem
-größeren Durchmesser im Gegenlager, die an den Durchmesser der Aderhülle des Lichtwelleπleiters angepaßt ist. Weil bei den
Lichtwellenleitern auf einen Teil ihrer Länge stets ein Stück vorhanden ist, bei dem nur noch das- Coating, nicht aber die ganze Aderhülle vorhanden ist, ist auf diesem Abschnitt die
Gefahr der Knickung des Lichtwellenleiters bei seinem Einfädeln in den Steckerstift groß.

Die Erfindung zielt darauf ab, diese zuvor erwähnte Knickgefahr auszuschalten. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Bohrung im Gegenlager zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser aufweist, wobei der Durchmesser des ersten Bohrabschnittes, der auf den Keramikstift mündet, den Durchmesser des mit Coating versehenen Lichtwellenleiters entspricht, während der. zweite Bohrabschnitt einen der Ader- hiflle* des*" Lichtwellenleiters entsprechenden Durchmesser auf- weist-

Auf diese Weise wird durch die beiden Bohrabschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern den Lichtwellenleitern keine Chance mehr gegeben,- beim EinfädelVorgang abzuknicken, so daß das Einfädeln problemlos durchgeführt werden kann. Außerdem • wird mit -dieser Maßnahme erreicht, daß- die Aderhülse am Ende - des Bährabschnittes mit dem größeren Durchmesser aufsitzt, so . daß ein Aufsitzen des Coatings im anderen Bohrabschnitt vermieden Wird. Das -ist wichtig, weil sonst Querkräfte auf den Lichtwellenleiter wirken könnten, die einen Bruch zur Folge haben.

Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend näher beschriebenen Ausführungsbeipiels im einzelnen erläutert.

In der Zeichnung zeigt die einzige Figur einen Längsschnitt durch einen Steckerstift.

5 Der Steckerstift 10 besteht aus einem Keramikstift 11 mit einer zentralen Bohrung 12, die im Durchmesser dem eines reinen
Lichtwellenleiters 7 entspricht, also ohne Coating und Aderhülle. Auf seiner ins Innere des Steckerstiftes weisenden
Oberseite ist der Keramikstift mit einem Einfädeltrichter 13 0 versehen^; Auf den Keramikstift ist eine Hülse 20 aus Metall aufgepreßt, die mit einem Flansch 21 versehen ist.* Die Hülse 20 dient als Führung und der Flansch 21 der Hülse als Auflage für eine Druckfeder 25. In die Hülse ist ein Gegenlager 14 aus Metall angepreßt, das mit einer Schulter 15 ein Gegenlager für* 5 die Druckfeder 25 bildet. Zwischen der Schulter 15 und der D uckfeder 25 befindet sich eine Druckscheibe 26, die fest im l steckergehause 30 verankert ist.

Im Gegenlager 14 sind zwei Bohrabschnitte 16 und 17 vorgesehen, -..wobei der erste Bohrabschnitt 16, der au dem Keramikstift 11 5- mündet, eine Bohrung aufweist, deren Durchmessex dem eines

Lichtwellenleiters mit Coating 8 entspricht, während der zweite Bohrabschnitt 17 im Durchmesser einem Lichtwellenleitex mit Aderhülle 9 angepaßt ist. Am Übergang vo ersten zum zweiten .. Bohrabschnitt ist ein unterer Einfädeltrichter 18 und an der Oberseite des zweiten Bohrabschnitts 17 ein. oberer Einfädeltrichter 19 vorgesehen.

Beim Fertigen dieser Vorrichtung wird so vorgegangen, daß auf den in eine Führung gestellten Keramikstift 11 die Metallhülse 20 aufgepreßt wird. Dann wird ein Kleber in den Einfädeltrichter 13 exakt dosiert, danach die Druckfeder 25 mit der Druckscheibe 26 über die Hülse 20 geführt und danach das Gegenlager 14 in die Hülse 20 eingepreßt. Dann wird Kleber in den oberen Einfädeltrichter 19 dosiert, wonach der Lichtwellenleiter 7 ein- geführt wird, der im Bereich des ersten Bohrabschnittes 16 mit Coating 8 und im zweiten Bohrabschnitt 17 noch seine Aderhülle 9 besitzt. Durch die enge Führung in den jeweiligen Abschnitten ist der Lichtwellenleiter niemals der Gefahr abzuknicken ausgesetzt.