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1. DE102004055974 - Vorrichtung zum Handhaben von biegeschlaffen Teilen

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche  



1. Vorrichtung zum Handhaben von biegeschlaffen Teilen
mit einer Kontaktplatte ( 1, 16, 29), welche dem aufzunehmenden biegeschlaffen Teil ( 2, 17) zugewandt ist und welche das Teil beim Aufnehmen und Transportieren berührt,
mit einem Grundkörper ( 3, 18, 30) mit einer Aufnahme ( 15, 28) zum Verbinden der Vorrichtung mit einem Handhabungsgerät,
mit mindestens einer Führungsstange ( 8, 23, 32) zur Vorgabe der Bewegung der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) und des Grundkörpers ( 3, 18, 30) relativ zueinander beim Aufnehmen und Ablegen eines biegeschlaffen Teils ( 2, 17), wobei die Führungsstange ( 8, 23, 32) fest mit der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) verbunden ist und in dem Grundkörper ( 3, 18, 30) verschiebbar geführt ist,
mit mindestens zwei Nadelgruppen von schräg zur Senkrechten angeordneten Nadeln ( 4, 19, 31), wobei sich die Nadeln der ersten Nadelgruppe mit den Nadeln der zweiten Nadelgruppe kreuzen,
mit mehreren Nadelschlitten ( 10, 25, 26, 33, 34), in denen die Nadeln ( 4, 19, 31) mit ihren stumpfen Enden befestigt sind,
mit einer Nadelschlittenführung ( 11, 27) im Grundkörper ( 3, 18, 30) zum Verschieben der Nadelschlitten ( 10, 25, 26, 33, 34),
mit Nadelkanälen ( 5, 20) in der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) zum Aus- und Einfahren der spitzen Enden der Nadeln ( 4, 19, 31).
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb ( 6, 21) zum Bewegen der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) relativ zum Grundkörper ( 3, 18, 30) vorgesehen ist.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb ein Pneumatikzylinder ( 6, 21) vorgesehen ist.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange ( 8, 23, 32) als Kolbenstange vorgesehen ist.
 
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) und dem Grundkörper ( 3, 18, 30) mindestens eine Feder vorgesehen ist, deren Federkraft dem Annähern der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) an den Grundkörper ( 3, 18, 30) entgegenwirkt und die Kontaktplatte ( 1, 16, 29) in ihre Ausgangslage drückt.
 
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln einer Position des Grundkörpers ( 3, 18, 30) relativ zur Kontaktplatte ( 1, 16, 29) vorgesehen ist.
 
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensor zum Erfassen einer Bewegung der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) in Richtung des Grundkörpers ( 3, 18, 30) vorgesehen ist.
 
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) Kanäle ( 13) zum Zuführen von Druckluft vorgesehen sind, und dass die Kanäle ( 13) in Öffnungen ( 14) an der dem biegeschlaffen Teil zugewandten Oberfläche der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) münden.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange ( 8, 23) einen Kanal für Druckluft aufweist, der in die Kanäle ( 13) der Kontaktplatte ( 1, 16, 29) mündet.
 
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Nadeln ( 4) parallel in einem Nadelschlitten ( 10) nach Art eines Kammes angeordnet sind, dass als Nadelschlittenführung zwei Profile ( 11) vorgesehen sind, in welche die gegenüberliegenden Enden der Nadelschlitten ( 10) eingreifen, und dass mehrere Nadelschlitten ( 10) verschiebbar in den Profilen ( 11) an dem Grundkörper ( 3) gelagert sind.
 
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Nadelschlitten ( 25, 26, 33, 34) vorgesehen sind, dass in dem ersten Nadelschlitten ( 25, 33) die Nadeln ( 19, 31) der ersten Nadelgruppe und in dem zweiten Nadelschlitten ( 26, 34) die Nadeln ( 19, 31) der zweiten Nadelgruppe befestigt sind, dass an dem Grundkörper ( 18, 30) als Nadelschlittenführung mindestens eine Nadelschlittenführungsstange ( 27) vorgesehen ist, und dass die Nadelschlitten ( 25, 26, 33, 34) ein Profil aufweisen, mit dem sie die Nadelschlittenführungsstange ( 27) umgreifen.
 
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nadelschlitten ( 33, 34) fingerartige Abschnitte ( 35) aufweisen, mit denen sie kammartig ineinander greifen.
 
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktplatte ( 1, 16, 29) und der Grundkörper ( 3, 18, 30) lösbar miteinander verbunden sind.