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1. WO1990000786 - ANZEIGEEINRICHTUNG FÜR FEUERLÖSCHER

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Anzeiqeeinrichtunσ für Feuerlöscher

Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung für Feuerlö-scher gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei Feuerlöschern, insbesondere in gewerblichen Betrieben, ist es notwendig, den Standort des Feuerlöschers kenntlich zu machen, damit der Feuerlöscher im Bedarfsfalle leicht gefunden werden kann. Hierzu werden üblicherweise Hinweistafeln verwendet. In der Bundesrepublik Deutschland sind diese Tafeln genormt und bestehen aus einem rotumrandeten guadra-tischen Feld mit dem Großbuchstaben F. Diese Hinweistafeln sind häufig an einer schlecht einsehbaren Stelle angeordnet, so daß sie in der Aufregung eines Brandfalles schwer gefunden werden. Darüberhinaus kann im Brandfalle auch die Rauchentwicklung das Auffinden der Hinweistafeln erschweren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Auffinden des Feuerlöschers im Bedarfsfalle zu erleichtern.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anzeigeeinrichtung der eingangs genannten Gattung gelöst, die die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 aufweist.

Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der
Erfindung sind in den ünteransprüchen angegeben.

Erfindungsgemäß weist die Anzeigeeinrichtung eine Lampe auf, die die Hinweistafel durchleuchtet. Der Hinweis auf den

Standort des Feuerlöschers, z.B. durch den Großbuchstaben F ist somit selbstleuchtend und wird auch in der Aufregung eines Brandfalles und bei schlechten Sichtverhältnissen in Folge von Rauchentwicklung und Dunkelheit schnell gesehen.

Vorzugsweise weist die Anzeigeeinrichtung darüberhinaus auch noch eine Alarmeinrichtung auf. Die Alarmeinrichtung kann eine akustische Signalguelle oder eine Lichtguelle hoher Lichtstärke oder beides aufweisen. Die Alarmeinrichtung wird im Brandfalle in Betrieb gesetzt, wozu vorzugsweise ein Feuermelder, z.B. mit einem Hitze - und/oder Rauchsensor, einen Alarmkontakt betätigt. Die Alarmeinrichtung gibt einen verstärkten Hinweis auf den Standort des Feuerlöschers, so daß dieser auch unter ungünstigsten Bedingungen sofort gefunden werden kann. Vorzugsweise wird die Alarmeinrichtung intermittierend betrieben, um noch deutlicher auf den Standort des Feuerlöschers aufmerksam zu machen.

Der Feuermelder kann in das Gehäuse der Anzeigeeinrichtung integriert sein. Ist der Feuermelder nur der jeweiligen

Anzeigeeinrichtung zugeordnet, so wird nur die Alarmeinrichtung des oder der Feuerlöscher im Brandbereich in Betrieb gesetzt. In größeren Gebäuden mit mehreren Feuerlöschern können die Feuermelder sämtlicher Anzeigeeinrichtungen über

Ersatzblatt Leitungen oder Funk miteinander in Verbindung stehen, so daß bei Ansprechen eines Feuermelders die Alarmeinrichtungen sämtlicher Anzeigeeinrichtungen in Betrieb gesetzt werden. Es ist auch eine Alarmauslösung von einer Zentralen und eine Alarmmeldung zu einer Zentralen möglich.

In einer weiteren Ausführung kann die Alarmeinrichtung auch als Diebstahlεicherung verwendet werden. Hierzu ist ein weiterer Alarmkontakt vorgesehen, der mechanisch mit dem Feuerlöscher verbunden ist. Wird der Feuerlöscher von seinem Standort entfernt, wird über diese mechanische Verbindung der Alarmkontakt betätigt und die Alarmeinrichtung ausgelöst.

Schließlich kann auch bei einem Ausfall der die Hinweistafel durchleuchtenden Lampe die Alarmeinrichtung ausgelöst werden. Dadurch ist gewährleistet, daß die Lampe bei einem Ausfall sofort ersetzt wird und die Anzeigeeinrichtung stets betriebsbereit ist.

Damit die Anzeigeeinrichtung auch bei einem Stromausfall, der insbesondere auch bei einem Brand auftreten kann, funktionsfähig bleibt, ist vorzugsweise ein Akkumulator vorgesehen, der im Normalbetrieb .über den Netzanschluß aufgeladen wird. Bei Stromausfall wird die Alarmeinrichtung im Bedarfsfalle durch den Akkumulator gespeist.

Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen

Figur 1 eine perspektivische Frontansicht der

Ersatzblatt Anzeigeeinrichtung,

Figur 2 eine Seitenansicht der Anzeigeeinrichtung,

Figur 3 die Anzeigeeinrichtung in Verbindung mit
einem Feuerlöscher und

Figur 4 schematisch die Schaltung der Anzeigeeinrichtung.

Die Anzeigeeinrichtung weist ein Gehäuse 10 in Form eines Quaders auf, das als Frontplatte 12 eine guadratische Hinweistafel in der Gestaltung der genormten Hinweistafeln trägt. Die Frontplatte 12 kann insgesamt matt transparent ausgebildet sein mit weißem Grund, roter Umrandung und rotem Großbuchstaben F. Es ist auch möglich, die Frontplatte nur im Bereich des roten Buchstabens F und gegebenenfalls der roten Umrandung transparent auszubilden. Selbstverständlich sind auch andere Gestaltungen des Hinweissymbols möglich, wie sie in dem jeweiligen Land üblich sind.

Das Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung wird in der Nähe eines Feuerlöschers 14 an der Wand befestigt, wie Figur 3 zeigt. Gegebenenfalls kann das Gehäuse 10 auch unmittelbar an der Halterung des Feuerlöschers angebracht werden.

