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1. DE102018220674 - Energieversorgungsvorrichtung

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche  



1. Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere Ladegerät, mit zumindest einer Gehäuseeinheit (12a; 12b; 12c) und mit zumindest einer an der Gehäuseeinheit (12a; 12b; 12c) angeordneten Schnittstelleneinheit (14a; 14b; 14c) zu einer elektrischen Kopplung mit zumindest einer Elektroeinheit (16a, 18a), insbesondere einem Akkupack, gekennzeichnet durch zumindest eine echtzeitbetriebssystemfähige, insbesondere multitaskingfähige, Steuer- oder Regeleinheit (20a), die in Abhängigkeit von einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen der Elektroeinheit (16a, 18a) dazu eingerichtet ist, selbstständig Aktionen auszuführen, insbesondere der Elektroeinheit (16a, 18a) zumindest einen Datensatz bereitzustellen.
 
2. Energieversorgungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine ortsfest an, insbesondere innerhalb, der Gehäuseeinheit (12a) angeordnete kabellose Kommunikationseinheit (22a), über die die Steuer- oder Regeleinheit (20a) zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit der Elektroeinheit (16a, 18a) eingerichtet ist.
 
3. Energieversorgungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zumindest eine kabellose Kommunikationseinheit (22b), wobei die Schnittstelleneinheit (14b) als eine induktive Schnittstelleneinheit ausgebildet ist, die die Kommunikationseinheit (22b) zumindest teilweise ausbildet.
 
4. Energieversorgungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinheit (14c) als eine Multifunktionsschnittstelleneinheit ausgebildet ist, die zu einer elektromechanischen Kopplung mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroeinheiten (16a, 18a) vorgesehen ist.
 
5. Energieversorgungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine interne Sensoreinheit (24a), die zu einer Erfassung von Umgebungskenngrößen eingerichtet ist, die von der Steuer- oder Regeleinheit (20a) bei einer Ausführung der selbstständigen Aktionen berücksichtigt werden oder die bei einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen berücksichtigt werden.
 
6. Energieversorgungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Anbindungseinheit (26a, 28a, 30a), die zu einer datenübertragungstechnischen Anbindung von zumindest einer externen Sensoreinheit (32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a) an die Steuer- oder Regeleinheit (20a) vorgesehen ist.
 
7. Energieversorgungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindungseinheit (26a) reihenschaltbar zu einer elektromechanischen Anbindung von einer Mehrzahl von externen Sensoreinheiten (32a) an die Steuer- oder Regeleinheit (20a) ausgebildet ist.
 
8. Energieversorgungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- oder Regeleinheit (20a) dazu eingerichtet ist, von der internen Sensoreinheit (24a) und/oder von der externen Sensoreinheit (32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a) erfasste Umgebungskenngrößen mit Gegenstandsinformationen der Elektroeinheit (16a, 18a) zu kombinieren und auszuwerten.
 
9. Energieversorgungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- oder Regeleinheit (20a) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Umgebungskenngrößen und/oder der Gegenstandsinformationen zumindest einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Elektroeinheit (16a, 18a) bereitzustellen.
 
10. Energieversorgungssystem mit zumindest einer Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere einer Energieversorgungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und mit zumindest einer Elektroeinheit (16a, 18a), insbesondere einem Akkupack, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroeinheit (16a) zumindest eine Recheneinheit (46a) umfasst, die dazu eingerichtet ist, eine Plausibilitätsprüfung von von der Energieversorgungsvorrichtung (10a) empfangenen Datensätzen durchzuführen.
 
11. Energieversorgungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (46a) dazu eingerichtet ist, der Energieversorgungsvorrichtung (10a) zumindest einen Datensatz von Gegenstandsinformationen bereitzustellen, der zumindest eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße und zumindest eine Nachrichtennummer umfasst.
 
12. Energieversorgungssystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungsvorrichtung (10a) zumindest eine, insbesondere durch die Steuer- oder Regeleinheit (20a) steuer- oder regelbare, Arretiereinheit (48a) umfasst, die dazu vorgesehen ist, die Elektroeinheit (16a, 18a), insbesondere während eines Datenaustausches, zumindest im Wesentlichen diebstahlsicher an der Schnittstelleneinheit (14a) zu fixieren.
 
13. Energieversorgungssystem, insbesondere nach einem der Ansprüche 10 bis 12, mit zumindest einer Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere einer Energieversorgungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, und mit zumindest einer zentralen Recheneinheit (50a), dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Recheneinheit (50a) dazu eingerichtet ist, der Energieversorgungsvorrichtung (10a) zumindest einen Aktualisierungsdatensatz für zumindest eine Elektroeinheit (16a, 18a) bereitzustellen, der zumindest eine Betreffkenngröße und zumindest eine Nachrichtennummer umfasst.
 
14. Verfahren zu einem Betrieb eines Energieversorgungssystems nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (52a) eine, insbesondere technische, Kompatibilität zumindest einer Elektroeinheit (16a, 18a) mit zumindest einem an die Elektroeinheit (16a, 18a) zu übertragenden Datensatz überprüft wird.
 
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (54a) in Abhängigkeit von einer Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung (10), von der Elektroeinheit (16a, 18a) und/oder von der zentralen Recheneinheit (50a) bereitgestellten Datensatzes ein voraussichtliches Lebenszeitende der Elektroeinheit (16a, 18a) ermittelt und einem Nutzer zumindest ein Austauschservice für die Elektroeinheit (16a, 18a) angeboten wird.
 
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (56a) in Abhängigkeit von einer Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung (10a), von der Elektroeinheit (16a, 18a) und/oder von der zentralen Recheneinheit (50a) bereitgestellten Datensatzes zumindest eine Benutzungskostenabrechnung erstellt wird.
 
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (58a) Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze automatisch gelöscht werden.