In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. EP2572573 - Verwendung eines Filters zum Einsatz in der Lebensmittelverarbeitung sowie Lebensmittelverarbeitungsverfahren

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Verwendung eines Filters zur Verarbeitung pastöser Lebensmittel, insbesondere zur Schmelzkäseherstellung, wobei der Filter ein geschlossenes Gehäuse (12) mit einem Zulauf (16) für zu filtrierende Lebensmittel-Produkte, einen Ablauf (20) für das filtrierte Lebensmittel-Produkt, einen Ausgang für den abgefilterten Rückstand und einen zwischen Zulauf (16) und Ablauf (20) angeordneten Filtereinsatz (14) mit zylindrischer Filterwand, die in radialer Richtung von Innen nach Außen von dem Lebensmittel-Produkt durchströmt wird, aufweist, wobei der Filter dadurch gekennzeichnet ist, dass ein drehbares Kernelement (30) im Filtereinsatz (14) koaxial angeordnet ist, wobei zwischen dem Kernelement (14) und der Filterwand ein definierter Ringraum (36) ausgebildet ist, wobei das Kernelement (30) so dimensioniert ist, dass der entstehende Ringraum (36) einen konstanten Fluss des Lebensmittel-Produktes ermöglicht, wobei am Außenumfang des Kernelementes (30) mindestens ein Schaber (38) angeordnet ist, der bei drehendem Kernelement (30) zum Abführen des Rückstandes an der Innenfläche der Filterwand schabt.
  2. Verwendung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (14) Öffnungen mit einer Maschenweite zwischen 10 und 400 Mikrometern aufweist, wobei die von den Öffnungen gebildete Gesamtfläche dem 1,5 fachen bis 2,5 fachen, insbesondere etwa dem doppelten, Querschnitt des Zulaufs entspricht.
  3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche der Filterwand mit einem spanabhebenden Verfahren bearbeitet und daher nahtlos ist, wobei die Öffnungen durch einen Bohrprozess, insbesondere mechanisch oder mit Laserstrahlung, in die Filterwand eingebracht sind.
  4. Verwendung nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (30) mit einem Antrieb ausgestattet ist, der ein Drehen des Kernelementes in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ermöglicht, wobei die Drehzahl in Abhängigkeit einer Druckdifferenz, insbesondere der Druckdifferenz zwischen Zulauf (16) und Ablauf (20), einstellbar ist.
  5. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (30) von einem vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Zylinder gebildet ist, dessen Wandung Schaberlamellen (38) trägt, wobei die Schaberlamellen (38) mit einer schabenden Außenkante die Innenwand beaufschlagen.
  6. Verwendung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberlamellen (38) im Winkel gegen die Umfangsrichtung in der Wandung gehalten sind, wobei die Schaberlamellen (38) zur Halterung in einem in die Wandung eingebrachten Schlitz (2) schwimmend gehalten sind.
  7. Verwendung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kernelement (30) ein Spülkanal (3) zur Durchführung von Spülflüssigkeit vorgesehen ist, wobei der Spülkanal (3) abzweigende Ausflusskanäle (4) aufweist, die jeweils in dem Schlitz (2) münden.
  8. Verwendung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ausflusskanäle (4) einen rechteckigen Querschnitt haben, der in seiner Breite der Breite des Schlitzes (2) entspricht.
  9. Verfahren zur Verarbeitung pastöser Lebensmittel, insbesondere zur Schmelzkäseherstellung, bei welchem ein Lebensmittel-Produkt, mittels eines ein geschlossenes Gehäuse (12) aufweisenden Filters filtriert wird, wobei das zu filtrierende Lebensmittel-Produkt über einen Zulauf (16) zugeführt wird, und wobei das filtrierte Lebensmittel-Produkt über einen Ablauf (20) abgeführt wird, und wobei ein abgefilterter Rückstand durch einen Ausgang ausgelassen wird, wobei eine zylindrische Filterwand eines zwischen Zulauf (16) und Ablauf (20) angeordneten Filtereinsatzes (14) in radialer Richtung von innen nach außen von dem Lebensmittel-Produkt durchströmt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein im Filtereinsatz (14) koaxial angeordnetes Kernelement (30) gedreht wird, wobei ein zwischen dem Kernelement (14) und der Filterwand ausgebildeter, definierter Ringraum (36) konstant von dem Lebensmittel-Produkt durchflossen wird, und wobei mindestens ein am Außenumfang des Kernelementes (30) angeordneter Schaber (38) zum Abführen des Rückstandes an der Innenfläche der Filterwand schabt.