Die in dem Gehäuse 10 angeordnete Schaltung ist in Figur 4 schematisch dargestellt.

Die Anzeigeeinrichtung wird über einen Netzanschluß 16 und einen Transformator 18 mit Strom gespeist. In eine erste von dem Transformator 18 gespeiste Leiterschleife 20 sind in Reihe geschaltet eine Lampe 22, ein erster Alarmkontakt 24, ein zweiter Alarrakontakt 26 und der Steuerkreis eines Relais 28. Die Leiterschleife 20 ist in der Zeichnung ebenso wie auch alle anderen nachfolgend beschriebenen Leiterschleifen schematisch nur durch eine einzige Linie dargestellt.

Die Lampe 22 beleuchtet die Frontplatte 12 von der Innenseite des Gehäuses 10. Der erste Alarmkontakt 24 ist normalerweise geschlossen und ist mit einem Zugdraht 30 (Figur 3) mechanisch mit dem Feuerlöscher 14 verbunden. Ein Zug an dem Zugdraht 30 bewirkt ein Öffnen des ersten Alarmkontakts 24. Der zweite Alarmkontakt 26 ist ebenfalls normalerweise geschlossen. Der zweite Alarmkontakt 26 wird durch einen Feuermelder, der beispielsweise einen Hitze- und Rauchsensor aufweisen kann, betätigt und im Brandfalle geöffnet. Sind in einem Gebäude mehrere Feuerlöscher vorhanden, so können die Feuermelder-Signale über Leitungen oder vorzugsweise über Funk zu allen Anzeigeeinrichtungen übertragen werden, so daß bei Ansprechen eines Feuermelders die zweiten Alarmkontakte 26 sämtlicher Anzeigeeinrichtungen betätigt werden. Über eine zweite Leiterschleife 32 und den Arbeitskreis des
Relais 28 sowie eine Intervallschaltung 34 werden ein Summer 36 sowie eine Blitzlampe 38 gespeist. Ein der Blitzlampe 38 vorgeschalteter Elektrolyt-Kondensator 40 sorgt für die für die Blitzlampe 38 erforderliche Stromstärke.

Weiter ist in dem Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung ein Akkumulator 42 vorgesehen, der über eine Leiterschleife 44 von dem Transformator 18 permanent aufgeladen wird. Der Akkumulator 42 speist über eine Leiterschleife 46 parallel zu der Leiterschleife 32 über das Relais 28 die Alarmeinrichtung, die aus der Intervallschaltung 34, dem Summer 36 und der Blitzlampe 38 besteht. In die Leiterschleife 46 ist der Arbeitskreis eines Relais 48 geschaltet, das über die Leiterschleife 50 von dem Transformator 18 gesteuert wird.

Srsatzblatt Die Anzeigeeinrichtung arbeitet in folgender Weise:

Im Normalbetrieb wird der Anzeigeeinrichtung über den Netzanschluß 16 Strom zugeführt. Die Alarmkontakte 24 und 26 sind geschlossen, so daß die Lampe 22 leuchtet und die Frontplatte 12 dauernd gleichmäßig beleuchtet. Es ist somit ein für den Normalfall ausreichender deutlicher selbstleuchtender Hinweis auf den Feuerlöscher 14 gegeben.

Durch den in der Leiterschleife 20 fließenden Strom wird das Relais 28 so gesteuert, daß die Verbindung von den Leiterschleifen 32 und 46 zu der Intervallschaltung 34 der Alarmeinrichtung unterbrochen ist. Der Akkumulator 42 wird über die Leitung 44 aufgeladen gehalten. Das
Relais 48 wird über die Leiterschleife 50 so gesteuert, daß die Leiterschleife 46 unterbrochen ist.

Wird der Feuerlöscher 14 entfernt, so wird auf den Zuσ-draht 30 ein Zug ausgeübt, der den ersten Alarmkontakt

24 öffnet. Dadurch wird der Stromkreis der Leiterschleife 20 unterbrochen. In gleicher Weise wird der Stromkreis des Leiterkreises 20 unterbrochen, wenn der zweite Alarmkontakt 26 geöffnet wird, weil ein externer Feuermelder anspricht. Schließlich wird der Stromkreis der Leiterschleife 20 auch dann unterbrochen, wenn die Lampe 22 defekt ist. Wenn aus irgendeinem dieser Gründe der
Stromkreis der Leiterschleife 20 unterbrochen wird, fließt durch den Steuerkreis des Relais 28 kein Strom mehr und das Relais 28 schließt die Alarmeinrichtung an die Leiterschleifen 32 und 46 an.

Ersatzblatt Solange an dem Netzanschluß 16 eine Netzspannung anliegt, wird die Alarmeinrichtung über die Leiterschleife 32 vom Netz gespeist und die Leiterschleife 46 bleibt durch das Relais 48 unterbrochen. Die Alarmeinrichtung wird in Be-trieb gesetz , wobei durch die Intervallschaltung 34 der Summer 36 intermittierend betätigt wird und die Blitzlampe 38 intermittierend mit hoher Lichtstärke aufleuchtet.

Wenn die Stromversorgung des Netzes ausfällt, wird über die Leiterschleife 50 das Relais 48 so geschaltet, daß der Stromkreis der Leiterschleife 46 geschlossen wird und die Alarmeinrichtung nun durch den Akkumulator 42 gespeist wird.

Die Alarmeinrichtung arbeitet somit auch bei einem Netzausfall, wobei jedoch der Akkumulator 42 nur dann bean-sprucht wird, wenn die Netzversorgung tatsächlich ausgefallen ist.

Die Relais 28 und 48 können elektromagnetische Relais, Reed-Relais, elektronische Schaltungen oder dgl. sein.

Ersatzblatt