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1. (WO1990006185) VERFAHREN ZUM FLIESSBESCHICHTEN EINES BESCHICHTUNGSTRÄGERS UND ANLAGE ZUR DURCHFÜHRUNG DES VERFAHRENS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

- II -

A N S P R Ü C H E

1. Verfahren zum Fließbeschichten eines
Beschichtungsträgers mit einem Elastomer, das sich aus einem Reaktionsgemisch flüssiger Komponenten innerhalb einer mischungsabhängigen Reaktionszeit bildet und bei Ablauf einer ersten Reaktionsphase in eine elastische Konsistenz übergeht und nach Ablauf der zweiten
Reaktionsphase vollständig vernetzt ist, wobei das flüssi Reaktionsgemisch, das über dem Beschichtungsträger aus einer mit Abstand über die zu beschichtende Oberfläche geführten Düse austritt, vor Ablauf der ersten
Reaktionsphase auf die zu beschichtende Oberfläche trifft fortlaufend streifenförmig unmittelbar auf diese Oberfläc aufgebracht wird und wobei sich der noch flüssige Abschni eines sich frisch bildenden Beschichtungsstreifens mit de benachbarten bereits in die elastische Konsistenz
übergegangenen Beschichtungsstreifen verbindet,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß flüssig Reaktionsgemisch gleichzeitig aus mehreren über dem
Beschichtungsträger geführten Düsen austritt und die noch flüssigen Abschnitte der sich frisch bildenden
Beschichtungsstreifen zueinander räumlich versetzt auf di zu beschichtende Oberfläche aufgebracht werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Rotationsbeschichtu eines um seine Rotationsachse sich drehenden, insbesonder zylindrischen Beschichtungsträgers, auf den die Beschichtungsstreifen wendeiförmig aufgebracht werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die
Beschichtungsstreifen als mehrgängige Wendel aufgebracht werden, deren noch flüssige Abschnitte in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind.

3 • Verfahren nach Anspruch 1 zur Rotationsbeschichtung eines um seine Rotationsachse sich drehenden, insbesondere zylindrischen Beschichtungsträgers , auf den die
Beschichtungsstreifen mehrlagig wendeiförmig aufgebracht werden,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß von einem Ende des Beschichtungsträgers zu seinem anderen Ende hin fortschreitend gleichzeitig mehrere Beschichtungslagen aufgebracht werden , wobei von benachbarten
Beschichtungslagen die jeweils innere Beschichtungslage der jeweils äußeren Beschichtungslage vorauseilt.

4. Verfahren nach Anspruch 3,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die jeweils innere Beschichtungslage der jeweils folgenden äußeren Beschichtungslage um das 1,5- bis 5-fach der Breite der Wendel dieser äußeren Beschichtungslage vorauseilt.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß während der Beschichtung bei wenigstens einer der Düsen das
Mischungsverhältnis der Komponenten des Reaktionsgemisches , mit dem diese Düse beschickt wird, verändert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß während der Beschichtung bei wenigstens einer der Düsen die
Reaktionsgemischmenge, mit der diese Düse beschickt wird, verändert wird.

7., Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 mit

- einer Tragvorrichtung für den Beschichtungsträger,

- einem über der Tragvorrichtung angeordneten
Beschichtungsaggregat, welches mindestens eine Düse aufweist ,

- einer Antriebsanordnung zur Erzeugung einer
dreidimensionalen Relativbewegung zwischen
Tragvorrichtung und Beschichtungsaggregat,

- mindestens einer Beschickungsvorrichtung für das
Reaktionsgemisch, deren Beschickungskanal in die
Düse übergeht und mit

- einer Steuervorrichtung, die ein Steuerprogramm
enthält und an die Antriebsmotoren der
Antriebsordnung und die Teilaggregate der
Beschickungsvorrichtung angeschlossen sind,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Beschichtungsaggregat (3) mehrere mit Abstand voneinander und von dem Beschichtungsträger (2) angeordnete, auf den Beschichtungsträger gerichtete Düsen (4, 4a, 4b) zum
Auftragen nebeneinanderliegender Streifen aufweist.

8. Anlage nach Anspruch 7,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Abstand der Düsen (4, 4a, 4b) zueinander einstellbar ist.

9. Anlage nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß von zwei benachbarten Düsen (4,4a) die erste Düse (4) über den ihr zugeordneten Beschickungskanal (5) an einen ersten Mischer (6) der Beschickungsvorrichtung, die zweite Düse (4a) an einen zweiten Mischer (6a) der Beschickungsvorrichtung angeschlossen ist.

10. Anlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der die Tragvorrichtung zum zentrischen Einspannen und Drehen von Walzen unterschiedlicher Länge und unterschiedlichen Durchmessers ausgebildet und mit einem Drehantrieb
ausgerüstet ist und bei der das Beschichtungsaggregat entlang einer eingespannten, den Beschichtungsträger darstellenden Walze verfahrbar ist,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß
wenigstens zwei benachbarte Düsen (4a, 4b) des
Beschichtungsaggegates (3) in Verfahrrichtung
hintereinander und mit Abstand zueinander angeordnet sind, wobei die Mündung der jeweils hinteren Düse (4b) etwa um das Maß der Dicke der von ihr zu erzeugenden
Beschichtungsanlage (35) gegenüber der Mündung der jeweils vorderen Düse (4a) vertikal höher eingestellt ist.