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1. EP2577106 - HYDRODYNAMISCHE KOPPLUNGSEINRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Nasslaufende Kupplungsanordnung, insbesondere für den Antriebsstrang eines Fahrzeugs, umfassend eine mit Fluid gefüllte oder füllbare Gehäuseanordnung (30), eine mit der Gehäuseanordnung (30) um eine Drehachse (A) drehbare erste Reibflächenformation (106), eine mit einem Abtriebsorgan (44) um die Drehachse (A) drehbare und durch einen Kupplungskolben (118) in Reibeingriff mit der ersten Reibflächenformation (106) bringbare zweite Reibflächenformation (114), wobei im Drehmomentübertragungsweg zwischen der Gehäuseanordnung (30) und dem Abtriebsorgan (44) wenigstens ein Teil einer Drehschwingungsdämpfungsanordnung (29) vorgesehen ist, diese umfassend einen Eingangsbereich (52) und einen Ausgangsbereich (82), wobei zwischen dem Eingangsbereich (52) und dem Ausgangsbereich (82) ein erster Drehmomentübertragungsweg (46) und parallel dazu ein zweiter Drehmomentübertragungsweg (48) sowie eine Kopplungsanordnung (50) zur Überlagerung der über die Drehmomentübertragungswege (46, 48) geleiteten Drehmomente vorgesehen sind, wobei die Drehschwingungsdämpfungsanordnung ferner wenigstens im ersten Drehmomentübertragungsweg (46) eine Phasenschieberanordnung (56) umfasst zur Erzeugung einer Phasenverschiebung von über den ersten Drehmomentübertragungsweg (46) geleiteten Drehungleichförmigkeiten bezüglich über den zweiten Drehmomentübertragungsweg geleiteten Drehungleichförmigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die nasslaufende Kupplungsanordnung so ausgebildet ist, dass durch ein Aufheben des Reibeingriffs zwischen den Reibflächenformationen (106, 114) im Wesentlichen kein Drehmoment über die nasslaufende Kupplungsanordnung übertragen wird.
  2. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reibflächenformation (106) und die zweite Reibflächenformation (114) in Drehmomentenfluss zwischen der Gehäuseanordnung (30) und der Drehschwingungsdämpfungsanordnung (29) oder zwischen der Drehschwingungsdämpfungsanordnung (29) und dem Abtriebsorgan (44) vorgesehen sind.
  3. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reibflächenformation (106) und die zweite Reibflächenformation (114) im Drehmomentenfluss zwischen der Phasenschieberanordnung (96) und der Kopplungsanordnung (50) vorgesehen sind.
  4. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reibflächenformation (106) und die zweite Reibflächenformation (114) im Drehmomentenfluss zwischen der Gehäuseanordnung (30) und der Kopplungsanordnung (50) vorgesehen sind.
  5. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Reibflächenformation (106, 114) wenigstens ein mit einem ringscheibenartigen Reibelement (108, 112) der anderen Reibflächenformation (106, 114) durch den Kupplungskolben (118) in Reibeingriff pressbares ringscheibenartiges Reibelement (108, 112) umfasst.
  6. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenschieberanordnung (56) ein Schwingungssystem (66) mit einer Primärseite (60) und einer gegen die Wirkung einer Federanordnung (64; 64, 64') bezüglich der Primärseite (60) um die Drehachse (A) drehbaren Sekundärseite (62; 62') umfasst.
  7. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgangsbereich (82) ein weiteres Schwingungssystem (90) mit einer Primärseite (94) und einer gegen die Wirkung einer Federanordnung (98) bezüglich der Primärseite (94) drehbaren Sekundärseite (96) umfasst.
  8. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebsorgan (44) eine mit einer Abtriebswelle (20), vorzugsweise Getriebeeingangswelle (20), zur gemeinsamen Drehung um die Drehachse (A) gekoppelte oder koppelbare Abtriebsnabe (44) umfasst.
  9. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseanordnung (30) eine Antriebsformation (36) zum Antreiben einer Fluidpumpe zum Fördern von Fluid in die Gehäuseanordnung (30) umfasst.
  10. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsanordnung (50) eine Planetengetriebeanordnung (68) umfasst.
  11. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetengetriebeanordnung (68) einen an den zweiten Drehmomentübertragungsweg (48) angebundenen Planetenradträger (70) mit einer Mehrzahl von daran drehbar getragenen Planetenrädern (72) umfasst.
  12. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetengetriebeanordnung (68) eine an den ersten Drehmomentübertragungsweg (46) angebundene erste Koppelradanordnung (78; 78') in Kämmeingriff mit den Planetenrädern (72) und eine an den Ausgangsbereich (82) angebundene zweite Koppelradanordnung (80; 80') in Kämmeingriff mit den Planetenrädern (72) umfasst.
  13. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Koppelradanordnung (78; 78') in Verbindung mit den Planetenrädern (72) und die zweite Koppelradanordnung (80; 80') in Verbindung mit den Planetenrädern (72) zueinander unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse bereitstellen.
  14. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Koppelradanordnung (78) und die zweite Koppelradanordnung (80) jeweils eine Hohlradanordnung (78, 80) umfassen.
  15. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Koppelradanordnung (78') und die zweite Koppelradanordnung (80') jeweils eine Sonnenradanordnung (78', 80') umfasst.
  16. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwingungssystem (66) oder/und ein weiteres Schwingungssystem (90) wenigstens zwei zueinander seriell angeordnete Schwingungsdämpfer (58, 58') jeweils mit einer Primärseite (60, 60') und einer bezüglich dieser drehbaren Sekundärseite (62, 62') umfasst.
  17. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungssystem (66) oder/und das weitere Schwingungssystem (90) wenigstens zwei zueinander parallel wirksame Schwingungsdämpfer jeweils mit einer Primärseite und einer bezüglich dieser drehbaren Sekundärseite umfasst.
  18. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungssystem (66) oder/und das weitere Schwingungssystem (90) eine drehzahladaptive Schwingungsdämpfungsanordnung (89, 89') mit wenigstens einer in Umfangsrichtung aus einer Grundlage auslenkbaren und dabei ihren Abstand zur Drehachse (A) verändernde Auslenkungsmasse umfasst.
  19. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungssystem (66) oder/und das weitere Schwingungssystem (90) eine Festfrequenz-Schwingungsdämpfungsanordnung (89, 89') mit wenigstens einer gegen die Wirkung einer Rückstellfederanordnung (116) auslenkbaren Schwingungsmasse (114) umfasst.
  20. Nasslaufende Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schwingungssystem (66) oder/und das weiteren Schwingungssystem (90) eine einer Relativdrehung zwischen Primärseite (60, 94) und Sekundärseite (62, 96; 62') desselben entgegenwirkende Reibungsdämpfungsanordnung (85, 85', 99) zugeordnet ist.