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1. EP2383161 - Fahrzeugkopf mit reduzierter Seitenwindempfindlichkeit

Amt
Europäisches Patentamt (EPA)
Aktenzeichen/Anmeldenummer 10168073
Anmeldedatum 01.07.2010
Veröffentlichungsnummer 2383161
Veröffentlichungsdatum 02.11.2011
Veröffentlichungsart B2
IPC
B61D 17/02
BSektion B Arbeitsverfahren; Transportieren
61Eisenbahnen
DEinzelheiten oder Arten des Wagenaufbaus von Eisenbahnfahrzeugen
17Bauliche Einzelheiten des Wagenaufbaus
02Vermindern des Luftwiderstandes durch besondere Formgebung
CPC
B61D 17/02
BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
61RAILWAYS
DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
17Construction details of vehicle bodies
02reducing air resistance by modifying contour ; ; Constructional features for fast vehicles sustaining sudden variations of atmospheric pressure, e.g. when crossing in tunnels
Y02T 30/00
YSECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
30Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance
Anmelder BOMBARDIER TRANSP GMBH
Erfinder SCHOBER MARTIN
ORELLANO ALEXANDER
TIETZE ANDREAS
WEISE MARCO
STEILEN STEFAN
Designierte Staaten
Prioritätsdaten 10161538 29.04.2010 EP
10168073 01.07.2010 EP
Titel
(DE) Fahrzeugkopf mit reduzierter Seitenwindempfindlichkeit
(EN) Vehicle front end with reduced sensitivity to side winds
(FR) Tête de véhicule dotée d'une sensibilité au vent latéral réduite
Zusammenfassung
(DE)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug für den Hochgeschwindigkeitsverkehr, mit einem Wagenkasten (102), der auf wenigstens einem Fahrwerk (103) abgestützt ist, wobei der Wagenkasten (102) eine Fahrzeuglängsrichtung, eine Fahrzeugquerrichtung und eine Fahrzeughöhenrichtung definiert. Der Wagenkasten (102) weist einen Rumpfabschnitt (104) und einen daran anschließenden Kopfabschnitt (105) auf, wobei der Kopfabschnitt (105; 205; 305) dazu ausgebildet ist, im Betrieb ein freies Fahrzeugende (101.1) zu bilden, und sich entlang der Fahrzeuglängsrichtung zum freien Fahrzeugende (101.1) hin zumindest in der Fahrzeughöhenrichtung verjüngt. Der Kopfabschnitt (105) weist eine Außenhaut (102.1) und eine sich in der Fahrzeuglängsrichtung und/oder der Fahrzeughöhenrichtung erstreckende Strömungsabrisseinrichtung (107) auf, die zur Verringerung der Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs dient. Die Strömungsabrisseinrichtung (107) umfasst einen durch die Außenhaut (102.1) gebildeten dachartigen Vorsprung (107.2) umfasst, wobei der dachartige Vorsprung (107.2) in der Fahrzeugquerrichtung von einer Fahrzeuglängsmittenebene des Fahrzeugs beabstandet ist. Der dachartige Vorsprung (107.2) weist einen der Fahrzeuglängsmittenebene zugewandten ersten Dachabschnitt (107.3), einen der Fahrzeuglängsmittenebene abgewandten zweiten Dachabschnitt (107.4) und einen Firstabschnitt (107.5) aufweist, der einen Übergang zwischen dem ersten Dachabschnitt (107.3) und dem zweiten Dachabschnitt (107.4) bildet. Weiterhin verlaufen der erste Dachabschnitt (107.3) und der zweite Dachabschnitt (107.4) derart zueinander geneigt, dass der Firstabschnitt (107.5) bei einer Nennbetriebsgeschwindigkeit des Schienenfahrzeugs und einer, insbesondere seitenwindbedingten, schrägen Anströmung des dachartigen Vorsprungs (107.2) durch einen Luftstrom von der Fahrzeuglängsmittenebene her eine Strömungsabrisskante für den Luftstrom bildet.

(EN)
The vehicle (101) has a vehicle body (102) supported on a carriage (103) and defining a longitudinal direction, a transverse direction and a vertical direction. A flow separation device (107) has a roof-like protrusion formed by a bodyshell and spaced from a vehicle longitudinal middle axis in the transverse direction. The protrusion has roof sections running inclined to each other such that a first section forms a flow separation edge for airflow during nominal operation speed of the vehicle and cross-wind-caused inclined inflow of the protrusion by the airflow from the middle axis.